Am Donnerstag (26.01.2023), kurz nach 11 Uhr, haben unbekannte Täterschaften versucht in mehrere Fahrzeuge einzubrechen. Es gelang ihnen aus einem unverschlossenen Auto ein Portemonnaie zu stehlen.
Drei Algerier, im Alter von 31, 29 und 15 Jahren, konnten von der Kantonspolizei St.Gallen festgenommen werden.
Die Kantonspolizei St.Gallen erinnert daran, dass ab Mittwoch (01.02.2023), auf abgabepflichtigen Nationalstrassen die neue Autobahnvignette 2023 angebracht sein muss. Bei Routinekontrollen wird auch die Gültigkeit der Vignette überprüft.
Die Übergangsfrist für den Wechsel der Vignette läuft diesen Mittwoch ab. Danach ist nur noch die Autobahnvignette für das Jahr 2023 gültig.
Zwischen der Schweiz und Österreich soll eine Autobahnverbindung entstehen. Das Land Österreich hat diese Woche über eine neue Linienführung informiert, die vertieft geprüft werden soll.
Der Kanton ist mit dieser Prüfung nicht einverstanden. Er zweifelt die Zweckmässigkeit der neuen Linienführung an. Zudem würden die Planungen um Jahre zurückgeworfen. Deshalb fordert der Kanton, die bislang am besten abgesicherte und zweckmässigste Variante weiterzuverfolgen und die Planungen rasch voranzutreiben.
Am Mittwoch (25.01.2023), kurz nach 9:30 Uhr, ist im Skigebiet Chäserrugg ein 67-jähriger Skifahrer verunfallt. Dabei wurde er schwer verletzt und musste von der Luftrettung AP3 ins Spital geflogen werden.
Dort verstarb der Mann in Folge seiner Verletzungen.
Das Kontrollschild SG 4 hat einen neuen Besitzer. Der Vertrag mit dem Höchstbietenden wurde aufgelöst, weil die Zahlung nicht erfolgte.
Nun geht die Nummer an die Person mit dem zweithöchsten Angebot im Umfang von 179'600 Franken.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 25. Januar 2023 das Generelle Projekt für den Bau des Autobahnanschlusses Witen mit Zubringer an die Autobahn A1 in St. Gallen genehmigt.
Das Bauwerk ermöglicht die direkte Anbindung der Region Rorschach an die A1. Die Kosten belaufen sich auf rund 100 Millionen Franken.
Am Montagabend (16.01.2023) haben drei vorerst unbekannte, vermummte Personen an der Spitalgasse zwei Männer überfallen.
In der Zwischenzeit konnten drei jugendliche Schweizer als Täter ermittelt werden.
Am Dienstag vor einer Woche (17.01.2023), um 18:40 Uhr, ist es auf der Bahnhofstrasse zu einem Zusammenprall zwischen zwei Autos gekommen. Eine unbekannte Person fuhr davon ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Dienstag (24.01.2023), um 21:35 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 53-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Er suchte selbstständig einen Arzt auf. Eine 42-jährige Frau verliess die Unfallörtlichkeit, ohne sich um die Schadenregulierung oder den verletzten Mann zu kümmern.
Am Dienstag (24.01.2023), kurz nach 17:35 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Ein 89-jähriger Mann wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Dienstag (24.01.2023), kurz nach 7 Uhr, ist ein Auto auf der Bleichestrasse in einen Betonpoller geprallt. Ein 26-jähriger Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft.
Es entstand Sachschaden im Wert von über 10'000 Franken.
Am Montag (23.01.2023), um 13:55 Uhr, ist es auf der Volksgartenstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Ein 67-jähriger Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
Jedes Jahr verletzen sich über 285 000 Personen infolge von Stürzen. Bei jedem fünften dieser Stürze ist ein unvorteilhafter Boden der Grund, ganz besonders bei winterlichen Bedingungen wie Schnee und Eis.
Aber auch schadhafte, verschmutzte und nasse Böden stellen ein Risiko dar. Die BFU gibt Tipps für mehr Sicherheit im Winter.
In der Zeit zwischen Sonntagabend und Montagmorgen (23.01.2023), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft an der St. Leonhardstrasse eingebrochen.
Auf bislang unbekannte Art und Weise verschaffte sie sich gewaltsam Zutritt ins Geschäft.
Am Montag (23.01.2023), um 17:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos gekommen. Dabei wurde eine 68-jährige Frau leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Ein 37-jähriger Mann war alkoholisiert. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 10'000 Franken.
Am Freitag (20.01.2023), mutmasslich in der Zeit zwischen 20 Uhr und 22 Uhr, ist ein 89-jähriger Mann wahrscheinlich in der Nähe des Bahnhofes von unbekannten Jugendlichen traktiert worden. Dabei wurde er unbestimmt verletzt. Die Jugendlichen flüchteten anschliessend in unbekannte Richtung.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In der Zeit zwischen Donnerstagnachmittag und Montagmorgen (23.01.2023), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Baumagazin an der Marktstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt ins Magazin.
Am Sonntagnachmittag (22.01.2023) ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Wattstrasse zu einem Brand gekommen. Der Brand konnte durch die Bewohnerinnen gelöscht werden.
Es wurde niemand verletzt.
Am Sonntag (22.01.2023), kurz vor 03:30 Uhr, ist es "im Dorf" zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Der 22-jähriger Mann war alkoholisiert. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Um 18.30 Uhr kam es auf der Autobahn A3 (Gemeindegebiet Benken SG) zu einer Kollision mit drei beteiligten Fahrzeugen.
Eine 23-jährige Autolenkerin war mit ihrem Personenwagen in Fahrtrichtung Chur auf der rechten Fahrspur unterwegs.
Am Sonntagmorgen (22.01.2023), kurz vor 3 Uhr, ist bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung von einem Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Allmeindstrasse eingegangen.
Als mögliche Brandursache steht ein vergessener Adventskranz im Vordergrund.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen (22.01.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Café am Zahnersmüliweg eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch eine Tür Zutritt in das Lokal.
Am Freitag (20.01.2023), kurz nach 17:05 Uhr, sind auf der Unterdorfstrasse, Höhe 'Kriessner Wäldli', zwei Autos frontal zusammengestossen. Ein weiteres Auto prallte in die Unfallautos.
Eine Fahrerin wurde leicht verletzt ins Spital gebracht. Alle drei Autos wurden total beschädigt. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Am Samstag (21.01.2023), hat die Kantonspolizei St.Gallen nach einer Fahndung einen Tunesier und einen Algerier festgenommen.
Sie werden verdächtigt, vorgängig Einbruchdiebstähle begangen zu haben.
Am Freitagabend (20.01.2023), kurz vor 18:45 Uhr, ist im Weiler 'Spitze' in einem Wohnhaus mit angebauter Remise ein Brand entdeckt worden. Die Liegenschaft geriet anschliessend in Vollbrand. Es entstand ein Sachschaden im Wert von mehreren 100'000 Franken.
Die Brandursache ist nicht bekannt.
Am Donnerstag (19.01.2023), um 14 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 Fahrtrichtung Zürich, kurz vor dem Rastplatz Wildhaus, zu einem Zusammenprall zwischen einem weissen BMW und einem weissen Mercedes gekommen.
Der Unfallhergang ist zurzeit noch unklar.
Die Täterschaft publiziert betrügerische Angebote nicht nur auf Online-Plattformen, sondern auch in analogen Medien.
Für die Kommunikation weichen die Betrüger dann aber auf den digitalen Weg aus.
Am Freitagmorgen (20.01.2023) hat sich im Westen der Stadt ein Verkehrsunfall ereignet. Aus Übermüdung fuhr ein 20-Jähriger mit einem Lieferwagen bei einer Anlieferung in eine Wand.
Am Fahrzeug entstand Totalschaden, der Fahrer blieb unverletzt.
Am Donnerstagnachmittag (19.01.2023), in der Zeit zwischen 13:50 Uhr und 15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Seestrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch ein Fenster Zutritt ins Haus.
Am Donnerstag (19.01.2023), kurz nach 13:40 Uhr, ist es bei der Sommerau zu einem Brand eines Elektrostaplers gekommen. Die Feuerwehr konnte diesen rasch löschen. Es wurde niemand verletzt.
Der Sachschaden beläuft sich auf rund 100'000 Franken.
Ein Brand hat am Mittwochmorgen (18.01.2023) einen Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken verursacht.
Kurz nach 3:20 Uhr meldete ein Passant der Kantonalen Notrufzentrale offenes Feuer aus einem Restaurant.
Die Sirenen müssen periodisch überprüft werden, denn im Ereignisfall können sie nur zuverlässig alarmieren, wenn sie auch richtig funktionieren. Am Mittwoch1. Februar 2023 findet deshalb in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Wie in den letzten Jahren werden gleichzeitig auch die Alertswiss-Kanäle getestet.
Die Zahl der Alertswiss-Nutzerinnen und –Nutzer beträgt derzeit rund 1,8 Millionen, das entspricht ca. 20 Prozent der Bevölkerung der Schweiz.
Am Mittwochnachmittag (18.01.2023) ist es auf der Speicherstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen. Eine 75-jährige Frau war stadteinwärts unterwegs, als ihr Fahrzeug auf der mit Schnee bedeckten Fahrbahn in einer Kurve rutschte und mit einer Betonmauer kollidierte.
Zur Kontrolle musste die 75-Jährige ins Spital. Es entstand mittlerer Sachschaden.
Am Montagmorgen (16.01.2023) haben Klimaaktivisten kurz nach 7:30 Uhr am Flughafen St.Gallen-Altenrhein eine Kundgebung gestartet.
Sie wollten damit gegen die Klimakrise und das WEF in Davos mobil machen.
Das Kantonsgericht St.Gallen hat am 17. Januar 2023 im Wattwiler Zugfall (ST.2022.111-SK3) die Verurteilung des heute 33-jährigen Beschuldigten wegen versuchten Mordes zu einer Freiheitsstrafe von 12 Jahren bestätigt.
Der Beschuldigte hat nach Auffassung des Gerichts besonders skrupellos gehandelt.
Am Mittwoch (18.01.2023), um 23:30 Uhr ist es bei der Autobahneinfahrt nach Wil zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Eine 50-jährige Frau wurde als fahrunfähig eingestuft.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Das Ausschaffungsgefängnis Bazenheid hat per Ende 2022 seinen Betrieb eingestellt. Grund dafür ist ein Urteil des Bundesgerichts.
Bis zur Eröffnung der Erweiterung des Regionalgefängnisses Altstätten bringt der Kanton St.Gallen Häftlinge in ausländerrechtlicher Administrativhaft im ehemaligen Flughafengefängnis im Kanton Zürich unter.
In der Zeit zwischen Montag- und Dienstagnachmittag (17.01.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der Marktgasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch eine Tür Zutritt in das Lokal.
Am Dienstag (17.01.2023), um 15:50 Uhr, ist es auf der Neuen Industriestrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Dabei wurde eine 28-jährige Frau unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Dienstag (17.01.2023), kurz nach 23 Uhr, ist es auf der Schlüsselstrasse zu einem bewaffneten Raub gekommen.
Der mutmassliche Täter, ein 16-jähriger Marokkaner, konnte angehalten und festgenommen werden.
Am Dienstag (17.01.2023), um 6:30 Uhr, ist es auf der Oberdorfstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen. Die Unfallhergang in unklar. Eine 42-jährige Frau wurde dabei schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Eine Drohung gegen das Berufs- und Weiterbildungszentrum hat am Mittwoch (11.01.2023) einen Grosseinsatz ausgelöst.
Die Kantonspolizei hat kurz nach 7:00 Uhr Kenntnis von einem anonymen Drohanruf erhalten. Die Standorte in Rorschach und Altstätten wurden darauf evakuiert und die Gebäude nach möglichen Gefahren durchsucht.
Am Mittwoch (18.01.2023), kurz nach 03:20 Uhr, ist in einem Restaurant an der Felseggstrasse ein Brand entdeckt worden. Das Haus geriet anschliessend in Vollbrand. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren 100‘000 Franken.
Die Brandursache ist nicht bekannt.
Am Montag (16.01.2023) ist es auf der Fürstenlandstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin gekommen.
Die ältere Frau verletzte sich dabei lebensbedrohlich und wurde durch die Rettung ins Spital gebracht.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.