In der Nacht zum Dienstag mussten in Frauenfeld drei fahrunfähige Autofahrer ihren Führerausweis abgeben.
Zwei alkoholisierten Autofahrern wurde die Weiterfahrt verweigert und sie werden bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Am Montagmorgen (16.01.2023), in der Zeit zwischen 6:20 Uhr und 7:15 Uhr, sind in Kaltbrunn, Gams, Sargans, Grabs und Uznach sechs Autos und ein Lieferwagen angehalten worden, welche die Front- und teilweise Seitenscheiben nicht genügen vom Eis befreit hatten.
Die fehlbaren Fahrzeugfahrenden werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Montag (16.01.2023), kurz nach 19:25 Uhr, ist es auf der Autobahn zu einem Unfall mit einem Auto gekommen. Eine 35-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Sonntag (15.01.2023), um 23 Uhr, ist es in einer Wohnung an der Industriestrasse zu einem Brand gekommen. Die Feuerwehr konnte diesen rasch löschen. Es wurde niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 20'000 Franken.
Die Brandursache ist noch nicht bekannt.
Am Montag (16.01.2023), kurz nach 9:20 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen. Eine 30-jährige Frau wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Es entstand Sachschaden im Wert von über 10'000 Franken.
In der Zeit zwischen Sonntagmittag und Montagmorgen (16.01.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft an der Bernhardzellerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch eine Tür Zutritt ins Gebäude.
In der Zeit zwischen Freitagnachmittag und Montagmorgen (16.01.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Baustellenmagazin an der Leimenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch die Tür Zutritt ins Baustellenmagazin.
Am Samstag (07.01.2023) ist ein 23-jähriger Autolenker nach einer polizeilichen Nacheile verhaftet worden.
Kurz nach 12:30 Uhr fiel einer Polizeipatrouille zwischen Bläsimühle und Schalchen ein verdächtiges Fahrzeug auf.
Im Dezember, Januar und Februar verunfallen jährlich rund 5300 Menschen beim Spazieren oder Wandern. Tendenz steigend.
Dabei lassen sich Misstritte, Stolper- oder Sturzunfälle mit wenig Aufwand vermeiden.
Am Dienstag, 17.01.2023, 04.30 Uhr, ereignete sich auf der Schwärzistrasse in Näfels ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
In einer vereisten Linkskurve neben dem Kreisel zum Zubringer geriet der 32-jährige Chauffeur eines Salzstreulastwagens rechts von der Fahrbahn.
Ein 80-jähriger Autolenker fuhr auf der Brünigstrasse von Sachseln Richtung Sarnen. Dabei kollidierte er mit einem Fahrradlenker, verletzte diesen mittelschwer und fuhr weiter. In der Folge kollidierte er mit einer Leitplanke und einem Beleuchtungsmasten.
Als Unfallursache steht ein medizinisches Problem im Vordergrund.
In der Nacht auf Dienstag (17.01.2023) ging eine bislang unbekannte Täterschaft im Raum Steinegg und Forrenquartier von Liegenschaft zu Liegenschaft und überprüfte, ob die im Freien abgestellten Autos verschlossen sind.
Auf ihrem Streifzug traf die Täterschaft diverse unverschlossene Autos an und durchsuchte diese.
Im Januar sind in Chur mehrere Einschleiche- oder Einbruchdiebstähle in Wohnobjekte verübt worden.
Bereits einfache Vorkehrungen können davor schützen.
Am Montagabend stürzte ein Baum auf Fahrzeuge, welche auf der Kantonsstrasse fuhren. Es wurde niemand verletzt.
Es entstand jedoch teilweise grosser Sachschaden.
Der Winter ist zurück und damit sind vereiste Scheiben wieder keine Seltenheit.
Bitte befreit eure Fahrzeuge vor der Wegfahrt komplett von Schnee und Eis, damit eine gute und umfassende Sicht jederzeit gewährleistet ist.
Am Montagmorgen, 16. Januar 2023, kurz nach 07.00 Uhr, ereignete sich in der Hauptstrasse in Bretzwil BL eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Lieferwagen.
Der Lieferwagenlenker wurde dabei leicht verletzt.
Eine 15-jährige Schülerin ist von einem Auto angefahren und verletzt worden. Nach einer kurzen Unterhaltung entfernte sich der Fahrzeuglenker von der Unfallstelle.
Die Polizei sucht Zeugen und den Autofahrer.
In Kehrsatz hat sich am Montagnachmittag ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einem E-Bike ereignet. Der E-Bike-Lenker erlag noch auf der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der Lieferwagenlenker wurde in kritischem Zustand ins Spital gebracht. Der Strassenabschnitt war einspurig befahrbar.
Der Unfall wird untersucht.
Der unbekannte Lenker eines unbestimmten Fahrzeugs, der von Sonntag, 15. Januar, auf Montag, 16. Januar, zwischen 17:30 und 06:30 Uhr, in die linke Seite des auf der Rue de la Pâquerette, auf der Höhe des Gebäudes Nr. 14 in La Chaux-de-Fonds, parkierten Autos BMW, Serie 1, Farbe grau, gefahren ist, sowie Zeugen dieses Vorfalls werden gebeten, sich mit der Neuenburger Polizei in La Chaux-de-Fonds, Tel. 032 889 72 72, in Verbindung zu setzen.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass die Ermittlungen gegen einen grossen Drogenhändlerring, der vor allem in der Region Bellinzona tätig war, abgeschlossen sind.
Die im August eingeleiteten Ermittlungen wurden von den Ermittlern der Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit dem Drogenbekämpfungsdienst der Stadtpolizei Bellinzona durchgeführt und führten zur Verhaftung eines 22-jährigen Schweizer Bürgers, der in der Region lebt.
Am Montag, den 16. Januar 2023, gegen 00:15 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 66-jährigen Einwohner von Boudry gesteuert wurde, auf der RC5 in Richtung Neuenburg.
Als er den Pervou-Kreisel erreichte, fuhr das Fahrzeug aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, über den Mittelstreifen durch den Kreisel.
Heute Montag streift uns das Sturmtief „Gérard“ und sorgt nördlich der Alpen bis am Abend für starken, in der Westschweiz teils auch stürmischen Südwestwind.
Im heutigen Blog schauen wir uns Tief „Gérard“ und seine Auswirkungen aufs Schweizer Wetter etwas genauer an.
Infolge mehrerer Verkehrsunfälle in Sachseln kommt es auf der Brünigstrasse im Bereich Seehof zu Verkehrsbehinderungen.
Wir bitten euch, das Gebiet weiträumig zu umfahren.
Zum Wochenstart haben sich auf Zuger Strassen gleich mehrere Verkehrsunfälle ereignet. Gesamthaft waren neun Fahrzeuge sowie ein E-Bike daran beteiligt.
Der Zweiradlenker wurde erheblich verletzt, alle anderen Unfallbeteiligten blieben unverletzt.
Am Freitag, 13. Januar 2023, um circa 16.40 Uhr, haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) am Grenzübergang Basel-Weil-Autobahn eine mutmassliche Betrügerin angehalten.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt nahm die 21-jährige Frau im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt fest.
Am Montag, 16.01.2023, 12.15 Uhr, ereignete sich im Sändli in Sool ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens beabsichtigte beim Feuerwehrstützpunkt Kärpf nach rechts auf die Sernftalstrasse in Richtung Mitlödi einzubiegen. Dabei übersah der 50-Jährige links ein vortrittsberechtigtes Auto.
In der Nacht auf Sonntag (15.01.2023) hat eine unbekannte Täterschaft in Stetten ein E-Bike und ein Mountainbike gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Diebstahl.
Die Sichtbarkeit aller Verkehrsteilnehmenden spielt im Strassenverkehr eine entscheidende Rolle.
Ob am Tag oder in der Nacht – es immer wichtig, sich sichtbar zu machen.
Seit Montagmorgen (16.01.2023), kurz nach 7:30 Uhr, führte eine Gruppe von 14 Personen am Flughafen St.Gallen-Altenrhein eine Kundgebung durch. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete.
Nach Gesprächen zwischen der Kantonspolizei St.Gallen und den Demonstrierenden willigten diese ein, die Kundgebung freiwillig zu beenden. Es wird keine strafrechtliche Konsequenzen haben.
Die Ermittlungen im Zusammenhang mit über 50 Einschleiche- und Einbruchdiebstählen im Raum Worb, in Thierachern und im Gürbetal zwischen August und Oktober 2022 sind abgeschlossen.
Die beiden mutmasslichen Täter befinden sich in Untersuchungshaft. Sie werden sich vor der Justiz verantworten müssen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntag in Güttingen einen Raser aus dem Verkehr gezogen, der ausserorts mit 185 km/h unterwegs war.
Sein Führerausweis wurde eingezogen.
Am frühen Samstagmorgen brannte es auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in der Stadt Luzern. Verletzt wurde niemand.
Die Hausbewohner mussten vorübergehend evakuiert werden.
Am Sonntag hat sich am Gorihorn in Davos eine Lawine gelöst und einen Skitourengänger verschüttet. Trotz rascher Lokalisierung verstarb dieser auf dem Lawinenfeld.
Eine Frau und zwei Männer beabsichtigten am Sonntag vom Flüelatal aus aufs Gorihorn zu steigen.
Anfang Dezember ist ein Motorrad in einer 50er-Zone in Madiswil mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden. Der Lenker konnte ermittelt werden.
Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Unbestimmte Verletzungen hat sich am Sonntagnachmittag, 15. Januar 2023, ein Lenker bei einer Kollision zwischen zwei Personenwagen in Speicher zugezogen.
Ein 24-jähriger Lenker fuhr um 17.15 Uhr mit seinem Personenwagen von Trogen kommend auf der Hauptstrasse in Richtung St. Gallen.
Am Freitagnachmittag (13.01.2023) haben zwei unbekannte Frauen in einem Fusspflegesalon in der Stadt Schaffhausen erfolglos versucht ein Portemonnaie und ein Mobiltelefon einer Kundin zu stehlen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Diebstahlsversuch und verweist in diesem Zusammenhang auf ihre entsprechende Präventionskampagne.
Erneut sinken die Temperaturen zum Gefrierpunkt. Was bedeutet das für die Fahrzeuglenker? Genau.
Vor jedem Fahrtantritt müssen die Scheiben, Aussenspiegel sowie Scheinwerfer und Rücklichter von Eis oder Schnee befreit werden.
Die Kantonspolizei St. Gallen setzt bei ihrer Arbeit auf einen proaktiven Gewaltschutz, um zielgerichtete Gewalt möglichst zu verhindern. Auch wenn Stalking in der Schweiz keinen eigenen Straftatbestand darstellt, sollten Opfer die Behörden frühzeitig einschalten. Um eine Eskalation zu verhindern, ist es wichtig, dem Täter frühzeitig Grenzen aufzuzeigen.
In der Kapo St. Gallen ist das Bedrohungsmanagement für die Einschätzung und die Entschärfung dieser Situationen zuständig.
Am Montagmorgen hat die Luzerner Polizei zehn Autofahrer angehalten, weil sie mit vereisten Front- oder Seitenscheiben unterwegs waren. Die Sicht war zum teil stark eingeschränkt.
Die Luzerner Polizei gibt Tipps, wie man sicher mit dem Auto unterwegs ist.
Seit Montagmorgen (16.01.2023), kurz nach 7:30 Uhr, führt eine Gruppe von rund 12 Personen am Flughafen St.Gallen-Altenrhein eine Kundgebung durch. Der Flugverkehr ist nicht eingeschränkt und sicher.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht den Kontakt zu den Aktivisten.
In der Nacht auf Sonntag (15.01.2023) fuhr ein 16-jähriger Lernfahrer mit seinem Motorrad und dem 15-jährigen Mitfahrer auf der Triebernstrasse in Richtung Weissbad Dorf.
Aus noch nicht restlos geklärten Gründen verlor der Lenker in einer Rechtskurve die Herrschaft über das Motorrad und kollidierte mit der linken Strassenabschrankung.
Dass der laufende Januar bisher aussergewöhnlich mild und schneearm ist, wurde an dieser Stelle schon mehrfach thematisiert.
Dass es Mitte Januar auch anders gehen würde zeigte sich vor genau zwei Jahren.
Am Sonntagmorgen ist es im Cheminée eines Einfamilienhauses in Lengnau zu einer Verpuffung gekommen. Ein Mann wurde dabei schwer verletzt. Er wurde von der Rega in kritischem Zustand ins Spital geflogen.
Ermittlungen zum Unfall sind im Gange.
Am Samstag, 14. Januar 2023, um 23:00 Uhr, hielt die Kantonspolizei Uri anlässlich einer Verkehrskontrolle in Seelisberg einen Personenwagen mit Urner Kontrollschildern an.
Bei der Kontrolle des Fahrzeuges konnte auf dem Beifahrersitz eine Schrotflinte mit eingesetzter Munition festgestellt werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.