Die Feuerwehr Stützpunkt Schwyz musste am Dienstagmittag, 24. Januar 2023, kurz nach 12 Uhr, an die Mythencenterstrasse in Ibach aufgeboten werden.
Gemeldet wurde der Brand eines Elektrokastens auf einer Baustelle.
Am Montagmorgen, 23. Januar 2023, kurz nach 07.30 Uhr, kam es auf einem Fussgängerstreifen auf der Bruggstrasse in Reinach BL zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem geführten Hund. Der braune Labrador wurde dabei verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Montag (23.01.2023), um 13:55 Uhr, ist es auf der Volksgartenstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Ein 67-jähriger Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Montag, 23. Januar 2023, ist es in Trogen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einem Personenwagen gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Jedes Jahr verletzen sich über 285 000 Personen infolge von Stürzen. Bei jedem fünften dieser Stürze ist ein unvorteilhafter Boden der Grund, ganz besonders bei winterlichen Bedingungen wie Schnee und Eis.
Aber auch schadhafte, verschmutzte und nasse Böden stellen ein Risiko dar. Die BFU gibt Tipps für mehr Sicherheit im Winter.
Am Montag, 24.01.2023, 11.00 Uhr, kam es an der Ziegelbrückstrasse in Niederurnen zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Jugendlichen.
Aus noch ungeklärtem Gründen gerieten vor der Migros-Filiale ein 13-jähriger Junge und ein 12-jähriges Mädchen aneinander.
In der Nacht auf Dienstag, 24.01.2023, wurde an der Ygrubenstrasse in Glarus in ein Industriebetrieb eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Betrieb, durchsuchte die Büros und entwendete nach ersten Erkenntnissen mehrere Hundert Franken Bargeld.
Am 23.01.2023, um 21.00 Uhr, wurde am Steinentorberg bei der Markthalle ein 17-jähriger Jugendlicher Opfer eines Raubes. Er wurde dabei leicht verletzt.
Die mutmasslichen Täter konnten festgenommen werden.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Montagmorgen in Bürglen einen Autofahrer angehalten, der mit stark eingeschränktem Sichtfeld unterwegs war.
Die Kantonspolizei Thurgau mahnt zur Vorsicht.
Anlässlich einer Schwerverkehrskontrolle vom 23. Januar 2023 durch das mobile SVZ-Einsatzteam der Kantonspolizei Uri wurde ein Lieferwagen mit italienischen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Schattdorf angehalten.
Aufgrund der mitgeführten Ladung und sichtbaren technischen Mängeln wurde der Lieferwagen einer eingehenden Kontrolle unterzogen.
Seit Silvester hat unsere neue Personenspürhündin Thalia eine ganze Reihe neuer Erlebnisse gesammelt.
Auch alltägliche Erfahrungen sind nämlich ein wichtiger Bestandteil ihrer Ausbildung.
Am Montagabend ist in Lenzerheide ein Automobilist rechts von der Strasse abgekommen.
Die Kantonspolizei Graubünden stufte den Mann als fahrunfähig ein.
In der Zeit zwischen Sonntagabend und Montagmorgen (23.01.2023), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft an der St. Leonhardstrasse eingebrochen.
Auf bislang unbekannte Art und Weise verschaffte sie sich gewaltsam Zutritt ins Geschäft.
Am Montag (23.01.2023), um 17:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos gekommen. Dabei wurde eine 68-jährige Frau leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Ein 37-jähriger Mann war alkoholisiert. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 10'000 Franken.
Denken Sie daran: Ab Mittwoch, 1. Februar 2023, muss die neue, gelbe Autobahnvignette angebracht sein. Werden Sie ohne gültige Vignette angehalten, gibt es eine Ordnungsbusse.
Damit die Vignette gültig ist, muss sie direkt im Originalzustand und ohne Verwendung anderer Materialien auf das Fahrzeug an der vorgeschriebenen Stelle geklebt werden.
Am Montag, 23.01.2023, im Zeitraum von ca. 18:15 Uhr - ca. 18:20 Uhr, fuhr eine 58 jährige PW-Lenkerin vom Hegenheimermattweg (Allschwil) herkommend durch die Belforterstrasse, die Hegenheimerstrasse, den Luzernerring, über die Luzernerringbrücke in die Voltastrasse und anschliessend via Autobahneinfahrt Voltastrasse auf die Autobahn A3, wo sie einen Selbstunfall verursachte.
Auf der geschilderten Wegstrecke verursachte sie dabei gemäss bisherigen Ermittlungen diverse Kollisionen (z.B. mit parkiertem Fahrzeugen) und gefährdete andere Verkehrsteilnehmer/innen.
Klirrende Kälte, eisiges Wasser und ein paar Polizisten in Tauchanzügen mittendrin – oder besser gesagt darunter.
Das hier ist definitiv nur für coole Köpfe.
Eine unbekannte Täterschaft hat in der Nacht auf Sonntag (22.01.2023) mit mindestens einem Fahrzeug ein Fussballfeld in Lohn beschädigt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu dieser Sachbeschädigung.
Der jährliche Wechsel der Autobahnvignette steht an. Wenn Sie auf schweizerischen Autobahnen fahren wollen, brauchen Sie spätestens ab dem 1. Februar die neue Vignette.
Wir geben Ihnen ein paar nützliche Tipps rund um den anstehenden Wechsel.
Wer Waffen oder Munition abgeben möchte, kann dies der Kapo Aargau mit dem untenstehenden Formular jederzeit melden.
Die Kapo Aargau kommt vorbei und sorgt für eine fachgerechte Entsorgung.
Polizei.news freut sich über eine Partnerschaft mit NaturAktiv AG als „Diamant Sponsor 2023/2024/2025“.
Der liegt das Thema Sicherheit am Herzen. Gerne unterstützt das Fachgeschäft für Outdoor- und Naturfreunde in Pfungen ZH die Polizei bei ihrer wichtigen Arbeit – sei es bei Vermisstensuchen und Fahndungen, der Präventionsarbeit, Verkehrssicherheit oder vielem mehr.
Polizei.news freut sich über eine Partnerschaft mit waffenboerse.ch als „Diamant Sponsor 2023/2024/2025“.
Die kümmert sich zentral um das Thema Sicherheit. Der Fachhändler für Gebrauchtwaffen und Anbieter von Schiesstraining in Pfungen ZH unterstützt die Polizei bei ihrer wichtigen Arbeit – sei es bei Vermisstensuchen und Fahndungen, der Präventionsarbeit, Verkehrssicherheit oder vielem mehr.
Die Sicherheitsdirektion veröffentlicht erstmals einen „Jahresbericht Wolf Uri“ und fasst darin die Ereignisse im vergangenen Jahr zusammen.
Der Kanton Uri war auch im Jahr 2022 unmittelbar von der Präsenz von Wölfen betroffen. Wie aus dem soeben veröffentlichten Bericht hervorgeht, mussten insgesamt 58 Nutztierrisse (Schafe und Ziegen) auf acht Alpen und drei LN-Flächen gezählt werden.
Am Sonntagabend hat sich in Biel ein E-Trottinettfahrer einer Kontrolle entzogen. Er konnte nach einer Fluchtfahrt durch die Innenstadt angehalten werden, nachdem er einen Selbstunfall verursacht hatte.
Der Lenker wird angezeigt.
Am Montag, 23. Januar um 1110 Uhr fuhr ein schwerer Sattelschlepper, der von einem 50-jährigen Mann aus Charkiw/Ukraine gelenkt wurde, auf dem linken Fahrstreifen der A5, Bieler Fahrbahn.
Im Osttunnel unter der Stadt Neuenburg kam es beim Wechsel auf die rechte Spur zu einer Kollision mit einem unbestimmten Auto dunkler Farbe.
Am Samstag, den 21. Januar 2023, brach in einem Mehrfamilienhaus in Chavornay ein Feuer aus.
Das Gebäude musste evakuiert werden und mehrere Personen wurden durch Rauchgase belästigt.
Heute herrschte im Alpenraum eine tiefdruckbestimmte Ost- bis Südostlage. Diese Wetterlage ist sehr selten.
Die damit verbundenen Wettererscheinungen sind aus diesem Grund nicht sehr geläufig, weshalb im heutigen Meteoblog näher darauf eingegangen wird.
Die Schaffhauser Polizei bedankt sich beim Schaffhauser Kantonsrat, der Schaffhauser Kantonsregierung und den politischen Exponentinnen und Exponenten, die sich für die Erhöhung des Korpsbestandes stark gemacht haben!
Es freut uns zu vernehmen, dass die Anliegen der Polizei und unsere Argumente im politischen Umfeld gehört und ernst genommen werden. Es macht uns auch stolz, die Polizei in einem Kanton zu sein, der mit weitsichtigen Überlegungen dieses Instrument zum Wohle der Wohnbevölkerung und der hier anwesenden Menschen fördert und ihm Sorge trägt.
Am Montagnachmittag (23.1.2023) ist in Regensdorf ein Personenwagen frontal mit einem Linienbus kollidiert.
Die Autofahrerin und drei Buspassagiere wurden verletzt.
Am Freitag (20.01.2023), mutmasslich in der Zeit zwischen 20 Uhr und 22 Uhr, ist ein 89-jähriger Mann wahrscheinlich in der Nähe des Bahnhofes von unbekannten Jugendlichen traktiert worden. Dabei wurde er unbestimmt verletzt. Die Jugendlichen flüchteten anschliessend in unbekannte Richtung.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In der Zeit zwischen Donnerstagnachmittag und Montagmorgen (23.01.2023), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Baumagazin an der Marktstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt ins Magazin.
Vor einigen Tagen verhaftete die Kantonspolizei einen Mann, der sich derzeit im Strafvollzug befindet. Er wird verdächtigt, mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet und das Zwangsmassnahmengericht hat den Mann auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft versetzt.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
Am Montag, 23. Januar 2023, um circa 13.45 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt einen Brand an der Maulbeerstrasse löschen müssen.
Verletzt wurde niemand.
Am Sonntag, 22. Januar 2023, kurz vor 23.00 Uhr, hat eine unbekannte Person einen 22-jährigen Mann in der Klybeckstrasse beraubt.
Verletzt wurde dabei niemand.
Die Feuerwehr Schübelbach musste am Sonntagabend, 22. Januar 2023, wegen eines Fahrzeugbrandes nach Siebnen ausrücken.
Eine 29-jährige Autolenkerin fuhr um 18.00 Uhr auf der Glarnerstrasse in Siebnen, als sie eine Warnlampe im Fahrzeug bemerkte.
Gestern wurde der Fahrer eines Elektrofahrrads bei einem Unfall verletzt. Ein unbekanntes, entgegenkommendes Fahrzeug soll den Sturz verursacht haben.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Heute Morgen, kurz vor 05:30 Uhr, fuhr eine 57-jährige Fahrzeuglenkerin auf der Autostrasse A8 in Richtung Luzern.
Beim Tunnelportal Lopper Süd kollidierte sie mit dem rechtsseitigen Aufprallschutz und wenig später mit dem Bankett rechts.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntagabend (22.1.2023) auf der A3 in Richterswil nach einem Selbstunfall einen Mann verhaftet.
Zirka 21.30 Uhr fuhr ein 22-jähriger Schweizer mit seinem Personenwagen bei der Einfahrt Richterswil auf die Autobahn Richtung Zürich. Aus zurzeit nicht bekannten Gründen geriet sein Fahrzeug ins Schleudern.
Die Polizei nahm am Sonntagabend in Brugg einen Mann fest, der zuvor aus einem parkierten Auto Geld gestohlen hatte.
Überdies verzeichnet die Polizei im ganzen Kanton weitere Delikte dieser Art und mahnt zu Vorsicht.
Damit der Schlittenplausch aber nicht mit einem schmerzlichen Sturz endet, sollte ihr euch vorbereiten und die Richtlinien vor Ort beachten.
Hier einige wichtige Hinweise:
Dürfen wir vorstellen: Die ursprünglichen Gewinner unseres Polizeibobbycar-Wettbewerbs. Da die beiden Gewinner doch ein wenig zu gross für das flotte Gefährt waren, haben Stadtpolizist Roger Spirig und ich ihnen gestern als Alternative einen exklusiven Einblick in die polizeilichen Tätigkeiten anlässlich eines Fussballspiels des FCSG bieten dürfen.
Danke für euer Interesse,wir haben uns gefreut euch kennenzulernen.
Am Sonntagnachmittag (22.01.2023) ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Wattstrasse zu einem Brand gekommen. Der Brand konnte durch die Bewohnerinnen gelöscht werden.
Es wurde niemand verletzt.
Am Samstag, den 29. April 2023, wird die Kantonspolizei Wallis zusammen mit ihren Partnern im Bereich der Verkehrsprävention eine didaktische Rallye in der Region Unterwallis zugunsten von Motorradfahrern organisieren.
In Zusammenarbeit mit verschiedenen Verbänden und Organisationen wie dem Automobil Club der Schweiz / der Vereinigung Rettungssanitäter Wallis / dem Walliser Fahrschulverband / dem Centre de secours incendie de Martigny / der Fédération motorisée valaisanne / den Minérales d'Aproz / dem Samariterverein Massongex / der Dienststelle für Strassenverkehr und Schifffahrt (SCN) / SwissMotos / dem Touring Club der Schweiz - Sektion Wallis sowie Valais-Wallis Promotion, lädt die Kantonspolizei die Motorradfahrer zur Teilnahme an der traditionellen Rallye ein. Diese findet am Samstag, den 29. April 2023 statt. Die rund 100 Kilometer lange Strecke wird in diesem Jahr durch die Regionen vom Rhoneknie bis ins Chablais führen.
Am Sonntag hat sich auf der Nationalstrasse N28 in Seewis eine Auffahrkollision mit drei beteiligten Fahrzeugen ereignet.
Drei Personen wurden ins Spital transportiert.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.