In der Zeit zwischen Samstagnachmittag und Sonntagmittag (01.01.2023) ist es im Eingangsbereich einer Zivilschutzanlage am Büntweg zu einem Brand gekommen. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Sonntagvormittag (25.12.2022) hat sich ein 28-jähriger Mann bei der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen gemeldet und berichtet, dass er verletzt sei. Die daraufhin aufgebotenen Rettungskräfte stellten fest, dass der Mann Verletzungen von Gewalteinwirkungen hatte.
Im Zuge der bisherigen Ermittlungen der Kantonspolizei St.Gallen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen, konnten mutmassliche Beschuldigte festgenommen werden. Es werden nachträglich Zeugen gesucht, von denen bekannt ist, dass sie die Tat, kurz nach 3 Uhr, an der Bahnhofstrasse, Höhe Veloständer, in St.Gallen mit angesehen haben.
Am Sonntag (08.01.2023), in der Zeit zwischen Mitternacht und 08:30 Uhr, haben unbekannte Täterschaften Diebstähle aus Fahrzeugen in Wil und Oberuzwil begangen. In Wil wurden in einer Tiefgarage an der St.Gallerstrasse sieben Autos aufgebrochen.
In Oberuzwil stahl eine Täterschaft Bargeld aus einem unverschlossenen Auto.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (08.01.2023), in der Zeit zwischen 16:30 Uhr und 8 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Bäckerei an der Flawilerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch die Eingangstür gewaltsam Zutritt in den Laden und durchsuchte diesen.
Am Samstag (07.01.2023) ist es im Zuge des Eishockey National League Spiels zwischen den Rapperswil-Jona Lakers und den ZSC Lions zu Ausschreitungen gekommen. Anhänger der ZSC Lions warfen nach dem Spiel gezielt pyrotechnische Gegenstände gegen Sicherheitskräfte.
Die Kantonspolizei St.Gallen prüft mögliche Massnahmen.
Am Samstag (07.01.2023), kurz vor 10:10 Uhr, war die Kantonspolizei St.Gallen zu einem Unfall auf dem Badiparkplatz gerufen worden. Vier Männer, die alle keinen Führerausweis besassen, waren mit der Reparatur eines beschädigten Autos beschäftigt. Keiner wollte gefahren sein.
Nach dem Abzug der Patrouille lenkte ein 24-jähriger Mann in nicht fahrfähigem Zustand das nicht betriebssichere Auto durch Goldach und leistete über eine längere Strecke dem Haltezeichen keine Folge.
Am Donnerstagnachmittag (05.01.2023) haben Schwerverkehrsspezialisten der Kantonspolizei St.Gallen einen Linienbus zur Kontrolle angehalten.
Dabei musste festgestellt werden, dass der Führerausweis des Chauffeurs abgelaufen war.
Am Samstag (07.01.2023), kurz nach 9 Uhr, ist eine 43-jährige Frau alkoholisiert vom Parkplatz des Polizeistützpunkt Mels losgefahren. Sie war am frühen Morgen auf den Polizeistützpunkt gebracht worden, um an einem warmen Ort auszunüchtern.
Dies nachdem sie aus der Wohnung eines Kollegen weggewiesen wurde. Der Frau wurde der Führerausweis für die Schweiz aberkannt.
Am Freitagmorgen (06.01.2023) kam es auf der Langgasse, Höhe Sonnrainweg, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Diese verletzte sich leicht am Kopf.
Am Freitagnachmittag (06.01.2023) kam es auf der Verzweigung Splügen-, Bachstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad.
Der Motorradlenker wurde leicht verletzt. Es entstand grosser Sachschaden.
Am Freitagnachmittag (06.01.2023), kurz nach 14:50 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Holzerunfall in einen Waldstück unterhalb der Wattwilerstrasse erhalten. Ein 46-jähriger Mann wurde durch seinen Kollegen nach dem Fällen eines Baums verletzt aufgefunden. Der genaue Unfallhergang ist unklar.
Der Verletzte musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Freitag (06.01.2023), kurz vor 22:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand an der Haldenstrasse erhalten. Ein Geräteschuppen war aus unbekannten Gründen in Brand geraten.
Die Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle.
Am Freitag (06.01.2023), in der Zeit zwischen 12:40 Uhr und 16:10 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Haldenstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich durch die Eingangstür gewaltsam Zutritt ins Haus und durchsuchte die Räume.
Am Freitag (06.01.2023) haben Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen mehrere Verkehrsteilnehmende angehalten, die in nicht fahrfähigem Zustand, ohne Ausweis oder mit vereisten Frontscheiben unterwegs waren.
Sechs Autofahrer werden wegen den verschiedenen Strassenverkehrsdelikten zur Anzeige gebracht.
Die Betrüger verschicken E-Mails im angeblichen Namen von Netflix und gaukeln den potentiellen Opfern vor, dass die Zahlung für den nächsten Abrechnungszeitraum des Netflix-Abonnements nicht autorisiert werden konnte.
Das Ziel der Betrüger ist hierbei an die Login- sowie Kreditkartendaten der Opfer zu gelangen.
Am Donnerstagmorgen (05.01.2023) hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen auf der Autobahn A3 einen Autofahrer mit seinem Auto angehalten. Er war aufgrund seiner Fahrweise aufgefallen.
Der 80-Jährige wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Freitag (06.01.2023), kurz nach 3 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Velogeschäft an der Romanshornerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch die Tür Zutritt ins Geschäft.
Am Mittwoch (04.01.2023), kurz nach 19:20 Uhr, ist an der Dietlistrasse eine Feuerwerksrakete durch eine offenstehende Balkontüre gegen den Vorhang einer Wohnung geflogen und dort explodiert.
Dabei entstand ein kleiner Brand am Vorhang. Dieser konnte von den Bewohnenden rasch wieder gelöscht werden. Ein 16-jähriger Jugendlicher wird bei der Jugendanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Am Dienstag (03.01.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen die Übergabe von 60'000 Franken an einen 53-jährigen Tschechen vereitelt, der sich als falscher Polizist ausgegeben hat. Der Mann wurde festgenommen.
Er hatte zuvor einem Rentnerpaar aus Wattwil glaubhaft gemacht, dass deren Tochter einen Verkehrsunfall mit Todesfolge verursacht habe und sie deshalb eine Kaution zahlen müssten.
Am Mittwochmorgen (04.01.2023) ist es bei der Kreuzung Waisenhausstrasse / Hintere Poststrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einer Fahrradfahrerin gekommen.
Die Frau verletzte sich dabei leicht.
Am Donnerstag (05.01.2023), kurz nach 1:40 Uhr, ist eine 26-jähriger Litauer in einen Tankstellenshop in Wolfikon eingebrochen.
Dabei konnte er von der Kantonspolizei St.Gallen überrascht und festgenommen werden.
Am Mittwoch (04.01.2023), um 9:35 Uhr, ist es auf der Grossfeldstrasse zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Eine 71-jährige Velofahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Mittwoch (04.01.2023), um 7:25 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem E-Scooter gekommen.
Ein 15-jähriger Jugendlicher wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Mittwochmorgen (04.01.2023) wurde in der Stadt St.Gallen eine Person als vermisst gemeldet. Die Stadtpolizei St.Gallen leitete daraufhin eine grössere Suchaktion mit diversen Einsatzkräften ein.
Der Mann konnte kurz nach dem Mittag wohlbehalten angehalten werden.
Die Kantonale Walliser Rettungsorganisation KWRO hat am 28. November 2022 verfügt, dass die Air Zermatt und die Air-Glaciers einen Leistungsauftrag für die Luftrettung im Kanton Wallis erhalten, die Rega aber auch künftig im Walliser Luftrettungsdispositiv nicht berücksichtigt wird.
Gegen diesen Entscheid hat die Rega beim Staatsrat des Kantons Wallis fristgerecht Beschwerde eingereicht.
Am Dienstag (03.01.2023), kurz nach 18:35 Uhr, ist in einem Einfamilienhaus an der Poststrasse ein Adventskranz in Brand geraten.
Bewohnende konnten diesen rasch wieder löschen.
Am Montag (02.01.2023), kurz vor 23:15, hat ein 30-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Autobahn A1 einen Selbstunfall verursacht und anschliessend die Autobahn als Geisterfahrer verlassen. Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Montag (02.01.2023), um 15:30 Uhr, ist es auf der Bennenmosstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Motorrad und einer Hirschkuh gekommen.
Ein 67-jähriger Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden. Die Hirschkuh erlag auf der Unfallstelle ihren Verletzungen.
Am Montag (02.01.2023), kurz nach 15:40 Uhr, ist eine 78-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Kirchstrasse in einen Pfosten geprallt.
Sie wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Montag (02.01.2023), um 19:25 Uhr, ist eine 16-jährige Jugendliche auf der Eichbergstrasse mit dem Motorrad gestürzt.
Dabei wurde sie leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Im Vergleich zu den eher ruhigen Weihnachtstagen war die Rega über das verlängerte Neujahrs-Wochenende mehr gefordert.
Vom 30. Dezember 2022 bis und mit 2. Januar 2023 standen die Rega-Crews über 170 Mal im Einsatz, davon über 60 Mal bei Nacht oder bei schwierigen Sichtverhältnissen.
Am Sonntag (01.01.2023), um 15:40 Uhr, ist ein 68-jähriger Mann mit seinem E-Bike in den Littenbach gefallen. Er konnte durch Passanten und Angehörige der Feuerwehr aus dem Wasser gezogen werden.
Der Mann musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag (01.01.2023), kurz vor 13:40 Uhr, ist auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Badstrasse ein Brand entdeckt worden.
Er griff auf den Dachstock über. Es entstand Sachschaden von rund 100'000 Franken.
In der Silvesternacht hat die Kantonspolizei St.Gallen über 100 verschiedenste Einsätze geleistet. Diese Anzahl ist über denjenigen der vergangenen Jahre. Besonders beschäftigt haben Vorfälle mit Feuerwerk. Diese führten zu über zehn Bränden. Eine Person wurde in der Nähe einer Feuerschale unbestimmt verletzt.
Auffallend viele Brandmeldungen wurden der Kantonalen Notrufzentrale gemeldet. Die Brandursachen stehen im Zusammenhang mit dem Abbrennen von Feuerwerk oder im unvorsichtigen Umgang mit Feuer.
Am Samstag (31.12.2022), kurz vor 6:00 Uhr, ist auf einem Balkon eines Zweifamilienhauses an der Burgerrietstrasse ein Brand entdeckt worden. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Als Brandursache steht eine brennende Kerze im Vordergrund.
Am Freitag (30.12.2022), in der Zeit zwischen 8:00 Uhr und 21:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in zwei Einfamilienhäuser an der Lindenstrasse in Niederbüren eingebrochen.
Sie stahl Geld und Schmuck im Wert von mehreren hundert Franken.
Im Zeitraum zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (30.12.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in die Räumlichkeiten der Tennishalle eingebrochen.
Sie brach gewaltsam die Bürotür auf und durchsuchte diverse Regale und Schränke.
Am Donnerstag (29.12.2022), in der Zeit zwischen 17:15 Uhr und 22:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Langacker eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch die Terrassentür Zutritt ins Haus.
Am Donnerstagmittag (29.12.2022), kurz nach 13:30 Uhr, ist auf der St.Gallerstrasse ein Auto in einen Metallzaun geprallt. Es überschlug sich und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Die 54-jährige Fahrerin wurde leicht verletzt.
Am Donnerstag (29.12.2022), kurz vor 09:00 Uhr, ist es auf Churerstrasse zu einem Zusammenstoss von zwei Autos gekommen.
Der unfallverursachende 68-jährige Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Mittwochnachmittag (28.12.2022), kurz vor 14:00 Uhr, ist ein Auto auf der A15, Höhe Reichenburgerkreuz, Ausfahrt Lachen, in mehrere Fahrbahnteiler und Randleitpfosten geprallt. Die unfallverursachende Person fuhr weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Es werden Zeugen gesucht.
Am frühen Mittwochabend (28.12.2022), kurz nach 17:40, ist in einem Recyclingbetrieb an der Langenhabstrasse ein Feuer ausgebrochen.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte dieses rasch löschen.
Am Mittwochabend (28.12.2022), vor 23:00 Uhr, hat ein 32-jähriger Mann, an der Schönauerstrasse, mit seinem Auto einen Selbstunfall verursacht.
Er wurde unbestimmt verletzt. Die Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 0.8 mg/l.
Material im Wert von 2'000 Franken entwendet.
Im Zeitraum zwischen Samstagnachmittag und Dienstagvormittag (27.12.2022) hat eine unbekannte Täterschaft aus einer Werkstatt an der Bahnhofstrasse 300 kg Kupferkabel im Wert von rund 2'000 Franken gestohlen.
Im Zeitraum zwischen Freitagabend und Dienstagmorgen (27.12.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Verlaufsgeschäft an der Flawilerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch eine Türe Zutritt ins Geschäft.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.