Am frühen Mittwochabend ist in Mörigen ein Pferd von einem Zug erfasst worden. Die Reiterin wurde dabei verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Das Pferd wurde leicht verletzt.
Der Unfall wird untersucht.
Am Donnerstag, 12.01.2023, ca. 06.15 Uhr, ereignete sich auf der Kerenzerbergstrasse in Filzbach ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die 57-jährige Lenkerin eines Personenwagens war auf der Kerenzerbergstrasse von Filzbach herkommend in Richtung Näfels unterwegs.
Die Kantonspolizei Bern erhält viele Fragen aus der Bevölkerung. Einige davon haben wir bereits in einem ersten Beitrag beantwortet.
In diesem Beitrag geht es nun in eine zweite Runde mit Antworten auf Ihre Fragen.
Aufgrund von Bauarbeiten ist die öffentliche Kundenzone der Polizeiwache Clara ab Samstag, 14. Januar 2023 vorübergehend geschlossen.
Der Bevölkerung steht als Ersatz eine temporäre Kundenzone an der Clarastrasse 17 zur Verfügung.
Am Mittwoch (11.01.2023), um 17:30 Uhr, hat eine 86-jährige Frau einer unbekannten Täterschaft, die sich als Mitarbeiter einer Strafverfolgungsbehörde ausgab, Schmuck und Münzen im Wert von über 40'000 Franken übergeben.
Die 86-jährige Frau erhielt einen sogenannten Schockanruf von angeblichen Mitarbeitenden von Strafverfolgungsbehörden.
Am Mittwoch (11.01.2023), kurz nach 17:30 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Eine 57-jährige Frau wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Zu Gunsten der Verkehrssicherheit führt das Amt für Betrieb Nationalstrassen (AfBN) von Januar bis März 2023 umfangreiche Gehölzpflegearbeiten entlang der Nationalstrassen A2 Göschenen bis Beckenried und A4 Flüelen bis Küssnacht aus.
Diese Arbeiten werden jährlich auf der Grundlage eines Pflegeplanes durchgeführt und betreffen nur einzelne Teilstücke.
Die Datenschutzbeauftragte lädt am Samstag, 28. Januar und am Dienstag, 31. Januar zu den Datenschutz-Kunsttagen im Löwenbräu-Areal in Zürich. Die Tagesveranstaltung am Samstag steht unter dem Motto „Die Zukunft digitaler Technologien und der Community verhandeln“.
Zusammen mit Expertinnen und Experten aus Kunst, digitaler Ethik, Medien und NGOs lernen Teilnehmende in Workshops Möglichkeiten des digitalen Selbstschutzes. Die Vorabendveranstaltung am Dienstag, 31. Januar fokussiert im Vorfeld der kantonalen Wahlen auf das Spannungsfeld Daten, Algorithmen, Transparenz und die demokratische Gesellschaft.
Da eine Autofahrerin auf die Anweisungen ihres Navigationsgeräts vertraute, landete sie auf einem leeren Spielplatz.
Der Alkoholwert der Lenkerin dürfte massgeblich dazu beigetragen haben.
Ein unbekannter Autofahrer kollidierte im Kreisverkehr mit dem Hinterrad eines Fahrradlenkers. Der Lenker des dunkelfarbigen Fahrzeuges sei nach kurzem Nachfragen weitergefahren.
Der Fahrradlenker blieb unverletzt.
Am Mittwoch, 11.01.2023, ca. 10.15 Uhr, ereignete sich in Matt GL ein Arbeitsunfall mit Verletzungsfolgen.
Drei Angestellte einer externen Firma waren mit dem Ausschaufeln des Holzsilos einer Bauunternehmung beschäftigt. Mutmasslich setzte sich dabei giftiges Kohlenmonoxid frei.
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Velolenkerin ist am Mittwochmittag (11.01.2023) in Oberrieden die Zweiradfahrerin schwer verletzt worden.
Kurz vor 12 Uhr fuhr eine 77-jährige Personenwagenlenkerin auf der Bruggstrasse bergwärts. Bei der Einmündung in die Alte Landstrasse beabsichtigte sie nach links Richtung Zentrum Oberrieden einzubiegen. Im Bereich der Verzweigung kam es aus bislang nicht bekannten Gründen zur Kollision mit einer 36 Jahre alten Frau, welche mit dem E-Bike auf der Alten Landstrasse Richtung Thalwil fuhr.
Am Mittwochvormittag (11.01.2023) fuhr ein 35-jähriger Chauffeur mit einem Abrollkipper, von Feuerthalen herkommend, nach Schaffhausen.
Beim Abbiegen in die Rheinuferstrasse kippte das Fahrzeug auf die rechte Seite, wobei der Fahrzeuglenker verletzt wurde.
In der Nacht auf Mittwoch ist in Laax ein Auto entwendet worden. Anschliessend kollidierte dieses und die lenkende Person entfernte sich.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
...er Start in den Tag. Die aufgehende Sonne schien auf die Wolkenuntergrenze der noch vorhandenen Warmfrontbewölkung.
Apropos Wolkenuntergrenze: Diese schauen wir uns heute mal genauer an.
In den letzten Wochen kam es in der Stadt La Chaux-de-Fonds zu mehreren absichtlichen Brandausbrüchen.
Das Feuer wurde in der Regel in offenen Kellern gelegt. Es gab keine Verletzten und nur die Untergeschosse der Gebäude wurden beschädigt.
Im Rahmen der Arbeiten zur Pannenstreifen-Umnutzung und zum Ausbau des Lärmschutzes auf der A6 Wankdorf – Muri wird im Sonnenhoftunnel eine neue Verkehrsführung eingerichtet.
Dafür kommt es zu mehreren Sperrungen.
Am Mittwochvormittag (11.01.2023), um 11:30 Uhr ist es im Kreiselverkehrsplatz Gürtel-/Gäuggelistrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einer E-Bike-Lenkerin und einem unbekannten Personenwagen gekommen.
Die E-Bike-Lenkerin wurde dabei verletzt.
Am Dienstagabend haben in Chapella ein Holzlagerplatz sowie angrenzende Bäume gebrannt.
Die Feuerwehr Plaiv stand mit einem Grossaufgebot im Einsatz und konnte ein Ausbreiten des Feuers verhindern.
Am letzten Wochenende kam es in einem leerstehenden Gebäude zu zwei Brandereignissen. Dabei wurde niemand verletzt. Es entstand grosser Sachschaden.
Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei sucht Augenzeugen.
Was unsere angehenden Berufsfeuerwehrmänner in ihrem Alltag erleben seht ihr in dieser Serie:
Im ersten Teil des Schulblocks in Zürich widmeten sich die angehenden Berufsfeuerwehrmänner intensiv mit den verschiedenen Leiternarten.
Am Mittwoch (11.01.2023), kurz nach 7 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen Kenntnis von einem anonymen Drohanruf gegen das Berufs- und Weiterbildungszentrum in Rorschach und Altstätten erhalten. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete. Kurz nach 9 Uhr konnte für alle Standorte Entwarnung gegeben werden.
Die Ermittlungen dauern an.
Stefan Hostettler Fischer wird neuer Generalsekretär des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD). Der Bundesrat hat den bisherigen stellvertretenden Generalsekretär des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) an seiner Sitzung vom 11. Januar 2023 gewählt.
Stefan Hostettler Fischer übernimmt die Funktion am 1. Februar 2023.
Die Arbeit sämtlicher Akteure auf nationaler, kantonaler und kommunaler Ebene, um sexuellen Missbrauch von Kindern im Internet zu bekämpfen, ist notwendig und muss verstärkt werden. Dies hält der Bundesrat in einem Bericht fest, den er an seiner Sitzung vom 11. Januar 2023 verabschiedet hat.
Die Voraussetzungen für solche Verbesserungen sind bereits gegeben. Im Rahmen der jeweiligen Kompetenzen müssen auch Bund und Kantone ihre Aktivitäten optimal koordinieren.
Am Dienstagnachmittag sind zwei Autos in Oberwil im Simmental frontal miteinander kollidiert. Dabei wurden drei Personen leicht verletzt. Sie wurden mit Ambulanzen ins Spital gebracht.
Ermittlungen zum Unfall sind im Gange.
Am Mittwoch (11.01.2023), kurz nach 7 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen Kenntnis von einem anonymen Drohanruf gegen die Berufs- und Weiterbildungszentren in Rorschach und Altstätten erhalten.
Ein Grossaufgebot an Polizeikräften steht im Einsatz.
Dank einem Hinweis aus der Bevölkerung konnte die Kantonspolizei Schwyz am Neujahrstag 2023 in Lauerz zwei 17-Jährige festnehmen, welche beschuldigt werden, Diebstähle aus unverschlossenen Fahrzeugen begangen zu haben.
Die beiden Jugendlichen aus Tunesien und Marokko wurden am Morgen des Neujahrstages durch einen Polizisten in der Freizeit beobachtet, wie sie in einem Wohnquartier in Lauerz versuchten, unverschlossene Autos nach Gegenständen zu durchsuchen.
Nach Meldungen über eingeschlagene Scheiben an Fahrzeugen, konnte eine Person noch im fremden Fahrzeug festgenommen werden.
Kurz vor 23.00 Uhr am 10. Januar 2023, meldeten Anwohner, dass ein unbekannter Mann auf parkierte Autos einschlage.
In Sins kollidierten zwei Lieferwagen frontal ineinander. Dabei verletzten sich drei Personen. Die Strasse war zwei Stunden gesperrt.
Am Dienstag, 10. Januar 2023, um 16.30 Uhr fuhr ein 19-jähriger Lieferwagenlenker von Oberrüti Richtung Sins. Dabei kam er von seiner Fahrbahn ab und kollidierte mit einem entgegenkommenden VW Lieferwagen.
Während einem Ausritt sind eine Reiterin und ihr Pferd am Dienstagabend (10.1.2023) in Marthalen gestürzt.
Die Reiterin wurde dabei schwer verletzt und musste mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden.
Am Dienstag, 10.01.2023, um ca. 17:20 Uhr, kam es an der Verzweigung Dornacherstrasse / Solothurnerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorradfahrer und einer Fussgängerin.
Nach der Kollision entfernte sich der Motorradfahrer von der Unfallstelle, ohne sich um die verletzte Fussgängerin zu kümmern.
Am Montag, 09.01.2023, ca. 17:45 Uhr, kam es an der Verzweigung Münchensteinerstrasse / Delsbergerallee zu einer Kollision zwischen einem schwarzen Personenwagen und einem E-Motorfahrrad.
Der Motorfahrradlenker kam dabei zu Fall und verletzte sich.
Am Dienstag, 11. Oktober 2022, ereignete sich auf der Avenue de la Gare in Freiburg ein Verkehrsunfall, an dem ein E-Bike-Fahrer und ein TPF-Bus beteiligt waren. Die Person, die mit dem E-Bike unterwegs war, wurde verletzt.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Die Kantonspolizei veröffentlicht heute im Amtsblatt die Ausschreibung für die Rekrutierung neuer Kriminalpolizeiinspektoren und neuer Gendarmen für die Kantonspolizei sowie neuer Beamter für die Gemeindepolizeien von Bellinzona, Locarno, Lugano und Mendrisio.
Die Bewerber werden ab dem 01.03.2024 die Polizeischule besuchen.
In den Nächten vom Freitag, 30. auf Samstag, 31. Dezember 2022 und vom 2. auf den 3. Januar 2023 wurden in den Gemeinden Ormont-Dessus und Ollon mehrere Sachbeschädigungen an Schneekanonen und -stöcken begangen.
Es wurden zwei Anzeigen erstattet und die Ermittlungen zur Identifizierung der Täter werden fortgesetzt.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, brach heute kurz nach 01:15 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Via Beltramina in Lugano ein Brand aus.
Nach einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, brach das Feuer auf dem Balkon einer Wohnung im ersten Stock aus und breitete sich später im Inneren aus.
Am Montag, den 09. Januar 2023 um 22:15 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 23-jährigen Einwohnerin von La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde, auf der N20 in Richtung Le Locle.
Bei einem Überholmanöver verlor sie die Kontrolle über ihr Auto und prallte mit ihrer Front gegen die Leitplanke in der Mitte der Fahrbahn.
Am Montag, 09. Januar 2023 um 17:20 fuhr ein Auto, das von einem 33-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde, auf der RC2325 in Richtung Norden.
In der Ortschaft Le Cachot verlor er in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Auto, das geradeaus fuhr, die dortige Böschung hinunterstürzte und am Ende der Böschung auf dem Dach liegen blieb.
Am Sonntagnachmittag (08.01.2022) bedrängte eine Drohne ein Mädchen am Rheinfall in Neuhausen am Rheinfall, worauf die Mutter des Mädchens die Drohne mit einem Handschlag zum Absturz brachte.
Die Schafhauser Polizei verweist in diesem Zusammenhang auf die aktuellsten Gesetzesgrundlagen und Bestimmungen zu Drohnen.
Am Montag, 9. Januar 2023, kurz nach 17.00 Uhr, hat die Kantonspolizei Basel-Stadt einen mutmasslichen Betrüger angehalten und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festgenommen.
Dem 33-Jährigen hätte nach einem so genannten „Schocktelefon“ – eine der Maschen der Telefonbetrüge – Geld übergeben werden sollen.
Im Jahr 2022 hat die Kantonspolizei Zürich in ihrer Ausweisprüfstelle am Flughafen Zürich 327 gefälschte Dokumente erkannt.
Die Ausweisprüfstelle der Flughafenpolizei stellte die Urkundenfälschungen vor allem im Zusammenhang mit der Personen- und Dokumentenüberprüfung bei der Ein- und Ausreisekontrolle fest.
Am Montag (09.01.2023) ist es in der Stadt St.Gallen zu drei voneinander unabhängigen Verkehrsunfällen gekommen. Verletzt wurde niemand.
Es entstanden mässige bis erhebliche Sachschäden
Am Dienstag (10.01.2023), um 6:50 Uhr, ist es auf der Heidenerstasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Ein 16-jähriger Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.