Schweiz

Neuhausen am Rheinfall SH: Autofahrer fährt 14-jährige Velofahrerin an und flüchtet

Am Donnerstagmorgen (24.11.2022) ereignete sich in Neuhausen am Rheinfall ein Verkehrsunfall zwischen einer 14-jährigen Fahrradlenkerin und einem Personenwagen. Obwohl das Mädchen stürzte und sich verletzte, fuhr der Lenker des Personenwagens weiter, ohne sich um den Unfall zu kümmern.

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La Chaux-de-Fonds NE: Kollision zwischen zwei Fahrzeugen - Beifahrerin verletzt

Am Mittwoch, den 23. November, gegen 18:15, fuhr ein Auto, das von einem 24-jährigen Einwohner von Peseux gesteuert wurde, auf der Avenue Léopold-Robert in östlicher Richtung. Auf Höhe der Hausnummer 151 kollidierte er mit einem Fahrzeug, das von einem 37-jährigen Einwohner von St-Imier gesteuert wurde und verkehrsbedingt angehalten hatte.

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Wetter: Wechselhafter Norden, sonniger Süden

Wie es für Westwindlagen typisch ist, zeigte sich das Wetter am Donnerstag von seiner abwechslungsreichen Seite. Sowohl geografisch als auch zeitlich gab es grosse Unterschiede. Auf der Alpennordseite wurde es am Nachmittag, nach einem eher trüben und nassen Vormittag, zunehmend freundlich. Auf der Alpensüdseite schien ganztags die Sonne von einem meist wolkenlosen Himmel.

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Starrkirch-Wil SO: Mutmassliche Diebe angehalten

Dank einer aufmerksamen Anwohnerin konnte eine Patrouille der Kantonspolizei Solothurn in der Nacht auf Donnerstag, 24. November 2022, in Olten drei Jugendliche anhalten, die verdächtigt werden, Diebstähle aus Fahrzeugen begangen zu haben. In der Nacht auf Donnerstag, 24. November 2022, gegen 2.15 Uhr, wurden der Kantonspolizei Solothurn drei Personen gemeldet, die in Starrkirch-Wil verdächtig aufgefallen sind.

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Stadt Bern BE: Anreise mit öffentlichem Verkehr an Zibelemärit empfohlen

In der Berner Innenstadt ist am Montag anlässlich des Berner Zibelemärits mit Verkehrsbehinderungen und eingeschränkten Parkmöglichkeiten zu rechnen. Bereits ab Sonntagabend sind Park- und Verkehrsbeschränkungen signalisiert. Besucherinnen und Besuchern wird empfohlen, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

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Aesch BL: Bewaffneter Raubüberfall auf Bankfiliale - Täter festgenommen

Am 30. Juli 2015 kam es auf eine Bank in Aesch BL zu einem Raubüberfall. Dank einem Hinweis aus der Bevölkerung und nachgelagerten Ermittlungen der Polizei Basel-Landschaft konnte nun der mutmassliche Täter identifiziert werden. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat gegen den Mann ein entsprechendes Strafverfahren eröffnet.

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Stadt Basel BS: Radfahrer (†) verstirbt nach Kollision mit Motorradfahrerin

Nach einem Verkehrsunfall und dem darauffolgenden Zeugenaufruf vom 23. November 2022, ist der beteiligte Radfahrer heute in den frühen Morgenstunden an den Folgen des Verkehrsunfalls verstorben. Mittwoch, 23. November 2022, circa 07.25 Uhr, fuhren ein Radfahrer und eine Motorradfahrerin durch die Missionsstrasse in Fahrtrichtung Burgfelderplatz.

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Altendorf SZ: Strassenausbau für höhere Verkehrssicherheit

Für den Strassenausbau im Bereich Hirschenbrücke in Altendorf startet die Planauflage. Mit dem Projekt können die Bedingungen für alle Verkehrsteilnehmer verbessert und die Verkehrssicherheit erhöht werden. Mit der Realisierung der Kernumfahrung Lachen konnten die Verkehrssicherheit und die Attraktivität der Radverbindung Altendorf – Lachen wesentlich erhöht werden.

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Buch SH: Einbruchdiebstahl in Gewerbeliegenschaft - Polizei sucht Zeugen

Zwischen Sonntagnachmittag (20.11.2022) und Montagmorgen (21.11.2022) hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in eine Gewerbeliegenschaft in Buch verübt. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Einbruchdiebstahl und weist auf ihre aktuelle Präventionskampagne "Gemeinsam gegen Einbrecher" hin.

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Benken SG / A3: Audi-Fahrer (43) verliert Kontrolle über Fahrzeug

Am Mittwoch, 23.11.20222, 22.15 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Benken SG (Zuständigkeitsgebiet Kapo GL) ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge. Der Lenker eines Personenwagens war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich unterwegs und beabsichtigte bei der Verzweigung Reichenburg in Richtung Schmerikon zu fahren.

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Neuenburg NE: Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen

Am Mittwoch, den 23. November, um 17:25 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 53-jährigen Frau aus Neuenburg gesteuert wurde, auf dem Quai Jeanrenaud in östlicher Richtung. An der Kreuzung mit der Rue Martenet kam es zu einer Kollision mit einem Fahrzeug, das von einer 22-jährigen Frau aus Cortaillod gelenkt wurde und auf demselben Quai in westlicher Richtung unterwegs war.

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La Chaux-de-Fonds NE: Zusammenstoss zwischen Auto und 8-Jährigem

Am Mittwoch, 23. November 2022 um 17:30 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 61-jährigen Einwohner von Grandson/VD gelenkt wurde, auf der Rue Numa-Droz in La Chaux-de-Fonds in östlicher Richtung. Auf der Höhe von Nr. 115 kam es zu einem Zusammenstoss mit einem 8-jährigen, in La Chaux-de-Fonds wohnhaften Fussgänger, der auf einem Fussgängerstreifen die Fahrbahn von Nord nach Süd überquerte.

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Boudry / A5 NE: Kontrolle über Fahrzeug verloren - Sachschaden

Am Mittwoch, den 23. November 2022 um 17:10 Uhr fuhr ein 51-jähriger Mann aus Les Geneveys-sur-Coffrane auf der linken Spur der A5 in Boudry in Richtung Lausanne. Beim Spurwechsel verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte gegen die Leitplanke am rechten Fahrbahnrand und kam schliesslich quer zur rechten Fahrspur zum Stehen.

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Kanton Neuenburg: Vorsicht - Anstieg der Fälle von Betrug mit dem "falschen Neffen"

In den letzten Tagen wurde eine Zunahme von Betrügereien mit dem sogenannten "falschen Neffen" festgestellt. Alle Opfer sind ältere Menschen, die auf der Strasse von Unbekannten angesprochen werden. Im Kanton wurden drei erfolgreiche Fälle und hohe finanzielle Schäden gemeldet. Die Neuenburger Polizei mahnt zur Vorsicht.

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Wetternews: Ein okkludierendes Frontensystem zieht von Westen über die Schweiz

Sieht langweilig aus, ist es aber nicht. Der Wettercharakter heute Morgen wirkte nach einem ruhigem spätherbstlichen Tag. Ein okkludierendes Frontensystem, welches im Tagesverlauf jedoch die Schweiz überquert, brachte aber doch noch Schwung in die Wetterküche.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.