Ein alkoholisierter Autofahrer hat sich nach einem Selbstunfall von der Unfallstelle entfernt. Um das verlorene Kontrollschild einzusammeln, kehrte er wenig später zu Fuss zur Unfallort zurück.
Dort wurde er von einer Polizeipatrouille in Empfang genommen.
Am Montag (06.02.2023) hat eine Frau ein Portemonnaie mit 6’500 Franken Bargeld auf der St. Gallerstrasse gefunden.
Die ehrliche Finderin brachte das Portemonnaie daraufhin zur Polizeistation Gossau.
In der Zeit zwischen Dienstagnacht und Mittwochnacht (15.02.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Betrieb an der Staatsstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft hat sich gewaltsam Zutritt zu den Räumlichkeiten verschafft.
Am Dienstag (14.02.2023), kurz vor 18 Uhr, hat sich auf der A1 im Stephanshorntunnel ein Auffahrunfall mit drei Autos ereignet.
Eine 51-Jährige wurde dabei leicht verletzt.
Am Dienstag (14.02.2023), kurz nach 14:30 Uhr, ist es auf der A13 zwischen Oberriet und Kriessern zu einem Auffahrunfall mit einem Auto und einer Strassenreinigungsmaschine gekommen.
Ein 64-jähriger Autofahrer prallte mit seinem Auto in die Putzmaschine des Unterhaltsdienstes, welche auf dem Pannenstreifen unterwegs war. Der 64-Jährige wurde leicht verletzt.
Am Dienstagabend verlor ein Volvo Lenker die Herrschaft über sein Fahrzeug und kollidierte auf der Autobahn mit der Mitteleitplanke.
Der Lenker blieb unverletzt, war jedoch stark alkoholisiert.
Bald beginnt in verschiedenen Schweizer Regionen die Fasnacht mit Maskenbällen und bunten Kostümen. Die Fasnachtskleider und Dekorationen bestehen oft aus leicht entflammbaren Kunsttextilien.
Die Beratungsstelle für Brandverhütung BFB weist auf die Gefahren hin und zeigt auf, wie Fasnächtler und Veranstalter sicher feiern können.
Wie die Bauherrengemeinschaft des Projektes A4 Neue Axenstrasse kommuniziert, sind im Zusammenhang mit der Stahlbaumontage der Hilfsbrücke Gumpisch nächtliche Teil- und Vollsperrungen der Axenstrasse erforderlich.Nächtliche Vollsperrungen
Am Dienstagnachmittag mussten in Bern im Rahmen eines Polizeieinsatzes wegen eines verdächtigen Autos umfangreiche Sicherheitsmassnahmen ergriffen werden. Ein Mann, der einen Zusammenhang zum Auto aufwies, wurde vorgängig angehalten.
Sämtliche Massnahmen konnten am Abend aufgehoben werden, vom Auto ging keine Gefahr aus.
Am Dienstagnachmittag hat sich auf der Autobahn A1 bei Mattstetten eine Auffahrkollision mit fünf involvierten Fahrzeugen ereignet. Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Der Unfall wird untersucht.
Am Montagabend, 13. Februar 2023, kurz vor 22.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A2 in Sissach, Fahrtrichtung Bern/Luzern, ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen.
Dies nachdem der unfallverursachende Lenker versucht hatte, sich einer Polizeikontrolle der Kantonspolizei Aargau zu entziehen. Eine Person konnte festgenommen werden, zwei Personen flüchteten von der Unfallstelle.
Am Montagnachmittag ist in einem Strohlager in Ins ein Brand ausgebrochen. Verletzt wurde niemand.
Es entstand Sachschaden. Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Montag in Frauenfeld ein Auto mit gravierenden Mängeln aus dem Verkehr gezogen.
Die Kontrollschilder und der Fahrzeugausweis wurden eingezogen.
Wie schon an den Tagen zuvor dominierte auch am Dienstag ein kräftiges Hochdruckgebiet mit Zentrum über Mitteleuropa das Wetter in der Schweiz. Salopp ausgedrückt erlebten wir einen typischen Hochdrucktag Mitte Februar.
Doch was ist eigentlich typisch für einen Wintertag direkt unter einem Hoch?
Einige Fahrzeuge der Neuenburger Polizei sind nun mit On-Board-Kameras ausgestattet.
Die so gesammelten Bilder dienen in erster Linie als Einsatzhilfe bei Einsätzen, können aber auch als Beweismittel in Gerichtsverfahren verwendet werden. Die gesetzlichen Grundlagen wurden angepasst.
In der Nacht auf Dienstag, den 7. Februar 2023, wurde ein in England zugelassenes Fahrzeug auf der Autobahn Genf - Lausanne zweimal mit hoher Geschwindigkeit kontrolliert.
Der Fahrer, der auch eine Unfallflucht begangen hatte, wurde identifiziert und bei den zuständigen Behörden angezeigt.
Wie die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei mitteilen, kam es am 13.02.2023, kurz nach 17 Uhr, in der Via Tell in Chiasso zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen.
Nach einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die noch zu klären sein werden, erlitt ein 54-jähriger marokkanischer Staatsangehöriger, der im Mendrisiotto wohnt, bei der Auseinandersetzung eine (durch einen Teppichmesser verursachte) Halsverletzung, die einen Transport ins Krankenhaus erforderlich machte, aber nicht lebensbedrohlich war.
Am Montag, den 13. Februar, gegen 21:00 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 19-jährigen Einwohner von Lausanne gesteuert wurde, auf der Route de Chaumont in Neuenburg stadteinwärts.
In einer Linkskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr in den Wald, wo er mit einer Bake und einem Schneepfahl kollidierte und einen Baum entwurzelte.
Heute Morgen brach in einem Bauernhaus in Oberdorf ein Brand aus. Dies führte zu starker Rauchentwicklung. Alle Hausbewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und wurden nicht verletzt.
Die Brandursache ist zurzeit nicht bekannt.
Die Rettung Basel-Stadt nahm am Dienstag, 14. Februar, ihre neue Einsatzzentrale im Lützelhof in Betrieb. In dieser sind nun die Sanitätsnotrufzentrale beider Basel 144 sowie die Einsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Basel 118 zusammengeführt.
Basel-Stadt erhält damit eine sichere und zeitgemäss ausgestattete Einsatzzentrale.
Heute bin ich wieder einmal unterwegs auf Patrouille – über dem Nebelmeer am Sonnentanken.
Aber glaubt mir, so locker, wie das hier aussieht, ist meine Ausbildung zur Diensthündin nicht.
Gestern Abend kehrte die Rettungskette Schweiz nach ihrem bewundernswerten Einsatz aus dem Erdbebengebiet der Türkei zurück in die Heimat.
Mit einem Wasserbogen bei ihrer Ankunft durften wir unsere grosse Dankbarkeit über ihren Einsatz ausdrücken.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montag (13.2.2023) einen Mann verhaftet, der zirka 40 Kilogramm Khat über den Flughafen Zürich einführen wollte.
Ein 56-jähriger Engländer befand sich auf der Reise von Südafrika über Doha nach Zürich.
Fast alle erkennen, dass eine Leuchtweste beim Velo- oder E-Bike-Fahren in der Dämmerung oder Dunkelheit hilft, Kollisionen zu vermeiden. Trotzdem tragen nur 5 % eine, stellt die BFU fest.
Bei Tageslicht sind es sogar nur 3 %, wobei auch die Wirkung am Tag unterschätzt wird. Der Hauptgrund für das spärliche Tragen: Viele haben noch nie über das Benützen einer Leuchtweste nachgedacht. Die BFU lanciert nun eine neue Kampagne.
Bei der Kontrolle eines Reisenden im französischen Sektor des Bahnhofs Basel SBB stiessen Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit auf ungewöhnliches Gepäck:
In Koffer und Bauchtasche befanden sich diverse Smartphones, Laptops und weitere Elektronikartikel zweifelhafter Herkunft.
Am Dienstagmorgen (14.02.2023), kurz nach 7 Uhr, hat sich auf der Fürstenlandstrasse ein Auffahrunfall ereignet.
Ein 16-jähriger Motorradfahrer bemerkte das vor sich bremsende Auto zu spät und prallte dagegen. Er wurde leicht verletzt.
Am 13. Februar 2023 sind die 87 in der Türkei eingesetzten Spezialisten der Rettungskette Schweiz in die Schweiz zurückgekehrt.
Korpskommandant Thomas Süssli, der Chef der Armee, empfing die zum Team gehörenden rund 30 Angehörigen der Armee.
Am Dienstagmorgen ist in Belp ein Fussgänger von einem Auto erfasst worden. Der Mann wurde dabei schwer verletzt. Er wurde in kritischem Zustand ins Spital gebracht.
Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Am Montagmorgen (13.02.2023), um 08:40 Uhr, ist an der Gräflibühlstrasse 2, im Freien, ein 49-jähriger Schweizer tot aufgefunden worden. Es handelt sich um ein Tötungsdelikt (Polizei.news berichtete).
Die Kantonspolizei St.Gallen bittet die Bevölkerung erneut um Hinweise.
Bei einem Gewerbegebäude in Rothenburg brach gestern Abend ein Brand aus. Die Brandursache ist noch unbekannt und ist Gegenstand der Ermittlungen der Luzerner Polizei.
Am Montag, 13. Februar 2023, 17:38 Uhr, wurde ein Brand bei einem Gewerbegebäude im Gebiet Stadtion-West in Rothenburg gemeldet.
Der Bucheggtunnel ist in den Nächten von Freitag, 17. Februar 2023, bis Samstag, 18. Februar 2023, sowie von Freitag, 24. Februar 2023, bis Samstag, 25. Februar 2023, jeweils von 21 bis 5 Uhr in beiden Richtungen für den Verkehr gesperrt.
Die Umleitung erfolgt via Bucheggplatz.
Erhebung von Ordnungsbussen.
Der Regierungsrat hat Josef Schuler, Martin Arnold, und Beat Brand, alle Bürglen, ermächtigt, bei Übertretungen von Verkehrsbeschränkungen auf den Güterstrassen der Wegbaugenossenschaft Acherberg, Bürglen, Ordnungsbussen zu erheben.
Am Montagmittag, 13. Februar 2023, nahm die Stadtpolizei Zürich einen mutmasslichen Drogenhändler fest und stellte über ein Kilogramm Heroin sowie weitere Betäubungsmittel und Bargeld sicher.
Kurz nach 12.30 Uhr kontrollierten Betäubungsmittelfahnder der Stadtpolizei Zürich beim Kreuzplatz einen Mann.
Am 13. Februar 2023 kam es bei der Abfahrt auf den Skiern von der „Grande-Chenalette“ zu einem Unfall. Ein Mann ist dabei tödlich verunglückt.
Eine Gruppe von fünf Personen bestieg die "Grande-Chenalette" (2890 m) oberhalb des Hospizes auf dem Grossen St. Bernhard. Bei der Abfahrt gegen 16:20 Uhr stürzte einer von ihnen aus bislang ungeklärten Gründen rund 300 Meter in die Tiefe.
Letzte Woche griff die Polizei in Stein eine Frau auf, die angab, zur Prostitution gezwungen von ihren Peinigern geflüchtet zu sein. Sie befindet sich inzwischen in sicherer Obhut.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Dienstag, 21. Februar 2023, starten die Bauarbeiten an der Strasse Oberdorf in Schänis im Abschnitt zwischen Post und Fuchswinkel. Das Tiefbauamt baut einen lärmarmen Strassenbelag ein.
Zudem werden der Fussgängerstreifen und die Bushaltestellen sicherer und behindertengerecht umgebaut. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juli 2023.
Montag, 13.02.2023, ca. 07:30 Uhr, kam es in Basel an der Margarethenstrasse 31 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und zwei E-Bikes.
Aus noch nicht geklärten Gründen kamen beide Personen auf dem Radstreifen zu Fall, als der Lieferwagen mit Anhänger die zwei E-Bikes überholte.
Freitag, 10.02.2023 gegen 14:45 Uhr ereignete sich in Basel, an der Verzweigung St. Alban-Anlage / Sevogelstrasse eine Kollision zwischen einem, zur Zeit nicht bekannten, Motorradfahrer und einer Radfahrerin.
Dabei missachtete der Motorradfahrer den Vortritt der korrekt fahrenden Radfahrerin und kollidierte mit dieser frontal.
Am Montag, 13.02.2023, kurz nach 18.30 Uhr, ereignete sich auf dem Kirchweg in Glarus ein Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge.
Die 57-jährige Lenkerin eines Personenwagens war in Glarus auf dem Kirchweg in nördlicher Richtung unterwegs.
Am Montag (13.02.2023), um 17:40 Uhr, meldete der Besitzer eines Mehrfamilienhauses einen Brand in seinem Haus an der St.Gallerstrasse. Zwei Bewohner mussten mit eher leichten Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Die Rettungskräfte sind mit einem Grossaufgebot vor Ort.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.