St. Gallen

Neue Betrugsmasche: Facebook-Gruppe „Ermässigter Bahnspass“ ist Phishing

Cyberkriminelle bieten über eigens dafür erstellte Facebook-Gruppen Waren oder Dienstleistungen zu Schnäppchenpreisen an. Das vorrangige Ziel der Betrüger ist es, die Kreditkartendaten der Opfer zu erlangen.

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Unfall in Schänis SG: Junglenker (19) landet im Bach – Auto weggespült

Am Montag (28.08.2023), kurz vor 20:25 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass ein Auto bei einem Selbstunfall im Ramisbach, entlang der Ramisbachstrasse, gelandet sei. Der 19-jährige Autofahrer konnte sich selbständig aus dem Auto befreien und blieb unverletzt. Das Auto wurde weggeschwemmt und muss im Verlaufe des Dienstags mithilfe der Polizeitaucher geborgen werden.

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Mörschwil SG: Unfall mit vier Autos auf der Autobahn A1 - drei Personen verletzt

Am Montag (28.08.2023), kurz vor 12:30 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1, zwischen St.Gallen Neudorf und Meggenhus, ein Unfall mit vier beteiligten Autos ereignet. Drei Personen wurden dabei leicht verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.

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Stadt St.Gallen SG: Audi-Fahrer (34) kollidiert frontal mit Mauer – zwei Verletzte

Am Sonntagabend (27.08.2023) kam es auf der Rorschacher Strasse zu einem Selbstunfall. Ein 34-jähriger Autofahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, worauf es zu einer Frontalkollision mit einer Mauer kam. Zwei Fahrzeuginsassen wurden leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.

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Kanton St.Gallen: Bevölkerung äussert sich zu neuer Rickenstrasse

Rund 400 Personen haben sich am Mitwirkungsverfahren zur neuen Rickenstrasse beteiligt. Eine Mehrheit in St.Gallenkappel wünscht sich eine Ortsumfahrung, in Ricken sind die Meinungen dazu geteilt. Die Mitwirkenden betrachten mehrheitlich einen Tunnel zwischen Wattwil und Neuhaus weder als zweck- noch als verhältnismässig. Das Tiefbauamt prüft nun die verbleibenden Varianten mittels eines umfangreichen Bewertungsverfahrens.

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Wil SG: Festnahme nach Raub

Am Samstag (26.08.2023), um 21:50 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass soeben ein Tankstellenshop an der Konstanzerstrasse ausgeraubt worden sei. Eine männliche Person mit einem Messer habe mehrere tausend Franken Bargeld erbeutet. Im Zuge der eingeleiteten Fahndung konnte ein 13-jähriger Jugendlicher angehalten und festgenommen werden.

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Rorschacherberg SG: Fussgängerin (55) auf Trottoir angefahren

Am Freitag (25.08.2023), kurz vor 17:50 Uhr, ist eine 55-jährige Frau auf dem Trottoir der Wiesentalstrasse von einem Auto angefahren worden. Gemäss eigenen Angaben hatte ein 82-jähriger Autofahrer beim Einparkieren mutmasslich das Gas- und Bremspedal verwechselt, wodurch das Auto das Parkfeld überquerte und gegen die Fussgängerin prallte.

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Wil SG: Auffahrunfall auf der Autobahn A1 – eine Person verletzt

Am Freitag (25.08.2023), kurz vor 17:35 Uhr, sind auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung Zürich, kurz vor der Autobahnausfahrt Wil, zwei Autos zusammengestossen. Dabei prallte das Auto einer 28-jährigen Frau ins Heck vom Auto einer 32-jährigen Frau. Die 32-Jährige wurde dabei leicht verletzt.

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Rapperswil-Jona SG: Mit Motorrädern gestürzt

Am Freitag (25.08.2023), um ca. 19:30 Uhr, sind auf der Hombrechtikerstrasse, Höhe Gubelgrotte, zwei Motorradfahrer gestürzt. Ein 17-jähriger Motorradfahrer kam in einer Linkskurve zu Fall und wurde dabei leicht verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Ein nachfolgender 18-jähriger Motorradfahrer stürzte ebenfalls, blieb aber unverletzt.

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Stadt St.Gallen SG: Mann (29) auf Bahngleise gestossen – drei Festnahmen

Am Samstag (26.08.2023), kurz nach 01:50 Uhr, hat die Notrufzentrale der Stadtpolizei St.Gallen die Meldung von einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen im Bereich der Gleise 4/5 am Bahnhof St.Gallen erhalten. Im Zuge dieser Auseinandersetzung ist gemäss jetzigen Erkenntnissen ein 29-jähriger Mann auf die Bahngleise gestossen worden. Er wurde verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Drei Männer im Alter von 18 und 19 Jahren wurden festgenommen.

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Stadt St.Gallen SG: Inflagranti bei Einbruch in Kiosk festgenommen

Am Freitag (25.08.2023), kurz nach 01:20 Uhr, hat die Notrufzentrale der Stadtpolizei St.Gallen die Meldung bekommen, dass soeben zwei Personen in einen Kiosk am Unteren Graben einbrechen würden. Patrouillen der Stadtpolizei St.Gallen konnten daraufhin zwei 16-jährige Jugendliche festnehmen. Sie wurden der Kantonspolizei St.Gallen übergeben.

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Bad Ragaz SG: Rennvelofahrer flüchtet nach Zusammenstoss mit Mountainbike

Am Donnerstag (24.08.2023), kurz nach 18:10 Uhr, ist ein unbekannter Rennvelofahrer auf der Rheindammstrasse mit einem 6-jährigen Mädchen auf ihrem Mountainbike zusammengestossen. Trotz Zurufen weiterer Anwesenden entfernte sich der unbekannte Mann von der Unfallstelle, ohne sich um das leicht verletzte Mädchen zu kümmern. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.

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Publireportagen

Betrugsmasche: Disney+ Phishing-Mail – Zahlungsinformationen aktualisieren

Betrüger versenden E-Mail-Nachrichten, die vorgeblich von Disney+ stammen, und täuschen potenziellen Opfern vor, dass eine Aktualisierung ihrer Zahlungsinformationen erforderlich sei. Das Ziel der Betrüger ist es dabei, Zugang zu den Login- sowie Kreditkartendaten der Opfer zu erhalten.

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Zuzwil SG: Wohnhaus mit Scheune in Vollbrand geraten

Am Mittwoch (23.08.2023), kurz vor 10:15 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Brand eines Wohnhauses mit angebauter Scheune an der Kirchstrasse gemeldet worden. Menschen und Tiere wurden keine verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere 100‘000 Franken. Die Brandursache ist nicht bekannt.

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Bad Ragaz SG: Mann (Libyer, 21) nach Diebstahl festgenommen

Am Dienstag (22.08.2023), kurz nach 2 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen eine Person gemeldet worden, welche auf dem Pannenstreifen der Autobahn A13 zu Fuss unterwegs sei. Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte einen 21-jährigen Mann anhalten und kontrollieren. Er trug mutmassliches Deliktsgut auf sich, welches zu einem Fahrzeugeinbruchdiebstahl aus derselben Nacht gehören dürfte. Er wurde festgenommen.

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Unfall in Walenstadt SG: Gleitschirmpilot (32) stürzt nach Zusammenprall ab

Am Dienstag (22.08.2023), kurz vor 18:30 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale ein Unfall zwischen zwei Personen mit Gleitschirmen gemeldet worden. Nach einem Zusammenprall in der Luft mit einer Kollegin ist ein 32-jähriger Gleitschirmpilot beim Strandbad an der Kasernenstrasse abgestürzt und wurde dabei unbestimmt verletzt.

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Wappen des Kantons St.Gallen



Die Polizei im Kanton St.Gallen

Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.

Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.


Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.

Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:

  • Kriminalpolizei
  • Regionalpolizei
  • Sicherheitspolizei
  • Verkehrspolizei
  • Technik & Logistik

Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen

Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.

Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen

Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.


Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist.

Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik

Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.

In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.

Die Regionalpolizei in St. Gallen

Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.

Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen

Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.

Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.

Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule

Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.

Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen

Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.

Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen

Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.

Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime

Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.

Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen

Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.


Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.

Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.

Onlineangebot der Polizei St. Gallen

Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.


Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar.

Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber

Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:

  • Schweizer Bürgerrecht
  • Wohnsitz in der Schweiz
  • Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
  • Führerschein Kat. B
  • Einwandfreier Leumund
  • EDV-Grundkentnisse

Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.

Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.

Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.

Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.



Wissenswertes zum Kanton St. Gallen

Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.