Am Dienstag (17.01.2023), um 6:30 Uhr, ist es auf der Oberdorfstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen. Die Unfallhergang in unklar. Eine 42-jährige Frau wurde dabei schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Eine Drohung gegen das Berufs- und Weiterbildungszentrum hat am Mittwoch (11.01.2023) einen Grosseinsatz ausgelöst.
Die Kantonspolizei hat kurz nach 7:00 Uhr Kenntnis von einem anonymen Drohanruf erhalten. Die Standorte in Rorschach und Altstätten wurden darauf evakuiert und die Gebäude nach möglichen Gefahren durchsucht.
Am Mittwoch (18.01.2023), kurz nach 03:20 Uhr, ist in einem Restaurant an der Felseggstrasse ein Brand entdeckt worden. Das Haus geriet anschliessend in Vollbrand. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren 100‘000 Franken.
Die Brandursache ist nicht bekannt.
Am Montag (16.01.2023) ist es auf der Fürstenlandstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin gekommen.
Die ältere Frau verletzte sich dabei lebensbedrohlich und wurde durch die Rettung ins Spital gebracht.
Am Montag (16.01.2023), in der Zeit zwischen 14:50 Uhr und 17:00 Uhr, hat eine 66-jährige Frau einer unbekannten Täterschaft, die sich als falsche Polizeiangehörige ausgaben, Bargeld im Wert von rund 30'000 Franken übergeben.
Die 66-jährige Frau erhielt einen sogenannten Schockanruf von einer angeblichen Polizistin.
Am Montagmorgen (16.01.2023), in der Zeit zwischen 6:20 Uhr und 7:15 Uhr, sind in Kaltbrunn, Gams, Sargans, Grabs und Uznach sechs Autos und ein Lieferwagen angehalten worden, welche die Front- und teilweise Seitenscheiben nicht genügen vom Eis befreit hatten.
Die fehlbaren Fahrzeugfahrenden werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Montag (16.01.2023), kurz nach 19:25 Uhr, ist es auf der Autobahn zu einem Unfall mit einem Auto gekommen. Eine 35-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Sonntag (15.01.2023), um 23 Uhr, ist es in einer Wohnung an der Industriestrasse zu einem Brand gekommen. Die Feuerwehr konnte diesen rasch löschen. Es wurde niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 20'000 Franken.
Die Brandursache ist noch nicht bekannt.
Am Montag (16.01.2023), kurz nach 9:20 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen. Eine 30-jährige Frau wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Es entstand Sachschaden im Wert von über 10'000 Franken.
In der Zeit zwischen Sonntagmittag und Montagmorgen (16.01.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft an der Bernhardzellerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch eine Tür Zutritt ins Gebäude.
In der Zeit zwischen Freitagnachmittag und Montagmorgen (16.01.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Baustellenmagazin an der Leimenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch die Tür Zutritt ins Baustellenmagazin.
Der Winter ist zurück und damit sind vereiste Scheiben wieder keine Seltenheit.
Bitte befreit eure Fahrzeuge vor der Wegfahrt komplett von Schnee und Eis, damit eine gute und umfassende Sicht jederzeit gewährleistet ist.
Seit Montagmorgen (16.01.2023), kurz nach 7:30 Uhr, führte eine Gruppe von 14 Personen am Flughafen St.Gallen-Altenrhein eine Kundgebung durch. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete.
Nach Gesprächen zwischen der Kantonspolizei St.Gallen und den Demonstrierenden willigten diese ein, die Kundgebung freiwillig zu beenden. Es wird keine strafrechtliche Konsequenzen haben.
Die Kantonspolizei St. Gallen setzt bei ihrer Arbeit auf einen proaktiven Gewaltschutz, um zielgerichtete Gewalt möglichst zu verhindern. Auch wenn Stalking in der Schweiz keinen eigenen Straftatbestand darstellt, sollten Opfer die Behörden frühzeitig einschalten. Um eine Eskalation zu verhindern, ist es wichtig, dem Täter frühzeitig Grenzen aufzuzeigen.
In der Kapo St. Gallen ist das Bedrohungsmanagement für die Einschätzung und die Entschärfung dieser Situationen zuständig.
Seit Montagmorgen (16.01.2023), kurz nach 7:30 Uhr, führt eine Gruppe von rund 12 Personen am Flughafen St.Gallen-Altenrhein eine Kundgebung durch. Der Flugverkehr ist nicht eingeschränkt und sicher.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht den Kontakt zu den Aktivisten.
Am Samstagnachmittag (14.01.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen einen 53-jährigen Mauretanier, einen 27-jährigen Tunesier sowie einen 28-jährigen Marokkaner festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen Einschleichdiebstähle in Fahrzeuge am Bahnhofplatz begangen zu haben.
Bei den Festnahmen konnte mutmassliches Deliktsgut sichergestellt werden.
Am Sonntagmorgen (15.01.2023) beschleunigte ein Fahrzeuglenker sein Auto so stark, dass das Heck ausbrach und er die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Anschliessend kam es zur Kollision mit zwei parkierten Personenwagen.
Ein Fussgänger wurde dabei ebenfalls touchiert und leicht verletzt.
Am Samstag (14.01.2023), kurz nach 17:20 Uhr, ist es an der Industriestrasse zu einem Zusammenstoss zwischen einem E-Bikefahrer und einem Fussgänger gekommen.
Der 51-jährige E-Bikefahrer wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Er war in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
Am Samstag (14.01.2023), in der Zeit zwischen 16 Uhr und 18:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses eingebrochen.
Die Täterschaft gelangte über die unverschlossene Haupteingangstür zu den Wohnungen.
Am Samstag (14.01.2023), in der Zeit zwischen 18:20 Uhr und 20:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Erlenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zutritt zum Haus und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Am Samstag (14.01.2023), kurz nach 23:10 Uhr, ist es auf dem Brauerweg zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Der 46-jährige Autofahrer entfernte sich vom Unfallort, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.
Er konnte kurze Zeit später in St.Gallen angetroffen und kontrolliert worden.
Am Freitagabend (13.01.2023) kam es auf der Tablatstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger.
Der Fussgänger wurde auf dem Fussgängerstreifen angefahren und unbestimmt verletzt.
Am Freitag (13.01.2023), in der Zeit zwischen 6 Uhr und kurz nach 15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus im Ufhofen eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich gewaltsam über eine Tür Zugang zu den Räumlichkeiten und durchsuchte diese.
Am Freitag (13.01.2023), um 17:45 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einer Auffahrkollision zwischen drei Autos gekommen. Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.
Am Freitag (13.01.2023), kurz nach 17:45 Uhr, ist es auf der Rütistrasse zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem 8-jährigen Kind gekommen. Der Junge zog sich dabei leichte Verletzungen zu.
Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Freitag (13.01.2023), kurz vor 19:15 Uhr, ist ein Auto mit einem Kandelaber an der St.Gallerstrasse zusammengestossen. Ein 73-Jähriger Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft.
Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
Am Samstag (14.01.2023), kurz vor 02:45 Uhr hat eine vorerst unbekannte Täterschaft versucht, in ein Firmengebäude an der Waisenhausstrasse einzubrechen.
Dabei wurde sie überrascht und flüchtete. Der mutmassliche Einbrecher, ein 33-jähriger Tunesier, konnte kurze Zeit später festgenommen werden.
Am Samstag (14.01.2023), kurz nach 3 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall mit anschliessender Folgekollision gekommen. Ein 37-Jähriger Autofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Autobahn musste für mehrere Stunden gesperrt werden.
Am Mittwoch (11.01.2023), kurz nach 18:35 Uhr, ist ein 15-jähriger Jugendlicher auf der Martingsbruggstrasse ausgeraubt und geschlagen worden.
Die mutmasslichen Täter, ein 17-jähriger Somalier und ein 14-jähriger Nordmazedonier konnten festgenommen werden.
Am Freitag (13.01.2023), kurz nach 9 Uhr, ist es auf der Neuen Wangserstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Ein 54-jähriger Velofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (13.01.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft an der Quartnerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Tür gewaltsam Zutritt ins Gebäude.
Am Freitag (13.01.2023), um 2:45 Uhr, ist es auf der Burietstrasse zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos gekommen. Dabei wurde ein 50-jähriger Autofahrer leicht verletzt. Beide Autofahrer wurden als fahrunfähig eingestuft.
Es entstand hoher Sachschaden.
Am Donnerstag (12.01.2023), kurz nach 11:30 Uhr, ist es in einem Labor der Ostschweizer Fachhochschule an der Oberseestrasse zu einem Brand eines Akkus gekommen. Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt.
Die zuständige Feuerwehr löschte den Brand und entlüftete das Gebäude. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Mittwoch (11.01.2023), um 17:30 Uhr, hat eine 86-jährige Frau einer unbekannten Täterschaft, die sich als Mitarbeiter einer Strafverfolgungsbehörde ausgab, Schmuck und Münzen im Wert von über 40'000 Franken übergeben.
Die 86-jährige Frau erhielt einen sogenannten Schockanruf von angeblichen Mitarbeitenden von Strafverfolgungsbehörden.
Am Mittwoch (11.01.2023), kurz nach 17:30 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Eine 57-jährige Frau wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Mittwoch (11.01.2023), kurz nach 7 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen Kenntnis von einem anonymen Drohanruf gegen das Berufs- und Weiterbildungszentrum in Rorschach und Altstätten erhalten. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete. Kurz nach 9 Uhr konnte für alle Standorte Entwarnung gegeben werden.
Die Ermittlungen dauern an.
Am Mittwoch (11.01.2023), kurz nach 7 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen Kenntnis von einem anonymen Drohanruf gegen die Berufs- und Weiterbildungszentren in Rorschach und Altstätten erhalten.
Ein Grossaufgebot an Polizeikräften steht im Einsatz.
Am Montag (09.01.2023) ist es in der Stadt St.Gallen zu drei voneinander unabhängigen Verkehrsunfällen gekommen. Verletzt wurde niemand.
Es entstanden mässige bis erhebliche Sachschäden
Am Dienstag (10.01.2023), um 6:50 Uhr, ist es auf der Heidenerstasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Ein 16-jähriger Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (10.01.2023), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der Davidstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt ins Gebäude.
Am Dienstag (10.01.2023), um 3:10 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen am Bahnhof Flawil einen 39-jährigen Schweizer festgenommen.
Er wird verdächtigt, zuvor an der Weidstrasse ein unverschlossenes Auto durchsucht zu haben.
Am Montag (09.01.2023), um 19 Uhr, ist es zu einem Selbstunfall eines Pick-ups gekommen. Ein 43-Jähriger Pick-up-Fahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.
Er begab sich selbstständig ins Spital.
Am Montag (09.01.2023), um 13:10 Uhr, ist ein 72-jähriger Mann auf der Kugelgasse mit seinem Quad verunfallt.
Dabei wurde er unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Montag (09.01.2023), in der Zeit zwischen Mitternacht und 3 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Bar an der Stampfstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch ein Fenster Zutritt ins Gebäude.
Am Sonntagabend (08.01.2023) ist eine Frau mit Pfeil und Bogen an der Langgasse unterwegs gewesen. Sie konnte von der Polizei angehalten und überwältigt werden.
Anschliessend wurde die Frau in polizeilichen Gewahrsam genommen.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.