Am 8. Februar 2023 wurde der Kantonalen Walliser Rettungsorganisation 144 sowie der Kantonspolizei das Verschwinden eines Skitourengängers gemeldet.
Der Mann konnte in einer Lawine lokalisiert und lebend geborgen werden.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Mittwochabend in Frauenfeld einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der Führerausweis des Mannes wurde eingezogen.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Mittwoch zwischen Schaffhausen und Frauenfeld einen Selbstunfall. Der 43-Jährige entfernte sich vom Unfallort und konnte kurze Zeit später in Frauenfeld angetroffen werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Seit 2004 bildet der Kanton Wallis seine Polizistinnen und Polizisten an der Polizeiakademie in Savatan aus.
Im Anschluss an die Ankündigungen der Kantone Genf und Waadt, den Standort zu verlassen, hat der Staatsrat den Grundsatzentscheid getroffen, die Aspirantinnen und Aspiranten im Wallis auszubilden und die Modalitäten einer solchen Ausbildung zu prüfen.
Das bunte Fasnachtstreiben beginnt bald. Aber aufgepasst: Im fasnächtlichen Gedränge hat das Feuer oft ein leichtes Spiel.
Kostüme und Dekorationen bestehen vielfach aus leicht entflammbaren Kunsttextilien und können rasch Feuer fangen.
Am Mittwoch, 8. Februar 2023, ist es in Herisau zu einem Auffahrunfall zwischen drei Personenwagen gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Gestern Dienstag, 8. Februar 2023, um ca. 18.00 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Adlergartenstrasse zu der Verzweigung Adlergarten / Gotthardstrasse.
Zur gleichen Zeit fuhr die Lenkerin eines Personenwagens, ebenfalls mit Urner Kontrollschildern, auf der Gotthardstrasse in Richtung Altdorf.
Der Regierungsrat hat Bruno Suter zum neuen Kommandanten der Kantonspolizei Schwyz ernannt.
Die Funktionsübernahme erfolgt rückwirkend ab dem 1. Februar 2023. Er tritt die Nachfolge von Damian Meier an, der in den Regierungsrat gewählt wurde.
Das Bezirksgericht Affoltern hat im letzten Herbst einen Bussentscheid gegen zwei Mountainbiker aufgehoben. Sie waren angezeigt worden, weil sie am Uetliberg auf unbefestigten Wegen fuhren.
Da sich das Gericht zum kantonalen Waldgesetz äusserte, wartet die Stadt nun für weitere Schritte die Beurteilung durch den Kanton ab. Für die Stadt bleiben ein rücksichtsvolles Miteinander aller Erholungsuchenden und der Schutz der Natur vorrangige Ziele in den Wäldern.
Am Dienstag (07.02.2023), kurz nach 18 Uhr, hat sich auf der Wattwilerstrasse, Verzweigung Uznach, ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos ereignet.
Ein Auto beabsichtigte in Richtung Uznach abzubiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einem geradeaus in Richtung Rapperswil fahrenden Auto.
Am Mittwochabend (08.02.2023) wurde auf der Entlastungsstrasse, Fahrtrichtung Enggenhütten, ein 49- jähriger Autofahrer durch die Patrouille der Kantonspolizei Appenzell I.Rh. angehalten und kontrolliert.
Die Frontscheibe war ungenügend vom Eis freigekratzt und somit die Sicht stark eingeschränkt.
Am Mittwoch ist es in einer Werkstatthalle in Domat/Ems zu einem Fahrzeugbrand gekommen.
Zwei Personen wurden wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung von einem Ambulanzteam betreut.
Im Rahmen der Schutzmassnahmen für die Isenthalerstrasse werden vom Mittwoch, 15. Februar 2023 bis Freitag, 17. März 2023 während des Tages Holzer- und Felsräumungsarbeiten ausgeführt.
Aus Sicherheitsgründen muss die Strasse in unregelmässigen Abständen für kurze Zeit gesperrt werden. Der Verkehr wird von Hand geregelt.
Bei einem Unfall zwischen drei Personenwagen ist am Mittwoch (08.02.2023) grosser Sachschaden entstanden.
Die drei Fahrzeuglenkenden wurden leicht verletzt.
Ein Erdbeben mit Verschütteten ist für die Retter eine Herausforderung. Wie können die Opfer geortet werden?
Das Kantonale Katastrophen Einsatzelement Thurgau KKE TG ist genau dafür ausgerüstet. Es umfasst 240 Einsatzkräfte.
Am Dienstagmittag, 07. Februar 2023, kurz nach 11.45 Uhr, kam es in der Wahlenstrasse, auf einem Fussgängersreifen im Bereich Stangimatt zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin. Die Fussgängerin wurde dabei leicht verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Eine geschlossene Bank und die Kantonspolizei Zürich haben einen Betrug verhindert.
Mit einem „Schockanruf“ haben Betrüger versucht, mehrere zehntausend Franken zu ergaunern.
Am Mittwoch, den 08. Februar 2023, gegen 20:20 Uhr, verliess ein Autofahrer die Autobahn A16 bei Glovelier in Richtung Frankreich. Als er an der Kreuzung ankam, gewährte er einem Autofahrer, der aus Glovelier kam, nicht den Vortritt.
Der Zusammenstoss konnte nicht vermieden werden. Die beiden Fahrzeuge wurden stark beschädigt und blieben mitten auf der Kreuzung stehen.
Am Mittwoch, den 8. Februar 2023, gegen 15:40 Uhr, wurde die Kantonspolizei darüber informiert, dass unter dem Dach eines Einfamilienhauses in Bonfol vermutlich ein Brand schwelte.
Rauch und Flammen traten an der Nahtstelle zwischen Dach und Kamin aus.
Am Dienstag, den 7. Februar 2023, um 19:50, fuhr ein von einem 40-jährigen Mann aus Savagnier gesteuertes Auto auf der Kantonsstrasse von Fenin nach Neuenburg.
Am Ende einer Rechtskurve im Ortsteil Pré de la Cernia prallte das Fahrzeug gegen die Böschung auf der rechten Seite der Fahrbahn und kam auf der linken Spur zum Stehen.
Im zweiten Teil unserer kurzen Blogserie über einige ausgewählte Windsysteme der Alpen und Europas wenden wir uns dem Mistral, der Bora und der Tramontana zu.
Allen gemein ist, dass es sich um meist kalte, nördliche Fallwinde handelt, die entlang der nördlichen Mittelmeerküste auftreten. Am extremsten ist die Bora, die selbst in den Niederungen Windspitzen von bis zu 250 km/h hervorbringen kann.
Die Hauptarbeiten am Vollanschluss Aesch sind abgeschlossen. Bis Ende Dezember 2022 konnten die beiden neuen Brückenbauwerke, der neue Betonkreisel sowie die Rampen zur A18 fristgerecht fertiggestellt werden.
Als Zwischenschritt werden am 9. Februar 2023 die beiden neuen Anschlussrampen zur A18 in Richtung Laufen / Delémont für den Verkehr freigegeben.
Rund 80 Rettungskräfte und acht Suchhunde haben am Montagabend (06.02.2023) die Swiss-Maschine nach Adana bestiegen.
Der Auftrag für die Rettungskette Schweiz lautet Leben retten und Verschüttete bergen. Es wird mit einer Einsatzzeit von sieben bis zehn Tagen gerechnet.
Wie kann die Bevölkerung informiert und versorgt werden, wenn bei Grossereignissen die Kommunikationsmittel und Infrastrukturen ausfallen? Für solche Szenarien haben der Kanton Obwalden und die Gemeinden Notfalltreffpunkte für die Bevölkerung organisiert.
Die Notfalltreffpunkte dienen der Bevölkerung als erste Anlaufstelle bei länger anhaltenden besonderen Lagen und Katastrophen.
Zum Kinostart des Mystery-Thrillers „Missing“ (USA, 2023) veranstaltet die Datenschutzbeauftragte am Donnerstag, 23. Februar um 18 Uhr im blue Cinema Capitol Zürich einen Filmabend mit anschliessendem Gespräch.
Der Film stellt die Frage, wie gut man die Menschen kennt, die einem am nächsten stehen. Nach dem Film unterhält sich der SRF Social Media Host Elia Rohrbach mit der Psychologie-Professorin Alexandra Freund: Wie wichtig sind Geheimnisse in einer vernetzten Welt von Social Media, Geotracking und automatischer Gesichtserkennung, in der alles für immer auffindbar ist?
Gestern Dienstagabend, 7. Februar 2023 entdeckte ein Wasserfahrer im Rhein eine Minenwerfer-Granate und informierte die Kantonspolizei Basel-Stadt. Diese zog Spezialisten der Schweizer Armee hinzu.
Die Granate wurde heute Vormittag, 8. Februar 2023 durch eine Sprengung beseitigt.
Am Mittwochmorgen (08.02.2023), kurz nach 07:15 Uhr, ist an der Kriessernstrasse ein Brand in einem leerstehenden Einfamilienhaus entdeckt worden. Die Brandursache ist unbekannt.
Es entstand ein Sachschaden im Wert von mehreren hunderttausend Franken.
Am Dienstag (07.02.2023), in der Zeit zwischen 8 Uhr und 12:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft sowohl in ein Einfamilienhaus als auch in eine weitere Liegenschaft eingebrochen.
In beiden Fällen wurde auf gewaltsame Weise jeweils ein Tresor aufgebrochen oder entwendet.
Am Mittwoch, 8. Februar 2023 um kurz vor 05.00 Uhr, verschaffte sich eine unbekannte Täterschaft Zutritt zu einer Liegenschaft in der Stoffelmatte in Altdorf.
Durch den beim Durchsuchen der Räumlichkeiten verursachten Lärm, wurde die Liegenschaftsbewohnerin geweckt.
Gestern am späten Vormittag wurden bei einem Verkehrsunfall in Montet (Broye) zwei Lenkerinnen verletzt. Eine von ihnen musste von der Feuerwehr geborgen werden.
Beide Lenkerinnen wurden anschliessend mit der Ambulanz in ein Spital gebracht.
Am Dienstagnachmittag, 7. Februar 2023 hat sich auf dem Vorplatz des Weidschulhauses in Pfäffikon eine Selbstkollision eines Personenwagens ereignet.
Eine 46-jährige Frau verwechselte kurz nach 16.30 Uhr beim Wendemanöver auf dem Parkplatz das Gas- mit dem Bremspedal.
Am Mittwochmorgen, 08. Februar 2023, kurz nach 07.40 Uhr, kam es auf der Autobahn A18, im Schänzli Tunnel in Muttenz BL, Fahrtrichtung Basel, zu einer Auffahrkollision mit insgesamt drei involvierten Fahrzeugen.
Eine Person wurde leicht verletzt.
Am Dienstagmorgen (07.02.2023) kam es auf einer Baustelle an der St. Leonhard-Strasse zu einem Brand. Ein Baucontainer fing mutmasslich durch einen technischen Defekt Feuer.
Die Bauarbeiter vor Ort konnten den Brand löschen, verletzt wurde niemand. Es entstand jedoch Sachschaden.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen drei Personenwagen ist am Mittwochvormittag (8.2.2023) in Riedikon (Gemeinde Uster) ein grosser Sachschaden entstanden.
Die Fahrzeuglenkenden sind leicht verletzt worden.
Rund 840 Mitarbeitende kümmern sich bei der Polizei im Kanton Luzern um die Sicherheit der Bevölkerung. Eine starke Vernetzung mit weiteren Institutionen unterstützt die effektive Arbeit der Polizei Luzern.
Die Bediensteten sind bei Unfällen, Delikten oder auch für die Verkehrsinstruktion in Schulen und Altersheimen, bei Streitigkeiten unter Nachbarn oder häuslicher Gewalt zur Stelle.
Die Kantonspolizei Obwalden kümmert sich um die öffentliche Sicherheit und die Ordnung im Kanton.
Mit insgesamt sieben Abteilungen ist die Polizei für die Belange der Bevölkerung im Einsatz.
Zum Safer Internet Day 2023 veröffentlichen die Datenschutzbeauftragte und die Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH) das neue Online-Lehrmittel „Meine Daten, meine Spuren“ auf datenschutzlernen.ch.
Nach den international preisgekrönten Lektionen von „Geheimnisse sind erlaubt“, die sich an 4- bis 8-jährige Kinder richteten, erhalten Lehrpersonen nun auch pfannenfertige Unterrichtseinheiten für den Zyklus 2 des Lehrplans 21. „Es ist unsere Aufgabe, das Bewusstsein für das Menschenrecht auf Privatsphäre und Datenschutz zu fördern. Damit tragen wir zu einem selbstbestimmten Leben in einer digitalen Umwelt bei“, sagt die Datenschutzbeauftragte Dominika Blonski.
Am Dienstag, 07.02.2023, 15.30 Uhr, ereignete sich auf der Klausenstrasse in Linthal ein Verkehrsunfall wegen eines Eisabbruchs.
Die Lenkerin eines Personenwagens war in Richtung Urnerboden unterwegs, als bei der sog.
Am Dienstag (07.02.2023), kurz nach 19:30 Uhr, ist es auf der Romanshornerstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen. Eine 64-jährige Frau übersah im Kreisverkehr einen 35-jährigen Mann, der auf einem E-Scooter unterwegs war.
Der 35-Jährige wurde leicht verletzt.
Am Dienstagnachmittag (07.02.2023) hat eine 66-jährige Frau nach einem Schockanruf einem unbekannten Abholer Bargeld im Wert von 45'000 Franken übergeben.
Eine 66-jährige Frau hat einen sogenannten Schockanruf von einer angeblichen Polizistin erhalten.
Die Kantonspolizei St.Gallen hat unter der Leitung Staatsanwaltschaft St.Gallen, Untersuchungsamt Altstätten, einen 39-jährigen Kosovaren ermittelt. Diesem wird angelastet, zwischen Frühling und Herbst 2022 mehrere dutzend Einbruchdiebstähle begangen zu haben.
Dabei wurden rund 70'000 Franken gestohlen.
Bei Schwerverkehrskontrollen auf der Autobahn A1 kontrollierte die Kantonspolizei Thurgau am Dienstag mehrere Last- und Lieferwagen. 13 Fahrer werden bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Ein Chauffeur lenkte in einem Fall sein Fahrzeug während rund 17 Stunden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.