Am Donnerstagabend (15.12.2022) hat sich ein unbekannter Mann bei einem Einbruchsversuch in der Stadt Schaffhausen verletzt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall und verweist auf die aktuelle Präventionskampagne "Gemeinsam gegen Einbruch".
Nach dem Umzug der Stadtpolizei Winterthur im Oktober 2022 wurde nicht mehr benötigtes aber noch intaktes Material aus dem alten Hauptquartier versteigert.
Erfreulicherweise konnten dreiviertel aller Gegenstände verkauft werden.
Am Freitag (16.12.2022) ist es frühmorgens zu einem Verkehrsunfall zweier Personenwagen auf einer vereisten Strasse gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand ein hoher Sachschaden.
Nach Ihrem Aufenthalt im Sportzentrum Grindel in Bassersdorf ZH knurrt Ihnen der Magen?
Wer nach Tennis, Squash und Minigolf noch gemütlich mit Freunden oder der Familie bei gutem Essen und einem Glas Wein zusammensitzen möchte, kann den Tag im modernen Ambiente des Restaurant Grindel entspannt ausklingen lassen.
Am Freitagmorgen, 16. Dezember 2022, kurz nach 06.30 Uhr, ereignete sich in der schneebedeckten Breitenbachstrasse in Laufen BL eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Die beiden involvierten Fahrzeuglenkerinnen wurden dabei verletzt.
Wusstet ihr schon, dass beim Abbau von Fahrstreifen das Reissverschlusssystem seit 01.01.2021 obligatorisch ist?
Das gilt überall dort, wo Fahrstreifen enden. Beim Wechsel von z.B. drei auf zwei Fahrstreifen, bei Unfällen oder bei Baustellen.
Am Dienstag ist in der Bahnhofsunterführung in Biel eine ältere Frau gestürzt. Sie wurde ins Spital gebracht, wo sie am Folgetag verstarb.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Klärung der Umstände des Sturzes aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Freitagmorgen (16.12.2022) waren Arbeiter in einer Werkhalle mit dem Transport einer Eisenplatte beschäftigt.
Dabei kippten mehrere Eisenplatten auf zwei Männer, welche sich schwere Beinverletzungen zuzogen.
Anlässlich einer Geschwindigkeitskontrolle hat die Kantonspolizei Solothurn am Donnerstagabend, 15. Dezember 2022, auf der Neckarsulmstrasse in Grenchen mit einem mobilen Radargerät ein Auto mit 113 km/h gemessen.
Erlaubt sind im Bereich der Messstelle 50 km/h. Der verantwortliche Fahrzeuglenker konnte durch die Polizei angehalten werden. Diese nahm ihm den Führerausweis ab und wird ihn nach den gesetzlichen Bestimmungen über Raserdelikte zur Anzeige bringen.
Voraussichtlich ab Januar 2023 werden in einem privaten, unterirdischen Schutzraum an der Riedbachstrasse 165a in Bern-Brünnen 100 neue Plätze für die Unterbringung von Personen mit Wegweisungsentscheid genutzt.
Der Inhaber stellt dem Kanton die private Anlage zur Verfügung. Die Unterkunft wird durch die Betreuungsdienstleisterin ORS betrieben.
Am frühen Donnerstagabend manövrierte ein 69-jähriger Chauffeur mit seinem Lastwagen auf der sehr schmalen Vogeleggstrasse in Oberegg.
Dabei geriet das Fahrzeug über den Strassenrand und rutschte den steilen Abhang hinunter.
In den vergangenen Monaten hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden ihre Schalteröffnungszeiten überprüft und wird sie per 1. Januar 2023 an die geänderten Bedürfnisse anpassen.
Insgesamt wurden die Öffnungszeiten leicht reduziert, auf der anderen Seite sind für persönliche Anliegen individuelle Terminvereinbarungen möglich. Ausserdem wurden die Öffnungszeiten von Heiden und Teufen harmonisiert.
Die Schweiz setzt bei der Bekämpfung des Menschenhandels auf Prävention, Strafverfolgung, Opferschutz und Zusammenarbeit. Für die Jahre 2023 bis 2027 hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 16. Dezember 2022 den dritten Nationalen Aktionsplan (NAP) gegen Menschenhandel gutgeheissen.
Der Plan umfasst 44 Aktionen zu sieben strategischen Zielen. Für die Unterstützung von Organisationen und Projekten stehen neu 600’000 Franken zur Verfügung.
Am frühen Freitagmorgen, 16. Dezember 2022, ist es in Wolfhalden zu einem Selbstunfall eines Personenwagenlenkers gekommen.
Der Mann blieb unverletzt, es entstand hoher Sachschaden.
Heute Morgen ereignete sich auf der Lielistrasse in Sulz eine Kollision zwischen zwei Personenwagen. Ein Autofahrer verletzte sich dabei und musste ins Spital gefahren werden.
Zudem ereigneten sich sieben weitere Verkehrsunfälle auf dem Kantonsgebiet. Dabei blieb es bei Sachschaden.
In Ilanz hat ein Personenwagenlenker am Donnerstagabend alkoholisiert einen Selbstunfall verursacht. Er wurde dabei verletzt.
Der 58-Jährige kollidierte kurz vor 21.45 Uhr frontal mit einer Gartenmauer.
Am Donnerstag (15.12.2022), kurz nach 15:50 Uhr, ist es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhaus an der Flawilerstrasse zu einem Brand in einer Küche gekommen. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Freitag (16.12.2022), kurz vor 4:50 Uhr, ist auf einem Parkplatz an der Schlachthofstrasse ein Auto in Brand geraten. Ein technischer Defekt steht im Vordergrund der Ermittlungen.
Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
Am Donnerstag (15.12.2022), in der Zeit zwischen 11:50 Uhr und 12:50 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung an der Dierauerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich auf unbekannte Art und Weise Zutritt in das Mehrfamilienhaus.
Am Donnerstag (15.12.2022), in der Zeit zwischen 14:00 Uhr und 17:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung an der Leestrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch die Tür Zutritt in die Wohnung.
Am Freitag (16.12.2022), kurz nach 6:05 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft am Looäcker eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt in die Büroräumlichkeiten.
Am Donnertagabend ist es in Ostermundigen zu einem Raubversuch auf einen Einkaufsladen gekommen. Ein Täter bedrohte eine Angestellte mit einem Messer, verlangte Geld und flüchtete schliesslich mit einem weiteren Mann ohne Beute.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Am Donnerstagnachmittag, 15. Dezember 2022, kurz vor 16.00 Uhr, ereignete sich in der Verzweigung Lüttenweg / Zwingenstrasse in Brislach BL eine Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Personenwagen.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Vorgestern stellten wir diesen überladenen Lieferwagen im Verkehr fest.
Im Laderaum fanden wir eine 1.7 Tonnen schwere und zum Teil ungenügend gesicherte Ladung vor. Die Weiterfahrt musste deshalb untersagt und der Lenker zur Anzeige gebracht werden.
Das Recht am eigenen Bild. Pornografischer Inhalt. Gewaltdarstellungen. Eigene Nacktaufnahmen. Strafbare Textnachrichten. Ehrverletzende Beiträge. Fake-Profile. Identitätsdiebstahl. Online-Bekanntschaften. Reale Treffen...
Auch in diesem Jahr besuchten wir zwischen August und Dezember sämtliche Klassen des 7. Schuljahres im Kanton Schwyz mit unserem polizeilichen Präventionsunterricht "Sicher im Netz".
Die Kantonspolizei Zürich präsentiert ein historisches Foto.
In Anlehnung an die vor einer Woche gezeigte Adressänderung der Autobahnpolizei aus dem Jahr 1967, hier ein Bild des damaligen Stützpunkt-Provisoriums auf der Horgener Allmend aus dem Jahr 1966.
Am Donnerstagabend, 15. Dezember 2022, kam es im Kreis 7 zu einer Kollision zwischen einem Patrouillenfahrzeug der Stadtpolizei Zürich und einem anderen Auto.
Dabei wurde die Autolenkerin des Privatfahrzeugs leicht verletzt.
Einem alkoholisierten Autofahrer wurde am Donnerstagvormittag in Aadorf der Führerausweis aberkannt.
Der 27-Jährige wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Gestern verursachte im Flachland der Deutschschweiz vereisender Regen seit längerer Zeit wieder einmal spiegelglatte Strassen.
Wir werfen heute einen Blick zurück auf diese markante Wetterlage.
Am Mittwochabend ist ein derzeit unbekannter Fahrzeuglenker im Bereich vom Parkplatz Schützenmatte in Olten in einen Holzzaun gefahren.
Anschliessend entfernte sich der Autolenker ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern von der Unfallstelle. Die Polizei hat Ermittlungen zu dessen Identität aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Mittwoch, 14.12.2022, fand im Gemeindezentrum Schwanden die jährliche Gradbeförderungs- und Vereidigungsfeier der Kantonspolizei Glarus statt.
Dabei konnte der Departementsvorsteher Sicherheit und Justiz, Regierungsrat Dr. Andrea Bettiga, 6 Polizeifunktionäre vereidigen und 13 weitere im Dienstgrad befördern.
Mit 4'520 Interventionen und 480 Dienst- und Hilfeleistungen schaut die Stadtpolizei Chur auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Mit der Normalisierung der Covid-Situation rückte der polizeiliche Kernauftrag wieder in den Vordergrund. Ein grosser Nachholbedarf bei Anlässen nach zwei Jahren pandemiebedingten Ausfällen war merklich spürbar.
Aufgrund der unstabilen Sicherheitslage weltweit und insbesondere wegen des Krieges in der Ukraine stellt die Stadtpolizei in der Bevölkerung ein gestiegenes Sicherheitsbedürfnis fest, weshalb die Kommunikation mit der Bevölkerung einen zunehmenden Stellenwert in der täglichen Polizeiarbeit bedeutet.
Ein verlorenes Kind mit der Mutter wiedervereint, einen Rollstuhlfahrer aus den Tramgleisen befreit, einer älteren Frau nach einem Sturz wieder auf die Beine geholfen - kein Tag im Leben von Superman, sondern ein realer Einblick in den Alltag unserer Mitarbeitenden des Kommissariats „Kontrolle Ruhender Verkehr“.
Sie sind in der ganzen Stadt unterwegs und sorgen dafür, dass die geltenden Parkbestimmungen eingehalten werden.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (15.12.2022), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der Rechenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt ins Restaurant.
Am Donnerstag (15.12.2022), um 06:30 Uhr, ist es auf der Schildstrasse zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen. Dabei wurden ein 37-jähriger Autofahrer und sein 33-jähriger Beifahrer leicht verletzt.
Der 33-Jährige musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 20'000 Franken.
Am frühen Donnerstagmorgen, 15. Dezember 2022, bildete sich auf einigen Strassenabschnitten im Kanton Solothurn Glatteis. In Wisen und Beinwil führte dies zu Selbstunfällen.
Ernsthaft verletzt wurde dabei niemand.
Der Posten der bürgernahen Polizei von Sugiez schliesst definitiv seine Türen.
Alle Aufträge und Dienstleistungen werden ab dem 1. Januar 2023 durch den Posten der bürgernahen Polizei von Kerzers gewährleistet.
Am Donnerstagmorgen, 15. Dezember 2022, wurde kurz vor 09.00 Uhr ein Schwellbrand in einem Haus im Wohnquartier Niedermatt in Lauerz entdeckt.
Die Hausbewohner konnten zusammen mit der sofort alarmierten Feuerwehr Lauerz den Brand rasch löschen.
Die Polizeikorps der Schweiz und die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) setzen sich gemeinsam für die Prävention von Cyberbetrug und Cyberdelikten ein.
Aktuell startet ein neuer Teil der nationalen Kampagne zur Prävention von Cyberkriminalität "Und Sie? Hätten Sie ja gesagt?" zum Thema Fake-Shops.
Auf der Dornacherstrasse in Hochwald hat sich am Mittwochabend, 14. Dezember 2022, aufgrund eines Ausweichmanövers ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Zur Klärung des Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Mittwoch in Bischofszell zwei Klemmbrett-Betrüger festgenommen und bittet um Vorsicht.
Kurz vor 12.30 Uhr meldete ein aufmerksamer Passant, dass in einem Verkaufsgeschäft an der Niederbürerstrasse Bettler unterwegs seien, die sich als taubstumm ausgeben würden.
Die drei Feuerwehren Berneck-Au-Heerbrugg, Mittelrheintal und St.Margrethen wollen sich zu einer gemeinsamen Feuerwehr zusammenschliessen. Dieser Entscheid wurde nach einer gründlichen Strukturüberprüfung gefällt.
Die Gemeinderäte unterstützen diese Zielsetzung und stimmten der Weiterbearbeitung des Vorhabens zu.
Am Mittwoch, 14. Dezember 2022, um circa 23.00 Uhr, haben zwei Unbekannte beim Helvetiaplatz einen 38-jährigen Mann beraubt. Der Geschädigte wurde dabei leicht verletzt. Die mutmasslichen Täter flüchteten.
Dank Hinweisen konnte die Kantonspolizei Basel-Stadt die beiden Tatverdächtigen später anhalten. Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt verfügte ihre Festnahme.
Am Donnerstagmorgen, 15. Dezember 2022, kurz vor 05.00 Uhr, ereignete sich in der Aeschstrasse in Ettingen BL ein Selbstunfall, wobei ein Personenwagen von der Strasse abkam und auf dem Dach liegend, zum Stillstand kam.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Am Donnerstag, 15.12.2022, 06.30 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Niederurnen unterwegs.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.