In der Nacht auf Dienstag, 22.11.2022, wurde an der Vorderdorfstrasse in Mollis eine Sachbeschädigung begangen.
Das Schaufenster eines Blumenladens wurde durch eine unbekannte Täterschaft beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Tausend Franken.
Am Dienstag, 22. November 2022, nach 6.30 Uhr fuhr eine 63-jährige Autofahrerin auf der Kantonsstrasse in Schübelbach Richtung Siebnen.
Dabei kam es auf der Höhe der Bushaltestelle "West" zur Kollision mit einem Fussgänger, welcher die Fahrbahn überquerte. Der 32-Jährige wurde erheblich verletzt und musste durch den Rettungsdienst in Spitalpflege gebracht werden.
In Lenzerheide ist am Dienstagmorgen ein schleuderndes Auto mit einem Postauto kollidiert.
Der Autolenker wurde so schwer verletzt, dass er auf der Unfallstelle verstarb.
Beim Brand eines Bauernhauses ist am Montag (21.11.2022) hoher Sachschaden entstanden. Kurz nach 10:00 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Hauptstrasse ein Bauernhaus brenne.
Die Feuerwehr Weinland war rasch vor Ort und konnte den Brand unter Kontrolle bringen und löschen.
Am Montagabend hat ein unbekannter Täter einen Raub auf einen Kiosk in Bern verübt. Er flüchtete mit Beute zu Fuss in unbekannte Richtung.
Die Kantonspolizei Bern hat unter der Leitung der zuständigen Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am Dienstag, 22.11.2022, 07.25 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse in Netstal ein Verkehrsunfall.
Die Lenkerin eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Näfels unterwegs. Die 19-Jährige bemerkte zu spät, dass der Autofahrer vor ihr beim Fussgängerstreifen auf Höhe der Bushaltestelle „Bruggli“ anhielt.
Am Dienstag, 22. November 2022, kurz nach 08.00 Uhr, verursachte ein unbekannter Lastwagen auf der Autobahn A2 in Zunzgen, in Fahrtrichtung Bern/Luzern, einen Verkehrsunfall.
Die Polizei sucht Zeugen.
Vom 7. Bis 10. Oktober 2022 fanden in Eindhoven NL die 8. Polizei-Europameisterschaften im Marathon statt. Für die Schweiz wurden eine Athletin und sechs Athleten nominiert.
Am Freitag, 7. Oktober 2022, reiste die Schweizer Delegation von Zürich über Amsterdam nach Eindhoven.
Diensthündin Quba vom Bauernland hat zusammen mit ihrer Hundeführerin die Grundausbildung für Betäubungsmittelspürhunde erfolgreich absolviert.
Wir gratulieren den beiden und wünschen dem Team viele erfolgreiche Einsätze!
Herzliche Gratulation an die drei neuen Personenspürhunde Oxana, Chess und Oonagh (links nach rechts) sowie die Hundeführerin und Hundeführer zur bestandenen Einsatzprüfung für Personenspürhunde!
Sie haben die Prüfung nach der Prüfungsordnung des SPV (Schweizerischer Polizeihundeführer-Verband) in Schaffhausen absolviert und mit Bravour bestanden.
Die Ermittlungen im Zusammenhang mit sechs Fällen von sexuellen Belästigungen im Raum Zweisimmen, die sich zwischen Juli und Oktober 2022 ereignet hatten, sind abgeschlossen. Der mutmassliche Täter wurde identifiziert und angehalten.
Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Wochenende stand die Rega gemeinsam mit zwei Bergrettern des Schweizer Alpen-Club SAC nach einem Forstunfall beim Lauiberg (SG) im Einsatz.
Ein Waldarbeiter hatte seinen Unterschenkel unter einem grossen Baumstamm eingeklemmt. Da er sich nicht mehr selbstständig befreien konnte, alarmierte er mit der Rega-App die Rega.
Am Freitag fand auf dem Flugplatz Grenchen die jährliche ERFA-Tagung für Flughelfer, Piloten und Interessierte statt.
Die ERFA bietet eine Schnittstelle zwischen Industrie und Flugbetrieb.
Der Regierungsrat hat MLaw Severin Huber, Luzern, als Assistenzstaatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft angestellt.
Der Stellenantritt erfolgt am 1. Februar 2023. MLaw Severin Huber ist in Altdorf aufgewachsen und schloss das Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Luzern im Februar 2017 mit dem Master of Law ab.
Im Rahmen einer Zollkontrolle im Inland überprüften Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) diverse mit Lebensmitteln gefüllte Taschen im Kofferraum eines Fahrzeuges.
In einer der Tüten kamen zwischen Orangen und Toastbrot zwei Pakete mit Kokain zum Vorschein.
Auf der Autobahn A14 ist es zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Autos gekommen. Eine Person wurde verletzt ins Spital eingeliefert.
Der Unfall ereignete sich am Dienstagmorgen (22. November 2022), kurz vor 07:15 Uhr, auf der Autobahn A14, zwischen Gisikon und der Verzweigung Rütihof.
Am Montag, 21. November 2022, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus in Rehetobel eingeschlichen und wurde dabei von einer Bewohnerin überrascht.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich kurz vor 13.00 Uhr über eine unverschlossene Kellertüre Zutritt zum Einfamilienhaus.
Zu einer starken Rauchentwicklung hat am Montagnachmittag, 21. November 2022, ein Brand im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses in Herisau geführt.
Durch das Ansprechen der Brandmeldeanlage konnte Schlimmeres verhindert werden.
Seit Ende August bis Ende September 2022 sind in Chur und Umgebung mehrere Diebstähle begangen worden.
Die Kantonspolizei Graubünden konnte in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft einen mutmasslichen Täter ermitteln.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste in der Nacht zum Dienstag in Frauenfeld seinen Führerausweis abgeben, nachdem es zu einem Unfall gekommen war.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am späten Montagabend geriet ein PW-Lenker ins Schleudern und kam letztendlich mit seinem Fahrzeug auf der Randleitplanke zum Stillstand. Der Lenker blieb unverletzt.
Am Fahrzeug sowie an der Strasseneinrichtung entstand Sachschaden.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Montagabend in Schlatt einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Die Stadtpolizei Zürich hat heute im Kreis 4 im Zusammenhang mit der Bekämpfung von Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung eine Haudurchsuchung durchgeführt und zwei Frauen verhaftet.
Der Aktion gingen monatelange Ermittlungen von Stadtpolizei und Staatsanwaltschaft sowie eine intensive Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden von Ungarn voraus. Die Staatsanwaltschaft wird für die beiden Frauen Untersuchungshaft beantragen.
Am Montagnachmittag geriet ein Auto in Gettnau beim Kreisel von der Strasse und prallte in ein Beleuchtungskandelaber.
Der alkoholisierte Autofahrer blieb beim Unfall unverletzt.
Unter diesem Motto wurde gestern die Blutspendeaktion im Polizei- und Justizgebäude PJZ von der Kantonspolizei Zürich und dem Blutspendedienst Zürich / SRK durchgeführt.
Durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden rund 34 Liter Blut gespendet.
In der Nacht vom 18. auf den 19. November 2022 hat die kantonale Wildhut auf Gemeindegebiet von Lumnezia einen männlichen Jungwolf des Wannaspitzrudels in Siedlungsnähe erlegt.
Dabei handelt es sich um den dritten Regulationsabschuss im Rudel im laufenden Jahr. Das BAFU hatte die Abschüsse am 28. Oktober 2022 bewilligt.
In Buchs und Brugg kam es gestern je zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo. Beide Zweiradfahrer wurden leicht verletzt.
Der Unfall in Buchs ereignete sich am Montag, 21. November 2022, gegen acht Uhr auf der Mitteldorfstrasse. Von einer Seitenstrasse mündete ein Automobilist in diese Strasse ein und übersah eine auf dem Radstreifen herannahende Velofahrerin.
Am Montag, 21. November 2022, kurz nach 18.00 Uhr, fuhr ein Linienbus auf der Bahnhofstrasse in Sissach (BL) in Fahrtrichtung Zunzgen (BL).
Der Lenker des Linienbusses musste aufgrund einer Vollbremsung des vor ihm fahrenden Personenwagens eine Notbremsung vollziehen. Diese kam zustande, weil ein dritter, unbekannter Personenwagen, unverhofft von einem Taxiparkplatz losfuhr. Eine Person wurde verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Wegen Bauarbeiten muss die Klöntalerstrasse gesperrt werden.
Die Klöntalerstrasse zwischen dem Abzweiger Schlattberg und Fulenchopf muss infolge Bauarbeiten von Montag, 28. November 2022, 07.00 Uhr, bis Mittwoch, 30. November 2022, 17.00 Uhr, gesperrt werden.
Über die Advents- und Weihnachtszeit werden Kränze und Bäume von Kerzen geschmückt. Doch wo Feuer ist, ist auch Brandgefahr.
Festlich geschmückte Adventskränze und Weihnachtsbäume sorgen zu Hause für eine besinnliche Stimmung. Doch im Umgang mit Kerzen ist Vorsicht geboten. Eine sanft flackernde Kerze kann innert Sekunden einen Brand auslösen. Die meisten Brände durch Kerzen ereignen sich aus Unachtsamkeit: trockene Äste fangen Feuer oder eine brennende Kerze fällt um.
Mit ihrer grossangelegten Aktion „Noël“ trägt die Kantonspolizei Basel-Stadt dazu bei, die Zahl der Taschen- und Trickdiebstähle möglichst tief zu halten. Denn erfahrungsgemäss sind in den vorweihnachtlichen Tagen vermehrt Diebe in der Stadt unterwegs.
Sie profitieren davon, dass in dieser Zeit die Portemonnaies meist praller und die Leute sorgloser sind. Wichtig ist die Mithilfe der Bevölkerung. Diebstähle und die Beobachtung von Verdächtigem sollen sofort über die Notrufnummern 117 oder 112 gemeldet werden.
Montag, 21.11.2022, um 07:35 Uhr, ereignet sich in der Münchensteinerstrasse auf der Höhe der Liegenschaft 136 eine Kollision zwischen zwei Motorrädern.
Ein Motorradfahrer entfernte sich, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern, von der Unfallstelle.
Am Montag, 21.11.2022 ereignete sich gegen 18:40 Uhr an der Aeschenvorstadt 37, in 4051 Basel ein Verkehrsunfall.
Dabei kollidierte ein E-Trottinett mit einem korrekt parkierten Personenwagen.
Am frühen Montagabend wurde eine Fussgängerin beim Überqueren eines Fussgängerstreifens von einem Personenwagen erfasst und zu Boden geschleudert. Sie wurde mit mittelschweren Verletzungen mit einem Rettungswagen ins Spital transportiert.
Am frühen Montagabend, kurz vor 17:00 Uhr, überquerte eine 20-jährige Fussgängerin mit ihrem Hund auf einem Fussgängerstreifen die Mühlethalstrasse in Zofingen.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich gestern kurz vor 22:00 Uhr in der Viale Officina in Bellinzona ein Verkehrsunfall.
Ein 16-jähriger Motorradfahrer aus dem Raum Bellinzona war in südlicher Richtung unterwegs.
Am Dienstag, den 15. November 2022, gegen 23.30 Uhr, befand sich Frau Valentina U., 36 Jahre alt und schutzbedürftig, am SBB-Bahnhof in Lausanne. Seitdem hat sie sich nicht mehr gemeldet.
Die von der Polizei durchgeführten Nachforschungen führten bislang nicht zum Auffinden der Frau.
Am Sonntag, den 20. November 2022 um 17:40 Uhr rückte die Feuerwehr der DPS 2 von Val-de-Ruz zu einem Kaminbrand in La Guérite Nummer 1 in Fontainemelon aus.
Die Feuerwehr war mit 4 Fahrzeugen und 8 Mann im Einsatz.
Auf der Stüsslingerstrasse in Erlinsbach hat sich am Montagmorgen, 21. November 2022, eine Streifkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Der mutmassliche Unfallverursacher bzw. die mutmassliche Unfallverursacherin hat die Fahrt nach dem Vorfall fortgesetzt, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Die Polizei hat Ermittlungen zur gesuchten Person eingeleitet und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Ein Phänomen, ein Trend, das Sexting, von den Jugendlichen auch „Nudes“ genannt, gewinnt auch im Wallis an Bedeutung. Was sollen Eltern tun, wenn sie auf dem Smartphone ihres Teenagers ein Nacktfoto von diesem entdecken?
Die Kantonspolizei gibt Ihnen einen Einblick in diese Problematik, die bei Jugendlichen im Trend ist.
Heute um 16 Uhr wird der Glaubenbergpass von Sarnen nach Entlebuch gesperrt.
Seit dem letzten Wochenende ist auch die Fruttstrasse von Stöckalp nach Melchsee-Frutt gesperrt.
Am 19.11.2022 konnten sich Medienschaffende und Vertreter aus Polizei und Rettung ein Bild darüber machen, was geschieht, wenn eine Person sich in unwegsamem Gelände verletzt oder gar vermisst wird.
Regierungsrat Peter Peyer sowie die neu gewählten Regierungsmitglieder Carmelia Maissen und Martin Bühler stellten sich der Alpinen Rettung für diese Rettungsübung zur Verfügung. Peter Peyer erwähnte dann auch eingangs, dass man wohl nicht jeden Tag gleich drei Regierungsräte an einer Veranstaltung begrüssen könne. Er schätze jedoch den unglaublichen Effort, den die Hundeführerinnen und Hundeführer und alle Retterinnen und Retter an den Tag legen würden. Freiwillig versteht sich.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto am Sonntagabend in Tägerschen wurde ein E-Bike-Fahrer leicht verletzt.
Der Autofahrer oder die Autofahrerin entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Aus noch unbekannten Gründen brannte am Montag in Oberneunforn ein Bauernhaus. Es entstand Sachschaden von einigen hunderttausend Franken, verletzt wurde niemand.
Kurz nach 10 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Hauptstrasse ein Bauernhaus brenne.
Vom 25. November bis 10. Dezember 2022 finden in Graubünden die jährlichen Aktionstage Häusliche Gewalt statt. Schwerpunktthema ist dieses Jahr „Femizid“.
Geplant sind zahlreiche und vielfältige Veranstaltungen und Aktionen im ganzen Kanton.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.