Am Samstag, 14. Januar 2023, um 23:00 Uhr, hielt die Kantonspolizei Uri anlässlich einer Verkehrskontrolle in Seelisberg einen Personenwagen mit Urner Kontrollschildern an.
Bei der Kontrolle des Fahrzeuges konnte auf dem Beifahrersitz eine Schrotflinte mit eingesetzter Munition festgestellt werden.
Gemeinde Schattdorf. Am Samstag, 14. Januar 2023, kurz nach 08:30 Uhr, fuhr eine Patrouille der Kantonspolizei Uri einem Personenwagen mit zwei Insassen nach. Auf der Trippstrasse in Schattdorf wurde das Fahrzeug mit ungarischen Kontrollschildern einer genaueren Kontrolle unterzogen.
Beim 48-jährigen Fahrzeuglenker mit ungarischer Staatsangehörigkeit wurden Symptome eines möglichen Drogenkonsums festgestellt. Es wurden zwei zeitlich verzögerte Drogentests durchgeführt, welche beide positiv verliefen. In der Folge ordnete die Staatsanwaltschaft Uri eine Blut- und Urinprobe an. Ferner verfügte der Fahrzeuglenker über einen ausländischen Führerausweis, jedoch über keinen gültigen Führerausweis aus der Schweiz, obwohl er seit mehr als einem Jahr in der Schweiz wohnhaft ist.
Am Samstagnachmittag (14.01.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen einen 53-jährigen Mauretanier, einen 27-jährigen Tunesier sowie einen 28-jährigen Marokkaner festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen Einschleichdiebstähle in Fahrzeuge am Bahnhofplatz begangen zu haben.
Bei den Festnahmen konnte mutmassliches Deliktsgut sichergestellt werden.
Nach einem Brand in einem Einfamilienhaus in Romanshorn musste am Samstag ein Bewohner zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bemerkten Bewohner eines Einfamilienhauses an der Centralstrasse gegen 18.30 Uhr eine Rauchentwicklung aus dem Kellergeschoss.
Ein Brand verwüstete letzte Nacht eine Dachstockwohnung in Hornussen. Die Feuerwehr konnte die Ausbreitung verhindern und Schlimmeres abwenden.
Vorübergehend ist die Wohnung nicht mehr bewohnbar. Verletzt wurde niemand.
Um die Vorfasnacht kam gestern in der Stadt Luzern niemand herum.
Denn die Abholung des Fritschivaters hat sich über die Jahre zu einem farbenfrohen und lautstarken Spektakel entwickelt.
Am Sonntagmorgen (15.01.2023) beschleunigte ein Fahrzeuglenker sein Auto so stark, dass das Heck ausbrach und er die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Anschliessend kam es zur Kollision mit zwei parkierten Personenwagen.
Ein Fussgänger wurde dabei ebenfalls touchiert und leicht verletzt.
Am Samstag (14.01.2023), kurz nach 17:20 Uhr, ist es an der Industriestrasse zu einem Zusammenstoss zwischen einem E-Bikefahrer und einem Fussgänger gekommen.
Der 51-jährige E-Bikefahrer wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Er war in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
Am Samstag (14.01.2023), in der Zeit zwischen 16 Uhr und 18:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses eingebrochen.
Die Täterschaft gelangte über die unverschlossene Haupteingangstür zu den Wohnungen.
Am Samstag (14.01.2023), in der Zeit zwischen 18:20 Uhr und 20:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Erlenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zutritt zum Haus und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Am Samstag (14.01.2023), kurz nach 23:10 Uhr, ist es auf dem Brauerweg zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Der 46-jährige Autofahrer entfernte sich vom Unfallort, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.
Er konnte kurze Zeit später in St.Gallen angetroffen und kontrolliert worden.
Im Schäfer in Dulliken hat am frühen Samstagabend, 14. Januar 2023, ein derzeit unbekannter Mann einen Tankstellenshop überfallen. Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei Solothurn hat umgehend Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Freitagabend, 13. Januar 2023, kurz vor 23 Uhr, hat sich auf der Kantonsstrasse in Schübelbach eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen ereignet.
Ein 27-jähriger Autofahrer und sein Beifahrer fuhren von Buttikon in Richtung Siebnen, als das Fahrzeug in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geriet und frontal mit dem entgegenkommenden Personenwagen eines 59-jährigen Lenkers kollidierte. Dieses Fahrzeug wurde dadurch von der Fahrbahn gegen die angrenzende Hausfassade geschleudert.
Ein 39-jähriger Schweizer löste in einem Umiker Einfamilienhaus Quartier am gestrigen Samstag bis in die Nacht einen Grosseinsatz der Polizei aus.
Am Samstagnachmittag, 14. Januar 2023 kurz nach 13:00 Uhr ging die Meldung ein, dass sich ein Bewohner in einem Umiker Einfamilienhaus-Quartier mehrfach mit einem Gewehr am Fenster zeigte.
In Fürstenau hat sich in der Nacht auf Samstag ein Selbstunfall mit einem Personenwagen ereignet. Der alkoholisierte Lenker kam von der Strasse ab.
Die Kantonspolizei Graubünden nahm ihm den Führerausweis vor Ort ab.
In der Nacht auf Samstag, 14. Januar 2023, hat sich in Stein ein Mann bei einem Sturz schwere Verletzungen zugezogen.
Er musste mit dem Rettungsdienst in Spitalpflege gebracht werden.
Im Keller eines Mehrfamilienhauses ist ein Feuer ausgebrochen. Dabei wurden vier Personen leicht verletzt.
Die Wohnungen sind vorübergehend nicht mehr bewohnbar.
Wenn Jugendliche mit Drogenproblemen zu tun haben, dann muss der Grund dafür nicht immer nur Leichtsinn sein: Oft haben sie „es“ einfach nicht besser gewusst. Doch gegen Unwissenheit hilft Information.
Und diese Broschüre (siehe unten) will Ihnen dabei helfen, dass Sie sich und Ihre Kinder zum Thema „Alkohol und andere Drogen“ umfassend informieren können.
Der Januar 2023 war bis jetzt aussergewöhnlich mild. In den nächsten Tagen stellt die Wetterlage grundlegend um und es kommt hochwinterlich kalte Polarluft zu den Alpen.
Damit wird der Wärmeüberschuss von Anfang Januar abgebaut, oder doch nicht?
Wir sind nicht nur auf den Strassen Zürichs für euch im Einsatz, auch auf Social-Media sind wir präsent.
511 Posts und Tweets haben wir im vergangenen Jahr abgesetzt und damit über 4,5 Millionen Menschen erreicht.
In der Nacht auf den 14.01.2022 verschaffte sich eine bislang unbekannte Täterschaft gewaltsam Zutritt in ein freistehendes Einfamilienhaus an der Gadenstatt in Meistersrüte.
Nach erfolglosem Versuch über die Terrassentüre einzudringen, gelang es der Täterschaft, sich mit Gewalt über das Badezimmerfenster im Erdgeschoss Zutritt ins Haus zu verschaffen.
Am gestrigen Freitagabend touchierte bei einem Ueberholmanöver ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker zwischen dem Ortsteil Scherz und Lupfig einen blauen Honda.
Der Fahrzeuglenker machte sich unbemerkt davon, nach ihm wird gefahndet.
Gestern Abend ist in einem Wohngebäude in Marly ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Es wurde niemand verletzt.
Für die Dauer des Einsatzes wurden 13 Personen evakuiert.
Auf der Kreuzung „Kurfürst“ ist es zu einer seitlich-frontalen Kollsion zwischen zwei Autos gekommen.
Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt mehrere Zehntausend Franken.
Am Freitagabend (13.01.2023) kam es auf der Tablatstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger.
Der Fussgänger wurde auf dem Fussgängerstreifen angefahren und unbestimmt verletzt.
Am gestrigen Freitagmorgen touchierte ein unbekannter Fahrzeuglenker auf einem Fussgängerstreifen beim Bahnhof Turgi einen jungen Fussgänger.
Der Lenker des dunklen PW's stieg kurz aus, fragte nach dem Zustand, hinterliess jedoch falsche Angaben und machte sich davon.
Am Freitagabend, 13. Januar 2023, kurz vor 19.10 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker auf der Autobahn A2 im Schweizerhalletunnel in Muttenz, Fahrtrichtung Bern/Luzern, einen Selbstunfall mit einem Personenwagen und Sachentransportanhänger.
Das Fahrzeug wurde stark beschädigt.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Samstag in Frauenfeld einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Kurz vor 1 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau an der Promenadenstrasse einen Autofahrer.
In Laax ist es am Freitagabend zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen. Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt.
Die beiden Frauen im Alter von 28 und 29 Jahren fuhren kurz nach 19.30 Uhr von Laax in Richtung Ilanz.
Am Freitag (13.01.2023), in der Zeit zwischen 6 Uhr und kurz nach 15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus im Ufhofen eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich gewaltsam über eine Tür Zugang zu den Räumlichkeiten und durchsuchte diese.
Am Freitag (13.01.2023), um 17:45 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einer Auffahrkollision zwischen drei Autos gekommen. Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.
Am Freitag (13.01.2023), kurz nach 17:45 Uhr, ist es auf der Rütistrasse zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem 8-jährigen Kind gekommen. Der Junge zog sich dabei leichte Verletzungen zu.
Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Freitag (13.01.2023), kurz vor 19:15 Uhr, ist ein Auto mit einem Kandelaber an der St.Gallerstrasse zusammengestossen. Ein 73-Jähriger Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft.
Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
Am Samstag (14.01.2023), kurz vor 02:45 Uhr hat eine vorerst unbekannte Täterschaft versucht, in ein Firmengebäude an der Waisenhausstrasse einzubrechen.
Dabei wurde sie überrascht und flüchtete. Der mutmassliche Einbrecher, ein 33-jähriger Tunesier, konnte kurze Zeit später festgenommen werden.
Am Samstag, 14.01.2023, ca. 06:45 Uhr, ereignete sich auf der A3 in Bilten ein Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einem Personenwagen.
Ein 42-jähriger Fahrzeuglenker fuhr auf der A3 in Fahrtrichtung Chur.
Am Freitagabend, 13. Januar 2023, gegen 22.30 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker auf der Rennimattstrasse in Laufen BL einen Selbstunfall.
Beide Fahrzeuginsassen wurden dabei verletzt. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden.
Am Freitagnachmittag geriet eine Siebmaschine in einem Gebäude beim Kieswerk in Niederbipp in Brand. Die ausgerückten Feuerwehren konnten den Brand unter Kontrolle bringen. Es wurde niemand verletzt.
Ermittlungen zur Brandursache sind im Gange.
Am Samstag (14.01.2023), kurz nach 3 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall mit anschliessender Folgekollision gekommen. Ein 37-Jähriger Autofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Autobahn musste für mehrere Stunden gesperrt werden.
Am 13. Januar 2023 kurz nach 14.00 Uhr erfasste ein mobiles Lasermessgerät der Kantonspolizei Basel-Stadt an der Schwarzwaldstrasse einen Autofahrer nach Abzug der Toleranzwerte mit einer Geschwindigkeit von 100 km/h.
Erlaubt gewesen wären auf dieser Strasse lediglich 50 km/h.
Unbestimmte Verletzungen hat sich am Freitagnachmittag, 13. Januar 2023, eine Fussgängerin bei einer Kollision mit einem Personenwagen in Teufen zugezogen.
Eine 86-jährige Fussgängerin lief kurz vor 13.30 Uhr aus Richtung Speicher kommend auf dem Trottoir in Richtung Bahnhof und wollte auf Höhe der Liegenschaft Speicherstrasse 8 die Fahrbahn überqueren.
Am Mittwoch (11.01.2023), kurz nach 18:35 Uhr, ist ein 15-jähriger Jugendlicher auf der Martingsbruggstrasse ausgeraubt und geschlagen worden.
Die mutmasslichen Täter, ein 17-jähriger Somalier und ein 14-jähriger Nordmazedonier konnten festgenommen werden.
Am Freitag (13.01.2023), kurz nach 9 Uhr, ist es auf der Neuen Wangserstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Ein 54-jähriger Velofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (13.01.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft an der Quartnerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Tür gewaltsam Zutritt ins Gebäude.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 03 vom 16.01.2023 bis zum 22.01.2023 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.