Am Samstag, kurz vor 11 Uhr ist in Zürich-Altstetten ein Feuer in einer Wohnung ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch unter Kontrolle bringen.
Es gab keine verletzten Personen.
Am Freitagmorgen (23.12.2022) ist es bei der Verzweigung Zürcher Strasse / Fürstenlandstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Motorradfahrerin gekommen.
Beide Personen wurden leicht verletzt.
Am Freitagmorgen (23.12.2022) ist auf einem Lastwagen eine Mulde während der Fahrt in Brand geraten.
Der Brand konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden. Es wurde niemand verletzt.
Mit besten Grüssen für die Feiertage dankt der Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli den Angehörigen der Armee sowie den zivilen und militärischen Mitarbeitenden für deren Arbeit und der Community für deren Unterstützung.
Die Videobotschaft wurde auf Facebook publiziert.
Am Samstag (24.12.2022), um 03:20 Uhr, ist es auf der Gupfenstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Der 25-jährige Fahrer war in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Franken geschätzt.
Am Freitag (23.12.2022), kurz vor 19.00 Uhr, hat ein 49-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Hauptstrasse einen Selbstunfall verursacht. Ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern, fuhr er weiter.
Er konnte kurze Zeit später von der Kantonspolizei St.Gallen ausfindig gemacht werde. Er war alkoholisiert.
Am Donnerstag (22.12.2022) hat es in einer Tiefgarage an der Hirschenstrasse gebrannt. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete.
Aufgrund dessen, dass im Zuge der noch nicht abgeschlossenen Brandursachenermittlung eine vorsätzliche Brandverursachung nicht ausgeschlossen werden kann, sucht die Kantonspolizei St.Gallen Zeugen.
Im Zeitraum zwischen Donnerstagnachmittag und Freitagmittag (23.12.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Mühlhaldenstasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch ein Fenster Zutritt ins Haus.
Im Zeitraum zwischen Donnerstagmorgen und Freitagvormittag (23.12.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Nollenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch ein Fenster Zutritt ins Haus.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 52 vom 26.12.2022 bis 01.01.2023 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Am Freitag, 23. Dezember, um 16:50 Uhr, fuhr ein Auto, das von einer 44-jährigen Frau aus Fleurier gelenkt wurde, auf der Tendentenstrasse von Bôle in Richtung Rochefort.
In einer Linkskurve kurz vor dem Ortseingang von Rochefort prallte sie gegen die Felsen am nördlichen Fahrbahnrand.
Am Freitag, den 23.12.2022, wurde die Feuerwehr gegen 18.30 Uhr wegen eines möglichen Überlaufens des Flusses Grande Eau alarmiert.
Die starken Regenfälle der letzten Stunden haben den Abfluss dieses Wasserlaufs stark ansteigen lassen. Ein Feuerwehreinsatz ist insbesondere in Aigle im Quartier des Noyers im Gange, um die Umgebung präventiv zu sichern.
Gestern Abend gegen 18:40 Uhr hatte ein Fahrzeug eine Panne auf der Autobahn A16, genauer gesagt auf der Spur Bern im Mont-Russelin-Tunnel.
Da das Fahrzeug auf der Fahrbahn liegen blieb, musste der Verkehr abwechselnd von einer Gendarmeriepatrouille geführt werden.
Am Freitag, den 23. Dezember 2022, gegen 11:00 Uhr, wurde auf der Strasse vor der Banque Cantonale Vaudoise in Renens ein Raubüberfall verübt.
Während des Raubes wurde ein Schuss abgefeuert, wobei niemand verletzt wurde.
Am Donnerstag, den 22. Dezember 2022, gegen 17:20 Uhr, fuhr ein Motorradfahrer von Rossemaison in Richtung Courrendlin.
Als er sich an der Ausfahrt von Châtillon befand, verlor er die Kontrolle über seine Maschine und landete in einem Feld rechts der Fahrbahn.
In der Nacht auf Mittwoch (21.12.2022) hat eine unbekannte Täterschaft eine öffentliche WC-Anlage in Neuhausen am Rheinfall beschädigt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu dieser Sachbeschädigung.
In Chur ist es am Freitagabend (23.12.2022) kurz nach 18 Uhr auf der Masanserstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einer E-Bikerin und einem Fussgänger gekommen.
Beide Personen wurden verletzt.
Am Freitagvormittag, 23. Dezember 2022, kurz vor 09.30 Uhr, kam es bei der Hafenstrasse in Birsfelden BL zu einem Zwischenfall, wobei Öl in den Rhein floss.
Die Feuerwehr konnte den Austritt stoppen und das Öl fachgerecht entsorgen.
Telefonbetrüger machen keine Pausen und telefonieren mit Sicherheit auch über die Feiertage.
Menschen, welche die Weihnachts- und Neujahrstage alleine zu Hause verbringen, sind besonders anfällig, um Opfer einer Straftat zu werden.
Nach der Vertiefungsphase an der Polizeischule starteten unsere Anwärterinnen und Anwärter im November das 6-wöchige Praktikum bei uns.
Dabei arbeiteten sie an der Front mit und konnten die erste Luft im Schichtbetrieb schnuppern.
Auf dem Rastplatz Eggberg der Autobahn A2 bei Hägendorf prallte zwischen Donnerstagmittag und Freitagmorgen ein Fahrzeug in ein Trafo-Haus.
Der oder die Schadenverursacher/-in entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitag (23.12.2022), kurz vor 07:30 Uhr, sind auf der Thalerstrasse, Höhe Heidenerstrasse, ein Auto und ein Roller zusammengestossen.
Der 46-jährige Rollerfahrer wurde dabei verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitag (23.12.2022), kurz vor 11:15 Uhr, sind auf der Altstätterstrasse, Höhe Kriessernstrasse zwei Autos zusammengestossen. Ein 63-jähriger Autofahrer wurde dabei leicht verletzt.
Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Heute Morgen ereignete sich auf der Dorfstrasse in Uffikon ein Selbstunfall. Ein Personenwagen durchbrach eine Leitplanke und kam schliesslich auf dem Schulhausplatz, auf dem Dach liegend, zur Kollisionsendstellung.
Nebst dem Autofahrer wurden auch zwei Schulkinder verletzt.
Mit einem gemieteten Sportwagen wurde ein 19-jähriger Neulenker am späten Donnerstagabend bei Bremgarten ausserorts mit 203 km/h gemessen.
Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
Am Freitag, 23. Dezember 2022, kurz nach 08.00 Uhr, ereignete sich bei der Verzweigung Birsfelderstrasse / Hofackerstrasse in Muttenz BL ein Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einer Fussgängerin.
Die Fussgängerin wurde dabei verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Wenige Tage nach dem Raubüberfall auf einen Tankstellenshop in Arbon hat die Kantonspolizei Thurgau am Donnerstag einen Tatverdächtigen festgenommen.
Der Täter betrat am vergangenen Samstagabend den Agrola-Tankstellenshop an der St. Gallerstrasse, griff die beiden Angestellten körperlich an, bedrohte einen von ihnen mit einem Messer und erbeutete Bargeld.
Betrüger verschicken E-Mails angeblich im Namen der SBB und behaupten: "Glückwünsche! Sie wurden von SBB Rewards ausgewählt." Als einer der 500 auserwählten Kunden können Sie ein kurze Umfrage ausfüllen und erhalten im Gegenzug CHF 100.00.
Die Betrüger phishen Ihre persönlichen Angaben sowie Ihre Kreditkartendaten ab. Anschliessend wird versucht, den per SMS übermittelten Sicherheits-Code des Kreditkarteninstitutes zu ergattern (Umgehung der Zwei-Faktor-Authentifizierung).
In der Nacht von Donnerstag/Freitag, 22./23. Dezember 2022, gegen 23.00 Uhr, kam es in einem Cliquenkeller an der Rössligasse in Gelterkinden BL zu einem Austritt von Kohlenmonoxid, wobei der normale Wert massiv überschritten wurde.
Eine Person wurde dabei verletzt – neun weitere Personen zur Kontrolle im Spital.
Am Donnerstag (22.12.2022) ist es bei der Verzweigung Geissbergstrasse / Piccardstrasse innerhalb von kurzer Zeit zu zwei Unfällen gekommen. Verletzt wurde niemand.
Jedoch entstand hoher Sachaschaden.
Tiziana lebt an einem betreuten Wohnplatz für Menschen mit Beeinträchtigung.
Wir durften ihren Herzenswunsch erfüllen und sie auf eine Patrouillenfahrt mitnehmen.
Der Christbaum hat seinen Platz gefunden und die letzte Kugel hängt unterdessen auch.
Ich verabschiede mich in diesem Sinne in meine Weihnachtsferien und bin ab dem 03.01.2023 wieder für euch erreichbar.
Stark betrunken verursachte ein Lastwagenfahrer am Donnerstagabend in Villmergen einen Selbstunfall. Sein Anhängerzug landete im Bachbett und musste aufwändig geborgen werden.
Verletzt wurde niemand.
Am frühen Mittwochabend (21.12.2022) hat sich in Siblingen eine Streifkollision zwischen einem Linienbus und einem schwarzen Auto ereignet. Personen wurden bei dieser Kollision keine verletzt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zum Unfallauto und zum Unfallhergang.
Sonne, Regen, Schnee…? Unseren vierbeinigen Begleitern ist das Wetter egal, sie sind immer für einen Einsatz bereit – und wir natürlich auch.
1720 Mal kamen unsere Mitarbeitenden des Diensthunde-Kompetenz-Zentrum und ihre Hunde bis jetzt in diesem Jahr zum Einsatz.
Die Kantonspolizei Zürich präsentiert ein historisches Foto.
Equipment einer kompletten Suchausrüstung zum Orten eines Gegenstands oder einer Person auf Gewässergrund der Seepolizei aus dem Jahr 1953.
Am Freitag, 23. Dezember 2022, 00.35 Uhr, musste die Feuerwehr Schübelbach zum Rosenweg in Siebnen ausrücken. Ein Hausbewohner hatte in der Küche ein Feuer bemerkt.
Die Einsatzkräfte konnten den Brand beim Geschirrspüler lokalisieren und das Feuer rasch löschen.
Am Donnerstagabend (22.12.2022) hat sich in Neunkirch eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Eine Autofahrerin musste daraufhin mit Verletzungen ins Spital geflogen werden.
Mittwoch, 21.12.2022, ca. 17:15 Uhr kam es bei der Missionsstrasse zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem E-Trottinett.
Obwohl die Lenkerin des E-Trottinetts durch die Kollision zu Fall kam und sich verletzte, fuhr der beteiligte PW-Lenker weiter, ohne sich um die Schadenregelung zu kümmern.
Treffen Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr aufeinander so ist dies nicht immer ein Einsatz.
Diese Woche konnten die Polizeiaspirant/innen der Stadtpolizei Zürich und der Kantonspolizei Zürich - Kapo ZH ihren letzten Block der sanitätsdienstlichen Ausbildung an der Höheren Fachschule für Rettungsberufe (HFRB) absolvieren.
Zwischen Donnerstagabend und Samstag kommt es im Jura und am Alpennordhang zu anhaltenden und ergiebigen Niederschlägen.
Aufgrund der sehr milden Luftmasse steigt die Schneefallgrenze zeitweise auf über 2000 Meter. Für diese Regionen wurde deshalb eine Warnung der Stufe 2 beziehungsweise 3 ausgegeben.
22. Dezember 2022 um 14:20 Uhr, eine Autofahrerin fuhr von Les Emibois in Richtung Saignelégier.
Kurz nach dem Bahnhof Muriaux kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Verkehrsschild sowie einer Bake.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.