In Ramosch ist am Donnerstagabend eine Holzbox vollständig niedergebrannt. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein danebenstehendes Wohnhaus verhindern.
Kurz vor 20 Uhr bemerkte ein Bewohner, dass die als Büro verwendete Holzbox in Brand geraten ist.
Am Donnerstagmorgen (24.11.2022) ereignete sich in Neuhausen am Rheinfall ein Verkehrsunfall zwischen einer 14-jährigen Fahrradlenkerin und einem Personenwagen.
Obwohl das Mädchen stürzte und sich verletzte, fuhr der Lenker des Personenwagens weiter, ohne sich um den Unfall zu kümmern.
Eine Autofahrerin kollidierte gestern Mittag in Aesch mit einer Hausmauer und einem Baum. Sie musste mit erheblichen Verletzungen durch einen Helikopter in ein Spital geflogen werden.
Am Donnerstag, 24. November 2022, 12:45 Uhr war eine 56-jährige Autofahrerin von Hitzkirch in Richtung Aesch unterwegs.
Am Donnerstagabend (24.11.2022) kurz vor 20:30 Uhr ist es auf der Ringstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Die Fahrzeuglenkerin verletzte sich dabei.
Am Donnerstagmittag (24.11.2022) fuhr ein 20-jähriger Mann mit einem Personenwagen von Oberegg her in Richtung Heiden.
Aus noch nicht vollständig geklärten Gründen verlor er die Herrschaft über das Fahrzeug und fuhr über das dortige Trottoir in einen Eisenröhrenzaun.
Das Departement für Institutionen und die Kantonspolizei melden, dass heute kurz vor 15:30 Uhr im Gefängnis La Farera in Cadro ein Brand ausgebrochen ist.
Aus noch zu klärenden Gründen brach in der Zelle eines 33-jährigen Schweizer Häftlings ein Feuer aus, das dichten Rauch erzeugte.
Am Donnerstag, den 24. November, gegen 13:30, fuhr ein Auto, das von einem 67-jährigen Einwohner von Cressier gelenkt wurde, auf der linken Spur der Autobahn in Richtung Biel.
Kurz vor der Ausfahrt Marin kam das Fahrzeug nach rechts ab und prallte mit der rechten Front gegen die Mauer am rechten Fahrbahnrand.
Der Fahrer, der am Mittwoch, 23. November gegen 10:30 eine Barriere an der Route de Fontainemelon 7 in Les Hauts-Geneveys beschädigt hat, sowie Zeugen dieses Unfalls werden gebeten, sich mit der Neuenburger Polizei in Cernier 032 889 80 80 in Verbindung zu setzen.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, brach heute kurz nach 12.30 Uhr in der Gegend von Loco, im Gebiet des Monte Cortascio, ein Feuer aus.
Aus Gründen, die noch zu klären sein werden, brach das Feuer zunächst auf einer Wiese aus und griff dann auf den Wald über.
Am Mittwoch, den 23. November, gegen 18:15, fuhr ein Auto, das von einem 24-jährigen Einwohner von Peseux gesteuert wurde, auf der Avenue Léopold-Robert in östlicher Richtung.
Auf Höhe der Hausnummer 151 kollidierte er mit einem Fahrzeug, das von einem 37-jährigen Einwohner von St-Imier gesteuert wurde und verkehrsbedingt angehalten hatte.
Wie es für Westwindlagen typisch ist, zeigte sich das Wetter am Donnerstag von seiner abwechslungsreichen Seite.
Sowohl geografisch als auch zeitlich gab es grosse Unterschiede. Auf der Alpennordseite wurde es am Nachmittag, nach einem eher trüben und nassen Vormittag, zunehmend freundlich. Auf der Alpensüdseite schien ganztags die Sonne von einem meist wolkenlosen Himmel.
Am Mittwochabend ist in Rubigen ein Fussgänger von einem Auto erfasst worden. Der Mann wurde schwer verletzt ins Spital gebracht, wo er kurz darauf verstarb.
Infolge des Einsatzes war die Worbstrasse mehrere Stunden für den Verkehr gesperrt.
Die Samnaunerstrasse ist ein wichtiger Bestandteil des kantonalen Verbindungsstrassennetzes. Sie erschliesst ab Vinadi die Gemeinde Samnaun und stellt die einzige Verkehrsverbindung auf Schweizer Boden dar.
Im Rahmen des Ausbaus der Samnaunerstrasse ist nun der Durchschlag im 630 Meter langen Tunnel Val Alpetta erfolgt.
Am Mittwochabend hat ein Mann einen Raubüberfall auf ein Hotel in Bern verübt. Sofort eingeleitete Fahndungsmassnahmen führten zur Anhaltung des mutmasslichen Täters. Dieser war bereits zur Verhaftung ausgeschrieben.
Weitere Ermittlungen sind im Gange.
Auf einem Perron beim Bahnhof Olten ist am Mittwochnachmittag, 23. November 2022, eine Frau angegriffen und schwer verletzt worden. Der mutmassliche Täter konnte vor Ort angehalten werden.
Die Polizei sucht Zeugen.
Dank einer aufmerksamen Anwohnerin konnte eine Patrouille der Kantonspolizei Solothurn in der Nacht auf Donnerstag, 24. November 2022, in Olten drei Jugendliche anhalten, die verdächtigt werden, Diebstähle aus Fahrzeugen begangen zu haben.
In der Nacht auf Donnerstag, 24. November 2022, gegen 2.15 Uhr, wurden der Kantonspolizei Solothurn drei Personen gemeldet, die in Starrkirch-Wil verdächtig aufgefallen sind.
Spurensuche an inkriminierten Gegenständen durch Spezialisten des Erkennungsdienstes (heute Forensisches Institut Zürich FOR).
Diese Aufnahme dürfte in den 70er Jahren entstanden sein.
Ausgemusterte Uniformteile werden nicht mehr entsorgt, sondern zu neuem Leben erweckt.
Fleissige Hände haben für die Zuger Polizei verschiedene Produkte genäht.
Beim Bahnhof Lohn-Lüterkofen ist am Mittwochnachmittag, 23. November 2022, ein verletzter Mann aufgefunden worden.
Weil bis anhin nicht geklärt werden konnte, wie er sich die Verletzungen zugezogen hat, sucht die Polizei Zeugen.
In der Berner Innenstadt ist am Montag anlässlich des Berner Zibelemärits mit Verkehrsbehinderungen und eingeschränkten Parkmöglichkeiten zu rechnen. Bereits ab Sonntagabend sind Park- und Verkehrsbeschränkungen signalisiert.
Besucherinnen und Besuchern wird empfohlen, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Am Donnerstagmorgen, 24. November 2022, kurz nach 07.00 Uhr, ereignete sich in der Liesbergerstrasse in Liesberg BL ein Selbstunfall, wobei ein Rollerfahrer stürzte und sich dabei Verletzungen zuzog.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am 30. Juli 2015 kam es auf eine Bank in Aesch BL zu einem Raubüberfall.
Dank einem Hinweis aus der Bevölkerung und nachgelagerten Ermittlungen der Polizei Basel-Landschaft konnte nun der mutmassliche Täter identifiziert werden. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat gegen den Mann ein entsprechendes Strafverfahren eröffnet.
Im Leissigentunnel wird der Hauptserver der elektronischen Steuerung ersetzt.
Weil während dieser Zeit verschiedene Systeme ausser Betrieb sind, wird der Leissigentunnel für eine Nacht gesperrt.
Am Mittwoch ist es auf der Südspur der Autobahn A13 in Chur zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht die Lenkerin eines der beteiligten Fahrzeuge.
Gestern Abend ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Römerswil eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Beide Fahrzeuglenkenden wurden verletzt und durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.
Am Mittwoch (23.11.2022), in der Zeit zwischen 9:20 Uhr und 20:45 Uhr, ist in eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung an der Rotackerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zur Wohnung.
Am Mittwoch (23.11.2022), kurz nach 17:05 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Auffahrunfall mit vier Autos gekommen. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Die Autobahn musste für kurze Zeit gesperrt werden.
Nach einem Verkehrsunfall und dem darauffolgenden Zeugenaufruf vom 23. November 2022, ist der beteiligte Radfahrer heute in den frühen Morgenstunden an den Folgen des Verkehrsunfalls verstorben.
Mittwoch, 23. November 2022, circa 07.25 Uhr, fuhren ein Radfahrer und eine Motorradfahrerin durch die Missionsstrasse in Fahrtrichtung Burgfelderplatz.
Am Mittwoch ereigneten sich in Sarnen drei Verkehrsunfälle. Dabei wurden zwei Personen verletzt.
An den Fahrzeugen entstanden zum Teil grosse Sachschäden.
Für den Strassenausbau im Bereich Hirschenbrücke in Altendorf startet die Planauflage. Mit dem Projekt können die Bedingungen für alle Verkehrsteilnehmer verbessert und die Verkehrssicherheit erhöht werden.
Mit der Realisierung der Kernumfahrung Lachen konnten die Verkehrssicherheit und die Attraktivität der Radverbindung Altendorf – Lachen wesentlich erhöht werden.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kam ein Fahrzeug von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Zaun sowie einem Randleitpfosten. Anschliessend entfernte sich die lenkende Person mit dem Fahrzeug, ohne den Schaden zu melden.
Die Polizei sucht Augenzeugen.
Zwischen Sonntagnachmittag (20.11.2022) und Montagmorgen (21.11.2022) hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in eine Gewerbeliegenschaft in Buch verübt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Einbruchdiebstahl und weist auf ihre aktuelle Präventionskampagne "Gemeinsam gegen Einbrecher" hin.
S2E2 - Exorzismus im Zürcher Oberland - Ein junges Mädchen wird bei einer Teufelsaustreibung umgebracht.
1966: Drei Männer rufen einen Arzt an und erzählen ihm, dass ein junges Mädchen gestorben sei.
Mit eingeschränkter Sicht wie auf dem Bild fährt, denkt bitte daran: Befreit Scheiben und Seitenspiegel von Eis und Schnee.
Und wenn wir schon beim Thema sind: Schnee ist auch von Motorhaube, Fahrzeugdach, Ladefläche, Kofferraumklappe und sämtlichen Lichtern zu entfernen.
Der Hirschwiesentunnel ist in den Nächten von Montag, 28. November 2022, bis Samstag, 3. Dezember 2022, jeweils von 21 bis 5 Uhr, in beide Richtungen gesperrt.
Der Verkehr wird über die Bucheggstrasse geleitet.
Am Mittwochabend, 23. November 2022, wurde die Stadtpolizei Zürich zu einem Notfall im Kreis 9 gerufen.
Die Polizist/innen trafen dort auf einen schwer verletzten Mann und eine schwer verletzte Frau, die noch vor Ort verstarb.
Sachschaden ist am Mittwochabend, 23. November 2022, bei einem Verkehrsunfall mit einem Personenwagen auf der Schwägalp entstanden.
Ein 18-jähriger Automobilist fuhr mit seiner Begleiterin um 19.30 Uhr von der Schwägalp kommend in Richtung Urnäsch.
Am Mittwoch, 23.11.20222, 22.15 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Benken SG (Zuständigkeitsgebiet Kapo GL) ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich unterwegs und beabsichtigte bei der Verzweigung Reichenburg in Richtung Schmerikon zu fahren.
Am Mittwoch, 23.11.2022, 18.25 Uhr, kam es auf der Landstrasse in Netstal zu einem Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Glarus unterwegs.
Am Mittwoch, den 23. November, um 17:25 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 53-jährigen Frau aus Neuenburg gesteuert wurde, auf dem Quai Jeanrenaud in östlicher Richtung.
An der Kreuzung mit der Rue Martenet kam es zu einer Kollision mit einem Fahrzeug, das von einer 22-jährigen Frau aus Cortaillod gelenkt wurde und auf demselben Quai in westlicher Richtung unterwegs war.
Am Mittwoch, 23. November 2022 um 17:30 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 61-jährigen Einwohner von Grandson/VD gelenkt wurde, auf der Rue Numa-Droz in La Chaux-de-Fonds in östlicher Richtung.
Auf der Höhe von Nr. 115 kam es zu einem Zusammenstoss mit einem 8-jährigen, in La Chaux-de-Fonds wohnhaften Fussgänger, der auf einem Fussgängerstreifen die Fahrbahn von Nord nach Süd überquerte.
Am Mittwoch, den 23. November 2022 um 17:10 Uhr fuhr ein 51-jähriger Mann aus Les Geneveys-sur-Coffrane auf der linken Spur der A5 in Boudry in Richtung Lausanne.
Beim Spurwechsel verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte gegen die Leitplanke am rechten Fahrbahnrand und kam schliesslich quer zur rechten Fahrspur zum Stehen.
Gestern, gegen 17:15 Uhr, fuhr ein Autofahrer von Saignelégier in Richtung Goumois auf der Kantonsstrasse.
Kurz vor dem Dorf Les Pommerats kollidierte sein Fahrzeug auf einer geraden Strecke aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, mit einem anderen Auto, das in die entgegengesetzte Richtung fuhr.
In den letzten Tagen wurde eine Zunahme von Betrügereien mit dem sogenannten "falschen Neffen" festgestellt.
Alle Opfer sind ältere Menschen, die auf der Strasse von Unbekannten angesprochen werden. Im Kanton wurden drei erfolgreiche Fälle und hohe finanzielle Schäden gemeldet. Die Neuenburger Polizei mahnt zur Vorsicht.
Sieht langweilig aus, ist es aber nicht. Der Wettercharakter heute Morgen wirkte nach einem ruhigem spätherbstlichen Tag.
Ein okkludierendes Frontensystem, welches im Tagesverlauf jedoch die Schweiz überquert, brachte aber doch noch Schwung in die Wetterküche.
Am Samstag, 19.11.2022, absolvierte ich einen Nachtdienst, wobei wir den Schwerpunkt in der ersten Diensthälfte auf die Kontrolle von Jugendlichen gelegt haben.
Diesbezüglich war ich mit einem Polizisten, welcher sich mit Jugendfragen beschäftigt, unterwegs.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.