Viele Risiken im Strassenverkehr werden heute zu wenig gut erfasst.
Das Astra hat deshalb den TCS, die ZHAW und Swisstraffic AG mit der Durchführung einer Studie beauftragt. Diese empfiehlt ein schweizweites System von «Safety Performance Indicators», um die Verkehrssicherheit gezielt zu verbessern.
Am Montagabend (01.06.2026) hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung St.Gallen ein Auto angehalten, dessen Fahrer mutmasslich mit einer Geschwindigkeit im Raserbereich unterwegs gewesen war.
Das Auto des 21-jährigen Schweizers wurde beschlagnahmt. Zudem musste er seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Die signalisierte Höchstgeschwindigkeit wird auf Schweizer Strassen häufig überschritten.
Eine neue BFU-Erhebung zeigt: Jedes dritte Fahrzeug ist zu schnell unterwegs. Das ist beunruhigend, denn Geschwindigkeit ist eine der häufigsten Ursachen für schwere Verkehrsunfälle. Die politische Forderung, die Tempolimits auf 100 ausserorts und 130 auf Autobahnen zu erhöhen, hätte gravierende Folgen. BFU-Direktor Stefan Siegrist warnt: „Das gäbe viele Tote und Schwerverletzte.“
Am Samstag (30.05.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen eine technische Verkehrskontrolle durchgeführt.
Zehn Autofahrer werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Zwischen Freitag und Sonntag (31.05.2026) wurden der Kantonspolizei St.Gallen mehrere Einbrüche sowie Diebstähle aus parkierten Fahrzeugen gemeldet.
In Eschenbach, St.Gallen und Lichtensteig wurde in jeweils eine Wohnung eingebrochen. Die Kantonspolizei St.Gallen konnte einen mutmasslichen Täter festnehmen. Zudem wurde in mehreren Firmen eingebrochen oder Kellerabteile von Mehrfamilienhäuser aufgebrochen. Vier Fahrzeughalter meldeten zudem Diebstähle aus ihren parkierten Fahrzeugen.
Am Sonntag, kurz nach 17:30 Uhr, verlor ein 42-jähriger Autofahrer auf der Autobahn A3 bei der Ausfahrt Sargans die Kontrolle.
Das Auto kollidierte mit dem Wildschutzzaun.
Am Sonntag (31.05.2026), kurz vor 4:30 Uhr, wurde ein 19-jähriger Rollerfahrer auf der Balgacherstrasse kontrolliert.
Er wurde als fahrunfähig eingestuft und musste eine Blut- und Urinprobe abgeben.
Ebenfalls am Samstag, kurz nach 23 Uhr, wurde eine 52-jährige Autofahrerin auf der Zürcherstrasse kontrolliert.
Die bei ihr durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen zu hohen Wert.
Am Samstag, kurz vor 17 Uhr, wurde ein 53-Jähriger mit seinem Lieferwagen auf der St.Gallerstrasse kontrolliert.
Die bei ihm durchgeführte beweissichere Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0.41 mg/l.
Am Samstag, kurz vor 8 Uhr, verlor ein 35-Jähriger auf der Rickenstrasse die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Er kollidierte mit einem Leitpfosten und das Auto kam im Wiesland zum Stillstand.
Am Samstag (30.05.2026), um 2:30 Uhr, wurde ein 59-jähriger Autofahrer auf der Hauptstrasse kontrolliert.
Er wurde als fahrunfähig eingestuft und musste eine Blut- und Urinprobe abgeben.
Am Freitag, kurz nach 21:40 Uhr, ist ein 26-Jähriger mit seinem E-Scooter am Bahnhof gegen eine Strassenlaterne gefahren.
Er stürzte zu Boden und wurde eher leicht verletzt.
Am Freitag (29.05.2026), um 20 Uhr, wurde ein 27-jähriger Autofahrer auf der Bühlstrasse kontrolliert.
Die bei ihm durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen zu hohen Wert.
Zwischen Freitagabend und Sonntagabend (31.05.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen mehrere Verkehrsteilnehmer in fahrunfähigem oder alkoholisierten Zustand angehalten, drei mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Ein Autofahrer verursachte fahrunfähig und ohne gültigen Führerausweis einen Selbstunfall. Ein Lieferwagenfahrer kam zu Fuss an die Unfallstelle zurück und wurde dabei durch die Polizei angehalten.
Am Montag (01.06.2026), kurz vor 6:40 Uhr, fuhr ein 33-jähriger Mann mit seinem Auto auf dem Überholstreifen der Autobahn A3 von Flums her in Richtung Mels.
Dabei verlor er infolge Aquaplaning die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Als einzige Luftrettungsorganisation der Schweiz führt die Rega hochspezialisierte intensivmedizinische Transporte durch.
Dazu gehört der Transport von Patientinnen und Patienten, die auf eine extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) angewiesen sind. Das bedeutet, dass eine Maschine teilweise oder vollständig die Atem- oder Herzfunktion des Patienten übernimmt.
Am Samstagabend (30.05.2026) ist im Unterbächen ein Auto in Brand geraten.
Die Feuerwehr war rasch vor Ort und konnte die Flammen löschen. Am Auto entstand Totalschaden.
Am Samstagabend (30.05.2026) ist es im Garten eines Einfamilienhauses zu einem Heckenbrand gekommen.
Die Flammen konnten rasch gelöscht werden, es entstand Sachschaden.
Am Samstagnachmittag (30.05.2026) ist es auf dem Chrüzberg zu einem Kletterunfall gekommen.
Eine 37-jährige Frau stürzte und musste von der Rega geborgen werden. Sie wurde eher schwer verletzt.
Am Samstagabend (30.05.2026) ist es auf der Holzwiesstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Ein 67-jähriger Mann wurde eher schwer verletzt.
Am Samstagnachmittag (30.05.2026) ist es auf der Hulftegg zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 37-jähriger Mann wurde schwer verletzt und musste von der Feuerwehr aus dem Auto geborgen werden.
Am Samstagabend (30.05.2026) ist ein 38-jähriger Fahrradfahrer ohne Fremdeinwirkung gestürzt.
Er zog sich dabei erhebliche Verletzungen zu und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
#Radar Auch am Wochenende sind wir für eure Sicherheit im Einsatz.
Unsere Mitarbeitenden sind auf den Strassen unterwegs und sorgen dafür, dass ihr sicher ans Ziel kommt.
Am Samstagmorgen (30.05.2026) hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen einen Autofahrer beobachtet, der einen Unfall verursachte und sich von der Unfallstelle entfernen wollte.
Er war fahrunfähig und nicht im Besitze eines gültigen Führerausweises.
Am Samstagvormittag (30.05.2026) ist es auf der Autobahn A13 zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Es kam in einer Kurve von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Die 78-jährige Fahrerin wurde unbestimmt verletzt.
Am Samstagmorgen (30.05.2026) ist ein Lastwagen im Anlieferungsbereich einer Firma in die Wand der Lagerhalle gefahren.
Es entstand erheblicher Sachschaden.
Grenzübergänge im Morgengrauen, gemeinsame Patrouillen mit der Polizei, Begegnungen mit der Bevölkerung und ein Labrador-Welpe, der Zollluft schnuppert.
Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) hat auf Social Media einen Fotodump aus dem Mai veröffentlicht und gibt damit Einblicke in den Alltag seiner menschlichen und tierischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Auch bei einem Notfall auf dem See steht die Rega im Einsatz.
So kann unter anderem die Wasseroberfläche aus der Luft abgesucht oder ein Taucher am Einsatzort abgesetzt werden.
Zwischen Mittwoch und Freitag (29.05.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen mehrere Autofahrer in fahrunfähigem oder alkoholisiertem Zustand angehalten, drei mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Ein Autofahrer fuhr fahrunfähig und ohne gültigen Führerausweis und hat versucht, sich der Kontrolle zu entziehen. Ein Lieferwagenfahrer hat wegen Übermüdung einen Selbstunfall verursacht. Die Fehlbaren werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Donnerstagnachmittag (28.05.2026) ist es auf der Autobahn A13 in Richtung St.Gallen, Höhe Haag, zu einer Auffahrkollision zwischen drei Autos gekommen.
Der rechte Fahrstreifen musste für rund eine Stunde gesperrt werden. Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstagabend (28.05.2026) ist ein Traktor mit seinem Anhänger im Kreisel bei der Oberrieterstrasse/Südring verunfallt.
Dabei kippte der Anhänger, wobei am Druckfass ein Leck entstand und mehrere tausend Liter Gülle ausliefen. Die Feuerwehr konnte eine mögliche Umweltverschmutzung verhindern.
Am Donnerstagabend (28.05.2026) ist es auf der Hauptstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Mofa gekommen.
Dabei wurde der 17-jährige Mofafahrer eher schwer verletzt. Die Rega flog ihn ins Spital.
Am Freitag (29.05.2026) hat die Kantonspolizei St. Gallen zusammen mit dem Strassenverkehrsamt St. Gallen technische Verkehrskontrollen durchgeführt.
20 Fahrzeuge wurden kontrolliert und 4 Verstösse festgestellt. Ein Auto wurde sichergestellt.
Am Freitagnachmittag (29.05.2026) ist es auf der Rickenstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem landwirtschaftlichen Fahrzeug gekommen.
Ein 82-jähriger Mann wurde unbestimmt verletzt. An einem Auto entstand Sachschaden im Wert von rund 80'000 Franken.
Am Freitagabend (29.05.2026) hat sich eine Kollision zwischen einer 51-jährigen Autolenkerin und einem 29-jährigen Fahrradfahrer ereignet.
Der Fahrradfahrer wurde dabei leicht verletzt und zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Donnerstagnachmittag (28.05.2026) hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St. Gallen von einer Drittperson die Meldung erhalten, dass eine Person im Raum Gossau mutmasslich entführt worden sei und festgehalten werde.
Die Kantonspolizei St.Gallen war mit einem Grossaufgebot vor Ort. Nach mehreren Stunden stellte sich heraus, dass die Meldung falsch war.
Am Donnerstagnachmittag (28.05.2026) ist ein 41-jähriger Velofahrer auf der St. Josefen-Strasse gestürzt.
Er zog sich dabei Verletzungen zu und musste durch die Rettung ins Spital gebracht werden.
Am Mittwochmittag (27.05.2026) entstand bei einer Kollision zweier Fahrzeuge an der Verzweigung Sonnenstrasse / Steinachstrasse Sachschaden von mehreren Zehntausend Franken.
Verletzt wurde niemand.
Am Mittwochmorgen (27.05.2026) ist es auf der Chastli zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Ein 23-jähriger Mann wurde als fahrunfähig eingestuft. Es entstand Sachschaden.
Am Mittwochabend (27.05.2026) ist es auf der Unterdorfstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Zwei Personen wurden unbestimmt verletzt.
Am Montagmittag (25.05.2026), kurz vor 11:30 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse, Höhe Storchenbadstrasse, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht zur Klärung des Unfallhergangs Zeugen.
Auf Social Media kursieren gefälschte Ticket-Gewinnspiele für aktuelle Events.
Die Beiträge erscheinen auf gefälschten Profilen im Namen bekannter Firmen.
Am Dienstagnachmittag (26.05.2026) hat ein 50-jähriger Mann innert kurzer Zeit mit seinem Auto zwei Auffahrunfälle verursacht und parkierte Autos beschädigt.
Er fuhr jeweils davon und wurde später als fahrunfähig eingestuft. Gegenüber den Polizisten verhielt er sich unkooperativ.
Am Dienstagnachmittag (26.05.2026) hat an der Neulandstrasse eine Hecke gebrannt.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Verletzt wurde niemand. Die Hecke dürfte beim Abbrennen von Unkraut in Brand geraten sein.
Am Dienstag (26.05.2026) hat sich auf der Autobahn A13 zwischen Oberriet und Kriessern eine Auffahrkollision ereignet.
Verletzt wurde niemand, jedoch bildete sich im Feierabendverkehr ein beträchtlicher Stau.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.