Die Schweiz erlebt derzeit ungewöhnlich früh heisse Tage mit Temperaturen über 30 Grad.
Damit steigt auch die Verantwortung für Hundehalter, ihre Vierbeiner vor gefährlicher Überhitzung zu schützen.
Am Dienstagmittag (26.05.2026) ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Mattstrasse zu einem Brand in einem Abstellraum gekommen.
Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.
Im Zeitraum zwischen dem 28. Mai und dem 26. Juni 2026 werden über 4’000 Kinder der sechsten Primarschulklasse im Kanton St.Gallen die praktische Veloprüfung absolvieren.
Die Kantonspolizei St.Gallen bittet die Verkehrsteilnehmenden um entsprechende Rücksichtnahme und Vorsicht gegenüber den Schülerinnen und Schülern.
Am Montagabend (25.05.2026) ist es auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen.
Zwei Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden.
Am Montag (25.05.2026) ist es im Uznabergtunnel zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen.
Im Anschluss kam es zu einem Folgeunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Vier Personen wurden eher leicht verletzt. Die Autobahn musste auf dem entsprechenden Abschnitt für mehrere Stunden gesperrt werden.
Am Montagnachmittag (25.05.2026) ist es auf der Rheinaustrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der Motorradfahrer wurde dadurch eher schwer verletzt.
Am Montagmittag (25.05.2026) sind auf dem Dorfplatz ein Auto und ein E-Bike zusammengestossen.
Eine 58-jährige E-Bike-Fahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Montagmorgen (25.05.2026) ist ein 31-jähriger Mann mit seinem Motorrad im Bereich Eggberg zwischen Hemberg und Ricken gegen eine Steinmauer geprallt.
Der Motorradfahrer wurde dabei eher schwer verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Über das Pfingstwochenende bis Pfingstmontag (25.05.2026) ist die Kantonspolizei St.Gallen an rund ein Dutzend Einsätze wegen begangener Einbrüche gerufen worden.
Die unbekannten Täterschaften suchten sowohl Geschäfts- als auch Wohnliegenschaften heim. Die Kantonspolizei St.Gallen hat die Ermittlungen zu den Täterschaften aufgenommen.
Am Montagmorgen (25.05.2026) ist ein 60-jähriger Mann mit seinem Rennvelo auf der Murgstrasse gestürzt.
Er wurde dabei eher schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag und Montag (25.05.2026) haben Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen anlässlich von Kontrollen und Einsätzen sieben Verkehrsteilnehmende kontrolliert, die als fahrunfähig eingestuft wurden oder bei denen ein zu hoher Atemalkoholwert festgestellt werden musste.
Ihnen allen wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen oder aberkannt.
Am Sonntagabend (24.05.2026) ist ein 36-jähriger Mann auf der Stoosstrasse mit seinem Motorrad verunfallt.
Der Mann wurde dabei unbestimmt verletzt. Die Rega flog ihn ins Spital.
Nach dem Cupsieg des FC St.Gallen 1879 versammelten sich am Sonntagabend (24.05.2026) mehrere zehntausend Personen in der St.Galler Innenstadt.
Trotz des grossen Personenaufkommens verliefen die Feierlichkeiten grösstenteils friedlich. Die Stadtpolizei St.Gallen musste vereinzelt intervenieren, zieht aber insgesamt eine positive Bilanz.
Am Sonntagmittag (24.05.2026) hat sich im Wihalden-Tunnel der Umfahrung Bazenheid ein Unfall mit drei beteiligten Autos ereignet.
Das Auto einer 28-jährigen Frau ist aus unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn geraten, dort seitlich gegen ein entgegenkommendes Auto und schliesslich frontal gegen ein weiteres entgegenkommendes Auto geprallt. Drei Personen mussten vom Rettungsdienst in Spitäler transportiert werden. Die Umfahrung musste für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt werden.
Am Sonntagmorgen (24.05.2026) ist eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen wegen einer sich auffällig verhaltenden Person an die Seepromenade bei Rorschach gerufen worden.
Ein 27-jähriger Mann begab sich betrunken in den See und musste schliesslich durch die Patrouille und mit der Hilfe von Passanten aus dem See gerettet werden. Der Mann wurde daraufhin in Gewahrsam genommen.
Am Samstagabend (23.05.2026) ist ein 24-jähriger Mann mit seinem E-Scooter auf der Bauholzstrasse verunfallt.
Er wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Zudem wurde er als fahrunfähig eingestuft.
Am Samstagnachmittag (24.05.2026) hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass an der Dorfstrasse ein Wohnmobil brennen würde.
Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Samstagabend (23.05.2026) ist ein 18-jähriger Motorradfahrer auf der Hulfteggstrasse zwischen Passhöhe und Mosnang mit seinem Motorrad verunfallt.
Das Motorrad stürzte dabei einen Abhang hinunter. Der 18-Jährige begab sich selbständig ins Spital. Das Motorrad wurde durch Privatpersonen geborgen. Andere Verkehrsteilnehmende melden den Unfall der Kantonspolizei St.Gallen.
Am Freitagabend, um 20:15 Uhr, wurde der Notruf- und Einsatzleitzentrale ein Unfall im Bereich Bitzi bei Mosnang gemeldet.
Ein 22-jähriger Autofahrer war mit seinem Auto von der Fahrbahn ins Wiesland abgekommen und dieses hatte einen Randleitpfosten touchiert.
Am Freitagmorgen, kurz vor 06:40 Uhr, wurde anlässlich einer Verkehrskontrolle auf der Hauptstrasse in Bronschhofen ein 24-jähriger Mann auf einem E-Scooter angehalten.
Dabei musste festgestellt werden, dass der Scooter nicht den Vorschriften entspricht und statt der erlaubten 20 km/h bei einer Geschwindigkeitsmessung 59 km/h erreichte.
Am Freitag und Samstag (23.05.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen im Rahmen von Verkehrskontrollen sechs Autofahrer angehalten, die als fahrunfähig eingestuft wurden oder bei denen ein zu hoher Atemalkoholwert festgestellt wurde.
Bei einem weiteren Autofahrer wurde anlässlich eines Unfalls ein zu hoher Atemalkoholwert festgestellt. Insgesamt mussten in etwas mehr als 24 Stunden fünf Autofahrer ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Am Freitagabend (22.05.2026), kurz nach 23:40 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen mehrere Meldungen von einem Brand am Seeufer bei Bollingen erhalten.
Wie sich herausstellte, war aus unbekannten Gründen eine Hecke in Brand geraten.
Kürzlich trainierten verschiedene Blaulichtorganisationen gemeinsam den Ernstfall.
Im Fokus standen Grossereignisse mit vielen Verletzten – Situationen, in denen Rettungsdienste und Notaufnahmen an ihre Grenzen stossen.
Am Donnerstagabend (21.05.2026) ist auf dem Dach des Stadions Gründenmoos ein Brand ausgebrochen.
Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen. Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstagnachmittag (21.05.2026) ist es auf der Toggenburgerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Kind gekommen.
Das 11-jährige Mädchen wurde dabei leicht verletzt. Die Person, welche mit dem Auto unterwegs war, ist geflüchtet.
Der 61-jährige Bauarbeiter, welcher am Freitagmittag (15.05.2026) auf einer Baustelle in die Tiefe stürzte, ist im Spital seinen Verletzungen erlegen.
Der Mann war bei dem Arbeitsunfall schwer verletzt worden.
Am Mittwochnachmittag (21.05.2026), kurz nach 16 Uhr, brach in einer Halle an der Industriestrasse ein Brand aus.
Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch unter Kontrolle bringen und die Halle entrauchen. Verletzt wurde niemand.
Am Wochenende vom 9./10. Mai 2026 ist es in Wil zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern gekommen.
Dabei wurde drei Männer unbestimmt verletzt. Die Ermittlungen laufen.
Am Mittwochmittag (20.05.2026) ist es in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen.
Drei Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht. In der Wohnung entstand Sachschaden.
Am Mittwochmorgen (20.05.2026) ist es auf der Bahnhofstrasse zu einem Unfall zwischen einem E-Bike und einem Lastwagen gekommen.
Die 17-jährige E-Bike-Fahrerin wurde dabei schwer verletzt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Mittwochabend (20.05.2026) ist es auf der Staatsstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Ein 27-jähriger Mann landete mit seinem Auto im Wiesland. Er wurde nicht verletzt, das Auto erlitt Totalschaden.
Am Mittwochabend (20.05.2026) haben mehrere Personen Messing aus dem Container einer Firma gestohlen.
Zwei Männer konnten in der Folge festgenommen werden.
In der Nacht auf Dienstag kam es im Osten der Stadt zu einem Grossbrand in einem Mehrfamilienhaus.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Gebäude bereits in Vollbrand.
Am Mittwochmorgen (20.05.2026) ist es auf der Autobahn A13 zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 23-jähriger Mann war in angetrunkenem Zustand unterwegs.
Am Dienstagmorgen (19.05.2026) ist es auf der Neugonzenbach zu einem Verkehrsunfall mit fünf beteiligten Autos gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Am Dienstagmittag (19.05.2026) ist es auf der Buchserstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Linienbus gekommen.
Der 72-jährige Autofahrer war alkoholisiert.
Die Kantonspolizei St.Gallen führt am Samstag (06.06.2026) auf dem Polizeistützpunkt Oberbüren einen "Camper Day" durch.
Fahrerinnen und Fahrer von Wohnmobilen können das Leergewicht ihrer Fahrzeuge wägen lassen, um so die zulässige Restzuladung zu ermitteln. Das Ziel dieser Präventionsaktion ist, Risiken im Strassenverkehr durch überladene Wohnmobile zu minimieren.
In der Nacht von Montag auf Dienstag (19.05.2026) ist es an der Heiligkreuzstrasse zu einem Brand mit neun verletzten Personen gekommen.
Zwei Personen wurden vermisst. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete. Inzwischen konnten alle vermissten Personen aufgefunden werden.
Am Sonntag, 24. Mai 2026, bestreitet der FC St.Gallen 1879 in Bern den Cupfinal.
Bei einem Sieg ist am Abend eine Cupfeier in der St.Galler Innenstadt vorgesehen. Der Stadtrat hat dafür eine gastgewerbliche Freinacht für die Innenbereiche der Lokale bewilligt. Es ist mit einem sehr grossen Personenaufkommen sowie mit Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt bis zum Hauptbahnhof zu rechnen.
In der Nacht von Montag auf Dienstag (19.05.2026) ist es in einem Mehrfamilienhaus zu einem Küchenbrand gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
In der Nacht auf Dienstag (19.05.2026) ist es an der Heiligkreuzstrasse zu einem Vollbrand eines Mehrfamilienhauses gekommen.
Neun Personen wurden verletzt, zwei davon schwer. Der Einsatz vor Ort ist nach wie vor im Gange.
Am Sonntag (17.05.2026) ist auf der St.Gallerstrasse ein 77-jähriger Autofahrer mit seinem Auto verunfallt.
Er entfernte sich ohne Schadenmeldung von der Unfallstelle, konnte aber später von der Kantonspolizei Appenzell-Innerrhoden in Weissbad kontrolliert werden. Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.