Am Freitag, den 13. Januar um 08:11 fuhr eine 29-jährige Frau aus Neuenburg durch die Gorges-du-Seyon in Richtung La Chaux-de-Fonds.
Ihr Auto prallte gegen die Felswand. Infolge dieses Aufpralls touchierte das Fahrzeug eines 31-jährigen Einwohners von Neuchâtel dieses Auto.
Im Kaiseraugster Liebrütiquartier verprügelten am Freitagabend Jugendliche einen 57-jährigen Bewohner. Dieser musste in Spitalpflege verbracht werden.
Die Kantonspolizei sucht Zeugen.
Nicht nur am WEF in Davos, auch in der übrigen Schweiz werden nächste Woche wiederholt Schneeschauer erwartet.
Was das WEF mit der MeteoSchweiz zu tun hat, erfahren Sie in diesem Blog.
Bei Maladers ist es heute Mittag (13.01.2023) auf der Arosastrasse zu einer Streifkollision gekommen. Beteiligt waren vier Personenwagen.
Eine Person wurde leicht verletzt.
Bei einem Balkonbrand in einem Mehrfamilienhaus ist am Freitagnachmittag (13.1.2023) in Affoltern am Albis eine Person schwer verletzt worden.
Der Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Franken geschätzt.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat während der Aktion „Via“ in der Vor- und Nachweihnachtszeit intensive Verkehrskontrollen mit Fokus auf die Fahrfähigkeit durchgeführt.
Dabei wurden 589 Fahrzeuge und 632 Personen kontrolliert.
Auf einem Privatgrundstück in Rotkreuz haben im vergangenen Dezember zwei Motorräder gebrannt. Das Feuer ist auf Brandstiftung zurückzuführen.
Der Verursacher wurde ermittelt.
Am Mittwoch (11.01.2023) hat die Schaffhauser Polizei erstmalig gegen eine im Kanton Schaffhausen ansässige Person Massnahmen nach dem PMT-Gesetz (Polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus) beim Bundesamt für Polizei (Fedpol) beantragt.
Der besagte Fall liegt nun beim Fedpol, welches die Verfahrensleitung inkl. Informationshoheit innehat.
Die Schaffhauser Polizei hat am Mittwochmorgen (11.01.2023) in der Stadt Schaffhausen einen mutmasslichen Exhibitionisten verhaftet, der mehrfach weibliche Personen sexuell belästigt hatte.
In den vergangenen Monaten ereigneten sich im Raum Schaffhausen / Neuhausen am Rheinfall mehrere Delikte gegen die sexuelle Integrität.
Fällt die Infrastruktur aus, so fällt auch unsere Erreichbarkeit und Kommunikation aus. Damit dies nicht passiert, üben wir jährlich den Notfall.
Am Mittwoch führten wir diesbezüglich gemeinsam mit den Kollegen der Kantonspolizei Aargau die Überprüfung der betrieblichen und technischen Abläufe der Redundanz der Einsatzleitzentrale durch.
Es musste sich schon mehrere Tage in diesem Raum aufgehalten haben, bis es von einer Hauswartin gefunden wurde.
Um es in die Katzenkiste zu locken, musste die Feuerwehr zuerst den Raum mit einem Gaswarngerät freimessen.
Im Zuge der Erneuerung des Gevierts Wettsteinallee/Grenzacherstrasse erhöht der Kanton unter anderem die Verkehrssicherheit im Quartier.
Zusätzlich zu den geplanten Massnahmen gibt es in der Wettsteinallee eine breite Velospur, damit die Velofahrenden nicht entlang parkierter Autos fahren müssen. Damit wird die viel genutzte Veloroute für die Nutzenden sicherer. Die Fussgängerinnen und Fussgänger erhalten bei der Bushaltestelle Wettsteinallee einen Fussgängerstreifen und können die Strasse somit künftig oberirdisch queren.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Freitag in Stettfurt ein Motorradfahrer leicht verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Bei einer Kollision mit einem Auto ist am Dienstag (03.01.2023) eine Fussgängerin tödlich verletzt worden. Kurz nach 8:00 Uhr fuhr ein 21-jähriger Autolenker auf der Thundorferstrasse in Richtung Spital.
Im Bereich der Verzweigung mit der Rosenbergstrasse kam es zum Zusammenstoss mit einer Fussgängerin.
Beim Brand eines leerstehenden Hauses dürfte am Donnerstag (05.01.2023) ein Schaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden sein.
Kurz vor 16:30 Uhr meldeten Passanten Rauch aus einem Einfamilienhaus an der Sonnenbergstrasse.
In der Nacht von Donnerstag / Freitag, 12./13. Januar 2023, kurz vor 04.00 Uhr, konnte ein alkoholisierter Personenwagenlenker in der Autobahn A2 in Tenniken BL, nach leichten Streifkollision mit der Leitplanke, durch eine Patrouille der Polizei Basel-Landschaft gestoppt werden.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr der 39-jährige Personenwagenlenker, aus Richtung Basel kommend, auf der Autobahn A2 Richtung Bern / Luzern.
Am Freitag (13.01.2023), um 2:45 Uhr, ist es auf der Burietstrasse zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos gekommen. Dabei wurde ein 50-jähriger Autofahrer leicht verletzt. Beide Autofahrer wurden als fahrunfähig eingestuft.
Es entstand hoher Sachschaden.
In der Nacht auf Freitag (13.01.2023) hat eine unbekannte Täterschaft in der Stadt Schaffhausen mindestens zwei parkierte Fahrzeuge nach Wertgegenständen durchsucht. Was sie hierbei gestohlen hat, ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesen Vorfällen und verweist in diesem Zusammenhang auf ihre entsprechende Präventionskampagne.
Im Feierabendverkehr ist es zu einer Streifkollision zwischen einem Linienbus der Zugerland Verkehrsbetriebe und einem Auto gekommen.
Verletzt wurde niemand.
Gestern Abend übersah ein Autolenker eine auf dem Fussgängerstreifen querende Person, weshalb es zur Kollision kam.
Der Fussgänger wurde dabei erheblich verletzt.
In der Nacht auf Freitag ist auf der Hauptstrasse in Tavanasa ein Stein auf ein Auto gefallen. Dieses geriet ausser Kontrolle und kam von der Strasse ab.
Ein 51-jähriger Autolenker fuhr in der Nacht kurz vor 1 Uhr gemeinsam mit einer Beifahrerin und einem Hund von Ilanz in Richtung Trun.
Am Donnerstagnachmittag, 12. Januar 2023, kurz vor 14.30 Uhr, kam es in der Baselstrasse in Liesberg BL zu einer frontal/seitlichen Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Die Kantonspolizei Zürich ersucht um Ihre Hilfe.
Am Sonntag (1.1.2023) wurde in Illnau-Effretikon, am Waldrand beim Jungholzweg eine Holzkiste mit zwei Zwergkaninchen gefunden.
Das Spiel der Kantonspolizei Wallis hat die Ehre, die Bevölkerung zum traditionellen Jahreskonzert einzuladen. Dieses findet am Samstag, 14. Januar 2023, in Visp sowie am Sonntag, 15. Januar 2023, in Conthey statt.
Der Abend verspricht viel Abwechslung und Klänge einer bekannten Rockband.
Weil die Türe unverschlossen war, schlich in Turgi und in Frick je ein Mann in ein Haus ein.
Während einer sogleich ertappt wurde, fasste die Polizei den zweiten ausserhalb des Kantons mit dem Diebesgut.
Am Mittwoch, 11. Januar, um 17:40 Uhr, fuhr ein Auto, das von einer 43-jährigen Frau aus Les Pommerats (JU) gelenkt wurde, auf der Rue du Manège in La Chaux-de-Fonds in östlicher Richtung.
Nach der Kreuzung der Rue du Manège und Grenier kam es zu einer Kollision mit einer 41-jährigen Einwohnerin von La Chaux-de-Fonds, die die Strasse auf einem Sicherheitsstreifen von Nord nach Süd überquerte.
Im Dezember hat die TCS-Pannenhilfe 32’280 Einsätze in der Schweiz durchgeführt. Die grosse Kälte vor den Weihnachtsfeiertagen hat zahlreiche Pannen verursacht: Zwischen dem 11. und dem 15. Dezember haben die Patrouilleurinnen und Patrouilleure und ihre Partnergaragen in fünf Tagen über 6’500 Einsätze verzeichnet. Die Elektroautos scheinen auch im Winter zuverlässiger zu sein.
Wie das ganze Jahr über war die TCS-Pannenhilfe auch während der letzten Wochen rund um die Uhr unterwegs. Besonders in den Tagen vor Weihnachten, an denen in vielen Regionen zum ersten Mal in diesem Winter die Temperaturen deutlich unter die Null-Grad-Marke fielen, wurde die Pannenhilfe besonders häufig angefordert. Zwischen dem 11. und dem 15. Dezember haben die Patrouilleurinnen und Patrouilleure und ihre Partnergaragen 6’514 Mal Pannenhilfe geleistet. Hinzu kommen 446 Einsätze für Unfallfahrzeuge.
Bei einem Bauunfall ist am Mittwochnachmittag (11.01.2023) in Dällikon ein Mann tödlich verletzt worden.
Kurz vor 16 Uhr war ein 55 Jahre alter Mann in einem Raum neben einer Tiefgarage einer Industrieliegenschaft mit Aushubarbeiten beschäftigt.
Eine Jugendliche ist auf einem Fussgängerstreifen von einem Auto erfasst worden. Die 14-Jährige wurde verletzt und musste ins Spital eingeliefert werden.
Der Unfall ereignete sich am Donnerstagmittag (12. Januar 2023), kurz vor 13:30 Uhr, auf der Zugerstrasse in Cham.
Auf der Alpenblick-Kreuzung in Cham sind zwei Autos miteinander kollidiert. Eine Autolenkerin wurde dabei verletzt.
Der Unfall ereignete sich am Mittwochabend (11. Januar 2023), kurz vor 18:00 Uhr.
Einbruch kann auffallen; halten Sie Augen und Ohren offen und melden Sie verdächtige Wahrnehmungen zeitnah über die Notrufnummer 117 der Polizei.
Mit der Aktion „Bei Verdacht Telefon 117 – gemeinsam gegen Einbruch“ wird die Bevölkerung mit Plakaten und Flugblättern in leuchtenden Farben darauf aufmerksam gemacht, bei verdächtigen Wahrnehmungen die Notrufnummer 117 anzurufen.
Am Donnerstag, dem 12. Januar, geht das neue Kommunikationsformat der Air Zermatt online: Der „Alpha Zulu Podcast“ erzählt alle zwei Wochen eine Geschichte von Menschen, die voller Herzblut mit dem Walliser Flugunternehmen zu tun haben.
Die Beliebtheit von Podcasts hat in den letzten Jahren massiv zugenommen. Podcasts sind Audio- Sendungen, die man auf Abruf über Streamingdienste überall hören kann, wann immer man will. Die Air Zermatt hat in ihrer über 50-jährigen Geschichte in der Helikopterrettung weltweite Standards gesetzt.
Am Sonntagabend (08.01.2023) hat sich in Neuhausen am Rheinfall eine seitliche Streifkollision zwischen zwei Autos ereignet. Personen wurde dabei keine verletzt.
An den beiden Unfallfahrzeugen entstand Sachschaden.
Am Donnerstag (12.01.2023), kurz nach 11:30 Uhr, ist es in einem Labor der Ostschweizer Fachhochschule an der Oberseestrasse zu einem Brand eines Akkus gekommen. Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt.
Die zuständige Feuerwehr löschte den Brand und entlüftete das Gebäude. Es entstand hoher Sachschaden.
Seit November 2019 arbeiten die Feuerwehr Ostermundigen und die Feuerwehr der Stadt Bern verstärkt zusammen. Nun soll in einem gemeinsamen Projekt der Zusammenschluss der beiden Feuerwehren per 1. Januar 2024 umgesetzt werden. Die Feuerwehr Ostermundigen wird dabei Teil der Milizfeuerwehr der Stadt Bern.
Der Zusammenschluss ist unabhängig von einer allfälligen Fusion der beiden Gemeinden geplant.
Auslesen der Diagrammscheibe eines Fahrtenschreibers mittels Stereomikrolupe.
Diese analoge Aufzeichnung wurde unterdessen abgelöst durch das digitale Speichern der Daten.
In Zuchwil haben Unbekannte am Dienstag, 10. Januar 2023, neun Pantherschildkröten aus einer Zoohandlung gestohlen.
Zur Ermittlung der Täterschaft sucht die Polizei Zeugen.
Am 12. Januar 2023 um ca. 09.00 Uhr kam es an der Erlenstrasse zu einem Unfall zwischen einem Lieferwagen und einer Fussgängerin. Dabei wurde die 82-jährige Fussgängerin schwer verletzt.
Gemäss ersten Erkenntnissen der Verkehrspolizei fuhr ein 26-jähriger Lenker mit seinem Lieferwagen auf der Erlenstrasse in Richtung Musical Theater.
Mutmasslich unter Drogeneinfluss beschleunigte ein Neulenker seinen leistungsstarken Wagen auf der A1 derart stark, dass er ins Schleudern geriet.
Die Polizei nahm ihm den Führerausweis ab.
Am Mittwoch ist auf der Hauptstrasse in Thusis ein Autofahrer mit einem einbiegenden Gesellschaftswagen kollidiert.
Dabei wurde der Autofahrer verletzt.
Am Donnerstag, 12.01.2023, um ca. 09:00 Uhr, ereignete sich bei der Verzweigung Tangentenweg / Erlenstrasse (vor dem Musical Theater Basel) ein Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einer Fussgängerin.
Der genaue Unfallhergang ist noch unklar und wird durch die Verkehrspolizei Basel-Stadt untersucht.
Am frühen Mittwochabend ist in Mörigen ein Pferd von einem Zug erfasst worden. Die Reiterin wurde dabei verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Das Pferd wurde leicht verletzt.
Der Unfall wird untersucht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.