Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 39 vom 26.09.2022 bis zum 02.10.2022 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Am Freitag, den 23. September 2022, gegen 13.15 Uhr, rückte die Feuerwehr Neuenburg mit einem Fahrzeug und drei Mann an die Route des Gouttes-d'Or aus, um den Brand einer Mülltonne zu löschen.
Der Brand wurde schnell unter Kontrolle gebracht und es entstand kein Schaden.
Donnerstag, 22.09.2022, um 1308 Uhr, kam es beim Totentanz, an der Tramhaltestelle "Universitätsspi tal", in Fahrtrichtung St. Louis-Grenze, zu einem Verkehrsunfall.
Dabei wurde eine Fussgängerin, welche die Fahrbahn vor dem Tram Nr. 11 überquerte, von einem Mo fa- oder E-Roller-Lenker erfasst und zu Sturz gebracht.
Bei einem Verkehrsunfall mit zwei Autos wurden am Freitagnachmittag vier Personen verletzt, eine davon schwer.
Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Bei einem Verkehrsunfall am Freitagabend (23.9.2022) in Embrach ist der Lenker des Unfallfahrzeuges verletzt worden.
Gegen 16.45 Uhr fuhr ein 52-jähriger Mann mit seinem Personenwagen von Bülach nach Embrach. Beim Kreisel in Embrach verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er fuhr auf der Gegenfahrbahn in den Kreisel und touchierte ein entgegenkommendes Fahrzeug. In der Folge fuhr er gerade über den Kreisel und kollidierte auf der anderen Seite mit diversen Verkehrseinrichtungen, bis er in einer Strassenlaterne zum Stillstand kam.
Bei einem Verkehrsunfall am Freitagmittag (23.9.2022) ist eine E-Bikefahrerin schwer verletzt worden.
Die Seestrasse musste im Bereich der Unfallstelle für rund zwei Stunden gesperrt werden.
Am Freitag (23.09.2022), kurz nach 10:40 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem 83-jährigen Fussgänger gekommen.
Er wurde unbestimmt verletzt und durch medizinisches Fachpersonal ins Spital gebracht.
Am Freitag (23.09.2022), kurz vor 06:20 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Eine Beifahrerin wurde leicht verletzt und durch medizinische Fachpersonen ins Spital gebracht.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Freitag hat die Kantonspolizei Graubünden in Mulegns eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Dabei wurde eine Gruppe von Schnellfahrern, darunter vier Raser, angehalten.
In der Nacht auf Donnerstag (22.09.2022) hat eine unbekannte Täterschaft in Büroräumlichkeiten in der Stadt Schaffhausen eingebrochen. Dabei entwendete sie u.a. einen Tresor, der mehrere zehntausend Franken und Euro Bargeld und zwei Schusswaffen beinhaltete.
Die Schaffhauser Polizei bitte die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Einbruchdiebstahl.
Am Freitag, 23.09.2022, kurz vor 13 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3, Fahrtrichtung Chur, im Kerenzerbergtunnel ein Auffahrunfall mit Sachschadenfolge.
Eine 59-jährige Autolenkerin war auf der Überholspur im Kerenzerbergtunnel unterwegs. Unvermittelt bremste der 57-jährige Lenker des vor ihr fahrenden Personenwagens bis zum Stillstand.
Zwischen Kestenholz und Oensingen wurde in der Nacht auf Freitag eine Fussgängerin auf der Strasse von einem Auto erfasst.
Sie verstarb noch auf der Unfallstelle.
Am Donnerstagnachmittag, 22. September 2022, ereignete sich in Winterthur Wülflingen ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad.
Der Lenker des Motorrades wurde dabei leicht verletzt.
Der Kantonspolizei Uri wurde ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem fünfjährigen Mädchen gemeldet, welcher sich am Dienstag, 20. September 2022, ereignet haben soll.
Demnach sei ein Mann mit seinem Fahrzeug dem Mädchen, welches sich gerade auf dem Nachhauseweg vom Kindergarten befand, über den Fuss gerollt.
Am späten Donnerstagabend (22.09.2022) geriet in Fällanden ein Personenwagen in Brand.
Dadurch entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten in der Nacht zum Freitag in Erlen einen Mann, der eine Pistole sowie Betäubungsmittel mit sich führte.
Der 18-Jährige wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Am frühen Freitagmorgen stürzte ein Motorradlenker mit seinem Fahrzeug zu Boden. Das Motorrad fing in der Folge an zu brennen.
Der Lenker erlitt dabei leichte Verletzungen. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Die Stadtpolizei Uster nimmt in diesen Tagen ihr erstes vollelektrisches Fahrzeug in Betrieb. Schon vor 16 Jahren hatte sie für ihre Fahrzeugflotte ein Hybridfahrzeug beschafft und damit erste Erfahrungen mit Elektroantrieb gesammelt.
Das neue Elektrofahrzeug steht in erster Linie der Quartierpolizei zur Verfügung.
Vor dem ersten Schublock an der HFRB, sind die angehenden Berufsfeuerwehrleute die ersten vier Wochen in der betrieblichen Lehrgangsvorbereitung.
Gestriges Tagesprogramm (und Bildlegenden):
Unsere Polizeianwärter haben letzte Woche das See- und Flussrettungsbrevet absolviert.
Ebenfalls haben sie die Zusammenarbeit mit der REGA und die Einweisung eines Helikopters gelernt.
Die Basler Bevölkerung hat von der Kantonspolizei Basel-Stadt weiterhin ein positives Bild. Dies zeigt die Kundenbefragung 2021, die das Statistische Amt Basel-Stadt im Auftrag der Kantonspolizei durchgeführt hat.
Über 90% der Bevölkerung vertraut der Polizei. Verbesserungspotenzial ist bei der Präsenz während der Nacht sowie bei den Massnahmen gegen Vandalismus und Littering zu orten.
Der Dialog ist ein wichtiges Instrument in der Polizeiarbeit. Insbesondere bei grossen Veranstaltungen will die Stadtpolizei St.Gallen noch mehr auf dieses Instrument setzen und hat dazu Mitarbeitende speziell in taktischer Kommunikation ausgebildet.
Das neu eingeführte Dialogteam spricht Personen aktiv an und versucht damit, Konflikte vorzubeugen. Beim Länderspiel Schweiz - Tschechien am 27. September 2022 in St.Gallen kommt dieses Team das erste Mal zum Einsatz.
Gemeinsam mit Jürg Röthlisberger, Direktor des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) und Martin Hutter, Chef der Dienststelle für Nationalstrassenbau (DNSB), hat heute Staatsrat Franz Ruppen, Vorsteher des Departements für Mobilität, Raumentwicklung und Umwelt (DMRU), die Nordröhre des Tunnels Visp (TUVI) eröffnet.
Die nun offene Nordröhre ist Bestandteil der Südumfahrung von Visp, welche 2024/2025 vollumfänglich und in beide Richtungen vollendet sein wird. Mit der Inbetriebnahme des Tunnels Visp und des Überwurftunnels wird ein wichtiges Etappenziel der Autobahn A9 im Oberwallis erreicht.
Heute Morgen ereignete sich auf der Autobahn A2 in Dagmersellen eine Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen.
Eine Autofahrerin verletzte sich und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren. Der Unfall führte zu Rückstau im Morgenverkehr.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (22.09.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Firma an der Churerstrasse eingebrochen. Sie stahl Getränke und Münzgeld aus einem Kaffee- und Snackautomaten.
Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
Am Donnerstag (22.09.2022), um 11:40 Uhr, ist es auf der Romanshornerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Linienbus und einer Frau auf einem E-Bike gekommen.
Dabei wurde die 53-jährige Frau unbestimmt verletzt.
Beim Sturz mit einem Stunt Scooter wurde am Donnerstagnachmittag in Frauenfeld ein Mädchen verletzt. Sie musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau befuhr ein Mädchen gegen 16.30 Uhr mit dem Stunt Scooter den Pumptrack an der Talackerstrasse. Aus noch ungeklärten Gründen stürzte sie mit dem Sportgerät auf der hügeligen Strecke.
In der Nacht auf Freitag hat sich in Samedan ein Selbstunfall ereignet. Ein Personenwagenlenker prallte alkoholisiert in eine Leitplanke.
Der 24-Jährige fuhr kurz vor Mitternacht auf der Chaunt da San Bastiaun in Richtung Engadinerstrasse.
Am Donnerstagabend, 22. September 2022, kurz nach 19.00 Uhr, kam es in einem Einfamilienhaus im Geissbrunnen in Diegten BL zu einem Brandausbruch.
Personen wurden keine verletzt.
Beim Abladen von Betonelementen in Neukirch wurden am Donnerstagnachmittag zwei Arbeiter verletzt.
Sie mussten durch Rettungshubschrauber ins Spital geflogen werden.
Am Freitag, 23. September 2022, forderte ein Verkehrsunfall um 6.15 Uhr in Einsiedeln zwei Leichtverletzte.
Eine Autofahrerin bog von einem Vorplatz auf die Schnabelsbergstrasse ein. Dabei kam es zur Kollision mit einem herannahenden Personenwagen.
Am Donnerstagmittag kollidierte ein PW-Lenker mit dem Strassenbord sowie der Mittelleitplanke. Verletzt wurde er dabei nicht.
Es konnte jedoch der Einfluss von Alkohol festgestellt werden. Am Fahrzeug entstand Sachschaden.
Am Donnerstagnachmittag kam es zu einer seitlich-frontalen Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Personenwagen.
Die PW-Lenkerin musste mit Hilfe der Feuerwehr geborgen werden. Sie wurde zwecks Kontrolle ins Spital transportiert. Bei ihr konnte der Einfluss von Alkohol festgestellt werden.
Am Donnerstag ist ein Mann in Zollbrück mit einem E-Bike gestürzt und dabei schwer verletzt worden. Nach der Erstbetreuung vor Ort durch ein Ambulanzteam wurde er von der Rega ins Spital geflogen.
Der Unfall wird untersucht.
Beim Brand in einem Wohnhaus ist am frühen Donnerstagmorgen (22.09.2022) Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Kurz vor 5:00 Uhr meldeten mehrere Personen Feuer im Dachgeschoss einen Reihenhauses an der Hauptstrasse.
Mit der zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft rücken auch die Delikte im Bereich der Cyberkriminalität in den Fokus.
1837 Straftaten im Internet sind bei uns im Jahr 2021 zur Anzeige gebracht worden.
Nach einem Selbstunfall in Dättlikon ist am Donnerstagabend (22.9.2022) ein Fahrradfahrer verstorben.
Kurz vor 19 Uhr fuhr ein 76-jähriger Mann mit seinem Fahrrad auf der Strasse Ausserdorf von Freienstein-Teufen Richtung Pfungen.
Am Donnerstag sorgte das wetterbestimmende Hoch für trockenes, sonniges und mildes Wetter in der ganzen Schweiz - fast in der ganzen Schweiz.
Auf der Alpensüdseite lösten sich die letzten Wolken des gestrigen „Retour d’Est“ auf, und im Thurgau wollte sich der Hochnebel partout nicht auflösen. Zur gleichen Zeit brodelt es im Atlantik, aber vorerst ohne dramatische Folgen.
In einem Labor der ETH Zürich ist am Donnerstag ein Brand ausgebrochen. Eine Brandmeldeanlage löste kurz vor Mittag Alarm aus.
Vor Ort stellten die Einsatzkräfte von Schutz & Rettung Zürich Feuer und Rauch fest. Der Brand konnte von der Feuerwehr gelöscht werden. Er ist nach ersten Erkenntnissen bei Laborarbeiten ausgebrochen.
Heute Donnerstag, 22.09.2022, um 13:08 Uhr, kam es beim Totentanz, an der Tramhaltestelle "Universitätsspital", in Fahrtrichtung St. Louis-Grenze, zu einem Verkehrsunfall.
Dabei wurde eine Fussgängerin, welche die Fahrbahn vor dem Tram Nr. 11 überquerte, von einem Mofa-/E-Roller-Lenker erfasst und zu Sturz gebracht.
Am Mittwoch (21.09.2022), um 11:00 Uhr, sind auf der Ringstrasse zwei Autos zusammengestossen. Eine 59-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt.
Das medizinische Fachpersonal brachte sie ins Spital. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
Am Mittwoch (21.09.2022), um 06:45 Uhr, ist auf der Herisauerstrasse ein Auto mit einem Mann auf einem Motorrad zusammengestossen.
Der 41-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde durch das medizinische Fachpersonal ins Spital gebracht. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
Am Mittwoch (21.09.2022), kurz nach 15:00 Uhr, ist es auf der St. Gallerstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos und einem Kleinmotorrad gekommen. Der Kleinmotorradfahrer wurde dabei leicht verletzt.
Das medizinische Fachpersonal brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Mittwoch (21.09.2022), kurz nach 17:00 Uhr, ist es auf der Kriessernstrasse zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem 16-jährigen Jugendlichen auf einem Motorrad gekommen. Der 16-Jährige wurde dabei schwer verletzt.
Das medizinische Fachpersonal brachte ihn ins Spital. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.