Sommerzeit ist Ferienzeit, sowohl in der Schweiz als auch in den Nachbarländern, und damit auch Zeit für unzählige Staus.
In den nächsten zwei Monaten wird das Verkehrsaufkommen wieder sehr hoch sein, was auch auf Schweizer Strassen zu langen Staus führen kann.
Am Donnerstag (27.06.2024), kurz vor 11:55 Uhr, ist ein Lastwagen von der Vorderbergstrasse abgekommen und auf die Seite gekippt.
Der 33-jährige Chauffeur wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Am Donnerstag (27.06.2024), kurz vor 17:55 Uhr, ist ein 62-jähriger Mann rückwärts mit seinem Auto in ein Schaufenster eines Möbelgeschäfts an der Wilerstrasse gefahren.
Der Mann war in alkoholisiertem Zustand unterwegs. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Am Donnerstag (27.06.2024), kurz vor 18:50 Uhr, ist es zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers an der Edenstrasse gekommen.
Ein 17-jähriger Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.
Die dringlichen Instandsetzungsarbeiten auf der A3 zwischen Murg und Weesen müssen bauablaufbedingt um eine Woche verlängert werden.
Die Arbeiten erfordern weiterhin Nachtsperrungen der Seestrecke und damit verbunden die nächtliche Verkehrsumleitung durch den Kerenzerbergtunnel im Gegenverkehr.
Am Donnerstagabend (27.06.2024) hat an der Flurhofstrasse ein Hund ein Kind geschnappt. Dieses wurde leicht verletzt.
Die Stadtpolizei untersucht den Vorfall.
Ab Montag, 8. Juli 2024, ersetzt das Strassenkreisinspektorat St.Gallen mit dem beauftragten Unternehmen den Asphalt auf der Tübacherstrasse in Goldach.
Der lärmarme Belag reduziert in Zukunft die Lärmbelastung und erhöht den Fahrkomfort.
Die Deckbelagsarbeiten an der Fürstenlandstrasse in Kirchberg müssen aufgrund des regnerischen Wetters erneut verschoben werden.
Neu sollen die Arbeiten am Wochenende vom 10. bis 12. August 2024 durchgeführt werden.
Als der fünftgrösste Kanton der Schweiz mit rund 6000 Mitarbeitenden setzen wir uns bei der Kantonsverwaltung für das Gemeinwohl der Gesellschaft ein.
Mit einer beeindruckenden Vielfalt an Leistungen betrifft unsere Arbeit alle Bereiche des Lebens, sei es Bildung, Wirtschaft, Recht, Sicherheit, Natur, Gesundheit, Bau, Kultur und Finanzen. Mit unserer sinnstiftenden Arbeit hinterlassen wir täglich einen kleinen Fussabdruck, da diese für über eine halbe Million Menschen relevant ist.
Am Montag, 1. Juli 2024, beginnt das Hochbauamt mit den Vorbereitungsarbeiten für den Bau der Forensikstation der Psychiatrie St.Gallen in Wil.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Sommer 2027.
Am Mittwoch (26.06.2024), um 13:15 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen auf der Autobahn A13 eine Verkehrskontrolle durchgeführt.
Dabei konnte ein 54-jähriger Mann mit seinem Lieferwagen angehalten und kontrolliert werden. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass er trotz 30 Jahren Führerausweisentzug in der Schweiz gefahren ist.
Die Cyberkriminellen versenden gefälschte E-Mails im Namen der SWICA-Krankenkasse und behaupten, dass treue Kunden einen Anspruch auf eine Rückerstattung haben.
Neben dem Login zum persönlichen Krankenkassen-Portal haben es die Betrüger insbesondere auf die Kreditkartendaten abgesehen.
Obwohl Debit- und Kreditkarten sicher und praktisch sind, bergen sie auch Betrugsrisiken.
Oft beginnen diese mit raffinierten Phishing-Angriffen, bei denen Betrüger sensible Daten abgreifen wollen.
Unzählige Interviewanfragen für Schularbeiten gehen bei der Kantonspolizei St.Gallen in hoher Kadenz ein. Dabei handelt es sich beispielsweise um Vertiefungs-, Abschluss- oder Diplomarbeiten mit Berührungspunkten zur Polizeiarbeit.
Längst nicht jede dieser Anfragen wird bewilligt. Aus Ressourcengründen können nur jene Schülerinnen und Schüler berücksichtigt werden, welche sich besonders gut und fundiert vorbereitet haben.
Seit der Gründung im Jahr 1896 gehören touristische Informationen zur DNA des Touring Club Schweiz.
Die Websites und Reiseführer des TCS werden jährlich mehrere Millionen Mal aufgerufen und erreichten während der Corona-Pandemie sogar Rekordzahlen.
Mit dem III. Nachtrag zum Gastwirtschaftsgesetz hebt der Kanton St.Gallen das bisherige Verbot des Alkoholausschanks in Schwimm- und Strandbädern auf.
Die Anpassung tritt rechtzeitig zur Badesaison per Juli 2024 in Kraft.
Für Jugendliche und Schulen wurde ein neues Erklärvideo produziert, in dem erklärt wird, was Radikalisierung und Extremismus bedeuten und wie es dazu kommt.
Mehr dazu im Video.
Am Dienstag (25.06.2024), kurz vor 15:50 Uhr, hat ein Sofa auf einer Ladebrücke eines Lieferwagens während der Fahrt auf der Autobahn A1 gebrannt.
Der Brand konnte rasch gelöscht werden. Als Brandursache steht ein unsachgemässer Umgang mit Raucherwaren im Vordergrund.
Am Montag (24.06.2024) führten zwei Autofahrer auf der Speicherstrasse in einem Kurvenbereich ein gefährliches Überholmanöver durch. Zwei entgegenkommende Mitarbeitende der Stadtpolizei auf Motorrädern mussten aufgrund dessen stark abbremsen.
Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Montag (24.06.2024) ereignete sich auf der Molkenstrasse ein Unfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger.
Der 17-jährige wurde dabei mittelschwer verletzt und ins Spital verbracht.
16 Ganzjahresreifen wurden vom Touring Club Schweiz auf die Herausforderung getestet, ob sie bei sommerlichen 50 Grad Celsius Asphalttemperatur in Gefahrensituationen genauso standhalten wie bei Minusgraden und schneebedeckter Fahrbahn.
Ein guter Reifen muss einen möglichst kurzen Bremsweg und eine sichere Kontrolle über das Fahrzeug im Sommer wie im Winter gewährleisten.
Am Dienstag (25.06.2024), kurz vor 7 Uhr, ist es auf der Berneckerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem E-Bike-Fahrer gekommen.
Der 50-jährige E-Bike-Fahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 1'000 Franken.
Zwölf Menschen verunfallen täglich auf Schweizer Strassen schwer oder tödlich.
Besonders kritisch ist die Situation für jene, die zu Fuss oder mit dem Motorrad unterwegs sind.
Am Montag (24.06.2024) kam es auf der Schönaustrasse zu einer Konfrontation zwischen zwei Hunden.
Die Hundehaltenden konnten die Tiere nicht voneinander trennen. Ein Anwohner beobachtete die Situation und schlug dem Pitbull mit einer Axt in den Rücken. Der Pitbull verstarb auf dem Weg zum Tierarzt.
Am Montag (24.06.2024), kurz nach 15 Uhr, ist im Weiler obere Schieb eine Landwirtin von einem Zweiachs-Mäher überrollt worden.
Die 55-jährige Frau wurde schwer verletzt. Sie wurde von einem Rettungshelikopter der Alpine Air Ambulance ins Spital geflogen.
Am Dienstag (25.06.2024), um 2:20 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Tankstellenshop an der Staatsstrasse eingebrochen.
Dank einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten die drei mutmasslichen Täter, ein 15- und 16-jähriger Deutscher sowie ein 16-jähriger Schweizer festgenommen werden.
In der Zeit zwischen Samstag um 10 Uhr und Montag (24.06.2024), um 6:10 Uhr, ist es an der Haltelhusstrasse zu einem Einbruch gekommen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt in das Gebäude.
Am Montag (24.06.2024), kurz nach 20:05 Uhr, ist ein vorerst unbekannte Person mit einem Auto in einen Verkehrspfahl an der Gerbestrasse geprallt.
Die Person entfernte sich von der Unfallstelle ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.
Am Montag (24.06.2024), um 22:40 Uhr, ist es auf der Kriessernstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Ein 61-jähriger Autofahrer wurde dabei schwer verletzt.
Er wurde von der Rega ins Spital geflogen. Es entstand Sachschaden von rund 150'000 Franken.
Am Montag (24.06.2024), kurz vor 18:45 Uhr, ist es auf der Autobahn A3 zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen.
Der 21-jährige Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt. Er wurde von einem Rettungshelikopter der Alpine Air Ambulance ins Spital geflogen.
Am Montag (24.06.2024), kurz nach 15 Uhr, ist es auf der Flawilerstrasse zu einem Unfall einer E-Bike-Fahrerin gekommen, nachdem sie von einem Sattelmotorfahrzeug überholt worden ist.
Die 72-jährige Frau wurde dabei schwer verletzt. Sie wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Am Montag, 1. Juli 2024, bis Donnerstag, 4. Juli 2024, führt das Strassenkreisinspektorat Gossau Belagsarbeiten an der Flawilerstrasse in Uzwil und Oberuzwil aus.
Die Strasse wird während dieser Zeit für sämtlichen Verkehr gesperrt. Ein lärmarmer Belag reduziert innerorts in Zukunft die Lärmbelastung und erhöht den Fahrkomfort.
Heutzutage findet Debit- und Kreditkartenbetrug hauptsächlich online statt.
Die meisten Kartendelikte lassen sich vermeiden, wenn Karteninhaber/innen einige grundlegende Regeln beachten.
Der Stadtpolizei St.Gallen wurde am vergangenen Mittwoch (19.06.2024) im Westen der Stadt ein verletzter Hund gemeldet.
Da die Umstände unklar waren, wurde nach Zeugen gesucht (Polizei.news berichtete). Die Abklärungen haben ergeben, dass der Hund von einem Zug angefahren wurde.
Ab Montag (12.08.2024), wird die Polizeistation St. Margrethen renoviert.
Während knapp drei Monaten werden die Mitarbeitenden von St. Margrethen auf andere Dienststellen in der Region verteilt und von dort aus die Gemeinden der Polizeistation St. Margrethen betreuen sowie die polizeiliche Grundversorgung sicherstellen.
Am Sonntag (23.06.2024), um 23:50 Uhr, ist es auf der Bahnhofstrasse zu einem Entreissdiebstahl gekommen.
Einem 58-jährigen Mann wurde durch eine vorerst unbekannte Person das Mobiltelefon und eine Uhr gestohlen. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen konnte ein 15-jähriger Algerier festgenommen werden.
Am Sonntag (23.06.2024), kurz nach 22:15 Uhr, ist es auf der Heldaustrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 25-jährige Autofahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs. Ihm wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Sonntag (23.06.2024), kurz nach 19:30 Uhr, ist es auf der Uznacherstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 23-jähriger Beifahrer wurde durch den Unfall unbestimmt verletzt. Er wurde von der Rega ins Spital geflogen. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
In der Zeit zwischen Samstag um 23:45 Uhr und Sonntag (23.06.2024), um 15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der Industriestrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über eine Tür Zutritt in das Gebäude.
In der Zeit zwischen Samstag um 18 Uhr und Sonntag (23.06.2024), um 11:50 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft an der Zürcher Strasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über eine Tür Zutritt in das Gebäude.
Anfang Juli 2024 baut das kantonale Tiefbauamt in Uzwil auf der Bahnhofstrasse, Abschnitt Dammstrasse bis und mit Kreuzung Neudorfstrasse der Deckbelag ein.
Während dieser Zeit ist die Bahnhofstrasse in diesem Abschnitt gesperrt.
Das kantonale Tiefbauamt saniert in Schmerikon die St.Galler- und die Hauptstrasse.
Voraussichtlich zwischen Samstag, 29. Juni 2024, und Montag, 1. Juli 2024, wird beim Kreisel Allmeind ein neuer Deckbelag eingebaut. Die Ortsdurchfahrt wird für den motorisierten Verkehr gesperrt.
Am Sonntag (23.06.2024), um 09:30 Uhr, hat sich auf der Bergstrasse eine Kollision zwischen einem Auto und einem Fahrrad ereignet.
Dabei verletzte sich die Fahrradfahrerin leicht. Sie wurde anschliessend ins Spital gebracht.
Am Samstag (22.06.2024), um 17:50 Uhr, hat eine unbekannte Person mit ihrem Auto auf der A1, Höhe Rastplatz Sulzberg, mutmasslich mehrere Autos rechts via Pannenstreifen überholt.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen, die das Überholmanöver beobachten konnten.
Am Samstag (22.06.2024), kam es am Eisenbahnweg und an der Parkstrasse zum Brand in zwei WC-Anlagen.
Dabei entstand Sachschaden von über 80'000 Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen schliesst einen Zusammenhang nicht aus und sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.