Kürzere Tage, sinkende Temperaturen und Wild auf der Fahrbahn: Während der kalten Jahreszeit steigt die Unfallgefahr für Automobilisten sowie Motorrad- und Velofahrerinnen.
Der TCS rät, bei schlechtem Wetter das Abblendlicht einzuschalten und gibt weitere Tipps, wie man sich verhalten muss, um sicher auf der Strasse unterwegs zu sein.
In der Zeit zwischen Samstagmorgen (07.10.2023) und Sonntagnachmittag (15.10.2023), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Bidemsstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Balkontüre gewaltsam Zugang zur Liegenschaft.
Am Samstag (14.10.2023) parkierte ein Fahrzeuglenker sein Auto am Strassenrand. Da er das Fahrzeug nicht mit der Handbremse sicherte, rollte es die abschüssige Strasse hinunter.
Nach einer Kollision mit einem Baumstrunk überschlug sich das Auto. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Am Sonntag (15.10.2023), kurz nach 2 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen gemeldet worden, dass Fahrzeugteile auf der Eichbergstrasse liegen würden.
Nach Abklärungen der Kantonspolizei St.Gallen stellte sich heraus, dass ein 30-jähriger Autofahrer in fahrunfähigem Zustand einen Selbstunfall verursachte und sich anschliessend von der Unfallstelle entfernte.
Am Sonntag (15.10.2023), kurz vor 04:30 Uhr, wurden der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen zwei Fahrzeugeinbrüche beim Bahnhofplatz gemeldet. Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte ein 21-jährigen Mann anhalten und kontrollieren.
Er trug mutmassliches Deliktsgut auf sich, welches zu den Fahrzeugeinbruchdiebstählen aus derselben Nacht gehören dürfte. Er wurde festgenommen.
Am Samstag (14.10.2023), um 16:30 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Der 87-jährige Autofahrer wurde unbestimmt verletzt. Am Auto entstand Totalschaden.
Am Samstag (14.10.2023), kurz nach 13:30 Uhr, ist es auf der Sarganserstrasse, Höhe Baschärhof, zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Der 68-jährige Autofahrer wurde schwer verletzt. Am Auto entstand Totalschaden.
Am Samstagmorgen, kurz nach 2:30 Uhr belästigte eine männliche Person Frauen in einem Club beim Bohl.
Aus diesem Grund wurde er durch die zuständige Security aus dem Lokal gewiesen.
Am Freitagabend (13.10.2023) wollte die Stadtpolizei St.Gallen eine Gruppe Jugendlicher kontrollieren. Dabei flüchtete eine Person, konnte jedoch angehalten werden.
Es stellte sich heraus, dass er aus einem Jugendheim abgängig war.
Am Samstag (14.10.2023), kurz vor 7 Uhr, ist es auf der Kriessernstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Die 26-jährige fahrunfähige Autofahrerin wurde unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Freitag (13.10.2023), kurz vor 9 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen auf dem Rastplatz Rheintal eine Schwerverkehrskontrolle durchgeführt.
Dabei wurde ein Lastwagen-Chauffeur kontrolliert, welcher weder einen Führer- noch einen Qualifikationsausweis vorweisen konnte.
Am Freitag (13.10.2023), kurz vor 05:30 Uhr, ist es an der Langenrainstrasse zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 24-Jähriger wurde schwer verletzt und von der Rega ins Spital geflogen.
Am Donnerstag (12.10.2023) kam es auf der Rosenbergstrasse zu einer Kollision zwischen einem Fussgänger und einer Motorradfahrerin.
Beide Personen verletzten sich mittelschwer.
In der Zeit zwischen Donnerstagnachmittag und Donnerstagabend (12.10.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Bleichestrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zur Liegenschaft.
Am Donnerstag (12.10.2023), kurz nach 13:30 Uhr, ist es an der Klosterstrasse zu einem Unfall zwischen einem Velo und einem Auto gekommen.
Ein 81-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt und vom Rettungswagen ins Spital gebracht.
Am Donnerstag (12.10.2023), um 18:40 Uhr, ist es auf der Goldacherstrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Motorrädern gekommen. Beide Fahrer wurden verletzt.
Der Rettungsdienst brachte die Verunfallten ins Spital.
Am Donnerstag (12.10.2023), kurz vor 22:15 Uhr, ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Gallusstrasse zu einem Küchenbrand gekommen.
Es entstand Sachschaden von über 20'000 Franken.
Am Mittwoch (11.10.2023) kam es auf der Verzweigung Schönbüelstrasse / Rorschacher Strasse zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einer E-Bike-Fahrerin.
Dabei zog sich die E-Bike-Fahrerin unbestimmte, mittelschwere Verletzungen zu.
Am Mittwochabend (11.10.2023) musste die Stadtpolizei St.Gallen gleich zwei Mal wegen eines Mannes ausrücken, welcher negativ auffiel.
Der betrunkene Mann wurde schliesslich in polizeilichen Gewahrsam genommen. Zudem muss er mit einer Anzeige wegen Gewalt und Drohung rechnen. Alle involvierten Personen wurden auf ihre rechtlichen Möglichkeiten hingewiesen.
Am Mittwoch (11.10.2023), kurz vor 11:30 Uhr, ist es auf der Landstrasse zu einem Unfall zwischen einem Traktor und einem Velo gekommen.
Ein 69-jähriger Mann wurde leicht verletzt.
Am Mittwoch (11.10.2023), kurz vor 11 Uhr, ist es auf der Mittenwaldstrasse zu einem Selbstunfall eines Mountainbikers gekommen.
Der 41-jährige Mann fuhr mit seinem Mountainbike auf einem Bike-Trail, wo er aus unbekannten Gründen die Kontrolle über das Zweirad verlor.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (11.10.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Hotel an der Heiligkreuzstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich auf unbekannte Art und Weise Zugang zum Empfangsbereich.
Am Mittwoch (11.10.2023), kurz vor 12 Uhr, ist es in Rapperswil in einer Tiefgarage zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Ein 90-jähriger Mann und eine 83-jährige Frau wurden leicht verletzt und vom Rettungswagen ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden.
Vor allem ältere Menschen werden Opfer sogenannter Schockanrufe. In den letzten fünf Jahren gab es nach Angaben der Organisation Pro Senectute, die sich für die Rechte von Seniorinnen und Senioren einsetzt, mehr als 43.000 Fälle, in denen Unbekannte Notsituationen vortäuschten. Zusammen mit anderen Delikten rund um finanziellen Missbrauch belief sich die Schadenssumme bei Betroffenen über 55 Jahren im Jahr 2023 auf 675 Millionen Euro.
Gemeinsam mit der Schweizerischen Kriminalprävention SKP gibt die Kapo St. Gallen wichtige Tipps im Umgang mit aggressiven Schockanrufen.
Die Regierung möchte ehemaligen Schülerinnen und Schülern der Privatschule Domino Servite bei der Verarbeitung der eigenen Geschichte helfen. Das Bildungsdepartement stellt ihnen dazu eine Anlaufstelle zur Verfügung.
Betroffene Personen können sich so mitteilen und bei Bedarf an unabhängige, professionelle Beratungs- und Unterstützungsstellen verwiesen werden. Zudem wird im Rahmen der Totalrevision des Volksschulgesetzes überprüft, inwieweit die Aufsicht über die Privatschulen noch weiter ausgebaut werden kann.
Die Betrüger inserieren Wohnmobile und Wohnwagen älteren Baujahres und bieten diese günstig oder sogar gratis an.
Das Ziel dabei ist an Personendaten und Ausweiskopien der potenziellen Opfer zu gelangen.
Am Dienstag (10.10.2023) ereignete sich auf der Zürcher Strasse im Bereich der Autobahneinfahrt ein Verkehrsunfall mit drei involvierten Fahrzeugen.
Eine Person zog sich leichte, unbestimmte Verletzungen zu. An den drei Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Am Dienstag (10.10.2023), kurz nach 10 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem dreirädrigem Motorrad gekommen.
Eine 63-jährige Frau wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Dienstag (10.10.2023), kurz vor 16:30 Uhr, ist es in der Hulftegg zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Ein 19-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt und von der Rega ins Spital geflogen.
Am Dienstag (10.10.2023), kurz nach 19 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Roller gekommen.
Ein 46-jähriger Mann wurde leicht verletzt und vom Rettungswagen ins Spital gefahren.
Zwischen Montag, 23. Oktober 2023, und Donnerstag, 26. Oktober 2023, ersetzt das Strassenkreisinspektorat Gossau den Belag der Wilerstrasse zwischen Gossau und Niederwil.
Dazu wird der Strassenabschnitt beidseitig gesperrt. Die Umleitung führt über Flawil. Die Haltestelle Degenau ist während der Arbeiten aufgehoben.
Am Samstag (14.10.2023) findet in der Stadt St.Gallen der OLMA-Umzug statt. Bereits am Morgen kann es in der Innenstadt sowie im Bereich der Umzugsroute zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Um zirka 12 Uhr sollten die Strassen wieder uneingeschränkt befahrbar sein.
Am Montag (09.10.2023), kurz vor 14:45 Uhr, ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Unterstüdtlistrasse zu einem Küchenbrand gekommen.
Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Montag (09.10.2023), kurz nach Mitternacht, ist es auf der Rietstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen. Ein 24-jähriger Mann war alkoholisiert und ohne Führerausweis unterwegs.
Beim Unfall wurde eine 33-jährige Frau leicht verletzt. An beiden Autos entstand Sachschaden.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Sonntagnachmittag (08.10.2023), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Ferienhaus im Sagenwald eingebrochen.
Sie schlug mit einem Stein eine Fensterscheibe ein und verschaffte sich so Zugang zum Innern des Gebäudes.
In der Zeit zwischen Freitagnachmittag und Sonntagabend (08.10.2023), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Kirchbühlstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zum Gebäude.
Am Samstag (07.10.2023), ist es im Gebiet Wissenberg zu einem tödlichen Bergunfall gekommen. Ein 47-jähriger Deutscher stürzte aus noch ungeklärten Gründen ab wurde dabei tödlich verletzt.
Er wurde vorgängig als vermisst gemeldet.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagmittag (07.10.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Spitzigerfeldstrasse eingebrochen.
Sie gelangte durch den Lichtschacht ins Haus.
Kryptowährungen, respektive die dazugehörenden kryptografischen Schlüssel, können auf verschiedene Arten aufbewahrt werden.
Eine sehr sichere Aufbewahrung von Bitcoin und Co. bietet die Firma Ledger mit ihren Hardware-Wallets.
Am Samstag (07.10.2023), kurz vor 09:40 Uhr, sind auf der St.Gallerstrasse, Höhe Schöntalstrase, ein Auto und ein Motorrad zusammengestossen.
Ein 28-jähriger Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Samstag (07.10.2023), um 08:20 Uhr, ist auf der Goldacherstrasse ein Auto von der Strasse abgekommen und mit einem Kabelader kollidiert.
Die 44-jährige Autofahrerin wurde eher leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Freitag (06.10.2023), um 19:40 Uhr, ist auf der Kasernenstrasse ein Motorrad mit einem Holzzaun kollidiert. Der 47-jährige Fahrer wurde schwer verletzt.
Er wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Am Freitag (06.10.2023), kurz nach 17 Uhr, ist auf der Rorschacherstrasse ein Auto in eine Hauswand geprallt. Der 64-jährige Autofahrer wurde unbestimmt verletzt.
Am Auto und am Haus entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Freitagmittag (06.10.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein ehemaliges Restaurant an der Sonnenbergstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zugang zu den Räumlichkeiten und durchsuchte diese.
Erstmals standen Winterreifen der Dimension „205/60 R16 92H“, die sich für SUVs der unteren Mittelklasse eignen, beim Test im Fokus. Weiter wurde die Grösse „225/45 R17 91H“ getestet, eine der meistverkauften Winterreifendimension für Kompaktfahrzeuge der unteren Mittelklasse. Die Gesamtnote der 32 getesteten Reifen setzt sich aus 70 Prozent Fahrsicherheit und 30 Prozent Umweltbilanz zusammen. Für Elektroautos macht der TCS auf spezielle Auswahlkriterien aufmerksam.
Die Mobilitätsberatung des Touring Club Schweiz testete 32 Winterreifen. Bewertet wurden die Produkte in 19 verschiedenen Testkriterien. Beim Kriterium Fahrsicherheit lag der Fokus neben der Trocken- und Nassperformance auf den Eigenschaften auf winterlicher Fahrbahn. Hierzu wurden die Reifen auf Schnee- und Eisfahrbahn bewertet. Beim Kriterium Umweltbilanz wurden die Fahrleistung, der Abrieb, die Effizienz mit Kraftstoffverbrauch und dem Reifengewicht, das Geräusch und die Nachhaltigkeit der 32 Testreifen beurteilt. Die Tests wurden mit einem VW Golf 8 und mit dem VW T-Roc eingefahren.
Am Mittwoch (04.10.2023), kurz nach 12 Uhr, ist es in einem Schrebergarten Im Bächelacker zu einem Brand von einem Gewächshaus gekommen.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Personen wurden keine verletzt. Während den Löscharbeiten wurde Marihuana gefunden.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.