Bei einer Kollision mit einem Auto ist am Mittwoch (23.11.2022) ein Motorradfahrer schwer verletzt worden.
Kurz nach 10:00 Uhr fuhr eine 48-jährige Autolenkerin auf der Grütstrasse Richtung Gossau.
Bei einem Brand ist am Dienstagabend (22.11.2022) Sachschaden in noch unbekannter Höhe entstanden.
Kurz vor 18:30 Uhr meldeten mehrere Personen einen Brand in einer Wohnung im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stand der Dachstock in Vollbrand.
Heute, 23.11.2022, findet nach zweijähriger Corona-Pause endlich wieder das gemeinsame Jahresendschiessen der Regionalpolizei unteres und oberes Fricktal statt.
Dabei müssen die Polizisten ihr Können im Stand- und Combatschiessen unter Beweis stellen.
Am Mittwochmorgen (23.11.2022) fuhr ein Buschauffeur mit einem Gelenkbus in der Stadt Schaffhausen richtungsverkehrt auf die Autostrasse A4 ein.
Glücklicherweise kam es zu keinem Unfall.
Bei der Einfahrt in den Sonnenbergtunnel ereigneten sich am Mittwochmittag fast zeitgleich zwei Unfälle.
Die Autobahneinfahrt Luzern-Kriens in Fahrtrichtung Norden musste zeitweise gesperrt werden.
Am 25. November 2022 startet die Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“, dieses Jahr mit dem Fokusthema Femizid. Bis zum 10. Dezember machen weltweit tausende Organisationen auf geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam.
Auch der Kanton St.Gallen beteiligt sich, zum Beispiel mit der Ausstellung „Willkommen zu Hause“.
An seiner Sitzung vom 23. November 2022 hat der Bundesrat die Botschaft zur Verlängerung des Einsatzes der Armee zugunsten der multinationalen Kosovo Force (KFOR) der Nato um drei Jahre verabschiedet.
Der Bundesrat möchte zudem die Möglichkeit haben, den Kontingentsbestand während der Laufzeit des Mandats um maximal 30 Armeeangehörige zu erhöhen, damit die Armee in der Lage ist, auf allfällige zusätzliche Bedürfnisse der KFOR eingehen zu können. Die Zusatzkosten für die Erhöhung des Maximalbestands würden durch das Budget des VBS gedeckt. Dieser bewaffnete Einsatz muss nun, da er länger als drei Wochen dauert und mehr als 100 Armeeangehörige umfasst, vom Parlament genehmigt werden.
Am frühen Dienstagabend geriet in Bad Zurzach ein parkierter Personenwagen in Brand. Verletzt wurde dabei niemand. Das Fahrzeug brannte jedoch komplett aus.
Die Brandursache ist momentan noch unbekannt. Die Polizei sucht Augenzeugen.
Die Arbeiten auf der A6 zwischen Wankdorf und Muri zur Pannenstreifenumnutzung und zum Ausbau des Lärmschutzes gehen bald in die Winterruhe.
Vorher stehen diverse Arbeiten an, die Sperrungen von Ein- und Ausfahrten bedingen.
Am Mittwoch geriet ein Autofahrer in St. Erhard wegen eines gesundheitlichen Problems von der Strasse. Das Auto rollte über ein Rapsfeld und einen Gartensitzplatz und prallte in eine Hausmauer.
Der Autofahrer verstarb noch auf der Unfallstelle.
Zwei Unbekannte versuchten am späten Dienstagabend, den Betreiber eines Kiosks in Würenlos zu berauben. Trotz Fahndung konnten sie unerkannt flüchten.
Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Am Mittwochvormittag (23.11.2022) ist in Grüt (Gemeinde Gossau ZH) ein Motorradfahrer bei einer Kollision mit einem Personenwagen schwer verletzt worden.
Kurz nach zehn Uhr fuhr eine 48-jährige Autolenkerin mit ihrem Personenwagen auf der Grütstrasse Richtung Gossau.
Bei einer Hausdurchsuchung hat die Kantonspolizei Zürich am Mittwochvormittag (16.11.2022) in Urdorf mehrere hundert Kilogramm Marihuana, Druckerplatten und Halbfabrikate von gefälschten Dollarnoten im geschätzten Umfang von zwei Millionen Dollar sichergestellt.
Die Kantonspolizei Zürich prüft bei bekannten Produktionsanlagen von CBD-Hanf, einem legalen Cannabisprodukt, regelmässig, dass kein verbotenes THC-haltiges Marihuana angebaut wird.
Am späteren Montagnachmittag (21.11.2022) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet. Die Schaffhauser Polizei sucht die unfallverursachende Person, die sich pflichtwidrig von der Unfallstelle entfernt hat.
Hierfür bittet sie die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang.
Mittwoch, 23. November 2022, cirka 07:25 Uhr, fuhren ein Radfahrer und eine Motorradfahrerin durch die Missionsstrasse in Fahrtrichtung Burgfelderplatz.
Auf Höhe der Kreuzung Missionsstrasse / Hegenheimerstrasse kam es zwischen den beiden Verkehrsteilnehmer zur einer Kollision worauf diese zu Boden stürzten und sich dabei verletzten.
In Bern ist in der Nacht auf Samstag ein Mann von Unbekannten geschlagen und beraubt worden. Er wurde dabei leicht verletzt.
Unter der Leitung der zuständigen Staatsanwaltschaft hat die Kantonspolizei Bern Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Heute Morgen, 23. November 2022, kurz nach 7.00 Uhr, fuhr ein Personenwagen mit Urner Kontrollschildern auf der Umfahrungsstrasse und bog links in das Landi-Areal ab.
Dabei kam es zu einer Kollision mit einem 61-jährigen Rollerfahrer, der in entgegengesetzter Richtung auf der Umfahrungsstrasse fuhr.
Am Mittwochvormittag (23.11.2022) kurz nach 09:00 Uhr ist es auf der Masanserstrasse zu einer heftigen Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Eine Fahrzeuglenkerin verletzte sich dabei.
Zur Bewältigung einer Terrorlage ist eine effiziente Koordination zwischen Bund und Kantonen entscheidend. Mit dem Nationalen Terrorausschuss (NATA) schafft der Bundesrat zu diesem Zweck ein politisches Koordinationsgremium. Er hat die notwendige Verordnung an seiner Sitzung vom 23. November 2022 beschlossen.
Der NATA soll im Terrorfall die zuständigen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger von Bund und Kantonen zusammenführen. Aufgabe des NATA ist die Koordination der politischen Führung und Kommunikation in Terrorlagen. Die Verordnung tritt am 1. Januar 2023 in Kraft.
Beim gestrigen Verkehrsunfall auf der Autobahn A14 hat sie perfekt funktioniert – die Rettungsgasse.
So sind unsere Kolleginnen und Kollegen rasch vor Ort gewesen und konnten den Unfallbeteiligten helfen.
Bei uns gibt es verschiedene Tätigkeiten, welche bei der Erfüllung des polizeilichen Auftrags involviert sind. Einerseits sind dies Polizistinnen und Polizisten, andererseits arbeiten in unserem Korps auch Polizeiliche Sicherheitsassistentinnen und Sicherheitsassistenten – kurz Pol SiAss.
Sie sind aus dem Polizeialltag nicht mehr wegzudenken und erledigen in ihrer Funktion wichtige Aufgaben.
Am frühen Dienstagnachmittag verlor eine PW-Lenkerin die Beherrschung über ihr Fahrzeug und kollidierte mit einem Baum. Sie erlitt leichte Verletzungen. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Am frühen Dienstagnachmittag, kurz nach 13:15 Uhr, fuhr eine 64-jährige Mazda-Lenkerin von Küttigen kommend auf der Küttigerstrasse in Richtung Erlinsbach.
Zur Verhütung von Straftaten im Zusammenhang mit Prostitution kann das Bundesamt für Polizei (fedpol) neu auch Kleinprojekte und wiederkehrende Massnahmen finanziell unterstützen.
Dies hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 23. November 2022 beschlossen. Die angepasste Verordnung tritt per 1. Januar 2023 in Kraft.
Am frühen Dienstagnachmittag missachtete eine PW-Lenkerin ein Rotlicht bei einer Lichtsignalanlage und kollidierte in der Folge mit zwei Fahrzeugen. Drei beteiligte Personen wurden leicht verletzt und zur Kontrolle in ein Spital transportiert.
Die Fahrzeuge wurden teilweise erheblich beschädigt. Der betroffene Strassenabschnitt blieb für zirka zwei Stunden gesperrt.
Heute Morgen, 23. November 2022, kurz nach 6.30 Uhr, fuhr ein Personenwagen mit einem Milchanhänger mit Urner Kontrollschildern von Attinghausen herkommend in den Kreisel Wysshus West ein.
Dabei übersah der 59-jährige Autolenker eine im Kreisel fahrende Urner Rollerfahrerin.
Das Weihnachtsgeschäft steht vor der Tür. Der Handel bietet zahlreiche Trendfahrzeuge wie E-Trottinette an, welche durch Kinder grundsätzlich nicht benutzt werden dürfen.
Viele dieser Fahrzeuge entsprechen zudem nicht den Vorschriften und deren Verwendung ist auch für Erwachsene auf öffentlichen Verkehrsflächen verboten. Das heisst, sie dürfen nur auf abgesperrten Arealen verwendet werden. Neben strafrechtlichen Folgen können im Schadenfall Versicherungen nicht kalkulierbare Regressforderungen stellen.
Eine von den TCS-Sektionen in der ganzen Schweiz durchgeführte Zählung ergab, dass ein Drittel der Velos mit nicht konformer Beleuchtung oder sogar gänzlich ohne Beleuchtung unterwegs ist. Von insgesamt 4‘035 kontrollierten Langsamverkehrsmitteln waren 691 mit einer nicht konformen Beleuchtung ausgestattet und 735 fuhren ohne Beleuchtung. Die Ergebnisse waren in den verschiedenen Sprachregionen sehr unterschiedlich. Besonders besorgniserregend: 51% der Trottinetts waren nicht korrekt beleuchtet.
Zweiradfahrer, die auf unseren Strassen unterwegs sind, gehören neben den Fussgängern zu den gefährdetsten Verkehrsteilnehmern. Für diejenigen, die mit Velos, E-Bikes, E-Trottinetts oder anderen zweirädrigen Langsamverkehrsmitteln auf den Strassen unterwegs sind, ist es deshalb umso wichtiger, gut sichtbar zu sein, um von den anderen Verkehrsteilnehmern rechtzeitig gesehen zu werden. Jetzt wo die Tage zunehmend kürzer werden und die Dämmerung mit den Hauptverkehrszeiten zusammenfällt, ist die Beleuchtung am eigenen Fahrzeug unbedingt notwendig.
Im November 2021 verurteilte das Strafgericht Basel-Landschaft einen Mann wegen versuchten Mordes und weiterer Delikte zu einer Freiheitsstrafe von 15 Jahren, einer Geldstrafe sowie einer Busse.
Zudem sprach das Gericht eine Landesverweisung für die Dauer von 12 Jahren aus. Diesem Urteil ging eine entsprechende Anklage der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft voraus, nachdem der Mann am 27. Dezember 2018 seine damalige Ehefrau in einer Boutique in Laufen BL mit einem Messer schwer verletzte.
Ein 29-jähriger Schweizer ist am Mittwoch vor einer Woche in Charmoille (FR) im Departement Doubs durch Schüsse schwer verletzt worden. Der Tat soll ein Streit vorausgegangen sein.
Der mutmassliche Täter, ein 37-jähriger Schweizer, stellte sich der Polizei in Moutier. Ein Strafverfahren wegen versuchter vorsätzlicher Tötung wurde eröffnet.
Leichte bis mittelschwere Verletzungen haben sich am frühen Dienstagabend, 22. November 2022, die Insassen eines Personenwagens bei einem Selbstunfall auf der Schwägalpstrasse in Urnäsch zugezogen.
Ein 19-jähriger Lenker fuhr um 19.30 Uhr mit seinem Fahrzeug und vier weiteren Personen von Urnäsch kommend auf der Schwägalpstrasse in Richtung Schwägalp.
Sachschaden ist am Dienstag, 22. November 2022, bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen in Urnäsch entstanden.
Ein 70-jähriger Lenker fuhr kurz vor 13.15 Uhr mit seinem Personenwagen auf der Schwägalpstrasse in Richtung Urnäsch.
Am Dienstagmittag geriet in Hornussen eine PW-Lenkerin mit ihrem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und verursachte dadurch eine Frontalkollision. Die Verursacherin wie auch der Geschädigte mussten mit Rettungswagen in ein Spital transportiert werden.
An den Fahrzeugen entstand grosser Sachschaden.
In der Nacht sorgte eine Okklusion verbreitet für Niederschläge, wobei sich oberhalb von etwa 1200 Metern eine - wenn auch eher dünne - Schneedecke bilden konnte.
Heute schneite es aufgrund eines Mittelmeertiefs in den östlichen Alpen auch tagsüber.
Wegen Belagsarbeiten muss die Seestrecke im Klöntal vorübergehend gesperrt werden.
Die Klöntalerstrasse muss infolge Belagsarbeiten beim Vorder Ruestelchopf am Freitag, 25. November 2022, durchgehend von 07.30–16.30 Uhr im Abschnitt Rhodannenberg bis Vorauen gesperrt werden.
Am Freitagmorgen (18.11.2022) hat die Schaffhauser Polizei zusammen mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit BAZG eine grosse Verkehrskontrolle mit Schwerpunkt auf Lieferwagen und Wohnmobile in Thayngen durchgeführt.
Angehörige der Schaffhauser Polizei und des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) kontrollierten am Freitagmorgen (18.11.2022) auf dem Rastplatz Berg in Thayngen 49 Verkehrsteilnehmende und ihre Fahrzeuge.
Viele kostenlose Apps werden über interne Werbung finanziert. Dies kommt häufig auch bei Apps zum Scannen von QR-Codes vor.
Diese Apps sind mit Vorsicht zu benutzen, da sie den User dazu verleiten können, ungewollt auf Phishing-Webseiten oder Aboangebote zuzugreifen.
Am vergangenen Freitag unterzeichneten die Kommandanten der Kantonspolizei Graubünden und Glarus sowie der Polizeichef der Landespolizei in Vaduz eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit im Diensthundewesen.
Ab dem neuen Jahr wird Diensthundeführer Stefan Vogt zusammen mit seinem Diensthund Kreon gemeinsam mit den Diensthunden der Kapo GR und GL trainieren.
Am 26. November 2022 eröffnen wir ab 10 Uhr den neuen Polizeiposten in Embrach unter anderem mit Festansprachen von Regierungsrat Mario Fehr und Gemeindepräsidentin Rebekka Bernhardsgrütter.
Im Anschluss können Besucherinnen und Besucher den Polizeiposten besichtigen, einer Vorführung der Diensthunde beiwohnen und sich an verschiedenen Ständen über die Arbeit der Polizei und des Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit informieren.
Ein alkoholisierter Autolenker hat am Freitagabend (18.11.2022) zwei Totalschäden verursacht und einen Junglenker verletzt.
Gegen 20:00 Uhr überholte ein 39-Jähriger auf der Schaffhauserstrasse zwei vor ihm fahrende Fahrzeuge.
Wird in Sévaz vermisst, seit Dienstag 22. November 2022, gegen 00.30 Uhr Aline D., geboren am 15.04.1998, wohnhaft in Sévaz.
Beschreibung: Frau, 24 Jahre, 176 cm, schlanke Statur, halblanges braunes Haar. Sie spricht französisch.
Ein Ammoniakaustritt hat am Samstag (19.11.2022) einen Grosseinsatz der Rettungskräfte erfordert. Kurz vor 10.30 Uhr wurde der Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich gemeldet, dass im Kühlsystem eines Gemüseverarbeiters Ammoniak austritt.
Aufgrund des geschilderten Sachverhaltes wurde von einer grossen Anzahl verletzter Personen ausgegangen und es wurden entsprechend viele Einsatzkräfte aufgeboten.
Der Regierungsrat hat Urs Aschwanden als neuen Chef Kommandodienste der Kantonspolizei Uri gewählt.
Der 54-Jährige tritt die Nachfolge des bisherigen Stelleninhabers Hubert Lussmann an.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.