22. Dezember 2022 um 14:20 Uhr, eine Autofahrerin fuhr von Les Emibois in Richtung Saignelégier.
Kurz nach dem Bahnhof Muriaux kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Verkehrsschild sowie einer Bake.
Am Donnerstag, den 22. Dezember 2022, gegen 15:00 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 23-jährigen Einwohner von Les Hauts-Geneveys gesteuert wurde, auf der Zubringerstrasse Maladière in Richtung Biel.
In einer Linkskurve geriet das Fahrzeug ins Rutschen.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass ein 20-jähriger italienischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Italien am 18.12.2022 verhaftet wurde.
Der Mann wird verdächtigt, für den Diebstahl mehrerer Goldketten verantwortlich zu sein, die den Gästen eines Nachtclubs in der Region Locarno entwendet wurden.
Die Neuenburger Polizei wurde darüber informiert, dass E-Mails mit einer gefälschten Identität der Neuenburger Polizei in Umlauf gebracht wurden, die eine gerichtliche Vorladung wegen Kinderpornografie vorgaukeln.
Es handelt sich um Betrugsversuche des sogenannten "Vorladungsbetrugs wegen Kinderpornografie", der seit mehreren Jahren im Netz grassiert. Die Neuenburger Polizei mahnt zur Vorsicht.
Am Donnerstag (22.12.2022), kurz nach 16:15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen eine automatische Brandmeldung aus einer Tiefgarage an der Hirschenstrasse erhalten.
Gemäss jetzigen Erkenntnissen war mutmasslich ein Auto in der Tiefgarage einer Mehrfamilienhaus-Überbauung in Brand geraten. Bislang sind keine verletzten Personen bekannt.
Die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) hat in Zusammenarbeit mit der Schweizer Polizei ihre neueste Präventionskampagne im Zusammenhang mit Cyberbetrug zum Thema gefälschte Online-Shops veröffentlicht.
E-Commerce-Unternehmen locken ihre potenziellen Kunden mit attraktiven Angeboten für beliebte Produkte, die oft nicht mehr vorrätig sind. In Wirklichkeit ist die Ware jedoch nicht vorhanden. Der Internetnutzer, der eine Bestellung aufgibt, wird die gekaufte Ware nie in seinem Besitz haben, oder es wird ihm im besten Fall eine defekte oder gefälschte Ware geliefert.
In einem Rohbau an der Nordstrasse ist ein Feuer ausgebrochen. Ein Arbeiter wurde zur Kontrolle ins Spital eingeliefert.
Der Sachschaden ist beträchtlich.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass gegen einen 67-jährigen Schweizer, der in der Region Lugano wohnt, ein Strafverfahren eröffnet wurde.
Bei den mutmasslichen Hauptdelikten handelt es sich um sexuelle Handlungen mit Kindern und sexuelle Handlungen mit urteilsunfähigen oder widerstandsunfähigen Personen, die der Beschuldigte im Rahmen von an Minderjährige gerichteten Aktivitäten im Rahmen von Klavier-, Tanz-, Yoga- und Musiktherapieunterricht vorgenommen haben soll.
Am Mittwoch, den 21. 12.2022, kam es gegen 08:30 Uhr zu einer Verschmutzung des Baches La Golatte in Develier.
Nach einem missglückten Fahrmanöver eines Autofahrers wurde sein Fahrzeug zwischen einem Bach und einem flussaufwärts gelegenen Feld weggeschleudert und eingeklemmt. Durch den Aufprall gelangte Motorkühlmittel in den Bach.
Gestern Nachmittag kam es in einem Dorfladen in Stans zu einem Diebstahlversuch.
Die Täterschaft konnte durch die Polizei umgehend angehalten und zur Rechenschaft gezogen werden.
Seit rund einem Jahr arbeiten in Bern die drei Blaulicht-Organisationen unter einem Dach: Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Von den kurzen Wegen und der nahtlosen Zusammenarbeit profitieren alle.
Der stellvertretende Schichtleiter Patrick Hängärtner nimmt Sie mit auf eine Frühschicht in der Kantonalen Einsatzzentrale (KEZ).
Bekanntlich kam es am Mittwochmorgen, 21. Dezember 2022, beim Escher-Wyss-Platz zu einem tödlichen Verkehrsunfall (Polizei.news berichtete).
In der Zwischenzeit können folgende Erkenntnisse bekanntgegeben werden:
Dank einer Bürgermeldung sind zwei Velodiebe in flagranti ertappt und festgenommen worden. Gesucht werden nun die Besitzer der Zweiräder.
Am späten Samstagabend, den 3. Dezember 2022, meldete ein aufmerksamer Bürger der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei, dass sich am Eschenring in der Stadt Zug zwei verdächtige Männer aufhalten und an dort abgestellten Velos hantieren.
Am Donnerstag (22.12.2022), um 8:35 Uhr, ist ein Lieferwagen der Post an der Vättnerstrasse in die Tamina gestürzt.
Ein 25-jähriger Lieferwagenfahrer wurde dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden im Wert von über 10'000 Franken.
Am Donnerstagnachmittag, 22. Dezember 2022, kollidierte ein Tram im Kreis 6 mit einer Fussgängerin.
Diese musste mit unbestimmten Kopfverletzungen hospitalisiert werden.
Die Schwyzerstrasse in Ingenbohl wird auf einer Länge von rund 500 Metern total saniert. Die Sanierung umfasst im Wesentlichen den Ersatz des heutigen Betonbelags, eine neue Anordnung der Rad-/Gehwege, die behindertengerechte Ausgestaltung der Bushaltestellen und eine neue Strassenentwässerung.
Dafür beantragt der Regierungsrat dem Kantonsrat eine Ausgabenbewilligung von 7.16 Mio. Franken.
In der Nacht auf Donnerstag (22.12.2022) hat ein Personenwagenlenker in Volketswil und Nänikon (Gemeinde Uster) zwei Selbstunfälle verursacht. Den zweiten Unfallort hat er zu Fuss verlassen.
Er ist später wegen Verdachts auf Raserdelikte verhaftet worden.
Am Mittwoch (21.12.2022), kurz nach 15:25 Uhr, hat ein vorerst unbekannter Mann die Bank in Zuzwil überfallen und mehrere tausend Franken Bargeld erbeutet.
Dank eines Hinweises aus der Bevölkerung konnte weniger als zwei Stunden nach dem Raub ein 27-jähriger Schweizer als Tatverdächtiger festgenommen werden.
Am Mittwoch (21.12.2022), in der Zeit zwischen 17:15 Uhr und 17:50 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Weidlistrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch ein Fenster Zutritt ins Haus.
Am Mittwoch (21.12.2022), kurz nach 22:10 Uhr, haben Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen auf der Autobahn A1 einen 54-jährigen Autofahrer mit seinem Auto angehalten.
Er war zuvor wegen seiner Fahrweise aufgefallen und hatte über eine längere Strecke auf der Autobahn polizeiliche Haltezeichen missachtet. Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Mittwoch (21.12.2022), kurz nach 22:30 Uhr, ist es in einem Einfamilienhaus am Winzberg zu einem Brand bei einer Steckdose gekommen. Die Feuerwehr konnte diesen rasch löschen. Es wurde niemand verletzt.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 1'000 Franken.
Die Blaulichtorganisationen (Feuerwehren, Rettungsdienst und Polizei) sowie die weiteren Partnerorganisationen wie beispielsweise der Zivilschutz und die Chemiewehr pflegen von Natur aus bereits sehr gute Kontakte.
Diese Zusammenarbeit wurde bei der Übung SIXPOINT, welche am 14. und 15. Dezember 2022 auf dem Gelände des Zivilschutz-Ausbildungszentrums Krump in Erstfeld stattfand, weiter gestärkt und vertieft.
In der Nacht auf Sonntag, 11. Dezember 2022, wurden bei gewalttätigen Auseinandersetzungen in Winterthur zwei Männer verletzt, einer davon erheblich.
In beiden Fällen waren die Ermittlungen der Stadtpolizei Winterthur erfolgreich und die mutmasslichen Täter konnten identifiziert werden.
Am Mittwochabend führte die Kantonspolizei Basel-Stadt eine Grosskontrolle auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Frankreich durch.
Erfreulicherweise kam es nur zu wenigen Beanstandungen.
Am Donnerstag, 22.12.2022, 11.40 Uhr, kam es in der Kublihoschet in Netstal zu einem Brandfall in einer Garage.
Der Brand ereignete sich aus noch ungeklärten Gründen in der Garage eines Einfamilienhauses. Die Hausbewohner sowie Anwohner hatten Flammen und starke Rauchentwicklung bemerkt, woraufhin sie den Feuerwehrnotruf verständigten.
In Oekingen sind am frühen Sonntagmorgen, 4. Dezember 2022, ein alter, unbewohnter Holzspycher und ein im Unterstand abgestelltes Auto bei einem Brand stark beschädigt worden.
In der Zwischenzeit konnten Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn die Brandursache klären. Demnach dürfte ein technischer Defekt im Motorraum des abgestellten Autos zum Brand geführt haben.
Am frühen Mittwochmorgen hat die Kantonspolizei Bern einen Mann angehalten, der in Bern zahlreiche Fahrzeuge beschädigt hatte. Er befindet sich in Haft.
Es werden Zeugen gesucht.
In der Nacht auf Donnerstag hat sich in Schwadernau ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein Auto kam von der Strasse ab und prallte in die Leitplanke. Der Fahrer verstarb noch auf der Unfallstelle. Die Beifahrerin wurde verletzt ins Spital gebracht.
Ermittlungen zum Unfall sind im Gang.
In der Nacht von Mittwoch / Donnerstag, 21./22. Dezember 2022, gegen 00.30 Uhr, kam es in einer Wohnung im vierten Stock eines Mehrfamilienhauses an der Hauptstrasse in Birsfelden BL zu einem Brandausbruch.
Eine Person wurde dabei verletzt.
Am Mittwoch, 21.12.2022, 15.00 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Mollis ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Normalspur in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
Auf der Bielstrasse zwischen Selzach und Bettlach kam es am Mittwoch zu einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen.
Die Automobilistin wurde dadurch leicht verletzt.
Jeweils stark betrunken verursachten ein Autofahrer in Baden sowie eine Automobilistin in Ueken (siehe Titelbild) einen Verkehrsunfall.
Immerhin wurde niemand verletzt.
Am frühen Donnerstagmorgen (22.12.2022) ist in Hettlingen durch Unbekannte ein Geldautomat gesprengt worden.
Gegen 4 Uhr meldete ein Anwohner der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich, dass er einen lauten Knall gehört habe.
Am Mittwochabend, 21. Dezember 2022, kurz vor 17.30 Uhr, ereignete sich in der Birsigtalstrasse in Reinach BL eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Vier Personen wurden beim Unfallgeschehen zum Teil schwer verletzt.
Am 19. Dezember 2022 wurde der Lenker eines in Moldawien zugelassenen leichten Anhängerzuges von den Agenten des Schwerverkehrskompetenzzentrums in St-Maurice angehalten.
Die Ermittlungen der Kantonspolizei ergaben, dass der Fahrer die Sicherung für die Stromversorgung des digitalen Fahrtschreibers entfernt hatte, wodurch ein korrektes Ablesen der Daten verunmöglicht wurde.
Am Dienstag (20.12.2022) hat ein unbekannter Lenker ein Mädchen auf dem Trottoir angefahren, wodurch sie sich leicht verletzte.
Der Unbekannte entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um das Mädchen zu kümmern. Die Polizei sucht Zeugen.
Der Kanton Bern hat eine Teilrevision des Polizeigesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Da im Grundsatz nichts an der Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden ändert, kann der Gemeinderat den meisten vorgeschlagenen Änderungen zustimmen.
Er begrüsst, dass im Bereich des Jugendschutzes eine Gesetzeslücke geschlossen werden soll. Bei den Änderungen betreffend Videoüberwachung sieht er aber die Gemeindeautonomie in Gefahr.
Am Mittwoch (21.12.2022), in der Zeit zwischen 9 Uhr und 11:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Nefenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch ein Fenster Zutritt ins Haus.
Für die Kriminal- und die Verkehrs- und Sicherheitspolizei suchen wir Verstärkung!
Ebenso ist in der Kommandoabteilung eine neu geschaffene spannende Stelle im Bereich IT/Technik, Aus- & Weiterbildung sowie Medienarbeit zu vergeben!
Mit Fokus auf die Themen Digitalisierung und Cyber gibt die Armee einmalige und spannende Einblicke in ihre Aufgaben, Leistungen und Fähigkeiten, du wirst staunen.
Reserviere dir bereits heute das Datum – wir freuen uns auf dich!
Am Dienstag (20.12.2022), kurz nach 14:50 Uhr, sind Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen auf einen 62-jährigen Autofahrer aufmerksam gemacht worden. Bei einer Kontrolle stellte sich heraus, dass dieser fahrunfähig und mit einem stark beschädigten Auto unterwegs gewesen war.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Dienstagmorgen (20.12.2022) ist eine Frau mit ihrem E-Bike zu Fall gekommen und verletzte sich dabei unbestimmt.
Sie musste mithilfe der Rettung ins Spital gebracht werden.
Heute dominierten zwar dichte Wolken und Niederschlag unser Wetter, bis auf eine Höhe von über 2000 Meter lagen die Temperaturen jedoch im positiven Bereich.
Etwas freundlichere Verhältnisse herrschten einzig auf der Alpensüdseite.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.