In der Zeit zwischen Freitagabend und Sonntagmorgen (03.09.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen sieben Personen wegen Fahrunfähigkeit zur Anzeige gebracht.
Vier Personen wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen, drei weiteren wurde die Weiterfahrt untersagt. Zwei Personen mussten eine Blut- und Urinprobe abgeben.
Am Sonntag (03.09.2023), um 00:05 Uhr, hat ein 17-jähriger Rollerfahrer auf der Schönauerstrasse einen Selbstunfall verursacht.
Dabei verletzte er sich unbestimmt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Samstag (02.09.2023), um 18:25 Uhr ist ein 33-jähriger Mann mit seinem Motorrad von der Wildhauserstrasse abgekommen und im Simmibach gelandet.
Er verletzte sich unbestimmt.
Am Samstag (02.09.2023), um 09:15 Uhr, erlitt ein 69-jähriger Mann unbestimmte Kopfverletzungen bei einem Selbstunfall mit seiner Vespa auf der Gerenstrasse.
Er musste mit der Rega ins Spital geflogen werden. Nach ersten Erkenntnissen trug er bei dem Unfall keinen Helm.
Am Samstag (02.09.2023), kurz nach 02:20 Uhr, verursachte ein 37-Jähriger auf der Benknerstrasse einen Selbstunfall mit seinem E-Scooter.
Er stürzte auf die Fahrbahn und verletzte sich leicht. Er wurde für fahrunfähig befunden.
Am Freitag (01.09.2023), um 21:30 Uhr, kam es auf der Hulfteggstrasse zur Streifkollision zwischen zwei Motorrädern.
Dabei verletzten sich beide Fahrer und mussten ins Spital gebracht werden.
Am Freitag (01.09.2023), um 07:45 Uhr, konnte eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen einen 17-jährigen Algerier dabei beobachten, wie er gerade ein unverschlossenes Auto an der Böhlstrasse durchsuchte. Daraufhin konnte er festgenommen werden.
Nach bisherigem Kenntnisstand dürfte er auch für weitere Delikte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Frage kommen.
Am Donnerstagnachmittag (31.08.2023) ist es auf der Heinrichsbadstrasse zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein Fahrradfahrer stürzte aus noch unbekannten Gründen und verletzte sich dabei lebensbedrohlich.
Am Freitag (01.09.2023), um 18:20 Uhr, hat sich ein 62-Jähriger auf der Ochsensandstrasse bei einem Selbstunfall leicht verletzt. Er stürzte mit seinem Mofa ins Wiesland.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen ordnete bei ihm eine Blut- und Urinprobe an.
Am Freitag (01.09.2023), um 14:55 Uhr, ist das E-Bike einer 70-Jährigen auf der Langäulistrasse mit einem Auto kollidiert.
Die E-Bike-Fahrerin verletzte sich dabei leicht und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Samstag (02.09.2023), kurz nach Mitternacht, hat ein 58-jähriger Autofahrer auf der Autobahn A1 einen Selbstunfall im Baustellenbereich verursacht.
Der Mann wurde durch die Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen für fahrunfähig befunden. Bei ihm wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet.
Am Freitag (01.09.2023), um 09:40 Uhr, ist es in Wolfikon zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 60-jähriger Landwirt wurde im Armbereich von einem gekippten Fahrzeug eingeklemmt und dabei unbestimmt verletzt.
Am Freitag (01.09.2023), um 07:10 Uhr, ist es auf der Churerstrasse zu einem Zusammenprall zwischen zwei Autos gekommen. Dabei wurde ein 26-jähriger Mann unbestimmt verletzt.
Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Donnerstag (31.08.2023), um 16.20 Uhr, konnte eine Anruferin zwei Männer beobachten, welche ein Auto an der Auerstrasse durchsuchten und informierte daraufhin die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen.
Ausgerückte Patrouillen konnten zwei auf das Signalement passende Männer anhalten und festnehmen.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (31.08.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft am Unteren Graben eingebrochen.
Sie gelangte durch ein Fenster gewaltsam in das Gebäude.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (31.08.2023) ist in einen Gastrobetrieb an der Rorschacher Strasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zum Innern und durchsuchte dort diverse Behältnisse.
Am Donnerstag (31.08.2023), kurz vor 07:50 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos und anschliessend einem Folgeunfall zwischen drei weiteren Autos gekommen.
Eine 28-jährige Frau begab sich anschliessend selbständig in ärztliche Behandlung. Eine 34-jährige Frau musste vom Rettungsdienst mit unbestimmten Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstag (31.08.2023) um 1 Uhr nachts ist an der St.Georgen-Strasse ein ungenügend gesichertes Fahrzeug von einem Kiesplatz in Richtung eines Baches gerollt.
Bei einer Böschung kippte das Fahrzeug auf die linke Seite. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Mittwoch (30.08.2023), kurz nach 15:30 Uhr, ist ein 51-jähriger Pole nach Bootseinbrüchen in einer Werft am Strandweg festgenommen worden.
Mitarbeiter der Wert beobachteten auf dem Areal einen unbekannten Mann, welcher sich auf dem Bootssteg befand. Weiter konnte beobachtet werden, wie der Unbekannte unter einer Bootsdecke hervorkroch.
Am Mittwoch (30.08.2023), kurz vor 22:40 Uhr, ist es an der Sonneggstrasse zu einem Selbstunfall mit einem E-Bike gekommen. Der 66-jährige E-Bikefahrer wurde dabei leicht verletzt.
Er war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Am Mittwoch (30.08.2023), um 15:20 Uhr, ist es auf der Hulfteggstrasse während eines Abbiegemanövers zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Dabei wurde ein 19-jähriger Motorradfahrer unbestimmt verletzt. Er musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Mittwoch (30.08.2023), kurz vor 9 Uhr, hat sich auf der Rapperswilerstrasse ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Der 20-jährige Autofahrer wurde von einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen als fahrunfähig eingestuft. Am frühen Abend wurde er bereits wieder von der Polizei als Fahrer seines Autos angehalten.
Am Donnerstag (31.08.2023), kurz nach 3 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale eine automatische Alarmmeldung aus einem Lebensmittelverarbeitungsbetrieb der Migros an der Industriestrasse erhalten.
Aus bislang unbekannten Gründen ist aus einer Kühlanlage Ammoniak ausgetreten.
Am Donnerstag, 7. September 2023, beginnt das Tiefbauamt mit den Bauarbeiten für die Umgestaltung der St.Gallerstrasse in Sargans im Abschnitt Markthalle bis Knoten Bergwerk Gonzen. Der Strassenraum wird für alle Verkehrsteilnehmenden sicherer gestaltet.
Die Arbeiten erfolgen in halbseitiger Bauweise. Der Verkehr wird mit einer Lichtsignalanlage mit Busbevorzugung geregelt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2025.
In der vergangenen Woche wurden aufgrund von Reklamationen Schwerpunktkontrollen im Bereich der Baustelle Mühleggweiher bis Höhe Bitzistrasse gemacht.
Über 60 Auto- und Zweiradfahrende wurden für gesetzeswidriges Verhalten gebüsst.
Am Dienstagnachmittag (29.08.2023) fiel bei einer Verkehrskontrolle ein Fahrzeug mit überhöhter Geschwindigkeit auf.
Der Fahrer missachtete das Haltezeichen der Stadtpolizei St.Gallen und flüchtete.
Am späten Dienstagnachmittag (29.08.2023) konnte die Stadtpolizei St.Gallen zwei Einbrecher auf frischer Tat ertappen und festnehmen.
Die zwei Männer wurden der Kantonspolizei St.Gallen für die weitere Fallbearbeitung übergeben.
Cyberkriminelle bieten über eigens dafür erstellte Facebook-Gruppen Waren oder Dienstleistungen zu Schnäppchenpreisen an.
Das vorrangige Ziel der Betrüger ist es, die Kreditkartendaten der Opfer zu erlangen.
Am Dienstagnachmittag (29.08.2023), kurz vor 15:30 Uhr, hat eine Frau der Kantonalen Notrufzentrale gemeldet, dass mehrere Personen in ein Wohnmobil an der Bahnhofstrasse eingedrungen seien.
Mitarbeitende der Kantonspolizei St.Gallen konnten daraufhin drei Männer festnehmen.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (30.08.2023) hat an der Bahnhofstrasse eine unbekannte Täterschaft das Fenster eines Restaurants aufgedrückt.
Sie gelangte so ins Innere und durchsuchte die Kasse sowie das Portemonnaie.
Am Wochenende vom 9. und 10. September 2023, erneuert das Tiefbauamt den Deckbelag auf der Uznacherstrasse in Rapperswil-Jona.
Im Abschnitt von Baummuseum bis Unter Staffeln ist die Strasse während den Arbeiten für sämtlichen Verkehr gesperrt. Eine Umleitung ist signalisiert.
Ab Samstagabend, 9. September 2023, sperrt das Strassenkreisinspektorat Gossau die Toggenburgerstrasse in Wil übers Wochenende beidseitig. Mit dem Einbau eines lärmarmen Deckbelags werden die Bauarbeiten abgeschlossen.
Der Verkehr zwischen Wil und Rickenbach wird bis Montagmorgen umgeleitet.
Am Montag (28.08.2023), kurz vor 20:25 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass ein Auto bei einem Selbstunfall im Ramisbach, entlang der Ramisbachstrasse, gelandet sei.
Der 19-jährige Autofahrer konnte sich selbständig aus dem Auto befreien und blieb unverletzt. Das Auto wurde weggeschwemmt und muss im Verlaufe des Dienstags mithilfe der Polizeitaucher geborgen werden.
Am Montag (28.08.2023), kurz vor 12:30 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1, zwischen St.Gallen Neudorf und Meggenhus, ein Unfall mit vier beteiligten Autos ereignet.
Drei Personen wurden dabei leicht verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Sonntagabend (27.08.23) rollte an der St.Georgen-Strasse ein nicht ausreichend gesichertes Fahrzeug in den Wenigerweier.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Am Sonntag (09.07.2023), kurz nach 01:45 Uhr, hat eine semistationäre Messanlage auf der Autobahn A1 zwischen Uzwil und Wil einen Raser mit 208 km/h erfasst.
Mittlerweile konnte ein 20-jähriger Nordmazedonier als verantwortlicher Autofahrer ermittelt werden.
Am Sonntagabend (27.08.2023) kam es auf der Rorschacher Strasse zu einem Selbstunfall.
Ein 34-jähriger Autofahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, worauf es zu einer Frontalkollision mit einer Mauer kam. Zwei Fahrzeuginsassen wurden leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Rund 400 Personen haben sich am Mitwirkungsverfahren zur neuen Rickenstrasse beteiligt.
Eine Mehrheit in St.Gallenkappel wünscht sich eine Ortsumfahrung, in Ricken sind die Meinungen dazu geteilt. Die Mitwirkenden betrachten mehrheitlich einen Tunnel zwischen Wattwil und Neuhaus weder als zweck- noch als verhältnismässig. Das Tiefbauamt prüft nun die verbleibenden Varianten mittels eines umfangreichen Bewertungsverfahrens.
Am Sonntag (27.08.2023), kurz vor 13:30 Uhr, hat sich auf der Eichenstrasse ein Selbstunfall ereignet.
Ein 51-jähriger Mann ist mit seinem Auto in einen Niederflurcontainer geprallt. Er war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Am Montag, 4. September 2023, startet das Tiefbauamt an der Thalerstrasse auf Höhe der Verzweigung Wilenstrasse mit den Bauarbeiten für die neue Fussgängerquerung.
Der Einlenker der Wilenstrasse wird ebenfalls angepasst. Eine Lichtsignalanlage regelt den Verkehr während der Bauzeit. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende November 2023.
Am Sonntag (27.08.2023), um 05:40 Uhr, hat die Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Einbruch in ein Geschäft an der Rorschacherstrasse erhalten.
Beim Eintreffen der aufgebotenen Polizeipatrouillen hatte die Täterschaft das Geschäft bereits verlassen.
Am Samstag (26.08.2023), um 21:50 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass soeben ein Tankstellenshop an der Konstanzerstrasse ausgeraubt worden sei. Eine männliche Person mit einem Messer habe mehrere tausend Franken Bargeld erbeutet.
Im Zuge der eingeleiteten Fahndung konnte ein 13-jähriger Jugendlicher angehalten und festgenommen werden.
Am Sonntag (27.08.2023), um 01:50 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass soeben in ein Verkaufsgeschäft an der Hauptstrasse eingebrochen werde.
Ausgerückte Polizeipatrouillen konnten einen 32-jährigen Mann inflagranti festnehmen.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (25.08.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Velogeschäft an der Baumgartenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich mutmasslich über eine Hintertür gewaltsam Zugang zu dem Geschäft.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (25.08.2023) ist in einen Gastrobetrieb an der Toggenburgerstrasse eingebrochen worden.
Eine unbekannte Täterschaft gelangte über ein Fenster gewaltsam in das Gebäude.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.