Schweiz

Sargans SG: 19-jährige Motorradfahrerin nach Kollision mit Auto verletzt

Am Mittwoch (30.11.2022), um 16:30 Uhr, ist es auf der Tiefrietstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Die 19-jährige Motorradfahrerin wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.

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Stadt Zürich ZH: Verkehrsbeschränkung Bucheggtunnel und Hirschwiesentunnel

Der Bucheggtunnel ist in den Nächten von Montag, 5. Dezember 2022, bis Samstag, 10. Dezember 2022, jeweils von 22 bis 5 Uhr, in beiden Richtungen gesperrt. Auch der Hirschwiesentunnel bleibt von Montag, 5. Dezember 2022, bis Samstag, 10. Dezember 2022, jeweils von 21 bis 5 Uhr, in beide Richtungen geschlossen.

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Stadtpolizei St.Gallen: Winterbereifung schon montiert?

Der Schnee wird nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Wir haben die Bereifung unserer Patrouillenfahrzeuge bereits im Oktober der Witterung angepasst. Du auch? Eine Faustregel besagt, wonach von O(ktober) bis O(stern) die Winterbereifung montiert sein sollte. Als St.Gallerin oder St.Galler ist natürlich auch die Eselsbrücke O(LMA) bis O(FFA) zulässig. Doch warum wechseln wir eigentliche die Bereifung je nach Jahreszeit?

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Urner Polizeigesetz wird revidiert

Der Regierungsrat hat die Sicherheitsdirektion beauftragt und ermächtigt, zur Teilrevision des kantonalen Polizeigesetzes eine Vernehmlassung durchzuführen. Mit den Anpassungen will der Regierungsrat aktuellen Entwicklungen Rechnung tragen. Die Vernehmlassungsfrist läuft bis am 15. März 2023. Das aktuelle Polizeigesetz (PolG; RB 3.8111) ist seit 2009 in Kraft. Es wurde in den Jahren 2010 und 2014 teilrevidiert. Das PolG wie auch die beiden Teilrevisionen wurden von der Politik und der Bevölkerung gut aufgenommen und haben sich in der Praxis grundsätzlich bewährt.

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Stadt Uster ZH: Verkehrsunfall fordert Todesopfer (†21) – Zeugenaufruf

Bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen hat sich am späten Mittwochabend (30.11.2022) in Uster der Lenker tödliche Verletzungen zugezogen. Kurz vor 23.30 Uhr fuhr ein 21 Jahre alter Mann mit seinem Personenwagen auf der Seestrasse von Greifensee herkommend Richtung Uster.

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Castro TI: Tödlicher Verkehrsunfall im Blenio-Tal - 29-Jähriger stürzte in Flussbett

Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz nach 13:10 Uhr in Castro ein Verkehrsunfall. Ein 29-jähriger Schweizer, der in der Region lebt, führte Gartenarbeiten am Ufer des Flusses Fruda durch. Nach einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die im Rahmen der Ermittlungen noch zu klären sind, stürzte der Mann, der ein ATV fuhr, aus einer Höhe von etwa zehn Metern in das Flussbett.

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Locarno TI: Ermittlung wegen Betrugs an älteren Menschen - Zeugen gesucht

Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass im Rahmen der Ermittlungen zu einer Reihe von Betrügereien, die vor allem im Raum Locarno gegenüber älteren Menschen begangen wurden, kürzlich ein 36-jähriger kroatischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Kroatien verhaftet wurde. Der Modus Operandi folgt ähnlichen Betrügereien, die bereits in der Vergangenheit ans Licht gekommen sind.

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Wetternews: Schwarze Bise

Die Bise, man kann sie mögen oder nicht, aber sie sorgt je nach Jahreszeit und Ausprägung für unterschiedliche Wetterverhältnisse. Heute schauen wir uns eine spezielle Ausprägung des Nordostwindes an - die schwarze Bise.

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Cressier NE: 18-Jähriger und 15-jähriger Beifahrer nach Verkehrsunfall verletzt

Am Dienstag, den 29. November um 17:25, fuhr ein Auto, das von einem 18-jährigen Einwohner von Lignières gelenkt wurde, auf der Strasse von St-Blaise nach Lignières. In der Ortschaft L'Eter prallte er in einer Linkskurve gegen einen Schneepfosten und eine Bake, die sich auf der rechten Seite der Fahrbahn befanden. Anschliessend prallte er gegen einen Baum und rutschte 25 Meter rückwärts den Hang hinunter, bis er schliesslich gegen Bäume prallte.

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Kanton Zürich: Gemeinsam gegen Einbruch

Einbruch kann auffallen; halten Sie Augen und Ohren offen und melden Sie verdächtige Wahrnehmungen zeitnah über die Notrufnummer 117 der Polizei. Mit der Aktion „Bei Verdacht Telefon 117 – gemeinsam gegen Einbruch“ wird die Bevölkerung mit Plakaten und Flugblättern in leuchtenden Farben darauf aufmerksam gemacht, bei verdächtigen Wahrnehmungen die Notrufnummer 117 anzurufen.

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Sins AG: Fussgänger (35) von PW angefahren und verletzt - Zeugenaufruf

In Sins wurde ein Fussgänger beim Überqueren der Strasse von einem PW angefahren. Dadurch fiel der Fussgänger zu Boden und verletzte sich leicht. Die lenkende Person entfernte sich mit ihrem Fahrzeug von der Unfallstelle, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Die Polizei sucht Augenzeugen.

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Stadt Schaffhausen SH: Schockanrufbetrüger erbeuten 50’000 Franken

Am Donnerstagnachmittag (17.11.2022) wurde eine italienische Seniorin in der Stadt Schaffhausen Opfer eines Schock-Telefonbetruges. Die Frau händigte einer unbekannten Täterschaft 50'000.- Franken Bargeld aus. Die Schaffhauser Polizei warnt die Bevölkerung vor dieser Betrugsmasche und bittet in diesem Zusammenhang insbesondere um die Aufklärung von älteren Mitmenschen.

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Mellingen AG: Schülerin (14) auf Fussgängerstreifen angefahren und verletzt

Am frühen Dienstagabend wurde eine Schülerin auf einem Fussgängerstreifen durch einen PW angefahren und verletzt. Der Lenker stieg kurz aus, fragte die Geschädigte ob alles in Ordnung sei und fuhr anschliessend davon. Die Polizei sucht den verantwortlichen PW-Lenker sowie auch Personen, welche Angaben zum Unfallhergang machen können.

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Zentralschweizer Polizeikorps: Geben Sie Taschendieben keine Chance

In der Adventszeit sind viele Menschen in Einkaufsmeilen und in den Städten unterwegs, um ihre Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Diese Zeit nutzen Taschendiebe für Beutezüge. Damit die Festtage auch die erwartete Freude bereiten, empfehlen die Zentralschweizer Polizeikorps, die persönlichen Wertsachen im Auge zu behalten.

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Stadt Basel BS: Frau (29) durch unbekannten Taschenräuber verletzt

Am Dienstag, 29. November 2022, um circa 19.15 Uhr, hat ein Unbekannter bei einem Raubversuch am Marktplatz eine Frau verletzt. Die Kantonspolizei Basel-Stadt begleitete die 29- Jährige in die Notfallstation des Universitätsspitals Basel. Eine umgehend eingeleitete Fahndung nach der mutmasslichen Täterschaft verlief erfolglos.

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Seon AG: Mini prallt frontal in Lieferwagen – eine Person schwer verletzt (Video)

Bei einer Frontalkollision ist am Montag (28.11.2022) eine Autolenkerin schwer verletzt worden. Die 58-Jährige fuhr um 12:45 Uhr auf der Aarauerstrasse von Seon in Richtung Schafisheim. In einer leichten Linkskurve geriet ihr Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und stiess frontal mit einem entgegenkommenden Lieferwagen zusammen. Ersthelfer fanden die Lenkerin nicht ansprechbar im Wrack vor.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.