Am frühen Mittwochmorgen ist in Aarberg ein Raub auf einen Kiosk verübt worden. Der unbekannte Täter entfernte sich zu Fuss mit der Beute.
Im Rahmen der aufgenommenen Ermittlungen werden Zeugen gesucht.
Am Mittwoch (30.11.2022), um 16:30 Uhr, ist es auf der Tiefrietstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Die 19-jährige Motorradfahrerin wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Mittwoch (30.11.2022), kurz nach 18:25 Uhr, ist auf der Tobelmülistrasse ein 84-jähriger Autofahrer verunfallt. Er war alkoholisiert.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.
Am Mittwoch (30.11.2022), in der Zeit zwischen 14:30 Uhr und 19:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung an der St. Gallerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch ein Fenster Zutritt in die Wohnung.
Gestern kurz nach 6 Uhr erhielten wir die Meldung, dass auf der Calancastrasse oberhalb Grono ein Vogel auf der Strasse liege.
Schnurstracks machte sich eine Patrouille auf den Weg und traf auf einen Waldkauz.
Mit dem Oberalp wird am Freitag, 2. Dezember 2022, der letzte noch offene Urner Alpenpass für den Verkehr geschlossen.
Nach Absprache mit dem Kanton Graubünden hat der Betrieb Kantonsstrassen beschlossen, am Oberalppass (2044 Meter über Meer) ab Freitag, 2. Dezember 2022, 10.00 Uhr, die Wintersperre zu verhängen.
Der Bucheggtunnel ist in den Nächten von Montag, 5. Dezember 2022, bis Samstag, 10. Dezember 2022, jeweils von 22 bis 5 Uhr, in beiden Richtungen gesperrt.
Auch der Hirschwiesentunnel bleibt von Montag, 5. Dezember 2022, bis Samstag, 10. Dezember 2022, jeweils von 21 bis 5 Uhr, in beide Richtungen geschlossen.
Der Schnee wird nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Wir haben die Bereifung unserer Patrouillenfahrzeuge bereits im Oktober der Witterung angepasst. Du auch?
Eine Faustregel besagt, wonach von O(ktober) bis O(stern) die Winterbereifung montiert sein sollte. Als St.Gallerin oder St.Galler ist natürlich auch die Eselsbrücke O(LMA) bis O(FFA) zulässig. Doch warum wechseln wir eigentliche die Bereifung je nach Jahreszeit?
Mit Fw Louis Zünd, Fw Peter Zimmermann, Bruno Blattmann und Carlo Winz gehen nach insgesamt mehr als 140 Dienstjahren vier Mitarbeitende der Kantonspolizei Schwyz in die wohlverdiente Pension.
Fw Louis Zünd kann nach 40 Dienstjahren Ende November 2022 die frühzeitige Pension antreten.
Dieses Hundetraining war quasi für die Katz - denn wir konnten dabei ein vermisstes Büsi seinen Besitzern zurückbringen!
Bei einem Trail-Training mit den Junghunden ist unseren Mitarbeitenden nämlich eine Katze aufgefallen, die sehr zutraulich war und sich auch von den Hunden nicht abschrecken liess.
Im Herbst und Winter überschneiden sich die Tagesabläufe von Mensch und Tier und das kann zu folgeschweren Unfällen führen.
Jedes Jahr ereignen sich auf den Schwyzer Strassen zahlreiche Unfälle mit Wildtieren.
Der Regierungsrat hat die Sicherheitsdirektion beauftragt und ermächtigt, zur Teilrevision des kantonalen Polizeigesetzes eine Vernehmlassung durchzuführen. Mit den Anpassungen will der Regierungsrat aktuellen Entwicklungen Rechnung tragen. Die Vernehmlassungsfrist läuft bis am 15. März 2023.
Das aktuelle Polizeigesetz (PolG; RB 3.8111) ist seit 2009 in Kraft. Es wurde in den Jahren 2010 und 2014 teilrevidiert. Das PolG wie auch die beiden Teilrevisionen wurden von der Politik und der Bevölkerung gut aufgenommen und haben sich in der Praxis grundsätzlich bewährt.
Bei einem Arbeitsunfall wurde am Mittwoch auf einem Landwirtschaftsbetrieb in Mettendorf eine Frau schwer verletzt.
Sie musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Sich nackt in einem Videochat zu zeigen und sexuelle Handlungen vorzunehmen ist zwar nicht verboten, aber riskant. Erklärungen zu einem Phänomen, das in unserem Kanton an Bedeutung gewinnt.
Denn, Opfer von Sextorsion zu werden, passiert nicht nur den anderen.
In der Nacht auf Sonntag (27.11.2022) hat eine unbekannte Täterschaft am Rheinfallbecken in Neuhausen am Rheinfall einen elektronischen Golftrolley (25 km/h) eines Gastrobetriebes gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Fahrzeugdiebstahl.
Bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen hat sich am späten Mittwochabend (30.11.2022) in Uster der Lenker tödliche Verletzungen zugezogen.
Kurz vor 23.30 Uhr fuhr ein 21 Jahre alter Mann mit seinem Personenwagen auf der Seestrasse von Greifensee herkommend Richtung Uster.
Am Dienstagnachmittag (29.11.2022) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine seitliche Kollision zwischen zwei Autos ereignet. Personen wurden dabei keine verletzt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz nach 13:10 Uhr in Castro ein Verkehrsunfall.
Ein 29-jähriger Schweizer, der in der Region lebt, führte Gartenarbeiten am Ufer des Flusses Fruda durch. Nach einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die im Rahmen der Ermittlungen noch zu klären sind, stürzte der Mann, der ein ATV fuhr, aus einer Höhe von etwa zehn Metern in das Flussbett.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass im Rahmen der Ermittlungen zu einer Reihe von Betrügereien, die vor allem im Raum Locarno gegenüber älteren Menschen begangen wurden, kürzlich ein 36-jähriger kroatischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Kroatien verhaftet wurde.
Der Modus Operandi folgt ähnlichen Betrügereien, die bereits in der Vergangenheit ans Licht gekommen sind.
Die Bise, man kann sie mögen oder nicht, aber sie sorgt je nach Jahreszeit und Ausprägung für unterschiedliche Wetterverhältnisse.
Heute schauen wir uns eine spezielle Ausprägung des Nordostwindes an - die schwarze Bise.
Am Dienstag, den 29. November um 17:25, fuhr ein Auto, das von einem 18-jährigen Einwohner von Lignières gelenkt wurde, auf der Strasse von St-Blaise nach Lignières.
In der Ortschaft L'Eter prallte er in einer Linkskurve gegen einen Schneepfosten und eine Bake, die sich auf der rechten Seite der Fahrbahn befanden. Anschliessend prallte er gegen einen Baum und rutschte 25 Meter rückwärts den Hang hinunter, bis er schliesslich gegen Bäume prallte.
Am Samstag, 3. Dezember 2022, anlässlich des Sankt-Nikolaus-Umzugs, wird die Verwendung von Flugmodellen (Drohnen und ähnliche Geräte) in Freiburg verboten sein.
Verkehrsumleitungen im Zusammenhang mit dieser Veranstaltung werden ebenfalls ausgeschildert.
Für eine reibungslose Zusammenarbeit untereinander treffen sich Polizei, Rettung und Feuerwehr regelmässig zu einem Wissensaustausch.
So auch wieder letzten Freitag, an dem die „St.Galler Blaulichtkonferenz - Taktik und Einsatz“ mit über 100 Teilnehmenden an der HSG stattfand.
Beim Brand in einer Garage eines Einfamilienhauses ist am Dienstagnachmittag (29.11.2022) in Winterthur erheblicher Sachschaden entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Einbruch kann auffallen; halten Sie Augen und Ohren offen und melden Sie verdächtige Wahrnehmungen zeitnah über die Notrufnummer 117 der Polizei.
Mit der Aktion „Bei Verdacht Telefon 117 – gemeinsam gegen Einbruch“ wird die Bevölkerung mit Plakaten und Flugblättern in leuchtenden Farben darauf aufmerksam gemacht, bei verdächtigen Wahrnehmungen die Notrufnummer 117 anzurufen.
In Sins wurde ein Fussgänger beim Überqueren der Strasse von einem PW angefahren. Dadurch fiel der Fussgänger zu Boden und verletzte sich leicht. Die lenkende Person entfernte sich mit ihrem Fahrzeug von der Unfallstelle, ohne sich um den Verletzten zu kümmern.
Die Polizei sucht Augenzeugen.
Am Dienstagmorgen (29.11.2022) kam es um 10.30 Uhr morgens zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Rollstuhlfahrerin.
Letztere wurde zur Kontrolle durch die Rettung ins Spital gebracht.
Am Dienstag (29.11.2022) kollidierten zwei Personenwagen kurz nach 22.30 Uhr seitlich-frontal miteinander.
An beiden Fahrzeugen entstand grosser Sach- bis Totalschaden.
In Ersigen sind in der Nacht auf Mittwoch mehrere Einbruch- und Diebstahldelikte verübt worden. Unter anderem wurde ein Auto entwendet. Es ist davon auszugehen, dass zwischen den Delikten ein Zusammenhang besteht.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Am vergangenen Wochenende ist es im ganzen Kanton zu zahlreichen Einbruchdiebstählen gekommen.
Die unbekannte Täterschaft erbeutete Schmuck, Uhren und Bargeld im Wert von mehreren Hunderttausend Franken.
Der im Jahre 1974 in Betrieb genommene Abschnitt zwischen dem Anschluss Rheinfelden-Ost und Frick wird instandgesetzt.
Bestandteil des Projekts ist die Erneuerung und Erweiterung der bestehenden Lärmschutzwand Münchwilen/Stein AG.
Per 1. Dezember 2022 übernimmt Adjutant Roger Zumthor die Stelle des Leiters Stationen in der Polizeiregion Fürstenland-Neckertal. Er übernimmt damit die Nachfolge von Adjutant Ignaz Niedermann.
Dieser nimmt per Januar 2023 eine neue Herausforderung als Geschäftsführer der Feuerwehr Region Uzwil an.
Am Dienstag (29.11.2022), um 23 Uhr, ist es in einer Produktionshalle an der Badstrasse zu einem Brand einer Maschine gekommen.
Das Feuer konnte von einem Mitarbeiter gelöscht werden.
Am Dienstag (29.11.2022), kurz vor 14 Uhr, ist es in einem Zimmer eines Einfamilienhauses an der Chnobelbodenstrasse zu einem Brand gekommen.
Dabei wurde eine Person leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 100'000 Franken.
Am Donnerstagnachmittag (17.11.2022) wurde eine italienische Seniorin in der Stadt Schaffhausen Opfer eines Schock-Telefonbetruges. Die Frau händigte einer unbekannten Täterschaft 50'000.- Franken Bargeld aus.
Die Schaffhauser Polizei warnt die Bevölkerung vor dieser Betrugsmasche und bittet in diesem Zusammenhang insbesondere um die Aufklärung von älteren Mitmenschen.
Am frühen Dienstagabend wurde eine Schülerin auf einem Fussgängerstreifen durch einen PW angefahren und verletzt.
Der Lenker stieg kurz aus, fragte die Geschädigte ob alles in Ordnung sei und fuhr anschliessend davon. Die Polizei sucht den verantwortlichen PW-Lenker sowie auch Personen, welche Angaben zum Unfallhergang machen können.
Bei einem Selbstunfall in Frauenfeld blieb ein Lastwagenchauffeur am Mittwochmorgen unverletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Der 35-jährige Fahrer eines Sattelmotorfahrzeugs war gegen 5 Uhr auf der Weststrasse in Richtung Osterhalden unterwegs.
In der Adventszeit sind viele Menschen in Einkaufsmeilen und in den Städten unterwegs, um ihre Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Diese Zeit nutzen Taschendiebe für Beutezüge.
Damit die Festtage auch die erwartete Freude bereiten, empfehlen die Zentralschweizer Polizeikorps, die persönlichen Wertsachen im Auge zu behalten.
Nach einer Kollision mit einem Personenwagen ist am Montagmittag (28.11.2022) ein Fussgänger verstorben.
Kurz nach 12:15 Uhr fuhr ein 81-Jähriger mit seinem Auto auf der Gerbergasse rückwärts in Richtung Uraniastrasse.
Gestern ereignete sich in Perlen eine Kollision zwischen einem Auto und einer Fussgängerin. Diese wurde beim Unfall verletzt und durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Eine Atemalkoholprobe beim Autofahrer ergab ein Ergebnis von 0,94 mg/l. Zudem fiel ein Drogenschnelltest positiv aus.
Am Dienstagnachmittag (29.11.2022) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen einem Auto und einer Fussgängerin ereignet.
Die Frau wurde dabei verletzt.
Am Dienstag, 29. November 2022, um circa 19.15 Uhr, hat ein Unbekannter bei einem Raubversuch am Marktplatz eine Frau verletzt.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt begleitete die 29- Jährige in die Notfallstation des Universitätsspitals Basel. Eine umgehend eingeleitete Fahndung nach der mutmasslichen Täterschaft verlief erfolglos.
Am Dienstagnachmittag hat sich auf der Autobahn A13 in Domat/Ems ein Selbstunfall ereignet.
Ein Personenwagenlenker kollidierte alkoholisiert mit einer Leitplanke.
Am Dienstagmorgen kam es im Bareggtunnel in Fahrtrichtung Zürich zu einer Auffahrkollision zwischen vier Fahrzeugen.
Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt. An drei der vier Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Bei einer Frontalkollision ist am Montag (28.11.2022) eine Autolenkerin schwer verletzt worden. Die 58-Jährige fuhr um 12:45 Uhr auf der Aarauerstrasse von Seon in Richtung Schafisheim.
In einer leichten Linkskurve geriet ihr Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und stiess frontal mit einem entgegenkommenden Lieferwagen zusammen. Ersthelfer fanden die Lenkerin nicht ansprechbar im Wrack vor.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.