St. Gallen

Anwaltskanzleien im Fokus von Checkbetrügern

Die Kanzlei wird angeblich vom CEO einer Firma aus dem Ausland kontaktiert und gebeten, eine Interessenkollisionsprüfung zwecks Übernahme eines Mandates durchzuführen. Es sei ein Vertrag zwischen einem Schweizer Startup und der Firma abgeschlossen worden. Als Beweis wird ein mehrseitiger Vertrag über die Lizenzierung eines Patentes beigelegt.

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Nach 14 Wochen im Flachland erstmals wieder meist bewölktes Wochenende

In den letzten Wochen und Monaten war immer entweder der Samstag oder der Sonntag recht sonnig, letztmals durchgehend wenig Sonne gab es am Wochenende vom 7. und 8. August. Dieses Wochenende nun bringt mit einem Höhentief im Flachland höchstens wenig Sonne und gelegentlich etwas Niederschlag. Bereits zu Beginn der Woche und bis zur Wochenmitte herrscht dann aber wieder Hochdruckeinfluss, allerdings gibt es im Flachland oft zähen Hochnebel und nur auf den Bergen recht viel Sonne.

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Sevelen SG / A13: Unfall mit sieben Autos - Sachschaden von rund 40'000 Franken

Am Donnerstagabend (11.11.2021), kurz vor 17:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A13, kurz nach dem Rastplatz Rheintal, Fahrtrichtung Sargans, zu einem Unfall mit sieben Autos gekommen. Als Unfallursachen stehen mangelnde Aufmerksamkeit oder ungenügender Abstand beim Hintereinanderfahren im Vordergrund. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

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Uznach SG: Baustellendieb (Italiener, 25) in flagranti erwischt

Am Donnerstagabend (11.11.2021), vor 21:45 Uhr, konnte anlässlich einer Patrouillentätigkeit auf einer Baustelle an der Webereistrasse ein mutmasslicher Baustellendieb angehalten werden. Im seinem Auto wurde diverses Deliktgut festgestellt. Der 25-jährige, in der Schweiz wohnhaft Italiener wurde anschliessend durch die Kantonspolizei St.Gallen festgenommen.

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Berschis SG: Brand auf Motorboot

Am Donnerstag (11.11.2021), um 13:30 Uhr, ist es auf der Unterdorfstrasse zu einem Brand auf einem Motorboot gekommen. Das Boot erlitt Totalschaden. Arbeiter waren damit beschäftigt, das Motorboot für die Einwinterung vorzubereiten. Dabei wurde auch der Motor gestartet. Das Boot befand sich deshalb auf einem fahrbaren Gestell auf einem Firmenareal. Aus zurzeit noch unbekannten Gründen geriet der Motor des Boots in Brand.

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Wil SG: Einbruchdiebstahl in Büro

Am Dienstagabend (09.11.2021), in der Zeit zwischen 21:00 Uhr und 22:20 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Büro an der Zürcherstrasse eingebrochen. Sie verschaffte sich durch ein aufgewuchtetes Fenster gewaltsam Zutritt zum Gebäude. Im Innern riss die Täterschaft die Bewegungsmelder aus der Verankerung, steckte diverse elektronische Geräte aus und durchsuchte sämtliche Behältnisse.

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Ebnat-Kappel SG: Autofahrerin (24) kollidiert mit Rollerfahrer (83)

Am Mittwochmittag (10.11.2021), um 11:50 Uhr, ist es in der Felsensteinstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Roller gekommen. Ein 83-jähriger Rollerfahrer verletzte sich dabei unbestimmt. Eine 24-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto in der Felsensteinstrasse und beabsichtigte nach links in die Kapplerstrasse einzubiegen. Auf dieser Strasse fuhr zur gleichen Zeit der 83-jährige vortrittsberechtigte Rollerfahrer in Richtung Nesslau.

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Flawil SG: Selbstunfall in Tiefgarage

Am Mittwochabend (10.11.2021), kurz nach 20:00 Uhr, hat ein 54-jähriger fahrunfähiger Mann mit seinem Auto in der Rösslistrasse einen Selbstunfall verursacht. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken. Der 54-jährige Mann wollte mit seinem Auto in die Tiefgarage fahren. Obwohl das Garagentor noch geschlossen war, fuhr der Mann los, prallte mit seinem Auto ins Tor, drückte dieses ein und kollidierte anschliessend mit einer Betonsäule in der Tiefgarage. Bei dem Unfall wurde zudem ein abgestelltes Auto leicht beschädigt.

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Unterwasser SG: Arbeiter (55) bei Arbeitsunfall schwer verletzt

Am Mittwoch (10.11.2021), um 10:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen von der Einsatzzentrale der Rega die Meldung von einem Arbeitsunfall bei der Mittelstation Iltios erhalten. Ein 55-jähriger Arbeiter einer externen Firma wurde schwer verletzt. Er musste von der AP3-Luftrettung ins Spital geflogen werden. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand laufender Abklärungen.

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Einfacheres Verfahren zur Einführung von Tempo-30-Zonen in der Schweiz

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 10. November 2021 die Anpassungen der Signalisationsverordnung sowie der Verordnung des UVEK über Tempo-30-Zonen in die Vernehmlassung gegeben. Mit den Anpassungen sollen die Einführung von Tempo-30-Zonen auf siedlungsorientierten Strassen vereinfacht und ein neues Symbol für Mitfahrgemeinschaften (Carpooling) eingeführt werden. Um die Anordnung von Tempo-30-Zonen auf siedlungsorientierten Strassen innerorts zu erleichtern, schlägt der Bundesrat eine Anpassung der Signalisationsverordnung sowie der Verordnung des Eidgenössischen Departments für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) zu den Tempo-30-Zonen vor.

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Muolen SG: Kabelbrand in Einfamilienhaus

Am Dienstag (09.11.2021), um 10:45 Uhr, ist es im Ortsteil Rotzenwil zu einem Brand in einem Einfamilienhaus gekommen. Als Brandursache wird ein elektrotechnisches Problem in einer Steckdose vermutet. Die Kantonale Notrufzentrale erhielt eine Meldung über einen Brand in einem Einfamilienhaus. Dieser war im Bereich der Steckdose ausgebrochen und hat sich durch ein Kabel in der Wandverkleidung bis zur Decke ausgebreitet.

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St.Margrethen SG: Kollision zwischen E-Bike und Fussgänger

Am Dienstagabend (09.11.2021), kurz vor 19:55 Uhr, ist es auf der Rheinstrasse zu einem Unfall zwischen einem E-Bike und einem Fussgänger gekommen. Der 55-jährige E-Bikefahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der 61-jährige Fussgänger verletzte sich leicht und wird, falls zu einem späteren Zeitpunkt notwendig, selbständig einen Arzt aufsuchen.

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Buchs SG: Vier jugendliche Straftäter (12, 13) überführt

Die Kantonspolizei St.Gallen hat in einem aufwändigen Ermittlungsverfahren unter der Leitung der Jugendanwaltschaft des Kantons St.Gallen vier Jugendliche im Alter zwischen 12 und 13 Jahren überführt. Den vier Beschuldigten konnten mehrere Brandstiftungen, Sachbeschädigungen und Widerhandlungen gegen das Waffengesetz nachgewiesen werden. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

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Abtwil SG: 69-jähriger Mann bei Auseinandersetzung schwer verletzt

Am Dienstag (09.11.2021), kurz vor 15:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale die Meldung von einem verletzten Mann an der Bildstrasse erhalten. Wie sich herausstellte, dürfte ein 30-jähriger Mann gegenüber einem 69-jährigen Mann gewalttätig geworden sein und ihn schwer im Kopfbereich verletzt haben. Die Kantonspolizei St.Gallen ermittelt die Umstände der Tat, die bislang unklar sind. Der 30-Jährige wurde festgenommen.

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Flumserberg Bergheim SG: Mann (†60) mit Auto tödlich verunfallt

Am Dienstag (09.11.2021), vor 16:20 Uhr, ist ein Auto auf der Fäschstrasse von der Fahrbahn abgekommen und in den Tobelbach gestürzt. Ein 60-jähriger Mann verstarb noch auf der Unfallstelle. Ein 52-jähriger Mann wurde schwer verletzt. Das Auto war auf der Fäschstrasse Richtung Acherwiese unterwegs. Auf der Höhe des Hotel Bergheim kam es von der Fahrbahn ab und fuhr über ein abfallendes Strassenbord.

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Kanton SG: Öffentlichkeitsfahndung nach versuchter schwerer Körperverletzung in München

Am Mittwoch, 22.09.2021 hat sich in München (DE) eine Auseinandersetzung am Hauptbahnhof ereignet, bei welcher ein messerähnlicher Gegenstand zum Einsatz kam (Polizei.news berichtete). Die Bundespolizeiinspektion München fahndet entsprechend. Im Rahmen eines internationalen Rechtshilfeersuchen verbreitet die Kantonspolizei St.Gallen nun im Auftrag der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen ebenfalls eine Öffentlichkeitsfahndung nach dem bislang unbekannten Täter.

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Sevelen SG: Mit vereisten Scheiben Kind (7) angefahren

Am Dienstagmorgen (09.11.2021), kurz vor 07:40 Uhr, ist auf der Bahnhofstrasse ein Auto mit einem 7-jährigen Jungen auf einem Scooter zusammengestossen. Der Junge wurde dabei leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Ein 23-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der Bahnhofstrasse in Richtung Liechtenstein. Zeitgleich überquerte ein 7-jähriger Junge auf einem Scooter die Strasse auf einem Fussgängerstreifen.

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Achtung KMU! Anruf von Zustellservice ist ein eBanking Trojaner

Das Telefon läutet. Eine Dame mit Ostblockakzent erklärt, dass sie eine Lieferung disponiere. Ansprechsperson sei der Geschäftsführer des KMU. Ob jemand anwesend sei. Wegen Corona habe sie den Lieferschein per Mail geschickt. Man müsse diesen nur ausdrucken, unterschreiben und dem Fahrer übergeben. In der französischen Version ertönt eine automatische Roboterstimme, die auffordert, die Emailadresse zu bestätigen. Anschliessend kommt umgehend das Mail mit dem angeblichen Lieferschein.

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Rüthi SG / A13: Mehrere zehntausend Franken Sachschaden bei Unfällen

Am Montagmorgen (08.11.2021), kurz vor 7 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zwischen Oberriet und Sennwald innert wenigen Minuten zu vier Verkehrsunfällen gekommen. Dabei waren 12 Fahrzeuge involviert. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken. Ein Mann, welcher ins Spital eingeliefert werden musste, konnte dieses nach dem Mittag wieder verlassen. Einzelne Beteiligte werden sich allenfalls noch ärztlich untersuchen lassen.

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Altstätten SG: Unfall beim Abbiegen

Am Sonntag (07.11.2021), um 18:20 Uhr, ist es auf der Kreuzung Oberrieterstrasse/Burststrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen. Ein 25-jähriger Autofahrer wurde unbestimmt verletzt. Die Rettung bracht ihn ins Spital. Eine 70-jährige Autofahrerin fuhr auf der Burststrasse in Richtung Kreuzung. An der Kreuzung bog sie links auf die Oberrieterstrasse ab. Gleichzeit fuhr der vortrittsberechtigte 25-jährige Mann mit seinem Auto auf der Oberrieterstrasse von Oberriet in Richtung Altstätten. In der Folge kam es auf der Kreuzung zur Kollision zwischen den beiden Autos.

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Arnegg SG: Gartenhaus durch Brand zerstört

Am Montag (08.11.2021), kurz nach 5 Uhr, ist in einem Gartenhaus an der Bischofszellerstrasse ein Brand entdeckt worden. Es entstand Sachschaden von rund 15'000 Franken. Die Brandursache dürfte eine abbrennende Kerze sein. Kurz nach 5 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung über einen Brand eines Gartenunterstandes ein. Dieser war direkt an ein Mehrfamilienhaus angebaut.

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Staad / St.Margrethen SG: Nach Einschleichdiebstahl geflüchtet – Festnahme

Am Montagmorgen (08.11.2021), um 3 Uhr, wurden drei Personen, mutmasslich eine Frau und zwei Männer, dabei beobachtet, wie sie aus einem Velounterstand eines Hauses in der Mülgass in Staad ein E-Bike stehlen wollten uns anschliessend flüchteten. Bei der sofort eingeleiteten Nahfahndung durch die Kantonspolizei St.Gallen konnte eine 35-jährige Polin als mutmassliche Täterin, mit einem E-Bike, angehalten werden. Ein weiterer 27-jähriger Pole und mutmasslicher Täter wurde wenige Stunden später bei der Ausreise beim Zollamt Au durch die Eidgenössische Zollverwaltung kontrolliert und festgenommen. Ein dritter mutmasslicher Täter ist nach einem Unfall in St. Margrethen weiterhin flüchtig.

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Martinisommer in den Bergen

In Sachen Wetter erwartet uns bis inklusive Freitag eine unspektakuläre Woche mit ruhigem spätherbstlichem Hochdruckwetter. Im Flachland gehört dazu Nebel oder Hochnebel, darüber hält dagegen für ein paar Tage der Martinisommer Einzug. Heute Montag liegen bei uns noch die Reste einer schwachen Störung, durch den zunehmenden Hochdruckeinfluss wird die Luft aber von oben her abgetrocknet – oberhalb von 2000 bis 2500 Meter ist der Himmel inzwischen wieder blau.

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Wie schütze ich meine Karte? (Video)

Es kommt immer wieder vor, dass Kredit- oder Debitkarten unterwegs, z.B. im Büro, Restaurant oder auf Reisen, gestohlen werden. Besonders häufig ist der Kartendiebstahl am Bancomaten.

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Unseriöse Anbieter von Streaming-Plattformen personalisieren Betrug

Im Internet tummeln sich zahlreiche unseriöse Anbieter von Streaming-Plattformen. Mit fiktiven Webseiten und gefälschten Identitäten werben sie zunächst mit einem kostenlosen fünftägigen Abo. Schlussendlich endet das Angebot in einer teuren Abofalle. Neuerdings schreiben die Betrüger Ihre Opfer mit personalisierten Mails an, die auf ein angeblich bereits bestehendes Kundenkonto führen.

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St.Gallen SG: Junger Einbrecher festgenommen

Am Sonntag (07.11.2021), um 04:30 Uhr, ist ein 16-Jähriger Eritreer nach einem Einbruchdiebstahl in ein Einkaufsgeschäft an der St.Georgenstrasse durch die Stadt- und die Kantonspolizei St.Gallen festgenommen worden. Der mutmassliche Einbrecher demolierte die gläserne Eingangstür des Verkaufsgeschäfts, betrat dieses, behändigte Wertsachen und Verkaufsgegenstände und flüchtete danach zu Fuss.

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Wappen des Kantons St.Gallen



Die Polizei im Kanton St.Gallen

Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.

Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.


Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.

Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:

  • Kriminalpolizei
  • Regionalpolizei
  • Sicherheitspolizei
  • Verkehrspolizei
  • Technik & Logistik

Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen

Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.

Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen

Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.


Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist.

Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik

Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.

In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.

Die Regionalpolizei in St. Gallen

Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.

Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen

Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.

Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.

Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule

Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.

Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen

Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.

Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen

Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.

Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime

Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.

Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen

Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.


Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.

Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.

Onlineangebot der Polizei St. Gallen

Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.


Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar.

Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber

Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:

  • Schweizer Bürgerrecht
  • Wohnsitz in der Schweiz
  • Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
  • Führerschein Kat. B
  • Einwandfreier Leumund
  • EDV-Grundkentnisse

Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.

Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.

Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.

Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.



Wissenswertes zum Kanton St. Gallen

Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.