Bei einer Frontalkollision zwischen zwei Autos verstarb am Samstag auf der A23 in Roggwil ein Autofahrer.
Drei weitere Personen wurden schwer verletzt.
Bei einer Kontrolle auf der Autobahn A1 wurden sieben Fahrzeuglenker vorläufig aus dem Verkehr gezogen – Zu viel Alkohol und Drogen.
Die Vorweihnachtsstimmung bei der Kantonspolizei Aargau wurde am heutigen Morgen, vom 18. Dezember 2022, arg gedämpft.
Beim Brand eines Gartenhauses entstand am Samstag in Frauenfeld Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Gegen 14.15 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Mühlewiesenstrasse ein Gartenhaus brenne.
In der Nacht auf Sonntag geriet ein Automobilist von der Fahrbahn ab und kollidierte mit dem Wildschutzzaun.
Er schleuderte zurück auf die Autobahn und kam an der Randleitplanke zum Stillstand.
Am 16.12.2022, nach 19.00 Uhr, wurde ein 23-jähriger Mann in der Rosentalstrasse in der Nähe des Badischen Bahnhofs Opfer eines Raubes. Er wurde dabei nicht verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass der 23-Jährige bei einem Bancomat in der Rosentalstrasse Bargeld abgehoben hatte.
In der Zeit zwischen Freitagnacht und Samstagmorgen (17.12.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft an der Bahnhofstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zutritt zum Haus und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Am Samstag (17.12.2022), kurz nach 14 Uhr, ist es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Hofäckerstrasse zu einem Brand gekommen.
Ein 44-jähriger Bewohner wurde dabei lebensbedrohlich verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden. Die Brandursache ist noch unklar.
Am Samstag (17.12.2022), kurz nach 15:30 Uhr, ist es in einem Haus im Grabwes zu einem Mottbrand gekommen. Es wurde niemand verletzt.
Die zuständige Feuerwehr konnte den Brand löschen. Die Brandursache ist noch unklar und wird nun durch die Kantonspolizei St.Gallen abgeklärt.
In der Zeit zwischen Freitagmittag und Samstagnachmittag (17.12.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Eschenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Haus und durchsuchte die Räumlichkeiten. Mit Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren tausend Franken flüchtete sie in unbekannte Richtung.
Am Samstag (17.12.2022), in der Zeit zwischen 17 Uhr und 20 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Rotenrainstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zutritt zur Wohnung und durchsuchte diese.
Am Samstag (17.12.2022), in der Zeit zwischen 19 Uhr und 22 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Schöntalstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zutritt zum Haus und durchsuchte es.
Am Samstag (17.12.2022), in der Zeit zwischen 22 Uhr und 22:55 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Ahornstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Gebäude und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Am Sonntag (18.12.2022), kurz nach 1 Uhr, hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen einen 23-jährigen Motorradfahrer kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass der Mann über keinen Führerausweis verfügte und das Motorrad vorgängig entwendet wurde.
Der 23-Jährige und sein 32-jähriger Mitfahrer wurden festgenommen.
Gestern Abend, kurz vor 20:00 Uhr, kam es auf der Glaubenbergstrasse, unterhalb Wernersegg, zu einem Verkehrsunfall.
Ein talwärts fahrender Personenwagen kam in einer Rechtskurve ins Rutschen, fuhr das gegenüberliegende Strassenbord hoch und kippte aufgrund der dortigen Stützmauer auf die Strasse zurück. Der Personenwagen kam auf dem Dach liegend und mitten auf der Fahrbahn zum Stillstand.
Die aufgrund eines Steinschlags notwendige Strassensperrung der Sustenpassstrasse zwischen Twirgi und Schwendi bleibt vorerst bestehen.
Eine Umleitung ist signalisiert.
Bei einem Verkehrsunfall hat sich in der Nacht auf Samstag (17.12.2022) ein Personenwagenlenker in Hombrechtikon leichte Verletzungen zugezogen.
Zuvor schleuderte er rund 70 Meter über die Strasse ins Wiesland hinaus.
Am Samstag (17.12.2022), in der Zeit zwischen 01:15 Uhr und 04:35 Uhr, ist es zu mehreren Einbruchsversuchen in Liegenschaften an der Bahnhofstrasse und dem Bahnhofpark gekommen.
Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte zwei mutmassliche Einbrecher wenig später antreffen und festnehmen. Dabei handelt es sich um einen 24-jährigen Schweizer und einen 24-jährigen Portugiesen.
Am frühen Samstagmorgen (17.12.2022) hat sich in Rüdlingen ein Alleinunfall mit Motorfahrrad ereignet.
Der Lenker wurde dabei verletzt. Der Unfallhergang ist bis anhin unbekannt.
Am Freitagabend sind in Belp zwei Autos miteinander kollidiert. Dabei wurden ein Lenker und eine Lenkerin verletzt. Zwei Ambulanzteams brachten sie ins Spital.
Die betroffene Strasse musste für die Dauer der Unfallarbeiten komplett gesperrt werden.
Vor einem Mehrfamilienhaus an der Konradstrasse in Olten hat am Donnerstagnachmittag, 15. Dezember 2022, ein derzeit unbekannter Autofahrer einen Parkschaden verursacht.
Nach dem Vorfall hat er sich von der Kollisionsstelle entfernt, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Die Polizei sucht den Verursacher des Schadens und Zeugen.
Am Freitag, 16. Dezember 2022, ist es in Schachen bei Herisau zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen gekommen. Es entstand Sachschaden.
Um 06.30 Uhr fuhr ein 57-jähriger Automobilist von Schachen in Richtung Degersheim.
Ein Brand auf einem Balkon einer Alterswohnung hat in der Nacht von Freitag (16.12.2022) auf Samstag in Niederhasli einen grossen Sachschaden verursacht.
Durch das Feuer wurde niemand verletzt.
Am Freitagnachmittag, 16. Dezember 2022, fand in der Pfarrkirche St. Ambrosius & St. Othmar in Erstfeld die feierliche Inpflichtnahme- und Beförderungsfeier der Kantonspolizei Uri statt.
Der Urner Sicherheitsdirektor, Landesstatthalter Dimitri Moretti, nahm zwölf Polizisten und eine Polizistin offiziell in Pflicht, acht Polizisten und fünf Polizistinnen wurden anlässlich der Feier in einen höheren Dienstgrad befördert. Das Musikerduo Baldelli / Scheiber umrahmte den feierlichen Inpflichtnahme- und Beförderungsakt musikalisch.
In der Zeit zwischen Donnerstagnachmittag und Freitagmorgen (16.12.2022) ist es zu zwei Einbrüchen in Geschäftsgebäude im Looäcker gekommen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich jeweils gewaltsam über ein Fenster Zutritt zu den Räumlichkeiten und durchsuchte diese.
In der Zeit zwischen Mittwochnachmittag und Freitagvormittag (16.12.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Jugendtreff an der Rechenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt zu den Räumlichkeiten und durchsuchte diese.
Am Freitag (16.12.2022), in der Zeit zwischen 06:30 Uhr und 16:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Burgeraustrasse eingebrochen.
Sie öffnete gewaltsam die Eingangstür, betrat die Wohnung und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Am Freitag (16.12.2022), in der Zeit zwischen 17:45 Uhr und 19:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Haus an der Otmarstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Gebäude und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Am Samstag (17.12.2022), kurz nach 00:15 Uhr, hat ein 24-jähriger Autofahrer mit seinem Auto auf der Autobahn A1 einen Selbstunfall verursacht. Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
Es entstand Sachschaden in der Höhe von über 10'000 Franken.
Am Samstag (17.12.2022), um 01:15 Uhr, hat ein vorerst unbekannter Autofahrer mit seinem Auto auf der Churerstrasse einen Selbstunfall verursacht. Ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern, entfernte sich der Lenker.
Eine Patrouille konnte den 32-jährigen Autofahrer kurze Zeit später auf einem Parkplatz in der Nähe antreffen. Er war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Am Samstag (17.12.2022), kurz nach 03:30 Uhr, ist es auf der Südstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Der 39-jährige Autofahrer war in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Franken geschätzt.
Die Temperaturen sind wieder zurückgegangen und in der Nacht auf Freitag hat eine Gegenstromlage vielerorts für Schnee gesorgt.
In der Westschweiz hat es keinen nennenswerten Neuschnee gegeben, auf der Alpensüdseite hingegen hatten heute früh die Wetterbeobachtenden einiges an Neuschnee zu messen.
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Zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (16.12.2022), ist es an der Industriestrasse zu vier Einbrüchen gekommen.
Betroffen waren drei Geschäfte und ein Verkaufsladen.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (16.12.2022) sind unbekannte Täterschaften in zwei Restaurants und ein Firmengebäude eingebrochen. Die Taten ereigneten sich am Bahnhofplatz, an der Harzbüchelstrasse und der Heiligkreuzstrasse.
Gesamthaft entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken. Ob es sich bei den Einbrüchen um dieselbe Täterschaft handelt, wird von der Kantonspolizei St.Gallen ermittelt.
Am Freitag (16.12.2022), um 07:15 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Postauto gekommen.
Ein 23-jähriger Autofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Schaffhauser Polizei hat 340 Kilogramm sichergestellte Drogen mit einem Strassenwert von rund 5 Millionen Franken in einer Kehrichtverbrennungsanlage verbrannt.
Die Schaffhauser Polizei stellt bei Festnahmeaktionen und Personenkontrollen regelmässig verschiedenste Drogen sicher.
Die Polizistinnen und Polizisten in Ausbildung der Schule Granges-Paccot 2021 wurden heute in der St. Nikolaus-Kathedrale von Freiburg vereidigt.
Es handelt sich um den ersten Jahrgang Freiburgs, der den eidgenössischen Fachausweis nach dem neuen Konzept der zweijährigen Ausbildung erhalten hat. Die Zeremonie fand in Anwesenheit der politischen, gerichtlichen und religiösen Behörden des Kantons sowie einer Militärdelegation statt.
Bei einem Verkehrsunfall in Bätterkinden war am Sonntagnachmittag ein Fussgänger von einem Auto erfasst und dabei schwer verletzt worden.
Er wurde mit einem Helikopter ins Spital geflogen, wo er am Mittwoch verstarb.
Am Donnerstagabend ist eine Fussgängerin in Ostermundigen von einem Auto erfasst und dabei verletzt worden. Ein Ambulanzteam brachte sie ins Spital. Der Unfallhergang wird untersucht.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeuginnen und Zeugen.
Polizei.news freut sich über eine Partnerschaft mit Casa Tolone als „Bronze Sponsor 2023-2025“.
Casa Tolone verwöhnt die Gäste seit 1995 mit traditioneller italienischer Küche am Rande der Luzerner Altstadt. Gerne unterstützt das Ristorante & Vinoteca die Polizei bei ihrer wichtigen Arbeit – sei es bei Vermisstensuchen und Fahndungen, der Präventionsarbeit, Verkehrssicherheit oder vielem mehr.
Aber Vorsicht: Nicht nur das Christkind geht um; auch die Telefonbetrüger sind aktiv.
Das Telefon klingelt. Der Anrufer erzählt Ihnen, dass einem Ihrer Liebsten etwas Schlimmes zugestossen ist.
Am Freitagabend, 09. Dezember 2022, 17.15 Uhr, ereignete sich beim Fussgängerstreifen an der Verzweigung Oberdorfstrasse / Glärnischstrasse in Lachen ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin.
Die 41-jährige Fussgängerin wurde dabei leicht verletzt. Da der Unfallhergang unklar ist, sucht die Kantonspolizei Schwyz Personen, welche den Unfall beobachten konnten.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.