In der Zeit zwischen Mittwochabend um 17:30 Uhr und Donnerstagmorgen (01.02.2024) um 6:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Institution an der Grossfeldstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zugang in das Gebäude.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend um 19 Uhr und Freitagmorgen (02.02.2024) um 7:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Baustellenmagazin eines Rohbaus an der Eichbüelstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über die Tiefgarage Zutritt zum Rohbau und öffnete anschliessend gewaltsam die Tür zum Baustellenmagazin.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend um 18 Uhr und Freitagmorgen (02.02.2024) um 7 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Schule am Klosterweg eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zugang zur Schule.
Am Donnerstag (01.02.2024), in der Zeit zwischen 2 Uhr und 6 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Firma an der Lindenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zugang zur Firma. Anschliessend durchsuchte sie sämtliche Büros im Gebäude.
In der Zeit zwischen Mittwochabend um 17:15 Uhr und Donnerstagmorgen (01.02.2024) um 7:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Baustellencontainer an der Sommeraustrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich auf gewaltsame Art und Weise Zutritt zum Container.
Am Donnerstag (01.02.2024), um 15:20 Uhr, ist ein 65-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Rheinstrasse von der Strasse abgekommen und in eine Grünabfalltonne geprallt.
Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.
Am Freitag (02.02.2024), um 4:50 Uhr, ist das Auto eines 35-Jährigen im Murgwaldtunnel auf der Autobahn A3 in die Tunnelwand geprallt.
Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 20'000 Franken. Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Donnerstag (01.02.2024), kurz vor 00:30 Uhr, ist in einem Unterflurcontainer an der Sonnenbergstrasse ein Brand entdeckt worden.
Der Unterflurcontainer wurde mutmasslich durch eine unbekannte Täterschaft in Brand gesetzt.
In der Zeit zwischen Dienstagabend 17:15 Uhr und Mittwochmorgen (31.01.2024) um 7:20 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Gärtnerei an der Thurstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich auf gewaltsame Art und Weise Zugang in die Gärtnerei.
Am Dienstag (30.01.2024), in der Zeit zwischen 12 Uhr und 17:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Mehrfamilienhaus an der Neudorfstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zugang zum Mehrfamilienhaus.
Am Mittwoch (31.01.2024), in der Zeit zwischen 16 Uhr und 16:35 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft einen Papierhandtuchspender in einer Toilette in der Tiefgarage des Einkaufszentrums Säntispark in Brand gesetzt.
Es entstand ein Sachschaden von rund 25'000 Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Das Tiefbauamt des Kantons St.Gallen saniert ab Montag, 12. Februar 2024, die Unterdorf- und die Mitteldorfstrasse sowie Teile der St.Gallerstrasse in Zuzwil. Während den Bauarbeiten wird der Verkehr in Zuzwil umgeleitet.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Sommer 2024.
Infolge Rücktritts des bisherigen Amtsinhabers auf den 30. Juni 2024 ist die Position als Stabschefin / Stabschef des Regionalen Führungsstabs (Milizfunktion) neu zu besetzen.
Die Bevölkerungsschutzregion St.Gallen-Bodensee besteht aus den 16 Gemeinden Gaiserwald, St.Gallen, Wittenbach, Häggenschwil, Muolen, Eggersriet, Untereggen, Mörschwil, Berg SG, Steinach, Tübach, Goldach, Rorschacherberg, Rorschach, Thal und Rheineck. Rund 150’000 Personen leben in dieser Region.
Am Mittwochmorgen (31.01.2024), kurz nach 5:45 Uhr, ist in einem leerstehenden Doppeleinfamilienhaus an der Bischofszellerstrasse ein Brand entdeckt worden.
Der Sachschaden beläuft sich auf über 100'000 Franken. Als Brandursache steht ein technische Defekt im Vordergrund.
Am Mittwochmorgen (31.01.2024), kurz nach 7 Uhr, ist ein 33-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Wiesentalstrasse gegen eine Strassenlaterne geprallt.
Der Mann wurde unbestimmt verletzt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Blendung ist ein häufiges Problem im Strassenverkehr, das die Sehleistung und die Fahrsicherheit beeinträchtigen kann.
Eine Erhebung des TCS stellt fest, dass das Blenden durch andere Autos von einer Mehrheit der Fahrerinnen und Fahrer als störend empfunden wird. Mehr als ein Drittel der Befragten hält es für wichtig, dass entsprechende Massnahmen eingeleitet werden.
Verschiedene Personen haben in den letzten Tagen eine vermeintliche Rechnung der Serafe erhalten.
Die Betrüger haben hierfür eine täuschend echt nachgemachte Rechnung unter dem leicht veränderten Firmennamen "Searfe" versendet.
In der Zeit zwischen Montag- und Dienstagmorgen (30.01.2024), bis 6 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung am Studerswilerweg eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zugang zur Wohnung.
Am Dienstagmorgen (30.01.2024), in der Zeit zwischen 3 und 4 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Verkaufsgeschäft an der Zürcher Strasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch Körpergewalt Zutritt in das Gebäude.
Am Dienstag (30.01.2024), kurz nach 10 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Auffahrunfall mit zwei Autos gekommen.
Eine Frau wurde leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Die Autobahnvignette 2023 ist noch bis am 31. Januar 2024 gültig. Neu ist die Vignette auch in elektronischer Form erhältlich.
Sie kann online unter www.e-vignette.ch bezogen werden.
Am Montag (29.01.2024), kurz nach 15:45 Uhr, ist ein 69-jähriger Mann mit seinem Auto auf einem Vorplatz an der Sonnenhaldenstrasse in eine Hauswand geprallt.
Anschliessend entfernte er sich von der Unfallstelle. Er wurde als fahrunfähig eingestuft. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.
In der Zeit zwischen Samstagmorgen und Sonntagabend (28.01.2024), um 21 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung an der Stockbergstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zugang zur Wohnung.
Am Montag (29.01.2024), kurz vor 10 Uhr, ist eine 79-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Autobahn A15 in den Anpralldämpfer eines Signalisations-Anhänger geprallt.
Die Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.
Am Montagmorgen (29.01.2024), um 09:15 Uhr, ist es auf einem Fussgängerstreifen der Staatsstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Die 72-jährige Fussgängerin wurde dabei leicht verletzt.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Montagmorgen (29.01.2024), um 08:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Atelier sowie eine Firma an der Glatthaldestrasse eingebrochen.
In beiden Fällen durchsuchte sie die Räume und stahl Bargeld von unbekanntem Wert. Anschliessend flüchtete sie in unbekannte Richtung.
Am Sonntag (28.01.2024), kurz vor 20:30 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Die 90-jährige Fussgängerin wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Montag (29.01.2024), kurz vor 00:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung über zwei brennende Abfallkübel auf einem Perron am Bahnhof erhalten.
Die Feuerwehr konnte diese rasch löschen.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Sonntagnachmittag (28.01.2024), um 16:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Bachwiesenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich auf gewaltsame Art und Weise Zutritt durch eine Tür.
Am Sonntag (28.01.2024), kurz vor 17:40 Uhr, ist es auf der Rickenstrasse zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Zwei Personen wurden leicht verletzt. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 90'000 Franken.
Die St.Galler Regierung möchte mit vier Nachträgen zum Polizeigesetz die Grundlagen für die präventive Polizeiarbeit schaffen und die inner- und interkantonale Polizeiarbeit durch die Einführung eines automatisierten Datenaustauschs stärken.
Die vorberatende Kommission beantragt für zwei der vier Nachträge weitere inhaltliche Präzisierungen. Die beiden anderen Nachträge sollen vorerst an die Regierung zurückgewiesen werden.
Am Sonntag (28.01.2024), kurz nach 05:30 Uhr, ist das Auto eines 27-Jährigen auf der Strecke - Ringstrasse – Herisauerstrasse – Fennweg - Fennstrasse mehrfach in die Strasseneinrichtung geprallt. Der Fahrer setzte seine Fahrt nach den Kollisionen fort. Er wurde als fahrunfähig eingestuft. Bei ihm wurde eine Blut- und Urinentnahme angeordnet.
Der Führerausweis wurde dem Mann vor Ort abgenommen.
Am Samstagnachmittag (27.01.2024) stellte eine Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen beim Stockenweg einen Hangrutsch fest.
Dabei war auf einer Länge von ca. zehn Metern der Weg mitsamt dem Geländer den Abhang abgerutscht. Personen kamen keine zu Schaden.
Am Samstag (27.01.2024), um 15:55 Uhr, ist ein 17-Jähriger auf der Strasse "Laad" mit seinem Motorrad gestürzt.
Er verletzte sich dabei leicht und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Samstag (27.01.2024), um 14:50 Uhr, hat ein 20-jähriger Motorradfahrer auf der Wildhauserstrasse einen Selbstunfall verursacht.
Er wurde dabei unbestimmt verletzt und musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagmorgen (27.01.2024) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Gewerbeliegenschaft an der Glatthaldestrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster Zugang zum Gebäude.
Am Samstag (27.01.2024), kurz nach 23:00 Uhr, ist es in einem Wohnhaus an der Rorschacherstrasse zu einem Brand in einem Zimmer gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Personen wurden keine verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 15'000 Franken.
Am Samstag (27.01.2024) führte die Stadtpolizei St.Gallen bei vier Gastwirtschaften eine Kontrolle der Schliessungszeiten durch. Bei allen Lokalen hielten sich noch Spätgäste auf, obwohl keine Bewilligung für eine verkürzte Schliessungszeit vorlag.
Die Patentinhaber wurden mit einer Ordnungsbusse bedient.
Am Samstag (27.01.2024) wurde durch die Stadtpolizei St.Gallen ein umher schreiender und fuchtelnder Mann angehalten. Gegenüber den Polizisten verhielt er sich renitent und unkooperativ.
Zudem beschimpfte er diese und wurde gegen sie tätlich. Auf der Hauptwache beruhigte er sich nach einer Weile. Er wird zur Anzeige gebracht.
Am Freitag (26.01.2024), kurz nach 18:00 Uhr, ist das Auto einer 56-Jährigen an der Hombrechtikerstrasse gegen ein parkiertes Auto geprallt.
Die Fahrerin war alkoholisiert. Ihr wurde der Führerausweis abgenommen.
Am Freitag (26.01.2024), um 11:00 Uhr, ist das Auto einer 92-jährigen Frau auf der Rebsteinerstrasse in eine Hausfassade geprallt. Die Frau verletzte sich dabei leicht.
Sie wurde durch die Rega ins Spital überführt.
Am Freitag (26.01.2024), um 17:45 Uhr, ist eine 58-Jährige an der Sonnenhügelstrasse mit ihrem E-Scooter gestürzt.
Sie verletzte sich dabei unbestimmt. Die Frau wurde für fahrunfähig befunden.
Am Freitag (26.01.2024), kurz vor 11:30 Uhr, hat sich auf der Autostrasse H16, Höhe Anschlusswerk Lichtensteig, eine Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen ereignet.
Ein 50-jähriger Autofahrer kam dabei ums Leben.
Am Donnerstag (25.01.2024), kurz nach 13:45 Uhr, ist es auf der Obereggstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Dabei wurden drei Personen leicht verletzt.
Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.