Am Donnerstag (25.06.2026) wurde ein Tresor in einem Einfamilienhaus an der Frohbergstrasse aufgebrochen.
Die unbekannte Täterschaft floh mit Deliktsgut im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Donnerstagabend (25.06.2026) ist ein 54-jähriger Autofahrer auf der Autobahn A1 in Richtung St.Gallen gegen eine provisorische Leitplanke einer Baustelle geprallt.
Der Mann war alkoholisiert und sein ausländischer Führerausweis wurde aberkannt.
Am Donnerstagnachmittag (25.06.2026) ist es in einer Wohnung an der Brunnenstrasse zu einem Brand wegen eines Akkus gekommen.
Der 62-jährige Bewohner konnte den Brand selbständig löschen und wurde dabei leicht verletzt. Der Akku wurde durch die Feuerwehr geborgen und bis zur vollständigen Abkühlung in einer Hochvoltbox beim Feuerwehrdepot eingelagert.
Am Donnerstagnachmittag (25.06.2026) ist ein 65-jähriger Autofahrer auf der Strasse Neuseeland von einer Polizeipatrouille kontrolliert worden.
Dabei gab der 65-Jährige Vollgas, rammte das Polizeiauto und prallte in ein parkiertes Fahrzeug. Ein Polizist konnte sich mit einem Sprung zur Seite retten. Es wurde niemand verletzt. Der 65-jährige Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Donnerstagmittag (25.06.2026) ist es auf der Rumpfstrasse zu einem Selbstunfall eines Velofahrers gekommen.
Der 75-jährige Mann wurde mit eher schweren Verletzungen von der Rega ins Spital geflogen.
Am Donnerstagmorgen (25.06.2026) ist ein 40-jähriger Gleitschirmpilot verunfallt.
Er wurde mit eher schweren Verletzungen von der AAA Alpine Air Ambulance ins Spital geflogen. Die Kantonspolizei St.Gallen untersucht unter der Leitung der Bundesanwaltschaft den Unfall.
Am Mittwochabend (24.06.2026) hat ein 48-jähriger Mann in einem Restaurant in Bahnhofsnähe Betäubungsmittel konsumiert und andere Gäste belästigt.
Der Mann versuchte die eintreffenden Polizisten anzugreifen, weshalb er unter dem Einsatz von Pfefferspray arretiert wurde. Da der Mann mutmasslich Betäubungsmittel konsumiert hatte und unter deren Wirkung stand, wurde er zur medizinischen Abklärung von der Rettung ins Spital gebracht.
Zum Abschluss der Instandsetzungsarbeiten im Anschlussbereich SG-Kreuzbleiche werden im Juli neue Beläge eingebaut.
Hierfür müssen Teile der Rosenbergstrasse sowie der angrenzenden Feldlistrasse während zwei Wochenenden gesperrt werden. Die Arbeiten führen zu Verkehrseinschränkungen, entsprechende Umleitungen werden signalisiert.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (21.06.2026) ist es auf der Andwilerstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Dabei wurde ein 22-jähriger Mann mit eher schweren Verletzungen von der Rettung ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Donnerstagnachmittag (25.06.2026) haben sich auf der Autobahn A1, auf dem Abschnitt zwischen St.Gallen-Winkeln und St. Fiden, drei Verkehrsunfälle ereignet.
Zunächst kam es zu zwei Unfällen mit je zwei beteiligten Fahrzeugen. Im darauf entstandenen Rückstau kam es zu einem Unfall, bei dem ein Motorrad und einem Auto beteiligt waren. Dabei wurde der Motorradfahrer lebensbedrohlich verletzt. Im Feierabendverkehr kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Kurz vor 17:20 Uhr kam es im Rückstau vorheriger Unfälle auf der Autobahn A1 zu einem Verkehrsunfall mit einem Motorrad und einem Auto.
Der 55-jährige Motorradfahrer wurde dabei lebensbedrohlich verletzt.
Am Mittwochnachmittag (24.06.2026) ist es in der Nähe des Bahnhofs zu einer Auseinandersetzung mit mehreren Personen gekommen.
Ein 26-jähriger Afghane wurde von der Rega ins Spital geflogen. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete. Ein Mann wurde im Laufe der Ermittlungen noch am gleichen Tag festgenommen. Zudem wurden weitere an der Auseinandersetzung beteiligte Männer identifiziert.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (25.06.2026) ist es zu einem Brand eines Schrebergartenhäuschens an der Feldlistrasse gekommen.
Die örtliche Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen untersucht die Brandursache.
Am Mittwochnachmittag (24.06.2026) ist es auf der Bronschhoferstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer 6-jährigen Velofahrerin gekommen.
Das Mädchen wurde am Arm verletzt, die Autofahrerin entfernte sich nach einem Gespräch von der Unfallstelle. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Der Notfallbarometer des TCS zeigt eine Verunsicherung der Bevölkerung, wenn es um Notsituationen geht.
Davon zeugen Vertrauensverluste bei Notfallorganisationen und eine schlechtere Beurteilung der Notfallversorgung in Berggebieten. Die Befragten trauen sich ausserdem weniger zu, bei medizinischen Notfällen richtig zu reagieren. Der Wunsch nach entsprechenden Weiterbildungen ist dagegen weit verbreitet.
Betrüger versenden E-Mails, in denen sie behaupten, dass eine neue Sprachnachricht bereitstehe.
Damit versuchen sie, an Zugangsdaten von persönlichen Benutzerkonten zu gelangen.
Am Mittwochnachmittag (24.06.2026) ist es in der Nähe vom Bahnhof zu einer Auseinandersetzung mit mehreren Personen gekommen.
Ein 26-jähriger Afghane wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Am Dienstagabend (23.06.2026) ist ein Kleinbus von der Östlichen RBK-Strasse abgekommen und im Rheinthaler Binnenkanal gelandet.
Die 62-jährige Fahrerin blieb unverletzt. Wegen ausgelaufenem Benzin hat die örtliche Feuerwehr eine Ölsperre errichtet.
Am Montagnachmittag (22.06.2026) sind im Nestweiher in St.Gallen mehrere hundert Fische verendet.
Die Feuerwehr St.Gallen leitete umgehend Frischwasser in das Gewässer und entfernte die toten Tiere. Der Vorfall wird abgeklärt.
Die vorherrschende Hitzewelle birgt Gefahren, die aus polizeilicher Sicht unbedingt zu beachten sind.
Das Verhalten beispielsweise in den Bergen, im Wasser oder im eigenen Garten kann derzeit besonders risikobehaftet sein. Ebenso sollen Hundebesitzer/-innen ihre Tiere in der Sommerhitze auf keinen Fall im Auto zurücklassen.
Am Montagnachmittag (22.06.2026) hat sich an der Fuchsbühelstrasse ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos ereignet.
Verletzt wurde niemand. Wie es zum Unfall kam, ist unklar. Daher sucht die Kantonspolizei St.Gallen Zeugen.
Am Montagnachmittag (22.06.2026) ist es zu einem Brand in einem Kleintierstall gekommen.
Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Alle Tiere haben überlebt.
Am Montagnachmittag (22.06.2026) ist einer zivilen Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen beim Kantonsschulpark ein Mann mit aggressivem Verhalten aufgefallen.
Er widersetzte sich der anschliessenden Personenkontrolle und ergriff die Flucht. Als der Mann eingeholt wurde, verletzte er die Polizistin und den Polizisten und flüchtete weiter. Gemeinsam mit Einsatzkräften der Stadtpolizei St.Gallen konnte der 42-jährige Spanier schliesslich beim Bohl festgenommen werden.
Kurz nach 10:50 Uhr wurde der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen ein Verkehrsunfall in Fahrtrichtung St.Gallen auf Höhe Oberdorf gemeldet.
Bei einer Auffahrkollision wurden vier Autos ineinandergeschoben. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 7:30 Uhr wurde der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen ein Verkehrsunfall bei der Einfahrt Gossau in Richtung St.Gallen gemeldet.
Bei der Kollision zwischen zwei Autos und einem Lastwagen wurden zwei Autofahrerinnen leicht verletzt.
Am Montag, 08.06.2026, hat die Kantonspolizei St.Gallen eine Hanf-Indoor-Anlage ausgehoben.
Es sind rund 120 Hanfpflanzen sowie mehrere Kilogramm Marihuana sichergestellt worden. Der mutmassliche Anlagenbetreiber, ein 32-jähriger Schweizer, wurde festgenommen.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (20.06.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen unter der Leitung der Eidgenössischen Spielbankenkommission eine Hausdurchsuchung in Tübach durchgeführt.
Insgesamt konnten rund 18 Personen angetroffen werden. Die Einsatzkräfte haben neben Geldspielmaterial auch Bargeld und Waffen sichergestellt.
Am Sonntag (21.06.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen vier Autofahrer angehalten, die fahrunfähig oder alkoholisiert waren.
Drei von ihnen mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Kurz nach 20:15 Uhr wurde der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen ein Unfall auf der St.Gallerstrasse in Buchs gemeldet.
Ein 75-jähriger Autofahrer verlor während der Fahrt seinen Anhänger. Verletzt wurde niemand.
Am Sonntagnachmittag (21.06.2026) ist es auf der Murgstrasse zu einem Selbstunfall eines 26-jährigen Töfffahrers gekommen.
Er wurde von der Rega mit eher schweren Verletzungen ins Spital geflogen.
Am Sonntag (21.06.2026) kurz vor Mittag ist ein Autofahrer von der Zürcher Strasse in die Rechenstrasse abgebogen.
Dabei übersah er eine Velofahrerin. Diese wurde erheblich verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Am Samstagabend (20.06.2026) ist es an der Hauptstrasse zu einem Brand in einem Treibhaus, welches als Materiallager dient, gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Es wurden keine Personen verletzt.
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Am Samstagmorgen (20.06.2026) prallte ein zunächst unbekannter Autofahrer gegen eine Hausfassade an der Seestrasse.
Er entfernte sich ohne sich um den entstandenen Sachschaden zu kümmern und konnte einige Zeit später durch die Kantonspolizei St.Gallen ermittelt und angetroffen werden.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagmorgen (20.06.2026) hat die Kantonspolizei St. Gallen mehrere Verkehrsteilnehmende kontrolliert, welche als fahrunfähig eingestuft werden mussten oder bei denen ein zu hoher Atemalkoholwert festgestellt wurde.
Ein 41-jähriger Mann flüchtete mit einem nicht zugelassenen Elektro-Longboard vor der Polizei und ein 10-Jähriger war mit einem E-Scooter unterwegs.
Am Samstagmorgen (20.06.2026) ist es in Thal zu einem Einbruch in ein Geschäft an der Rheineckerstrasse gekommen.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte die Kantonspolizei St. Gallen zwei Personen anhalten und festnehmen.
Am Samstag (20.06.2026) ist ein 39-jähriger Mann auf der Wiesentalstrasse mit einem E-Scooter gestürzt.
Er wurde dabei eher schwer verletzt, die Rega überführte ihn ins Spital.
Am Freitagabend (19.06.2026) wurde eine Scheune an der Hauptstrasse während eines starken Gewitters vom Blitz getroffen.
Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 100'000 Franken. Personen wurden keine verletzt.
Am Freitag (19.06.2026), in der Zeit zwischen 7:45 und 15:00 Uhr, hat die Kantonspolizei St. Gallen bei einer Schwerverkehrskontrolle 36 Fahrzeuge und deren Fahrer- oder Fahrerinnen überprüft und kontrolliert.
Sieben Personen gelangen wegen diverser Tatbestände zur Anzeige.
Am Donnerstagabend (18.06.2026) ist es an der Rorschacher Strasse im Bereich Neudorf zu einer Kollision zwischen einem Velofahrer und einem E-Scooter-Fahrer gekommen.
Beide wurden verletzt und durch die Rettung ins Spital gebracht.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (19.06.2026) hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen einen Mann beobachtet, der an der St.Gallerstrasse versuchte, parkierte Autos zu öffnen.
Als er schliesslich ein unverschlossenes Auto öffnete und den Motor startete, wurde der 24-jährige Marokkaner durch die Polizisten in flagranti festgenommen.
Am Donnerstagabend (18.06.2026) ist es an der Martinsbruggstrasse zu einem Mottbrand im Dach einer Firma gekommen.
Die Berufsfeuerwehr St.Gallen konnte den Brandherd finden und löschen. Das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen ermittelt die Brandursache.
Am Donnerstagnachmittag (18.06.2026) ist es zu einer Verschmutzung des Tobelbachs bei Rüeggetschwil gekommen.
Die örtliche Feuerwehr hat das verschmutzte Wasser abgepumpt und den Bach mit Frischwasser gespült. Nach ersten Erkenntnissen wird von einer undichten Rohrverbindung als Ursache ausgegangen.
Die Stadtpolizei St.Gallen hat am Dienstagabend (16.06.2026) einen 19-jährigen E-Scooter-Lenker angehalten, der mit 0.98 mg/l Atemalkohol unterwegs war.
Zudem erreichte der E-Scooter eine zu hohe Geschwindigkeit. Das Fahrzeug wurde sichergestellt und der Mann angezeigt.
Am Mittwochvormittag (17.06.206) hat ein 29-jähriger Mann im Bereich Burggraben einen Polizisten angegriffen.
Er wurde auf den Polizeiposten gebracht und wird zur Anzeige gebracht. Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.