In der Nacht zum Samstag wurde eine Frau in Sirnach von einem Unbekannten überfallen. Das Opfer blieb unverletzt, der Täter ist flüchtig.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Samstagmorgen ist es in Emmetten zu einem Selbstunfall eines Personenwagens gekommen. Eine Fahrzeuglenkerin hat bei einem Parkmanöver die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren.
Sie musste verletzt hospitalisiert werden. Der Sachschaden ist beträchtlich.
Die Kantonspolizei Nidwalden hat am Donnerstagmorgen einen Raser gestoppt. Der Mann war mit seinem Auto ausserorts massiv zu schnell unterwegs.
Er wurde vorübergehend festgenommen.
Am Freitagabend kam es in Seewen zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Autos. Ein Automobilist verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit zwei Personenwagen auf der Gegenfahrbahn.
Vier Personen wurden dabei verletzt und mussten in ein Spital gebracht werden.
Heute von 09:00 bis 17:00 Uhr sind wir im Einkaufscenter Zugerland in Steinhausen und informieren euch über das richtige Verhalten beim Einkaufen auf einem Online-Marktplatz.
Mit ein paar wenigen Vorsichtsmassnahmen lassen sich Fehler und damit ein finanzieller Schaden verhindern.
Konkurs- und Betreibungsdelikte sollen inskünftig einfacher und schneller bei den Strafverfolgungsbehörden angezeigt werden können.
Eine von Inge Lichtsteiner-Achermann namens der Kommission Justiz und Sicherheit JSK eingereichten Motion verlangte die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für die Anzeige von Betreibungs- und Konkursdelikten durch die Betreibungs- und Konkursbeamtinnen und -beamten.
Machen Sie Ihr Auto jetzt winterfit.
Denn ein Fahrzeug muss bei nassen, eisigen, frostigen, schneereichen aber auch bei trockenen Verhältnissen, sowie kalten Temperaturen optimal ausgerüstet sein.
Am Freitag (18.11.2022), um 16:20 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Dabei wurden zwei Autofahrer eher leicht verletzt.
Am Freitagabend (18.11.2022), gegen 21 Uhr, ist es an der Bitzistrasse zu einem bewaffneten Raub gekommen. Zwei mit einem Messer bewaffnete Männer forderten von einem Mann und einer Frau Geld und flüchteten danach. Verletzt wurde niemand.
Auf dem Weg zu den Drei Weihern gingen ein 23-jähriger Mann und eine 20-jährige Frau auf der Bitzistrasse an einer Gruppierung von 5-6 Personen vorbei.
Am Donnerstag, 17. November 2022, 17.20 Uhr, fuhr eine 15-jährige Mofafahrerin auf der Churerstrasse in Altendorf Richtung Lachen, als es auf der Höhe Dorfplatz/Seestattstrasse zur Kollision mit einem Personenwagen kam.
Die Autofahrerin hielt nach der Kollision an und erkundigte sich bei der Zweiradfahrerin nach dem Befinden.
Am Freitagabend, 18. November 2022, ist es in Rickenbach zu einem Brand in einem Einfamilienhaus gekommen.
Ein Nachbar stellte kurz nach halb zehn Uhr starken Rauch aus einem Lichtschacht des Gebäudes fest. Die Feuerwehr Stützpunkt Schwyz konnte sich Zutritt zum Kellergeschoss verschaffen und den Brand im Hobbyraum rasch löschen.
Ein vermutlich ungenügend gesichertes Auto rollte gestern Mittag in die Reuss und versank. Niemand wurde verletzt.
Am Freitag, 18. November 2022, kurz vor 12.00 Uhr ging bei der Kantonspolizei Aargau die Meldung ein, dass ein Fahrzeug in der Reuss treibe. Zugleich meldete sich auch ein 56-jähriger Automobilist, dass sein leeres Fahrzeug wegerollt sei.
Am Samstag, 19.11.2022, ca. 01.05 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse in Oberurnen ein Verkehrsunfall.
Eine zurzeit unbekannte Lenkerschaft eines Personenwagens war in Oberurnen in nördlicher Fahrtrichtung unterwegs.
Am Freitagnachmittag (18.11.2022) kam es an der Speicherstrasse auf einem Bahnübergang zu einer Kollision zwischen einem Auto und einer Zugskomposition.
Die Beifahrerin im Auto wurde verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Freitagabend (18.11.2022) hat sich auf der Schaffhauserstrasse, zwischen Guntmadingen und Neunkirch ein Verkehrsunfall ereignet. Bei einem Überholmanöver streifte ein Personenwagenlenker ein in gleicher Richtung fahrendes Fahrzeug und kollidierte anschliessend mit hoher Geschwindigkeit mit einem korrekt entgegenkommenden Personenwagen.
Dabei wurde eine Person verletzt.
Am Freitag, 18. November 2022, kurz vor 18.30 Uhr, ist ein 49-jähriger Mann in der Peter Merian-Strasse Opfer eines Tötungsdeliktes geworden.
Die Täterschaft ist flüchtig.
Nach einem Einbruch in ein Clublokal in Rickenbach konnten am Freitag drei Männer kurz nach der Tat festgenommen werden.
Die Kantonspolizei Thurgau hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 47 vom 21.11.2022 bis zum 27.11.2022 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Die Kantonspolizei gibt bekannt, dass in den vergangenen Tagen in den Räumlichkeiten des neuen medizinischen Zentrums in Roveredo Graubünden das traditionelle Informationstreffen der Non-Healthcare First Responder (EPINS) im Rahmen der Herz-Lungen-Wiederbelebung stattgefunden hat.
Im Laufe des Tages wurden die durchgeführten und noch laufenden Aktivitäten vorgestellt und die verschiedenen Erfahrungen ausgetauscht, um die Zusammenarbeit zwischen den Organisationen weiter zu verbessern.
Bei dieser Gelegenheit wird die Genfer Polizei von Dienstag, dem 22. bis Sonntag, dem 27. November 2022 mit einem Stand vertreten sein.
Diese Veranstaltung wird die Gelegenheit bieten, die Internationale Polizei vorzustellen!
Im Anschluss an Ermittlungen im Zusammenhang mit Verstössen gegen das Bundesgesetz über die Betäubungsmittel hat die Kantonspolizei sechs Wohnungen und ein Lokal im östlichen Waadtland durchsucht.
Bei der Durchsuchung dieser Orte konnten mehrere Indoor-Hanfplantagen und mehr als 10 kg verkaufsfertiges Marihuana beschlagnahmt werden. Mehrere tausend Setzlinge und Material wurden beschlagnahmt.
Die Ermittlungen der Neuenburger Polizei nach dem Raubüberfall auf die Tankstelle in Saint-Aubin/NE am Mittwoch, den 16. November 2022, führten zur Festnahme von drei Personen, darunter zwei Minderjährige.
Die Beute wurde zum Teil wiedergefunden.
Am Donnerstag, den 17. November um 14:41 Uhr rückte die Feuerwehr des SISMN wegen einer Rauchentwicklung in die Rue Fritz-Courvoisier 24 aus.
Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Wir ziehen im heutigen Blog Bilanz über die teils kräftigen Regenfälle und den Neuschnee der vergangenen Nacht.
Zudem erfahren Sie am Schluss des Blogs, wieso die „Sonnenstube der Schweiz“ heute einmal mehr ihrem Namen gerecht wurde.
14 Jahre lang hat Claudio Amstutz die Air Zermatt als Mitarbeiter unterstützt. Innerhalb der Firma hat er gleich in mehreren Abteilungen seinen Dienst geleistet - zuletzt als Operativer Leiter des Air Zermatt Training Center.
Nun ist es an der Zeit, Abschied zu nehmen.
Nicht alle Betriebe setzen den Jugendschutz in puncto Alkoholverkauf korrekt um. Immer wieder kommen unter 16-jährige Jugendliche leicht an Alkohol. Oft wird weder nach dem Alter der Käuferinnen und Käufer gefragt noch ein Ausweis verlangt.
Dies ergaben Testkäufe, die das Blaue Kreuz St.Gallen-Appenzell im Auftrag des Gesundheitsamts des Kantons Appenzell I.Rh. im September an unterschiedlichen Verkaufsstellen in Appenzell durchgeführt hat.
Am Donnerstagvormittag (17.11.2022), wurde ein Chauffeur eines Sattelmotorfahrzeuges am Grenzübergang Thayngen durch das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit kontrolliert.
Dabei konnte festgestellt werden, dass der Chauffeur alkoholisiert ein Fahrzeug gelenkt hatte.
Bei einem Alleinunfall am späten Mittwochabend (16.11.2022) kamen drei Personen mit dem Schrecken davon.
Kurz nach 23:00 Uhr fuhr ein 18-Jähriger mit zwei Mitfahrern von Schleitheim über den Hallauerberg in Richtung Stadt Schaffhausen.
Bei einem Brand im Ausschaffungsgefängnis ist am Donnerstag (17.11.2022) ein Häftling unbestimmt verletzt worden.
Er wurde von der Rega ins Spital geflogen. Kurz nach 13:00 Uhr wurde aus einer Zelle ein Brandalarm ausgelöst.
Bundesrätin Viola Amherd nimmt vom 18. bis 20. November an der Sicherheitskonferenz Halifax International Security Forum in Kanada teil. Sie wird dabei unter anderem ihre Amtskolleginnen und Amtskollegen aus Kanada, Schweden und Kosovo zu bilateralen Gesprächen treffen und über Fragen der internationalen Sicherheit diskutieren.
Im Hinblick auf den nichtständigen Sitz der Schweiz im UNO-Sicherheitsrat besucht die Chefin VBS anschliessend den UN-Hauptsitz und die Schweizer Vertretung in New York.
Am Freitag, 18. November 2022, kurz vor 13.00 Uhr, ist die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel- Stadt zu einem Brand am Wasgenring ausgerückt.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt musste eine Person mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in die Notfallstation bringen.
Der Kanton Obwalden ruft zur Einhaltung der Leinenpflicht auf. Damit soll verhindert werden, dass freilaufende Hunde Wildtiere jagen, verletzen oder sogar töten.
Es ist wichtig, eine Störung der Wildtiere zu vermeiden und diese vor allem im Winter sowie in der Setz- und Brutzeit zu schützen.
Einbrecher/innen können euch auffallen, wenn ihr aufmerksam seid.
Benachrichtigt umgehend die Polizei über 117, wenn euch etwas verdächtig erscheint. So helft ihr mit, Einbrüche zu verhindern.
Die Schaffhauser Polizei hat nach einem Raubüberfall am Donnerstagabend (09.11.2022) auf ein Lebensmittelgeschäft in Wilchingen den mutmasslichen Täter verhaftet.
Verletzt wurde niemand.
Am Freitagmorgen (18.11.2022), kurz vor 6:24 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass ein Auto in den Steinenbach geraten sei. Eine Polizeipatrouille konnte einen 69-jährigen Mann aus dem versinkenden Auto retten.
Der Mann wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Er war unterkühlt, blieb aber weitgehend unverletzt. Die Unfallursache ist Gegenstand laufender Abklärungen durch die Kantonspolizei St.Gallen.
Die Mitarbeitenden unserer Verkehrspolizei sind dafür zuständig, dass es auf den Strassen der Stadt Zürich rund läuft.
Um die Sicherheit und Ordnung auf den Strassen zu garantieren, sind sie unter anderem mit Patrouillenfahrzeugen und Motorrädern unterwegs.
Der Zeugenaufruf vom 9. November 2022 wird widerrufen.
Nach dem Unfall zwischen einem Auto und einem Mofa auf der Ägeristrasse in Zug (Polizei.news berichtete), hat sich der Autolenker bei der Zuger Polizei gemeldet.
Seit dem Herbst 2021 ist es im Oberengadin immer wieder zu verschiedenen Sachbeschädigungen sowie Ladendiebstählen gekommen.
Zusammen mit der Staatsanwaltschaft konnte die Kantonspolizei Graubünden einen 42-Jährigen als mutmasslichen Täter ermitteln.
Am Freitag (18.11.2022), kurz nach 03:25 Uhr, ist es auf der Neuen Industriestrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Die beiden Autofahrer wurden dabei unbestimmt verletzt, ein Mitfahrer wurde eher leicht verletzt. Die beiden Autofahrer wurden von der Rega und vom Rettungsdienst in Spitäler gebracht. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
In der Nacht auf den Freitag (18.11.2022), kurz nach 01:45 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einem verletzten Mann auf der Wilerstrasse erhalten.
Nach bisherigen Kenntnissen dürfte ein 27-jähriger Mann einen 34-jährigen Passanten anlässlich eines Raubversuchs tätlich angegangen und mit einem Messer verletzt haben. Der 34-Jährige wurde dabei unbestimmt verletzt.
Am Donnerstagabend (17.11.2022), kurz nach 17:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Einbruchversuch in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Unterzil erhalten.
Ein Bewohner hatte einen Einbrecher überrascht, welcher daraufhin in unbekannte Richtung flüchtete.
Am Donnerstag (17.11.2022), kurz vor 17:45 Uhr, ist es auf der Oberrietstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Der 45-jährige Fussgänger wurde dabei leicht verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.
Eine Autofahrerin kollidierte am Donnerstagabend nach einem Ausweichmanöver in Amriswil mit einem Betonelement.
Es wurde niemand verletzt, die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Donnerstagabend, 17. November 2022, kurz nach 18.00 Uhr, ereignete sich in der Baselstrasse in Laufen BL eine Frontalkollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen.
Der Motorradlenker wurde dabei schwer verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.