Die Verhaltensempfehlungen in den Gebieten der Vor- und Altstadt sowie Teilen der Neustadt von Zug bleiben unverändert. Das Trinkwasser muss weiterhin abgekocht werden.
Jedoch zeigen die provisorischen Resultate der Proben eine erfreuliche Abnahme der Verunreinigung.
Die Kantonspolizei Graubünden hat vier neue Polizistinnen und vier neue Polizisten.
Im GKB Auditorium in Chur sind sie am Freitagabend feierlich ins Korps aufgenommen worden.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstagnachmittag (1.10.2022) in Sünikon (Gemeindegebiet Steinmaur) nach einem Selbstunfall mit einem Personenwagen einen Mann verhaftet.
Kurz vor 15.30 Uhr fuhr ein 28-jähriger Italiener mit seinem Personenwagen auf der Wehntalerstrasse Richtung Sünikon.
Auch die Polizei Oberes Fricktal durfte heute mit Christian Vogt einen Aspiranten im Polizeigebäude begrüssen.
Wir wünschen ihm für den neuen Lebensabschnitt alles Gute.
Die Polizei Rüti ist rund um die Uhr für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Einsatz.
Gemäss Polizeiorganisationsgesetz (POG) ist die Polizei Rüti für nachstehende Bereiche zuständig:
Am vergangenen Freitag durften wir 26 neue Polizeimitarbeitende ins Korps der Zuger Polizei aufnehmen.
An einer feierlichen Zeremonie im Theater Casino verpflichteten sie sich, den gesetzlichen Polizeiauftrag für die Zuger Bevölkerung pflichtbewusst zu erfüllen.
Fahnder der Stadtpolizei Zürich nahmen am Donnerstagnachmittag, 29. September 2022, einen mutmasslichen Trickbetrüger im Kreis 9 fest.
Zuvor gab sich ein Mann gegenüber dem Opfer als Polizist aus und forderte die Herausgabe von Bargeld.
Am späteren Samstagabend (3.9.2022) ist ein Mann in Winterthur-Seen bei einem Angriff durch mehrere Personen verletzt worden (Polizei.news berichtete).
Die Kantonspolizei Zürich hat zusammen mit den Untersuchungsbehörden die mutmasslichen Täter ermittelt und verhaftet.
Die polizeilichen Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Fussballderby vom Oktober 2021 sind abgeschlossen.
Es konnten insgesamt 18 Personen identifiziert werden, die sich am Platzsturm beteiligt hatten.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle hat die Kantonspolizei Zürich am Sonntagabend (2.10.2022) zwei Raser gestoppt.
Die beiden Männer, die hintereinander fuhren, waren auf der Kempttalstrasse deutlich zu schnell unterwegs.
Heute (03.10.2022) startet die Fortsetzung der Verkehrssicherheitskampagne „Senioren im Strassenverkehr“ der Kantonspolizei Zürich.
Ziel der mehrjährigen Kampagne ist die Reduktion der Verkehrsunfälle mit beteiligten Senioren.
Die Tunnel der Nationalstrasse werden regelmässig gereinigt. Nun sind diverse Tunnel im Berner Oberland an der Reihe.
Sie werden jeweils für eine Nacht gesperrt.
In der Nacht auf Sonntag, 02.10.2022, ca. 01.15 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse in Glarus ein Selbstunfall mit Sachschadenfolge.
Die 33-jährige Lenkerin eines Personenwagens war bei nasser Fahrbahn von Netstal in Richtung Glarus unterwegs.
Am Freitag (30. September 2022) hat Regierungsrat Stephan Schleiss sechs Frauen und 20 Männer als neue Zuger Polizeiangehörige in die Pflicht genommen.
Die feierliche Zeremonie fand im Theater Casino in Zug statt.
Rettungskräfte der Luzerner Polizei, der 2Alpine Rettung" und der Rega haben am Sonntagnachmittag im Gebiet Hasle-Entlebuch eine 83-jährige Frau gerettet.
Die Wanderin hatte sich verirrt und steckte im Schlamm fest.
Der Regierungsrat nimmt Stellung zum Stand der Ausbauprogramme des Bundes für die Bahninfrastruktur in der Schweiz. Erneut macht er auf die Dringlichkeit des Doppelspurtunnels in Hergiswil aufmerksam.
Dieser ist für weitere Angebotsverbesserungen auf dem Zentralbahn-Netz zwingend.
Am Montag (03.10.2022), kurz nach 00:15 Uhr, ist auf der Autobahn A1 ein Lieferwagen in ein parkiertes Auto geprallt.
Die Autobahn war zum Unfallzeitpunkt aufgrund von Bauarbeiten im Abschnitt zwischen Winkeln und Neudorf gesperrt. Der 61-jährige Lieferwagenfahrer wurde als fahrunfähig eingestuft.
YB-Fussballfans haben am Sonntagabend einen Bus der Verkehrsbetriebe Luzern beschädigt. Die Schadensumme beträgt über 2'000 Franken.
Nach dem Fussballspiel vom FC Luzern gegen den BSC Young Boys (Sonntag, 2. Oktober 2022) kam es zu diversen Sachbeschädigungen an einem VBL-Bus in der Stadt Luzern.
So langsam aber sicher geht's an der WEGA - Die Thurgauer Messe in Richtung Schluss-Spurt.
Wir sind weiterhin auf dem Gelände unterwegs und sorgen für Sicherheit.
Nach einer Woche Pause startet am 3. Oktober die Niederjagd und dauert bis zum 22. Oktober beziehungsweise bis zum 30. November.
Auch diese Jagd wird durch die Jäger im Auftrag des Kantons durchgeführt. Sie sorgt für einen ausgewogenen, gesunden Wildbestand und unterstützt einen naturnahen Waldbau.
Am Sonntagvormittag hat in Waltensburg/Vuorz ein Fahrzeuglenker einen Selbstunfall verursacht. Er musste sich einer Blutprobe unterziehen.
Am Sonntag um 09.40 Uhr erhielt die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung über einen Selbstunfall in Waltensburg.
Eine Automobilistin geriet am Sonntagnachmittag in Schafisheim auf die Gegenfahrbahn und stiess frontal mit einem entgegenkommenden Wagen zusammen.
Beide Beteiligten wurden verletzt ins Spital gebracht.
Nach dem gestrigen „Znacht“ war der Tag für tiefer gelegene Windmesser mehr oder weniger gegessen. Die höchsten Böenspitzen wurden tagsüber gemessen, der Wind flaute deutlich ab. Nicht so im appenzellischen Wasserauen. Dort kam zu später Stunde ein alt bekannter Gast zu Besuch. Der Laseyerwind.
Seit Jahrhunderten gilt für ihn dasselbe wie für den Appenzellerkäse: das Rezept ist streng geheim! Zumindest beim Laseyer stellt sich die Frage: wie lange noch?
Am 30. September 2022 wurde in Grengiols, am Orte genannt «Viertel», ein Pferd tot aufgefunden. Dieses wies eine Schussverletzung auf.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Am 2. Oktober 2022 wurde in Termen ein toter Wolf entdeckt. Dieser wird nun ins Tierspital nach Bern transportiert.
Erste Untersuchungen zeigen, dass der Wolf eine Schussverletzung aufweist.
Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen ist in der Nacht auf Samstag (01.10.2022) in Dübendorf ein junger Mann schwer verletzt worden.
Kurz vor 4 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz und Rettung Zürich die Meldung ein, dass ein junger Mann nach einem heftigen Streit zwischen mehreren Personen, schwer verletzt sei und Hilfe brauche. Der 22-jährige Nordmazedonier wurde nach der Erstversorgung durch ein Ambulanzteam mit einem Rettungswagen ins Spital gebracht.
Die Situation in den Gebieten der Vor- und Altstadt sowie im Teil der Neustadt von Zug bleibt unverändert (Polizei.news berichtete). Die bakterielle Verunreinigung ist nach wie vor vorhanden. Die Massnahmen bleiben bestehen.
Das Trinkwasser muss weiterhin abgekocht werden.
Ein mit einer Familie besetztes Auto kam am Sonntagvormittag auf der A3 von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach.
Alle vier Insassen kamen leicht verletzt davon.
Gestern Nachmittag kam es in Lungern auf der Brünigstrasse, Fahrtrichtung Brünig, zu einem Selbstunfall.
Gestern, kurz nach 15:30 Uhr, fuhr ein 76-jähriger Autolenker auf der Brünigstrasse von Lungern her in Richtung Brünig.
Rund um das Fussballspiel am 2. Oktober 2022 verhinderte die Stadtpolizei Zürich ein Aufeinandertreffen der Fangruppierungen.
Bei Auseinandersetzungen nach dem Spiel setzte die Polizei Reizstoff ein. Acht Personen wurden festgenommen.
In der Nacht auf Sonntag hat sich in Klosters ein Verkehrsunfall ereignet.
Unter Alkoholeinfluss kollidierte der Lenker mit einem Kandelaber und einem Hydranten.
Zwischen Stüsslingen und Erlinsbach hat ein Autolenker in der Nacht auf Samstag einen Weidezaun umgefahren und sich von der Unfallstelle entfernt.
Beim beschädigten Fahrzeug dürfte es sich um einen Skoda Octavia Combi handeln.
Am Sonntag in den frühen Morgenstunden (02.10.2022) kam es auf der Fürstenlandstrasse, Höhe Liegenschaft Nr. 149, zu einem Selbstunfall.
Es entstand hoher Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Am Samstagmittag (01.10.2022) kam es auf der Zürcher Strasse vor der Verzweigung Geissbergstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen. Dabei verletzten sich eine Fahrzeuglenkerin und ihre Mitfahrerin leicht.
Es entstand geringer Sachschaden.
Alkoholisiert verursachte ein Automobilist in der Nacht einen Selbstunfall.
Ohne Reifen wollte er sich danach aus dem Staub machen, wurde aber von der Polizei gestoppt.
Am Sonntag (02.10.2022), kurz vor 4 Uhr, ist es auf der Winkensteigerstrasse zu einer Streifkollision zwischen einem Auto und einem Motorkarren gekommen.
Ein 17-jähriger Mann war alkoholisiert mit seinem Motorkarren unterwegs. Es entstand Sachschaden von einigen hundert Franken.
Am frühen Sonntagmorgen, 2. Oktober 2022, kam es im Kreis 4 zu einer Auseinandersetzung zwischen mutmasslich zwei Personen. Dabei wurde ein Mann mit einer Stichwaffe schwer verletzt.
Die Polizei sucht Zeug/innen.
Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen ist in der Nacht auf Sonntag (02.10.2022) eine Person ums Leben gekommen.
Drei weitere Personen sind teilweise schwer verletzt worden.
Auf der A1 bei Walterswil ereignete sich in der Nacht zum Sonntag ein Unfall, in dessen Folge der Verursacher flüchtete.
Der Unfall ereignete sich am Sonntag, 2. Oktober 2022, um 3.15 Uhr auf der A1 in Fahrtrichtung Bern.
WWZ hat eine bakterielle Verunreinigung des Trinkwassers im Gebiet Vor- und Altstadt sowie neu in Teilen der Neustadt (von Katastrophenbucht bis Neustadt Passage) festgestellt.
Betroffen sind rund 1’800 Verbrauchstellen, davon knapp 1’100 Haushaltungen. Die neuen Trinkwasserproben um den Perimeter Vor- und Altstadt zeigen, dass sich die Verunreinigung innerhalb des angezeigten Perimeters befinden und lediglich ein Teil der Neustadt zusätzlich betroffen ist.
Am Samstag, 01. Oktober 2022 führte die Kantonspolizei Uri im Schwerverkehrszentrum in Erstfeld eine Kontrolle von Gesellschaftswagen durch.
Während rund vier Stunden wurden 21Gesellschaftswagen (10 CH / 11 EU), welche auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Südunterwegs waren, einer detaillierten Kontrolle unterzogen.
Bei einer nächtlichen Geschwindigkeitskontrolle auf der A1 mass die Kantonspolizei einen Neulenker, der 51 km/h zu schnell unterwegs war.
Die Geschwindigkeitskontrolle erfolgte in der Nacht auf Sonntag, 2. Oktober 2022, auf der A1 bei Birmenstorf.
Am Samstagmorgen geriet eine Automobilistin im Festungstunnel in Aarburg auf die Gegenfahrbahn und stiess mit zwei anderen Autos zusammen.
Zwei Beteiligte wurden verletzt.
Am Samstagabend, 1. Oktober 2022, kurz nach 18.30 Uhr, wurde in einer Wohnung an der St. Jakob-Strasse in Muttenz BL eine männliche Person in einem apathischen Zustand aufgefunden. Er konnte anschliessend durch die Rettungskräfte in der Wohnung geborgen und in ein Spital gebracht werden.
Die durchgeführte Messung durch die Sanität und Feuerwehr ergab einen massiv erhöhten Wert von Kohlenmonoxid.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.