Schweiz

E-Mail im angeblichen Namen der Six Group AG betr. DebiX+ ist Phishing

Die Betrüger verschicken im angeblichen Namen der SIX Group AG haufenweise Phishingmails und gaukeln den potentiellen Opfer vor, dass die Debitkarte aus Sicherheitsgründen gesperrt wurde. Das Ziel der Betrüger ist hierbei an die Login- sowie Kreditkartendaten der Opfer zu gelangen.

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Liestal BL: Bremsmanöver wegen Tier führt zu Kollision zwischen BMW und Maserati

Am Dienstagabend, 29. November 2022, kurz nach 19.15 Uhr, kam es, nach einem Bremsmanöver wegen einem Tier, in der Arisdörferstrasse in Liestal BL zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen. Personen wurden keine verletzt – das unbekannte Tier suchte das Weite. An den involvierten Fahrzeugen entstand grosser Sachschaden.

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Seon AG: Fussgängerin (18) nach Kollision mit Zug schwer verletzt – ins Spital geflogen

Am Dienstagabend kollidierte ein Zug mit einer Fussgängerin, welche sich auf einem Bahnübergang befand. Sie musste mit Verdacht auf schwere Verletzungen mit einem Rettungshelikopter in ein Spital transportiert werden. Der Bahnverkehr war für mehr als zwei Stunden unterbrochen. Es kamen Bahnersatzbusse zum Einsatz.

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Stadt Basel BS: Verkehrsunfall zwischen Leichtmotorfahrrad und PW - Zeugenaufruf

Am Dienstag, 29.11.2022, ca. 18:10 Uhr, kam es an der Verzweigung Kannenfeldplatz / Flughafenstrasse zu einer Kollision zwischen einem Leichtmotorfahrrad (E-Trottinett) und einem Personenwagen. Der Leichtmotorradfahrer kam dabei zu Fall und verletzte sich. Zur Klärung des Sachverhalts werden Zeugen gesucht.

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Flüelen UR: Mehrfamilienhaus in Brand geraten - niemand verletzt

Heute Mittwoch, 30. November 2022, kurz nach 02.00 Uhr, erhielt die Kantonspolizei Uri eine Meldung zu einem Gebäudebrand an der Kirchstrasse in Flüelen. Die unverzüglich ausgerückten Einsatzkräfte konnten eine starke Rauchentwicklung und Flammen aus dem Kellerbereich des Mehrfamilienhauses feststellen. Sieben Bewohnende des Gebäudes wurden umgehend evakuiert und vom Rettungsdienst Kantonsspital Uri vor Ort betreut. Verletzt wurde niemand.

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Toter Winkel - Aktionstag für die 4.-6.- Primarklassen des Schulhauses Lysbüchel BS

Aufgrund der Baustellensituation rund um das Schulhaus Lysbüchel führten unsere KollegInnen von der Verkehrsprävention zusammen mit der Transportfirma Planzer heute einen Aktionstag zum toten Winkel mit SchülerInnen und Schülern durch. Nach einer kurzen Schulung durften sich die Kinder in den Lastwagen setzen, wo ihnen der tote Winkel aus der Sicht des Lastwagenchauffeurs eindrücklich vorgeführt wurde.

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„Polizeifunk“ abhören - Kapo Solothurn lanciert dritte Staffel der Podcast-Serie

Die Kantonspolizei Solothurn hat heute als Teil der laufenden Personalwerbung sechs neue Podcast-Folgen des „Polizeifunks“ veröffentlicht. Thema der dritten und letzten Staffel sind Spezialfunktionen und Weiterbildungsmöglichkeiten. Insgesamt liegen nun 18 Episoden vor, in denen Polizistinnen und Polizisten aus verschiedenen Bereichen über ihren Alltag und ihre Ausbildung bei der Kantonspolizei berichten. Alle Folgen sind abrufbar unter www.polizeifunk.ch, Spotify und Apple Podcasts – gratis und völlig legal.

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Keine Chance gegen Air Zermatt - Rega verliert Kampf um Walliser Luftrettung

Die Kantonale Walliser Rettungsorganisation (KWRO) hat sowohl der Air Zermatt wie auch der Air-Glaciers für die kommenden Jahre den Zuschlag für die Luftrettung im Wallis erteilt. Beide Unternehmen nehmen diesen Entscheid mit grosser Befriedigung zur Kenntnis. Air Zermatt ist gleich aus mehreren Gründen erfreut über diesen Entscheid, der auch als Ankerkennung der Dienste zu sehen ist, welches das Unternehmen seit rund 55 Jahren im Wallis entschädigungslos angeboten hat.

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Der Kanton Schwyz zieht für das Jahr 2022 Bilanz in Sachen Wolf

Die durch den Wolf verursachten Risse an Nutztieren auf Alpen nahmen im Kanton Schwyz im Sommer 2022 leicht zu. Die Entwicklung in umliegenden Kantonen führt jedoch dazu, dass sich viele Landwirte aktiv informieren und in den Herdenschutz investieren. Parallel erkundet die neu angelaufene Schaf- und Ziegenalpplanung mögliche weitere Wege im Umgang mit dem Raubtier.

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Neue Einsatzleitzentrale im Polizei- und Justizgebäude Zürich in Betrieb genommen

Zwischen 04.15 und 05.00 Uhr wurde das Einsatzleitsystem in der alten Polizeikaserne endgültig runtergefahren und die top moderne neue Einsatzleitzentrale im Polizei- und Justizgebäude Zürich in Betrieb genommen. Zusammen mit Sicherheitsdirektor Mario Fehr, Kommandant Bruno Keller, designierter Kommandant Marius Weyermann und der Chef Sicherheitspolizei Andreas Moschin wurde in den frühen Morgenstunden die neue Einsatzleitzentrale offiziell eröffnet.

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Les Ponts-de-Martel NE: Kontrolle über Fahrzeug verloren - Fahrer verletzt

Am Montag, den 28. November 2022 um 07:45 Uhr fuhr ein 29-jähriger Mann aus Orchamps-Vennes/Frankreich mit seinem Auto auf der Grande Rue (RC170) in Les Ponts-de-Martel in Richtung Le Locle. Auf Höhe der Hausnummer 18 verlor er die Kontrolle über sein Auto, fuhr auf das Trottoir auf der rechten Seite der Fahrbahn und prallte mit der rechten Front gegen die Ecke des betreffenden Gebäudes.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.