Am Sonntag (02.10.2022), kurz nach 3 Uhr, ist es an der Auerstrasse zu einem Einschleichediebstahl in ein Firmengebäude gekommen.
Der mutmassliche Täter wurde von der Polizei überrascht und konnte festgenommen werden.
Am Samstag (01.10.2022), kurz vor 19 Uhr, hat die Einsatzzentrale der Stadtpolizei St.Gallen die Meldung erhalten, dass beim Ruckhalden-Tunnel zwei Personen am Sprayen seien.
Beim Eintreffen der Polizei versuchten die beiden zu flüchten, jedoch konnten die beiden noch vor Ort festgenommen werden.
Am Samstagabend (01.10.2022), in der Zeit zwischen 22 Uhr und 23 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Firma an der Buechental eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude.
Am Donnerstagabend fand eine Veranstaltung der Public Relations Gesellschaft Ostschweiz/Liechtenstein (PROL) bei der Stadtpolizei St.Gallen statt.
Ziel dabei war es, den PR- und Kommunikationsprofis die Strategie der Stadtpolizei St.Gallen im Umgang mit Social Media näher zu bringen.
Die Einweihung des frisch sanierten Verkehrsstützpunkts Urdorf wurde mit einem Tag der offenen Tür gebührend gefeiert.
Es freut uns, dass so viele Besucherinnen und Besucher gekommen sind und sich die zahlreichen Attraktionen der Kantonspolizei Zürich und der vielen Partnerorganisationen interessiert angeschaut haben.
Die Polizei erfasste in der Nacht auf Samstag in Aarau Rohr einen Neulenker, der innerorts mit 113 km/h unterwegs war.
Die Stadtpolizei Aarau führte in der Nacht auf Samstag, 1. Oktober 2022, auf der Hauptstrasse in Aarau Rohr eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Auf dieser Innerortsstrecke gilt die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Kurz nach ein Uhr erfasste das Messgerät einen BMW mit 113 km/h.
Am Samstagnachmittag haben sich in Bern vor der iranischen Botschaft zahlreiche Personen zu einer unbewilligten Kundgebung versammelt. Zwei Personen verschafften sich nacheinander unbefugt Zutritt zum Botschaftsgelände und weitere Teilnehmende durchbrachen Absperrungen.
Es wurden kurzzeitig Mittel eingesetzt. Weitere Abklärungen sind im Gang.
In der Nacht vom Freitag, 30.09.2022 und Samstag, 01.10.2022, wurde in mehrere Objekte in Glarus eingebrochen oder versucht dort einzubrechen.
Die unbekannte Täterschaft suchte Örtlichkeiten an der Schwertgasse, Auf Erlen, an der Ygrubenstrasse, in der Abläschstrasse, an der Winkelstrasse, an der Waisenhaus- und der Burgstrasse auf.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Freitag in Sulgen einen Raser aus dem Verkehr gezogen, der ausserorts mit 146 km/h unterwegs war.
Sein Führerausweis wurde eingezogen.
Am Samstag (01.10.2022), kurz nach 08:30 Uhr, ist es an der Löwengasse zu einem Einschleichediebstahl in ein Mehrfamilienhaus gekommen.
Der mutmassliche Täter, ein 35-jähriger Rumäne, wurde dabei vom Bewohner überrascht, welcher ihn festhalten konnte. Er wurde festgenommen.
Auf der Autobahn A1 hat die Polizei am Freitagabend den Lenker eines weissen Lieferwagens angehalten. Nach ersten Erkenntnissen kollidierte er zuvor in alkoholisiertem Zustand mit der Mittelleitplanke und es kam zu gefährlichen Fahrmanövern.
Die Polizei sucht Zeugen.
Bei einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen am Samstagmorgen, 01.10.2022, ca. 06.00 Uhr, im Seelisbergtunnel, Fahrtrichtung Süden, wurde eine Person leicht verletzt.
Um ca. 06.00 Uhr kam es aus bislang noch unbekannten Gründen zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen.
Am 30.09.2022, nach 17.30 Uhr, wurde im Bahnhof Basel SBB beim Eingang an der Centralbahnstrasse ein 21-jähriger Mann Opfer eines Raubes.
Er wurde dabei leicht verletzt.
Am Freitag (30.09.2022), um 19:30 Uhr, ist es auf der Horchentalstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 29-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Am Freitagabend (30.09.2022), hat die Kantonspolizei St.Gallen in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei St.Gallen einen 45-jährigen Serben festgenommen.
Dieser wird verdächtigt, in einen Tankstellenshop an der Rorschacherstrasse eingebrochen zu sein.
Zwischen Schönenwerd und Oberentfelden kam am Freitagabend eine Autolenkerin von der Strasse ab und kollidierte mit mehreren Bäumen.
Sie wurde leicht verletzt.
Am Donnerstagabend (29.09.2022) kam es auf der Gerhaldenstrasse, bei der Verzweigung Langgasse, zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Knaben, welcher mit seinem Fahrrad die Strasse querte.
Das Kind musste mit unbestimmten Verletzungen nach dem Spital verbracht werden. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen zum Unfallhergang.
Bei einer Kollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen wurde am Freitag in Bischofszell eine Frau verletzt.
Sie musste in Spital gebracht werden.
Ein Autofahrer verursachte am Freitagabend in Siegershausen einen Selbstunfall.
Er wurde so schwer verletzt, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb.
40 Polizistinnen und Polizisten sind am Freitag in Frauenfeld feierlich in die Kantonspolizei Thurgau aufgenommen worden. "Frau Regierungspräsidentin, ich verspreche es!" Vier Frauen und elf Männer, die erfolgreich die Ausbildung zur Polizistin/zum Polizisten mit eidg. Fachausweis absolviert haben, wurden im Rathaus Frauenfeld vereidigt.
Sie gehören zu den ersten Absolventen der zweijährigen polizeilichen Grundausbildung.
Seit 1804 steht die Kantonspolizei Zürich für die Sicherheit im Kanton Zürich ein - Seit dem 1. Oktober 2002 respektive 2012 am heutigen Standort in Wiesendangen und Turbenthal.
Die beiden Polizeiposten feiern ihr 20- respektive 10-jähriges Jubiläum. Als Anlaufstelle für alle kriminalpolizeilichen oder sicherheitsrelevanten Anliegen sind wir für Sie da.
Am Freitagmorgen, 30. September 2022, kam es an der Schlosstalstrasse zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung. Dabei wurde ein 23-jähriger Mann mittelschwer verletzt.
Den unbekannten Tätern gelang die Flucht. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am frühen Donnerstagabend, 29. September 2022, prallte ein Rollerfahrer in Avenches auf einen am Strassenrand stehenden Lastwagen.
Der schwer verletzte Zweiradfahrer wurde ins Inselspital Bern überführt, wo er verstarb.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 40 vom 03.10.2022 bis 09.10.2022 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Am Donnerstag, 29. September 2022, gegen 16:30, fuhr ein 28-jähriger Einwohner von Cernier auf der AR N20 in Richtung Neuchâtel.
Auf der Höhe der Pont noir verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, kollidierte mit der Mittelleitplanke und kam rechts von der Fahrbahn zum Liegen.
Am Samstag, 01.10.2022, zwischen 08.00 und 09.30 Uhr, sind auf der Bergstrasse, zwischen Engelberg und Grafenort, Kühe unterwegs.
Dabei kommt es zu Verkehrsbehinderungen. Rechnet für die Fahrt von und nach Engelberg also genügend Zeit ein!
Am Donnerstag, den 29. September 2022, gegen 2000, fuhr ein 26-jähriger Einwohner von Neuenburg auf der Rue Gibraltar in Richtung Norden.
Nach dem Gibraltar-Kreisel nahm er die zweite Ausfahrt in Richtung Norden und kollidierte mit einer Fussgängerin, die den Fussgängerstreifen überquerte.
Am Donnerstag, den 29. September 2022, gegen 22:30, fuhr ein 85-jähriger Einwohner von Neuenburg vor dem Parkhaus Seyon in Neuenburg.
Am Fussgängerstreifen, der die Bercles mit dem Eingang des Parkhauses Seyon verbindet, kollidierte er mit zwei Fussgängern, die die Strasse normal überquerten.
Am Freitagabend, 30. September 2022, kam es auf der Badenerstrasse in Zürich-Wiedikon zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einer Velofahrerin.
Dabei wurde die Velofahrerin so schwer verletzt, dass sie noch am Unfallort verstarb.
Am Freitagnachmittag (30.09.2022) sind vom Vorsteher des Sicherheits- und Justizdepartements des Kantons St.Gallen, Herr Regierungsrat Fredy Fässler, 12 Polizistinnen und 23 Polizisten in Ausbildung (PiA) in einer feierlichen Brevetierung zu Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei St.Gallen befördert worden.
Die neuen Polizistinnen und Polizisten haben am Ende der zweiten Ausbildungsphase die Berufsprüfung erfolgreich mit eidgenössischem Fachausweis abgelegt. Ihr Abschluss wurde vom Kommandanten der Kantonspolizei, Dr. Bruno Zanga, sowie vom Regierungsrat, Fredy Fässler, gewürdigt. Zudem waren mehrere Mitglieder der Geschäftsleitung und Führungspersonen der Kantonspolizei St.Gallen sowie weitere Gäste und Angehörige der Polizistinnen und Polizisten dabei. Der Anlass fand im ENTRA Eventzentrum Rapperswil-Jona statt und wurde musikalisch von der Musikgesellschaft Thal abgerundet.
Am Donnerstag, 29. September um 17:00 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 34-jährigen Einwohner von Les Ponts-de-Martel gelenkt wurde, auf der Autobahn A5 in Richtung Biel auf der linken Spur.
Kurz vor der Tunnelausfahrt auf der Höhe von Marin kollidierte er mit dem Trottoir links der Fahrbahn und überquerte anschliessend die Fahrspuren, bevor er auf dem Pannenstreifen zum Stillstand kam.
Am Donnerstag, 29. September 2022, gegen 22:00 Uhr, fuhr ein Fahrzeug, das von einem 38-jährigen Einwohner von Rosey in Frankreich gelenkt wurde, auf der AR A5 in Richtung Biel.
Auf der Höhe von Serrières verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit der Mittelleitplanke.
Am Freitag (30.09.2022) wurden zwei Polizistinnen und acht Polizisten der Stadtpolizei St.Gallen in ihre Pflicht genommen.
Die neuen Polizeiangehörigen wurden von Stadträtin, Dr. Sonja Lüthi, und dem Kommandanten, Ralph Hurni, feierlich ins Korps aufgenommen.
Der Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport (DSIS), Frédéric Favre, hat das absolute Feuerverbot im Wald und Waldesnähe mit sofortiger Wirkung aufgehoben.
Die Waldbrandgefahr bleibt jedoch in einigen Regionen des Kantons weiterhin erheblich bis gross. Generell sind Feuer im Wald nur an den hierfür von den Einwohnergemeinden bezeichneten oder an offensichtlich ungefährlichen Stellen erlaubt.
Am Freitag, 30.09.2022, 11.45 Uhr, ereignete sich im Oberdorf in Näfels ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die Lenkerin eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Netstal unterwegs. Die 42-Jährige bemerkte zu spät, dass die beiden vor ihr fahrenden Autos abbremsten.
Auf der Passwangstrasse bei Beinwil kam am Freitagmorgen ein Autolenker von der Fahrbahn ab und fuhr in eine Holzpalisade am Strassenrand. Beim Selbstunfall wurde niemand verletzt.
Die Polizei sucht Personen, die Angaben zur Fahrweise eines schwarzen Personenwagens machen können.
Am Freitag, 30. September 2022, kam es im Stadtzentrum von Sitten zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Fussgänger. Dieser wurde dabei schwer verletzt.
Gegen 07:40 Uhr fuhr ein Lastwagen in Sitten auf der Rue de la Dent-Blanche in Richtung Rue des Vergers. An der dortigen Strassenkreuzung kam es aus noch nicht geklärten Gründen zu einer Kollision zwischen dem Lastwagen und einem Fussgänger.
Der Tunnel Sierre ist, wie alle Autobahntunnel, mit komplexen Systemen ausgestattet, um ein Ereignis zu detektieren und automatisch die Blaulichtorganisationen zu alarmieren.
Dieser Ablauf wird nun vor Ort einem Test unterzogen. Dafür muss die A9 gesperrt werden.
Heute Freitag hat die Polizei in Reiden drei Männer festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, vorgängig parkierte unverschlossene Fahrzeuge geöffnet und darin nach Deliktsgut gesucht zu haben. Bei der Fahndung wurde auch Polizeihund „Fuego“ eingesetzt.
Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Sursee.
Am Donnerstag, 29. September 2022, sind drei Polizistinnen und drei Polizisten, durch Regierungsrat Hansueli Reutegger vereidigt und ins Korps der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden aufgenommen worden.
Drei Polizistinnen und drei Polizisten haben nach der einjährigen die Grundausbildung an der Polizeischule Ostschweiz in Amriswil und dem anschliessenden Praxisjahr im Ausserrhoder Polizeikorps die anspruchsvolle Berufsprüfung erfolgreich abgeschlossen.
Anlässlich einer Verkehrskontrolle in Richterswil hat die Kantonspolizei Zürich am Dienstagnachmittag (27.09.2022) vier Personen verhaftet, die möglicherweise mehrere Einbruchdiebstähle begangen haben.
Gegen 16.20 Uhr hielten Polizisten einen Personenwagen mit vier Insassen an.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.