Heute Dienstag, 27. Dezember 2022, um ca. 05.30 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Rollers mit Urner Kontrollschild von Norden herkommend auf der Kirchstrasse in Flüelen Richtung Süden.
Aus noch unbekannten Gründen touchierte die 57-jährige Rollerfahrerin eine dortige Baustellenabschrankung, kam in der Folge zu Fall und verletzte sich dabei erheblich.
Von Montag, 9. Januar, bis Freitag, 27. Januar 2023, werden entlang der Kantonsstrasse Spiez–Krattigen im Bereich Seeholzwald Holzereiarbeiten durchgeführt.
Der Verkehr ist jeweils an Werktagen von 8 bis 17 Uhr erschwert.
Von Anfang Januar bis Ende März 2023 werden entlang der Kantonsstrasse Beatenbucht–Interlaken Felsräumungs- und Holzereiarbeiten durchgeführt.
Der Verkehr wird während dieser Zeit einspurig geführt und von Hand oder mit einem Lichtsignal geregelt.
Die Kantonspolizei Aargau blickt im Grossen und Ganzen auf ruhige Festtage zurück. So blieben Grossereignisse aus und der Kanton blieb von schweren Delikten verschont.
Die Kantonspolizei Aargau konnte einen Rückgang der Ausrückungen in diversen Bereichen zwischen dem 24. und dem 26. Dezember 2022 feststellen. So kann generell von ruhigen Festtagen gesprochen werden.
Am Donnerstagabend (22.12.2022) ist es zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Die Frontalkollision ereignete sich um 22:30 Uhr auf der Schaffhauserstrasse.
Die Luzerner Polizei hat über die Feiertage mehrere alkoholisierte Autofahrer gestoppt.
Die Polizei gibt Tipps, wie Sie auch an Silvester sicher nach Hause kommen.
Mit ihrer Aktion „Noël“ legt die Kantonspolizei Basel-Stadt alljährlich in der Vorweihnachtszeit einen Schwerpunkt ihrer Kontrolltätigkeit auf mögliche Diebstahldelikte, um den Kanton zu einem unattraktiven Pflaster für Langfinger aller Art zu machen.
Dieses Jahr wurden 21 Personen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festgenommen – unter anderem wegen Verdachts auf Laden-, Taschen- und Trickdiebstähle (2021: 19; 2020: 29; 2019: 19; 2018: 16; 2017: 35).
Die Kantonspolizei St.Gallen hatte am Stephanstag (26.12.2022) verschiedenste und zum Teil sehr unangenehme Fälle zu bearbeiten.
Erneut mussten Personen in psychischen Ausnahmezuständen kontaktiert werden.
In der Nacht auf Dienstag (27.12.2022) ist es an der Zürcher Strasse zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Ein Autofahrer wich gemäss seinen Aussagen einer Katze auf der Strasse aus, wonach er mit vier Metallpfosten kollidierte und anschliessend in den Eingangsbereich der Post Bruggen fuhr.
Am Montag (26.12.2022) ist ein Personenwagen mit einem Bus kollidiert. Anschliessend entfernte sich die unbekannte lenkende Person von der Unfallstelle, ohne sich um den Sachschaden zu kümmern.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Dienstag, 27. Dezember 2022, kurz vor 02.30 Uhr, kam es in einer Einstellhalle am Bärenbrunnenweg in Arlesheim BL zu einem Brandausbruch.
Personen wurden keine verletzt.
Zwischen dem 21. Oktober und dem 24. Dezember 2022 wurden in den Gemeinden Schwarzenburg, Rüschegg, Zimmerwald, Rüeggisberg und Niedermuhlern 22 Schafe von einem Wolf gerissen. Zehn der Schafe waren ausreichend mit Herdenschutzmassnahmen geschützt.
Damit ist die gesetzlich festgelegte Schadensgrenze erreicht und der Kanton Bern erlässt eine Abschussbewilligung für einen einzelnen Wolf.
Der St.Galler Klosterplatz ist ein beliebter Treffpunkt an Silvester. In den vergangenen Jahren haben sich hier jeweils hunderte von Menschen getroffen, um auf den Jahreswechsel anzustossen.
Aus Sicherheitsgründen gilt auf dem Klosterplatz auch in diesem Jahr ein striktes Feuerwerksverbot.
Am Montagabend brannte es in der Stadt Luzern in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Eine Frau wurde dabei verletzt und durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.
Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Ein betrunkener Lastwagenfahrer hat am Donnerstagabend (22.12.2022) einen Selbstunfall verursacht.
Er fuhr um 20:20 Uhr mit seinem Sattelzug auf der Unterdorfstrasse in Richtung Kreisverkehr.
Ein Brand in einer Tiefgarage hat am Donnerstag (22.12.2022) laut ersten Schätzungen einen Schaden von mehreren hunderttausend Franken verursacht.
Kurz nach 16:15 Uhr erhielt die Notrufzentrale einen automatischen Brandalarm aus einer Tiefgarage an der Hirschenstrasse.
Nach einem Verkehrsunfall musste am Mittwochabend (21.12.2022) ein Autolenker ins Spital gebracht werden.
Gegen 18:00 Uhr ging bei der Polizei die Meldung ein, dass sich auf der Landstrasse ausgangs Otelfingen ein Auto überschlagen habe.
Unbekannte wollten am frühen Donnerstagmorgen (22.12.2022) einen Geldautomaten sprengen.
Gegen 4:00 Uhr meldete ein Anwohner der Polizei, dass er einen lauten Knall gehört habe.
Über die Weihnachtstage war das Wetter in der Schweiz bereits ziemlich mild. Der Zustrom von milder und zeitweise feuchter Atlantikluft dauert jedoch weiter an. Daran wird sich dieses Jahr wohl nichts mehr ändern.
Wann der Winter in der Schweiz ein Comeback gibt, ist noch nicht in Sicht.
Am frühen Montagnachmittag sind in Kanderstag auf der Zufahrtsstrasse zum Autoverlad zwei Autos frontal kollidiert. Eines der Autos kam im Gleisbereich zum Stillstand.
Vier Personen wurden beim Unfall verletzt, eine davon schwer. Der betreffende Strassenabschnitt war mehrere Stunden gesperrt und es kam zu Einschränkungen im Bahnverkehr.
Das teilweise trübe und milde Winterwetter bescherte den Helikopter-Crews der Rega relativ ruhige Festtage. Von Heiligabend bis zum Stephanstag standen sie rund 70-mal für in Not geratene, verletzte oder schwer erkrankte Menschen im Einsatz. Die Ambulanzjets der Rega waren über die Festtage weltweit für Patientinnen und Patienten unterwegs.
Das durchzogene Winterwetter sorgte für relativ ruhige Festtage bei der Rega: Vom 24. bis 26. Dezember 2022 rückten die Helikopter-Crews insgesamt rund 70-mal aus. Die häufigste Ursache für Helikopter-Einsätze waren schwere oder akute Krankheiten, wie beispielsweise Schlaganfälle oder Herzkreislauf-Erkrankungen, sowie verunfallte Wintersportler. Auch für Verlegungsflüge von Regional- in Zentrumsspitäler standen die Crews der Rega im Einsatz.
Am Sonntagmorgen brannte auf einer Dachterrasse eine Sitzlounge. Drittpersonen stellten den Brand fest und alarmierten umgehend die Feuerwehr. Diese war mit einem Grossaufgebot vor Ort. Personen kamen nicht zu schaden.
Es entstand jedoch mittlerer Sachschaden.
Am Montag, 26. Dezember 2022, gegen 04.45 Uhr, haben zwei Unbekannte einen 27-Jährigen in der Eisengasse angegriffen und beraubt.
Er erlitt dabei Verletzungen; die Kantonspolizei Basel-Stadt begleitete ihn zur ambulanten Behandlung ins Spital.
Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete über einen relativ ruhigen Heiligabend ohne schwere Straftaten. Leider zeichnete sich am Weihnachtstag (25.12.2022) ein gegenteiliges Bild.
Es kam zu schweren Delikten mit verletzten Personen.
Bei einer Kollision zwischen zwei Autos wurden am Samstag in Weinfelden drei Personen verletzt, zwei davon mittelschwer.
Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Sonntag in Kreuzlingen eine alkoholisierte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen.
Die 27-Jährige musste ihren Führerausweis abgeben.
Aktuell erhalten wir mehrere Anrufe bezüglich einer Gewässerverschmutzung im Zugersee. Grund ist eine rötliche Wasseroberfläche bei der Bootsanlegestelle beim Landsgemeindeplatz in der Stadt Zug.
Wir haben uns das ganze vor Ort angesehen und Abklärungen mit Fachleuten getroffen.
Darstellungen von Weihnachten gehen oft mit Kälte und Schnee einher. Diese halten der Realität oft nicht stand – zumindest in den Niederungen. Nach einer kälteren Witterungsphase Mitte Dezember ist es auch dieses Jahr pünktlich auf die Weihnachtstage hin mild geworden.
Ist es nur ein subjektives Gefühl oder ist es tatsächlich so, dass es sehr häufig gerade zu Weihnachten hin mild wird?
In der Nacht auf Sonntag hat sich in Wichtrach ein Selbstunfall ereignet, bei dem sich ein Auto mehrfach überschlagen hat. Alle drei Fahrzeuginsassen wurden verletzt und ins Spital gebracht. Die betroffene Strasse war mehrere Stunden gesperrt.
Der Unfall wird untersucht.
Am frühen Sonntagmorgen ist in Heimenhausen ein Brand in einem Bauernhaus ausgebrochen. Verletzt wurde niemand.
Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Die Kantonspolizei St.Gallen kann auf einen relativ ruhigen Heiligabend (24.12.2022) zurückblicken. Zwischenmenschliche oder persönliche Probleme machten ein Ausrücken der Polizistinnen und Polizisten nötig.
Alkoholkonsum war bei fast allen Beteiligten feststellbar.
In Kappel ist am Samstagabend eine mobile Toilette in Brand geraten und komplett zusammengeschmolzen. Verletzt wurde niemand.
Die Polizei hat umgehend Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Sonntag in Kreuzlingen eine alkoholisierte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen.
Die 27-Jährige musste ihren Führerausweis abgeben.
Bei einer Frontalkollision auf der A23 ist am Samstag (17.12.2022) ein Autofahrer ums Leben gekommen.
Der 74-Jährige fuhr gegen 17:30 Uhr auf dem Autobahnzubringer Richtung St.Gallen.
Am Sonntag, 25.12.2022, um ca. 7 Uhr, ereignete sich auf der Bahnhofstrasse in Näfels ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 32-jährige Lenker eines Personenwagens war in Näfels auf der Bahnhofstrasse in Richtung Bahnhof unterwegs.
In der Nacht auf Sonntag ist in La Punt Chamues-ch ein Cheminée Holzbalken in einer Ferienwohnung in Brand geraten.
Die Feuerwehr verhinderte grösseren Schaden.
Beim Zusammenstoss mit einem Lieferwagen ist am Montag (19.12.2022) eine Velofahrerin leicht verletzt worden.
Die 54-Jährige fuhr gegen 15:40 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Frauenfeld.
Am Sonntag, 25. Dezember 2022, um circa 01.20 Uhr, haben zwei Personen in der Elisabethenanlage einen Mann angegriffen und verletzt. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte ihn zur Abklärung ins Spital.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt konnte die mutmasslichen Angreifer anhalten; die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt verfügte deren Festnahme.
Auf der Flughafenstrasse in Grenchen prallte am Freitagabend, 23. Dezember 2022, ein Autolenker in einen Baum.
Der Fahrzeuglenker blieb dabei unverletzt.
Heute um 11:15 Uhr kam es im Tunnel Sachseln, Bereich Nische 5, zu starker Rauchentwicklung wegen eines technischen Problems eines Pannenfahrzeuges.
Zu einem Brand kam es glücklicherweise nicht. Der Tunnel Sachseln musste deshalb während rund einer Stunde gesperrt werden.
In Thun ist am Samstagmorgen eine Fussgängerin von einem Auto angefahren und dabei leicht verletzt worden. Sie wurde mit der Ambulanz ins Spital gebracht.
Die Kantonspolizei Bern sucht die Lenkerin oder den Lenker des Autos sowie weitere Zeugen.
Gestern Freitagabend, 23.12.2022 kam es auf der Nigglishäuserstrasse in Oftringen zu einem Verkehrsunfall.
Ein Fussgänger wurde dabei auf dem Fussgängerstreifen angefahren und verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.