Am Mittwochmorgen (04.01.2023) ist es bei der Kreuzung Waisenhausstrasse / Hintere Poststrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einer Fahrradfahrerin gekommen.
Die Frau verletzte sich dabei leicht.
Heute, Donnerstag 5. Januar 2023, ca. 08.10 Uhr, hat sich auf der Verzweigung Nauenstrasse/Centralbahnplatz ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos ereignet.
Eine Lenkerin wurde dabei leicht verletzt.
In der Nacht auf Donnerstag (5. Januar 2023) ist es im Alpenblick in der Gemeinde Cham zu einem Feuerwehreinsatz gekommen. Dank dem raschen Handeln konnte das Feuer in einer Wohnung schnell gelöscht werden.
Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstag, 5. Januar 2023, kurz vor 08.30 Uhr, ist die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt zu einem Chemieereignis an der Singerstrasse ausgerückt.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt behandelte drei leicht verletzte Personen vor Ort. Messungen und Abklärungen durch Fachleute ergaben, dass keine Gefahr für die Umwelt bestand.
In Berg kam es am Mittwochabend zum Brand eines Christbaums. Zwei Personen wurden leicht verletzt und mussten ins Spital gebracht werden.
Kurz nach 20.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass im Wohnzimmer eines Einfamilienhauses an der Holderenstrasse ein Christbaum brenne.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Mittwochabend in Altnau einen Selbstunfall.
Er wurde leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Der Hirschwiesentunnel ist von Montag, 9. Januar 2023, bis Samstag, 15. Juli 2023, jeweils von 21 bis 5 Uhr (ausgenommen sind die Nächte von Sonntag auf Montag) in beiden Richtungen gesperrt.
Die Umleitung erfolgt über die Bucheggstrasse und den Bucheggplatz.
Am Donnerstag (05.01.2023), kurz nach 1:40 Uhr, ist eine 26-jähriger Litauer in einen Tankstellenshop in Wolfikon eingebrochen.
Dabei konnte er von der Kantonspolizei St.Gallen überrascht und festgenommen werden.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, brach heute kurz nach 15:00 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Via Maestri Comacini in Morbio Inferiore ein Brand aus.
Nach einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, brach das Feuer in der Küche aus.
Am Mittwoch, den 4. Januar um 16:00 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 58-jährigen Frau aus Neuenburg gesteuert wurde, auf der Rue du Lac in Peseux in nördlicher Richtung.
An der Kreuzung mit der Rue du Chasselas kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einem 41-jährigen Einwohner von Peseux gesteuert wurde und auf die Rue du Lac einbog.
Im Jugendtreff in Dulliken wurde am Mittwochabend, 21. Dezember 2022, ein Mann überfallen. Der Täter flüchtete zu Fuss in unbekannte Richtung.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Zwischen dem 2. und 3. Januar 2023 wurden auf einer Skipiste in Verbier mehrere Beschneiungsanlagen beschädigt.
Eine bis anhin unbekannte Täterschaft beschädigte auf einer Skipiste in Verbier, in der Gemeinde Val de Bagnes, mehrere Anlagen für die künstliche Beschneiung. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.
Das untere Grau wird vom oberen Grau abgelöst. Am Vormittag lag über der Alpennordseite noch Hochnebel. Er wurde bald schon von einer aufziehenden Warmfrontbewölkung abgelöst.
Entsprechend zeigte sich im Norden die Sonne nicht, in den Alpen und im Süden wenigstens ein paar Stunden.
Am Mittwochvormittag, 4. Januar 2023, nahm die Stadtpolizei Zürich einen 38-jährigen Mann fest, der in den Stadtkreisen 5 und 1 mutmasslich zwei Männer angegriffen und einen von ihnen mit einer Stichwaffe verletzt hatte.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Am Mittwoch (04.01.2023), um 9:35 Uhr, ist es auf der Grossfeldstrasse zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Eine 71-jährige Velofahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Mittwoch (04.01.2023), um 7:25 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem E-Scooter gekommen.
Ein 15-jähriger Jugendlicher wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Mittwochmorgen (04.01.2023) wurde in der Stadt St.Gallen eine Person als vermisst gemeldet. Die Stadtpolizei St.Gallen leitete daraufhin eine grössere Suchaktion mit diversen Einsatzkräften ein.
Der Mann konnte kurz nach dem Mittag wohlbehalten angehalten werden.
Am Freitagmittag (30.12.2022) hat in der Stadt Schaffhausen eine unbekannte Täterschaft in einem Supermarkt einer Frau deren Portemonnaie gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei warnt die Bevölkerung vor Taschendieben und verweist auf ihre entsprechende Präventionskampagne.
Die Kantonale Walliser Rettungsorganisation KWRO hat am 28. November 2022 verfügt, dass die Air Zermatt und die Air-Glaciers einen Leistungsauftrag für die Luftrettung im Kanton Wallis erhalten, die Rega aber auch künftig im Walliser Luftrettungsdispositiv nicht berücksichtigt wird.
Gegen diesen Entscheid hat die Rega beim Staatsrat des Kantons Wallis fristgerecht Beschwerde eingereicht.
Zunächst aus unbekanntem Grund zeigten Bewohner eines Hauses in Bünzen akute Beschwerden. Wie sich zeigte, wiesen sie Anzeichen einer Kohlenmonoxyd- Vergiftung auf. Das Gebäude wurde vorsorglich geräumt.
Alle Betroffenen sind wieder wohlauf.
Am Dienstagnachmittag hat sich auf einer Nebenstrasse in Zizers ein Auto in ein Bachbett überschlagen.
Aufgrund eines Tieres griff die Beifahrerin dem Fahrer ins Lenkrad, wodurch es zum Unfall kam.
Am Dienstag (03.01.2023), kurz nach 18:35 Uhr, ist in einem Einfamilienhaus an der Poststrasse ein Adventskranz in Brand geraten.
Bewohnende konnten diesen rasch wieder löschen.
Ein Sattelmotorfahrzeug ist in der „Suurstoffi“ in einen Beleuchtungskandelaber geprallt.
Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt mehrere Zehntausend Franken.
In der Nacht auf Mittwoch nahm die Polizei in Holderbank zwei junge Männer fest, die in einem fremden Wohnwagen schliefen.
In Niederlenz griff sie einen Mann auf, der sich an parkierten Autos zu schaffen machte.
Die Staatsanwaltschaft Emmen hat die Untersuchung gegen einen 35-jährigen Mann abgeschlossen. Er wird beschuldigt, im Juli 2021 in Emmenbrücke eine Frau getötet zu haben. Der Fall wurde zur Beurteilung dem Kriminalgericht des Kantons Luzern überwiesen.
Die Staatsanwaltschaft fordert eine lebenslängliche Freiheitsstrafe. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt die Unschuldsvermutung.
Am Dienstagabend, 03. Januar 2023, kurz nach 22.00 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker in alkoholisiertem Zustand in der Rickenbacherstrasse in Gelterkinden BL einen Selbstunfall.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus wurde am Dienstag in Horn eine Person verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Eine Fussgängerin wurde am Dienstagmorgen in Frauenfeld von einem Auto angefahren und tödlich verletzt. Der Autofahrer wurde leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Wir dürfen einen neuen Polizisten in Pflicht nehmen und zelebrieren gleichzeitig die Beförderungen unserer Kolleginnen und Kollegen, die sich seit vielen Jahren für die Sicherheit im Kanton Schaffhausen einsetzen.
Wir gratulieren!
Wie die Kantonspolizei mitteilt, brach heute gegen 19:15 Uhr in der Stráda de Sóra in Sonvico ein Feuer aus.
Nach einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, brach das Feuer im Erdgeschoss eines Einfamilienhauses aus.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass heute kurz vor 14:45 Uhr bei der gemeinsamen Alarmzentrale ein Einsatzersuchen wegen einer Wasserleiche im Ceresio-See vor der Viale Castagnola im Bereich des Lanchetta-Piers eingegangen ist.
Beamte der Kantonspolizei und zur Unterstützung der Stadtpolizei Lugano sowie Rettungskräfte des Grünen Kreuzes Lugano trafen vor Ort ein und konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Die Ermittlungen nach mehreren vorsätzlichen Bränden in öffentlichen Toiletten in den Gemeinden Blonay, St-Légier-La Chiésaz und Vevey zwischen dem 2. und 5. November 2022 führten am Mittwoch, den 21. Dezember 2022, zur Festnahme von zwei minderjährigen Verdächtigen.
Sie gestanden, sechs Brände in der Region Riviera-Pays d'Enhaut begangen zu haben. Nach Abschluss der Massnahmen wurden die beiden Jugendlichen wieder freigelassen. Die Jugendgerichtsbarkeit wurde informiert.
Am Dienstag, den 3. Januar 2023, zwischen 12:15 und 12:30 Uhr, war ein 75-jähriger Mann auf der Rue de la Serre in La Chaux-de-Fonds unterwegs.
Auf der Höhe der Hausnummer 65 wurde er von einem jungen Mann angesprochen, der ihm, nachdem er ihn abgelenkt hatte, gewaltsam seine Halskette entriss.
Mit der milden Witterung im Dezember und zu Jahresbeginn haben unter anderem die Haselsträucher oder auch Erlen bereits zu blühen begonnen.
Früh für die Saison sind damit auch wieder Pollen in der Luft registriert worden.
Nach Meldungen aus der Bevölkerung über verdächtiges Verhalten konnte die Kantonspolizei Solothurn am Montagvormittag zwei Männer anhalten und festnehmen.
Sie stehen in Verdacht, in Zullwil und Fehren Diebstähle begangen zu haben.
In der Nacht auf Dienstag, 3. Januar 2023, ist es am Totentanz zu einem Todesfall gekommen.
Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zufolge liegen keine Hinweise auf Dritteinwirkungen oder einen Unfall vor.
Am Montagabend stellte eine Patrouille der Kantonspolizei ein stark beschädigtes Fahrzeug auf der Entfelderstrasse fest. Der Lenker gab an, einen Pneuplatzer gehabt zu haben.
Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Heute Dienstag, 3. Januar 2023, kurz vor 11.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Bahnhofstrasse Richtung Dorfzentrum Altdorf.
Beim Stopp am Ende der Bahnhofstrasse übersah der 58-jährige Fahrzeuglenker, den auf der Tellsgasse Richtung Süden fahrenden Personenwagen mit Urner Kontrollschildern.
Am Dienstagmittag verursachte ein Lieferwagenfahrer in Ebikon einen Selbstunfall. Verletzt wurde niemand.
Der Unfallort musste für Bergungs- und Reinigungsarbeiten vorübergehend gesperrt werden.
Am Dienstagmorgen kam in Schinznach Dorf ein Sattelzug von der Strasse ab und kippte. Die schwere Kombination blieb auf der Seite liegen und musste mit schwerem Gerät geborgen werden.
Der Lenker wurde leicht verletzt.
Im Dezember fand während der Weihnachtszeit die Aktion PREVENA zur Diebstahlprävention statt, an der Beamte der Kantonspolizei, der Stadtpolizei und der Verkehrspolizei beteiligt waren.
Eine verstärkte Präsenz vor Ort, die eine bessere Interaktion mit den Bürgern ermöglichte und das Vertrauensverhältnis stärkte.
Ab Dienstag, dem 3. Januar 2023 und während der Winterzeit führen die Kantonspolizei und die Waadtländer Gemeindepolizeien eine Verkehrspräventionskampagne durch, um den Verkehrsteilnehmern bewusst zu machen, wie wichtig es ist, mit einem Fahrzeug in perfektem Wartungszustand (Fenster, Beleuchtung, freie Nummernschilder und angemessene Ausrüstung) unterwegs zu sein.
Die Polizei betont die Sicherheitshinweise für den Winter, um Verkehrsunfälle zu verhindern.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.