Am Montag (22.01.2024) wurde bei einer Kontrolle ein Lieferwagen in nicht betriebssicherem Zustand aus dem Verkehr gezogen. Das Fahrzeug wies diverse Mängel auf.
Der Lenker wird wegen der fehlenden Betriebssicherheit angezeigt.
Am Dienstag (23.01.2024), um 05:30 Uhr, ist auf der Magdenauerstrasse ein Postauto verunfallt. Eine Person wurde unbestimmt verletzt.
Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Dienstagmorgen (23.01.2024), kurz nach 5:00 Uhr, ist es auf der Umfahrung H16 zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Die beiden Autofahrer wurden unbestimmt verletzt.
Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.
Jedes Jahr verletzen sich 90 000 ältere Personen bei einem Sturz. Dies verursacht Kosten in der Höhe von 1,7 Milliarden Franken.
Eine wirksame Massnahme zur Prävention von Stürzen ist das richtige Training, das mit zunehmendem Alter immer wichtiger wird.
Am Montag (22.01.2024), kurz nach 06:20 Uhr, hat auf der Autobahn A13 ein Auto Feuer gefangen. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen.
Das Auto erlitt Totalschaden.
Am Sonntag (21.01.2024), um 22:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Kiosk an der Promenadenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt in die Räumlichkeit.
In der Zeit zwischen Sonntagnacht und Montagmorgen (22.01.2024) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant im Bereich Oberer Graben eingebrochen.
Sie verschaffte sich auf unbekannte Art und Weise Zugang in die Kellerräumlichkeiten des Gebäudes.
Am Sonntag (21.01.2024), um 13:15 Uhr, ist es an der Staatsstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Ein 57-jähriger Mann kam mit seinem Auto von der Strasse ab und prallte in zwei auf einem Parkplatz angrenzende Häuserfassaden.
Am Sonntag (21.01.2024), kurz nach 20:15 Uhr, ist ein 16-jähriger Jugendlicher an der Vadianstrasse von drei Männern geschlagen und beraubt worden. Die Unbekannten stahlen eine Tasche und flüchteten.
Der 16-Jährige wurde leicht verletzt.
Am frühen Sonntagmorgen (21.01.2024) kam es bei der Verzweigung Tablatstrasse / Rehetobelstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Autos.
Eine beteiligte Person entfernte sich mit dem Auto von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Samstag (20.01.2024), kurz nach 14:10 Uhr, hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen einen 34-jährigen Polen festgenommen.
Der Mann wird verdächtigt, vorgängig ein E-Bike gestohlen sowie ein Auto entwendet zu haben und damit in fahrunfähigem Zustand unterwegs gewesen zu sein. Der Mann wurde festgenommen.
Am Freitag (19.01.2024) sind vor einem Mehrfamilienhaus an der Lachnerhaldenstrasse Sperrmüll und Abfallsäcke in Brand geraten.
Es wurde niemand verletzt.
Am Samstag (20.01.2024), um 19:45 Uhr, ist an der Arbonerstrasse ein Auto in zwei Weisspfähle und eine Verkehrstafel geprallt.
Der 40-jährige Autofahrer entfernte sich anschliessend vom Unfallort, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Er war in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
In der Zeit zwischen Samstagvormittag und Sonntagmorgen (21.01.2024) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Ruhsitzstrasse eingebrochen.
Sie gelangte aus zurzeit unbekannten Gründen ins Mehrfamilienhaus und brach im Innern die Wohnungstür auf.
Am gestrigen Freitag, 19. Januar 2024, ca. 16 Uhr, kam es auf der Autobahn A3 (Gemeindegebiet Benken SG) zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Eine 83-jährige Lenkerin war mit ihrem Personenwagen auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Chur mit ca. 100 km/h unterwegs.
Am Freitag (19.01.2024), um 13:55 Uhr, ist es auf der Rütistrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 56-jähriger Autofahrer wurde dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 35'000 Franken.
Am Samstag (20.01.2024), kurz nach 01:40 Uhr, ist ein Lieferwagen an der Jonschwilerstrasse in ein Zaun einer Liegenschaft geprallt.
Ein 55-jähriger Lieferwagenfahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs. Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 11'000 Franken.
Im Zeitraum zwischen Freitagmorgen und Samstagfrüh (20.01.2024) hat die Kantonspolizei St.Gallen sechs fehlbare Fahrzeuglenkende zur Anzeige gebracht.
Fünf Personen wurde wegen vereisten/beschlagenen Scheiben oder schneebedeckten Dächern zur Anzeige bracht, davon wird eine Person zusätzlich aufgrund Fahren in fahrunfähigem Zustand zur Anzeige gebracht.
Am Freitag (19.01.2024), kurz nach 17 Uhr, ist an der Rickenstrasse ein Auto in eine Scheune geprallt. Der 67-jährige Autofahrer wurde dabei leicht verletzt.
Er war in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
Am Samstag (20.01.2024), um 00:50 Uhr, ist es beim Bahnhof Degersheim zu einem Unfall mit einem ausfahrenden Zug gekommen.
Ein 36-jähriger Mann stürzte beim Wegfahren des Zuges zwischen Perron und Zug und wurde dabei tödlich verletzt. Die Kantonspolizei St.Gallen ermittelt den genauen Unfallhergang.
Am Mittwoch 7. Februar 2024 findet in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Mit dem Test werden die rund 5000 Sirenen periodisch überprüft, damit sie im Ereignisfall zuverlässig alarmieren.
Zum Test gehören Meldungen via die Alertswiss-App. Anlässlich des Sirenentests lanciert das BABS zusätzliche Sprachversionen für den Notfallplan.
Die Stadtpolizei St.Gallen hat seit Freitagabend (19.01.2024) gleich vier Autofahrende angehalten, welche mit vereisten Scheiben und damit stark eingeschränktem Sichtfeld unterwegs waren.
Sie werden zur Anzeige gebracht.
Am Donnerstag (18.01.2024), um 17:25 Uhr, ist es auf der Autobahn N13 von Sargans in Richtung St.Gallen zu einem Unfall mit fünf beteiligten Autos gekommen.
Vier Personen wurden verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. An vier Autos entstand ein Totalschaden.
Am Donnerstag (18.01.2024), kurz nach 19:00 Uhr, ist es auf der Chrobüelstrasse zu einem Selbstunfall eines Autofahrers gekommen.
Der 19-jährige Mann wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Donnerstagmorgen (18.01.2024), in der Zeit zwischen 03:45 Uhr und 04:20 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft am Burggraben eingebrochen.
Die Täterschaft schlug eine Scheibe ein und verschaffte sich so Zugang zum Geschäft.
Am Donnerstag (18.01.2024), um 16:30 Uhr, ist auf der St.Gallerstrasse ein Auto in eine 63-jährige Frau auf einem Fussgängerstreifen geprallt.
Die 63-Jährige wurde unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In der Zeit zwischen Mittwoch und Donnerstag (18.01.2024), zwischen 16:30 Uhr und 11:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Taubenschlag an der Büntenrietstrasse eingebrochen und hat rund 15 Tauben im Wert von mehreren tausend Franken gestohlen.
Am Taubenschlag entstand Sachschaden im Wert von mehreren hundert Franken.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (18.01.2024) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Kiosk an der Dorfstrasse eingebrochen.
Sie brach gewaltsam eine Tür auf und verschaffte sich so Zutritt ins Gebäude.
Die Kantonspolizei St.Gallen hat Mitte Januar 2023 neun neue Elektrofahrzeuge vom Typ VW ID.4 und zwei Elektrofahrzeuge vom Typ BMW iX in Dienst gestellt.
Die Fahrzeuge waren Teil einer Ausschreibung im Jahr 2022 und wurden jetzt als erste Tranche an die Kantonspolizei St.Gallen ausgeliefert. Die Fahrzeuge ersetzen herkömmlich angetriebene Fahrzeuge, die aufgrund ihres Alters oder der Kilometerleistung ausser Dienst genommen werden.
Am Donnerstagabend (18.01.2024), kurz vor 22 Uhr, hat ein 20-jähriger Mann beim Driften auf dem Parkplatz Atzmännig die Herrschaft über sein Auto verloren.
Es schleuderte einen Abhang hinunter und kam auf dem Dach liegend im Goldingerbach zum Stillstand.
Am Dienstag (16.01.2024) prallte ein Autolenker aus bisher unbekannten Gründen gegen parkierte Autos auf der Teufener Strasse.
Er verliess sein beschädigtes Fahrzeug und meldete sich am nächsten Morgen bei der Stadtpolizei St.Gallen.
Am Mittwoch (17.01.2024) missachtete ein Autolenker ein rotes Lichtsignal.
Bei der anschliessenden Kontrolle stellte sich heraus, dass er keinen gültigen Fahrausweis vorlegen kann.
Am Donnerstag (18.01.2024), kurz vor 02:20 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung über einen Mann erhalten, der versucht habe, einen Diebstahl aus einem Lieferwagen an der Feldwiesenstrasse zu begehen.
Ein 29-jähriger Marokkaner konnte durch Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen und unter Mithilfe einer Patrouille des Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit anschliessend festgenommen werden. Er wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Mittwoch (17.01.2024), um 07:10 Uhr, ist es auf der Werkstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Mann auf einem E-Bike gekommen.
Der 43-jährige Mann auf dem E-Bike wurde dabei verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Mittwoch (17.01.2023), um 07:20 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Jugendlichen auf einem Mofa gekommen.
Der 16-jährige Jugendliche wurde dabei verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Mittwoch (17.01.2024), um 10:30 Uhr, ist es auf der Herbergstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Der 69-jährige Fussgänger wurde dabei verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Mittwoch (17.01.2024), kurz vor 11:30 Uhr, ist es auf der Ebnaterstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Frau auf einem Velo gekommen.
Die 74-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
In der Zeit zwischen Montag (25.12.2023) und Montagmittag (15.01.2024) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Velokeller eines Mehrfamilienhauses an der Bergholzstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Keller.
Am Mittwoch (17.01.2024), kurz vor 11:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Autogarage an der Simon Frick-Strasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt in die Garage.
Betriebe in Schwimm- oder Strandbädern sollen in Zukunft Alkohol ausschenken dürfen.
Die Regierung hat dafür eine Anpassung des Gastwirtschaftsgesetzes ausgearbeitet. Sie setzt damit das Anliegen der Motion „Alkoholverbot in der Badi aufheben“ aus dem Kantonsrat um.
In der Zeit zwischen Dienstagnacht und Mittwochmorgen (17.01.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Hallenbad an der Martinsbruggstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt ins Gebäude.
Am Dienstag (16.01.2024), kurz vor 13:00 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale eine Meldung über eine Gewässerverschmutzung im Mehlbach erhalten.
Ersten Erkenntnissen zufolge verendeten keine Fische.
Am Mittwoch (17.01.2024), kurz nach 01:00 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Selbstunfall eines Autofahrers gekommen.
Der 38-jährige Mann entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Bei ihm wurde eine Blut und Urinprobe verfügt sowie sein Führerausweis abgenommen.
Am Montag (15.01.2024), kurz vor 11:00 Uhr, ist an der Grenzstrasse eine tote 48-jährige Ukrainerin aufgefunden worden (Polizei.news berichtete).
Die Obduktion der Frau am Institut für Rechtsmedizin am Kantonsspital St.Gallen ergab, dass sie an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung starb.
Die Ausbildung zur Polizistin oder zum Polizisten gliedert sich in drei Phasen. 2023 haben insgesamt 69 Frauen und Männer ihre Ausbildung entweder angefangen, fortgesetzt oder abgeschlossen.
Sie alle setzen sich in ihrer jeweiligen Ausbildungsphase mit verschiedenen Herausforderungen, Fragen oder Erfolgen auseinander.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.