Der Schulanfang bringt für Kinder einen grossen Schritt in Richtung Selbstständigkeit. Wege werden allein zurückgelegt, Entscheidungen ohne direkte Begleitung getroffen. Neben dem richtigen Verhalten im Strassenverkehr ist auch der Umgang mit fremden Menschen ein wichtiger Aspekt der Sicherheit. Kinder begegnen täglich fremden Personen. Entscheidend ist, dass sie Situationen richtig einordnen und wissen, wie sie reagieren können. Der folgende Beitrag zeigt, wie Sie Ihrem Kind einfache, alltagstaugliche Regeln vermitteln, ohne Angst zu erzeugen.
Aufgrund einer möglichen Verletzungsgefahr durch metallische Fremdkörper ruft die französische Marke Auzou das Produkt "P'tit Loup: ma peluche à habiller" zurück. Der Rückruf erfolgt auf Empfehlung des Lieferanten.
Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Chiasso → Gotthard kommt es derzeit zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Zwischen Quinto und dem Rastplatz bzw. der Dosierstelle Airolo hat sich ein rund fünf Kilometer langer Stau gebildet.
Die Polizia cantonale und die kommunalen Polizeien weisen im Rahmen der Verkehrssicherheitsprävention darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für Unfälle ist, die mitunter schwere oder gar tödliche Folgen haben können. Daher wird die Aufforderung an die Fahrzeuglenker erneuert, die Geschwindigkeitsbegrenzungen zum Schutz der eigenen Sicherheit und jener der anderen Verkehrsteilnehmer einzuhalten.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 24. März 2026 ein 25-jähriger albanischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Albanien und ein 38-jähriger Schweizer Staatsbürger mit Wohnsitz im Raum Locarno festgenommen wurden. Die beiden stehen im Verdacht, in unterschiedlichen Funktionen an einem grossangelegten Drogenhandel mit lokalen Kunden beteiligt gewesen zu sein.
Die Kantonspolizei gab bekannt, dass sich am 6. April 2026 kurz vor 15:00 Uhr in Pianezzo, Via Motto Gandioni, ein Unfall ereignet hat. Nach ersten Erkenntnissen und aus noch ungeklärten Gründen stürzte ein 64-jähriger Schweizer Bürger aus der Region aus mehreren Metern Höhe.
Die Kantonspolizei gab bekannt, dass am 9. April 2026 die Leiche des Piloten, der am 13. März 2026 bei einem Flugunfall nahe San Carlo ums Leben gekommen war, geborgen werden konnte. Dank verbesserter Schneeverhältnisse, die die Sicherheit der Rettungskräfte gewährleisteten, war die Bergung gelungen.
Stalking – seit 2026 in der Schweiz als „Nachstellung“ strafbar – ist kein harmloses Verhalten, sondern kann das Leben Betroffener massiv einschränken. Frühes Erkennen und konsequentes Handeln sind entscheidend, um Eskalationen zu verhindern.
Cyberkriminelle nutzen Verkaufsinserate auf tutti.ch, um Inserierende in eine Phishing-Falle zu locken. Mit professionell gestalteten E-Mails und gefälschten Zahlungsbestätigungen wird ein regulärer Bezahlvorgang vorgetäuscht.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 2. April 2026 ein 40-jähriger Schweizer Staatsbürger mit Wohnsitz im Raum Lugano festgenommen wurde. Er steht im Verdacht, in den Drogenhandel mit Kokain und Heroin in grösserem Umfang verwickelt zu sein.
Täglich gehen rund sieben Meldungen zu pädokriminellen Inhalten im Netz bei der Melde- und Beratungsstelle clickandstop.ch ein. Gleichzeitig nutzen täglich rund 190 Personen die Dienstleistungen von clickandstop.ch.
Beim aktuellen Kindersitztest gibt der TCS Produktewarnungen zu zwei Kindersitzmodellen sowie sieben bauähnlichen Modellen ab. Die Problematik liegt in kopierten Modellen, die auf vorwiegend asiatischen Online-Portalen angeboten werden. Vom Kauf dieser Produkte wird dringend abgeraten.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 3. April 2026 im Rahmen von Ermittlungen zur Aufklärung der Umstände und zur Identifizierung des Verursachers der Waldbrände vom 28. März 2026 in Caslano (Via Torrazza) und vom 30. März 2026 in Ponte Tresa (Via Ronchi) ein 21-jähriger italienischer Staatsbürger aus der Region Lugano festgenommen wurde. Die einstweilige Verfügung wurde inzwischen vom zuständigen Richter für Zwangsmassnahmen bestätigt.
Die Kantonspolizei gab bekannt, dass gestern Abend in den Bergen bei Prugiasco ein Mann als vermisst gemeldet wurde. Kurz vor Mitternacht wurde der Mann in Acquarossa tot aufgefunden.
Auf der A2 in Richtung Gotthard staut sich der Verkehr vor dem Südportal derzeit massiv. bi Zwischen Faido und dem Rastplatz bei der Dosierstelle Airolo steht eine rund 8 Kilometer lange Kolonne, es ist mit einem Zeitverlust von bis zu 1 Stunde und 20 Minuten zu rechnen.
Auf der A2 in Richtung Gotthard staut sich der Verkehr zwischen Faido und der Dosierstelle Airolo weiterhin massiv. Autofahrerinnen und Autofahrer müssen auf diesem Abschnitt mit mehreren Kilometern Kolonne und einem erheblichen Zeitverlust rechnen.
Auf der A2 in Richtung Gotthard staut sich der Verkehr am Ostermontagvormittag vor dem Südportal. Zwischen Quinto und dem Rastplatz Dosierstelle Airolo steht der Verkehr auf mehreren Kilometern, Reisende müssen mit deutlich längeren Fahrzeiten rechnen.
In den vergangenen Wochen haben die Tessiner Hundeteams des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) an mehreren Trainings in ganz unterschiedlichen Umgebungen teilgenommen. Unter anderem waren sie im Feuerwehrdepot von Caslano und in einer Eishalle, im Rahmen einer Übung mit der Tessiner Kantonspolizei.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Chiasso → Gotthard stockt der Verkehr aktuell zwischen Quinto und Airolo auf rund 3 Kilometern, Ursache ist eine Überlastung der Strecke. Der Zeitverlust beträgt bis zu 30 Minuten, Reisende müssen in diesem Abschnitt mit zähflüssigem Kolonnenverkehr bis vor das Südportal des Gotthard-Strassentunnels rechnen.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Chiasso → Gotthard ist die Einfahrt bei Airolo aktuell gesperrt. Die Sperrung betrifft den Bereich beim Südportal des Gotthard-Strassentunnels; Autofahrerinnen und Autofahrer können an dieser Stelle derzeit nicht auf die A2 in Richtung Norden einfahren und müssen mit Umleitungen sowie Verzögerungen rechnen.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Chiasso → Gotthard staut sich der Verkehr zwischen Quinto und dem Rastplatz bei der Dosierstelle Airolo derzeit auf rund 4 Kilometern, Grund ist eine Überlastung der Strecke. Der Zeitverlust beträgt aktuell bis zu 40 Minuten, Reisende müssen in diesem Abschnitt mit zähflüssigem Kolonnenverkehr bis vor das Südportal des Gotthard-Strassentunnels rechnen.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Chiasso → Gotthard bleibt die Einfahrt bei Airolo derzeit gesperrt. Die Sperrung betrifft den Bereich beim Südportal des Gotthard-Strassentunnels und steht im Zusammenhang mit Verkehrslenkung bzw. Arbeiten im Zufahrtsbereich, wodurch die direkte Einfahrt auf die Autobahn respektive in den Tunnel an dieser Stelle vorübergehend nicht möglich ist.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien weisen im Rahmen der Verkehrssicherheitsprävention darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle ist, die teilweise schwerwiegende oder sogar tödliche Folgen haben. Daher wird erneut an die Verkehrsteilnehmenden appelliert, die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten, um die eigene Sicherheit und jene der anderen Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten.
Coop ruft diverse Käse-Produkte der Käserei Landbrügg zurück. Die Produkte können Salmonellen aufweisen. Es besteht eine potenzielle Gesundheitsgefährdung und es wird empfohlen, die Produkte nicht zu konsumieren. Dies gilt insbesondere für Personen mit geschwächtem Immunsystem, Schwangere, Kinder und ältere Personen.
Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Chiasso kommt es derzeit zu gleich mehreren Verkehrsbehinderungen auf der Gotthardroute. Zwischen Giornico und Biasca ist der Verkehr nach wie vor infolge eines Unfalls eingeschränkt.
Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Chiasso ist es zwischen Giornico und Biasca zu einer Verkehrsbehinderung nach einem Unfall gekommen. Der Transitverkehr auf der Gotthardroute ist in diesem Abschnitt derzeit eingeschränkt.
Die Kantonspolizei gibt bekannt, dass der 62‑jährige italienische Staatsbürger mit Wohnsitz in Italien, der am 1. April 2026 in einen Unfall auf der Via San Gottardo in Cadenazzo verwickelt war, verstorben ist. Er erlag seinen schweren Verletzungen, die er sich bei diesem Verkehrsunfall zugezogen hatte.
Die Kantonspolizei meldet einen Verkehrsunfall, der sich am 1. April 2026 kurz nach 23:00 Uhr in Cadenazzo ereignete. Laut ersten Ermittlungen fuhr eine 46-jährige Schweizerin aus der Region Locarno auf der Via San Gottardo in Richtung Locarno.
Die Kantonspolizei meldete, dass sich heute kurz nach 10:30 Uhr auf der Via ai Cedri in Vezia ein Unfall auf einer Baustelle in der Nähe eines Wohnhauses ereignete.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben die Einleitung eines Strafverfahrens gegen einen 37-jährigen Schweizer bekannt, der an einer Mittelschule im Raum Bellinzona unterrichtet. Die Ermittlungen, die sich noch in der Anfangsphase befinden, betreffen insbesondere mutmassliche Straftaten im Zusammenhang mit der Intimsphäre einiger Minderjähriger.
Im Jahr 2025 bearbeiteten die Polizeistationen von Bellinzona, Locarno, Lugano und Mendrisio zahlreiche Fälle von mittelschwerer und schwerer Kriminalität. Zu den schwerwiegendsten Fällen zählte der Mord an einer Frau durch einen Mann, der sich Anfang des Jahres in Lodrino ereignete.
Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Chiasso → Gotthard staut sich der Verkehr aktuell zwischen Quinto und Airolo auf rund 1 Kilometer. Ursache ist eine Überlastung der Strecke vor der Dosierstelle am Südportal des Gotthardtunnels.
Auf der A2 in Fahrtrichtung Chiasso → Gotthard staut sich der Verkehr zwischen Quinto und dem Rastplatz mit der Dosierstelle Airolo derzeit auf rund 2 Kilometern. Grund ist eine Überlastung der Strecke, was zu einem Zeitverlust von bis zu etwa 20 Minuten führen kann.
Eine angeblich offene Busse vom Bundesamt für Polizei (fedpol) setzt Empfänger unter Druck und fordert zur sofortigen Zahlung auf. Dabei werden gezielt Kreditkartendaten abgephisht.
Die Drogensituation in der Schweiz hat sich im Vergleich zu den Vorjahren im Wesentlichen nicht verändert, und die Lage im Tessin spiegelt den Trend auf Bundesebene wider. Die Rangfolge der meistkonsumierten Drogen blieb 2025 unverändert: Cannabis ist weiterhin die am weitesten verbreitete Substanz, gefolgt von Kokain und Heroin.
Bei den Kontrollen an den Schweizer Flughäfen und Grenzübergängen kommt es häufig vor, dass scheinbar harmlose Gegenstände wie Souvenirs, Luxus-Accessoires oder exotische Objekte in Wirklichkeit aus Materialien von gefährdeten Tierarten oder Pflanzensorten gefertigt sind. In der Schweiz ist die Einfuhr von Produkten wie Elfenbein, Alligatorenleder oder anderen Erzeugnissen aus geschützten Arten verboten oder nur mit einer vom CITES-Artenschutzabkommen vorgesehenen Spezialbewilligung möglich.
Die Kantonspolizei meldet, dass heute kurz nach 14:30 Uhr ein Fussgänger auf der Via Stazione in Muralto angefahren wurde. Laut ersten Ermittlungen fuhr ein 63-jähriger Schweizer Staatsbürger mit Wohnsitz in Appenzell Ausserrhoden mit einem Lkw in Richtung Locarno.
Ostern und der Beginn der Frühlingsferien sorgen für viel Verkehr auf der Nord-Süd-Achse. Ab Gründonnerstag bis am Abend des Karfreitages ist Stau am Gotthard-Nordportal zu erwarten.
Im Jahr 2025 ist die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Tessin leicht zurückgegangen, gleichzeitig ist jedoch die Zahl der Unfälle mit Verletzten gestiegen. Im vergangenen Jahr wurden im Kanton Tessin 3’874 Verkehrsunfälle registriert, leicht weniger als in den Vorjahren (3’901 im Jahr 2024; 3’965 im Jahr 2023). Die meisten Unfälle führten zu Sachschäden (3’179 Fälle).
Die Kantonspolizei gab bekannt, dass heute kurz nach 18:00 Uhr in der Via Ala Nuverasca in Camorino ein Feuer ausgebrochen ist. Nach ersten Erkenntnissen und aus noch ungeklärten Gründen brach das Feuer in einem Lagerraum aus und erfasste auch ein Fahrzeug.
Die Kantonspolizei und die kommunalen Polizeikorps weisen darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle ist – oft mit schweren oder tödlichen Folgen. Fahrzeuglenkende werden daher aufgefordert, die Tempolimiten einzuhalten, um sich selbst und andere Verkehrsteilnehmende zu schützen.
Die Kantonspolizei gibt bekannt, dass nach mehreren Anzeigen und zur Untersuchung möglicher Unregelmässigkeiten, insbesondere im Hinblick auf Verstösse gegen das Bundesgesetz über Betäubungsmittel und die öffentliche Ordnung, am 20. März 2026 eine Kontrolle im Bereich des Bahnhofs Mendrisio durchgeführt wurde. Die Ermittlungen richteten sich gegen insgesamt 20 Personen.
Bund und Kantone haben im Jahr 2025 insgesamt 124 877 Lastwagen, Busse und Lieferwagen kontrolliert. Damit blieb die Gesamtzahl der Kontrollen gegenüber dem Vorjahr nahezu stabil (- 2 %). Dies geht aus der Statistik der Schwerverkehrskontrollen der Bundesämter für Strassen (ASTRA) und für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) hervor.
Ab dem Schuljahr 2026/27 werden Kinder, die im ersten HarmoS-Jahr in den Kindergarten eintreten, eine neue, vom TCS konzipierte Sicherheitsweste erhalten. Die Weste mit dem Namen LUMI wurde entwickelt, um die Sichtbarkeit von 4- bis 6-jährigen Kindern auf dem Schulweg bei Tag und Nacht zu verbessern.
Immer wieder kreuzen Kinder auf dem Schulweg Ein- und Ausfahrten von Wohnhäusern, Tiefgaragen oder Parkplätzen. Diese Stellen wirken auf den ersten Blick unauffällig. Tatsächlich entstehen hier häufig Situationen, die Kinder nur schwer einschätzen können. Fahrzeuge tauchen plötzlich auf, Sichtachsen sind eingeschränkt und Abläufe sind weniger klar als an einer Kreuzung oder Ampel. Der folgende Beitrag zeigt, warum Ein- und Ausfahrten für Kinder besonders riskant sind und wie Sie Ihr Kind gezielt darauf vorbereiten können.
Die Kantonspolizei Tessin hat ihren Sitz im Hauptort Bellinzona. Die Bediensteten kümmern sich um die rechtssichere Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und wahren die Sicherheit im Kanton.
Die Geschichte der Kantonspolizei Tessin geht zurück bis ins Jahr 1804. Damals kümmerte sich eine eigens gegründete Gemeinschaft um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze. Im Jahr 1855 ging daraus die Gendarmerie des Kantons hervor. 1904 wurde eine Spezialabteilung für Recherche- und Ermittlungstätigkeiten hinzugefügt, 1946 die Verkehrspolizei. Seit 1952 wurde die Gendarmerie in Tessin erstmals als Kantonspolizei bezeichnet. Im Jahr 1990 wurde ein neues kantonales Polizeigesetz als Grundlage für die Arbeit verabschiedet.
Die Kapo Tessin tut alles für die öffentliche Sicherheit. (Bildquelle: Kapo Tessin)
Der Kommandant und die Stabsabteilungen der Kantonspolizei Tessin
Die Kantonspolizei Tessin setzt sich aus verschiedenen Abteilungen zusammen. Der Kommandant kümmert sich zusammen mit den Stabsabteilungen um einen reibungslosen Ablauf der Polizeiarbeit. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Leitung der allgemeinen Dienste und des Einsatzstabs. Auch das Korpsmanagement und die Entwicklung strategischer Projekte gehören zum Aufgabenspektrum des Kommandanten und der Stabsabteilungen.
Die Abteilung für spezielle Interventionen
Diese Abteilung steht mit speziell ausgebildeten Bediensteten rund um die Uhr bereit. Insgesamt setzt sich dieser Bereich aus fünf unterschiedlichen Gruppen zusammen. Unter anderem kümmern sich die Mitarbeitenden um die Festnahme von Personen in besonders gefährlichen Bereichen oder schreiten bei besonders schweren Straftaten ein. Speziell geschult ist diese Abteilung auch für die Intervention bei Bombenalarmen und die Entschärfung von Sprengstoff. Auch wenn es um den Personenschutz geht, sind die Bediensteten zuständig.
Zu diesem Bereich der Kantonspolizei Tessin gehört auch die Seepolizei, die sich um die Sicherheit auf den kantonalen Gewässern kümmert. Die Rettung auf Flüssen und Seen, das Untersuchen von Schifffahrtsunfällen und die Sicherheitsprävention auf dem Wasser sind einige der Aufgaben der Seepolizei.
Ebenfalls unter dem Dach der Spezialabteilungen ist die Hundestaffel der Kantonspolizei Tessin tätig. Die Tiere unterstützen unter anderem bei der Suche nach Personen und Gegenständen, arbeiten als Drogenspürhunde oder werden mit ihrem Hundeführer an Sondereinsätzen beteiligt.
Die Gendarmerie der Kantonspolizei Tessin
Seit den Anfängen der Tessiner Polizei im Jahr 1855 übernimmt die Gendarmerie verschiedene Aufgaben rund um die Kontrolle der Einhaltung von Recht und Gesetz im Kanton. Die Mitarbeitenden sind als Patrouillen auf den Strassen des Kantons unterwegs und greifen jederzeit bei Notfällen ein.
Die Gendarmerie besteht aus verschiedenen Dienstabteilungen:
Koordinationsunterstützung
Administrative Verwaltungsdienste
Häftlingsverwaltungsdienst
Auslandsrückführungsdienst
Operativer Koordinierungsdienst
Die Koordinationsunterstützung kümmert sich um die Organisation und regelt die Zusammenarbeit und Zuständigkeiten innerhalb der verschiedenen Dienstabteilungen. Der administrative Verwaltungsdienst ist für die Abläufe in der Gendarmerie verantwortlich, überwacht die Erstellung von Berichten und die einzelnen Prozesse.
Geht es um den Transport von Festgenommenen und Inhaftierten
Der Auslandsrückführungsdienst ist mit Verwaltungs- und Kontrollaufgaben im Bereich Asylsuchender befasst. Die Rückführung von Personen ohne gültige Aufenthaltserlaubnis sowie alle Formalitäten und Vernehmungen in diesem Zusammenhang obliegen dieser Abteilung.
Alles, was mit der Koordination und der Organisation rund um die Erhaltung der öffentlichen Ordnung zu tun hat, regelt der operative Koordinierungsdienst. Unter anderem treffen die Bediensteten Sicherheitsvorkehrungen für Prozesse vor Gericht. Auch bei häuslicher Gewalt schreiten die Mitarbeitenden dieser Abteilung ein.
Die Gendarmerie auf den Strassen des Kantons
Die Strasse-Gendarmerie ist für die Verkehrssicherheit und die Überwachung der kantonalen Strassen verantwortlich. Unter anderem führen die Bediensteten im Tessin Geschwindigkeitskontrollen durch, stehen bei Strassenverkehrsfragen zur Verfügung und erstellen technische Gutachten bei schweren Verkehrsunfällen. Zudem übernehmen die Korpsangehörigen Aufgaben im Bereich der Prävention, sind für die Verkehrserziehung in Kindergärten und Grundschulen zuständig und kümmern sich um die Fachausbildung an der kantonalen Polizeischule.
Eskorten von Sonderkonvois, die Ausbildung von Fahrern für Transporte gefährlicher Güter und die Verkehrsüberwachung auf den Autobahnen gehören ebenfalls zu den Leistungen der Gendarmerie.
Die Kriminalpolizei der Kantonspolizei Tessin
Die Mitarbeitenden der Kriminalpolizei sind für Ermittlungen zuständig und arbeiten dabei eng mit der Justiz zusammen. Unter anderem beschaffen die Bediensteten Informationen, ermitteln Sachverhalte und nehmen Festnahmen vor. Dazu wendet die Abteilung technisch-wissenschaftliche Methoden an und arbeitet mit anderen Polizeidienststellen aus dem In- und Ausland zusammen.
Vor allem die Ermittlungen gegen Personen oder Unternehmen, die verdächtigt werden, eine Straftat begangen zu haben, führt die Kriminalpolizei durch. Auch bei Drogendelikten, Straftaten in der Organisierten Kriminalität oder bei Gewaltverbrechen und Sexualstraftaten übernehmen die Mitarbeitenden. Alles, was mit der Straftat im Zusammenhang steht, wird von der Kriminalpolizei sichergestellt und dient als Beweismittel.
Eigenen Angaben zufolge wird sich die Kriminalpolizei Tessin künftig verstärkt mit internationaler, Organisierter Kriminalität auseinandersetzen, da in diesem Bereich die Vorkommnisse zunehmen. Die Fälle werden komplexer und es gibt verschiedene neue Formen der Kriminalität, die zu bekämpfen sind.
In Lugano, Bellinzona, Locarno und Chiasso gibt es Polizeistationen, die bei mittlerer und schwerer Kriminalität eingreifen. Wenn es um Mord, Körperverletzung oder Erpressung geht, übernehmen die Mitarbeitenden die Ermittlungen und arbeiten unter Umständen auch mit anderen Fachabteilungen zusammen. Dabei stehen die Ermittler im engen Kontakt mit Ermittlungsrichtern.
Kapo Tessin – Kampf den Straftätern, Schutz für Bürger (Bildquelle: Kapo Tessin)
Die Aufklärungsarbeit der Kantonspolizei Tessin
Eine spezielle Abteilung ist für Wirtschafts- und Finanzdelikte zuständig. In der Region nehmen die illegalen Aktivitäten krimineller Organisationen stark zu. Beim Tessin handelt es sich ein wirtschaftlich starkes Finanzzentrum, das direkt an die Lombardei angrenzt. Aufgrund der Lage versuchen Kriminelle zunehmend Geld zu waschen. Auch die Aufklärung von Betrug, Unterschlagung, Urkundenfälschung oder Veruntreuung fällt in den Tätigkeitsbereich dieser Abteilung. Die Mitarbeitenden benötigen für Ihre Arbeit eine hohe Fachkenntnis, um die komplexen Wirtschafts- und Finanzdaten zu analysieren und die Finanzströme nachzuverfolgen. Die Bediensteten arbeiten dabei direkt vor Ort und führen Durchsuchungen durch, um Informationen zu beschaffen. Eine andere Ermittlergruppe übernimmt die Auswertung der Daten und prüft mit technischer Unterstützung die sichergestellten Beweismittel.
Neben dem Kampf gegen das organisierte Verbrechen beschäftigt sich die Kriminalabteilung auch mit anderen Straftaten wie beispielsweise Betrugsdelikten, denen oftmals vor allem ältere Menschen zum Opfer fallen. Hier leistet die Kantonspolizei Tessin nicht nur Aufklärungsarbeit, sondern klärt im Rahmen von Präventionsveranstaltungen auch über die Gefahren auf. Dazu arbeitet der Bereich eng mit lokalen Kommissariaten zusammen.
Der Bereich Eigentumsdelikte
Die Aufklärung von Seriendiebstählen oder Einbruchdiebstählen liegt in der Verantwortung des Bereichs Eigentumsdelikte. Der Bereich arbeitet mit dem Ziel, neue kriminelle Aktivitäten zu erkennen und durch schnelles Eingreifen direkt zu verhindern. Die Mitarbeitenden gehen auch gegen das sogenannte „Skimming“ und den „Rip-Deal-Betrug“ vor. Dabei handelt es sich um das Ausspähen und die missbräuchliche Nutzung von Kreditkartendaten sowie Vorauszahlungsbetrug. Auch wenn es um die Aufklärung von Fällen geht, in denen Opfer mit dem Enkel-Trick betrogen wurden oder der Handel mit gefälschten Kunstwerken aufzudecken ist, übernimmt die Abteilung.
Der Bereich IT-Trace-Analyse
Die Auswertung digitaler Spuren ist in den letzten Jahren zunehmend wichtiger geworden. Im Jahr 2004 wurde daher eine Spezialabteilung geschaffen, die sich mit der Spurenanalyse im IT-Bereich beschäftigt. Auf elektronischem Weg begangene Straftaten fallen in den Zuständigkeitsbereich dieser Abteilung.
Der Bereiche operative Kriminalanalyse
Kriminelle halten sich nicht an Landes- oder Kantonsgrenzen und so gibt es den Bereich Kriminalanalyse, der für eine effiziente Vernetzung sorgt. Die Mitarbeitenden erleichtern den Austausch zwischen einzelnen Dienststellen und arbeiten auch mit Ermittlergruppen aus dem Ausland und anderen Kantonen zusammen. Die Mitarbeitenden der Kriminalanalyse führen die Daten verschiedener Quellen zusammen und sorgen dafür, dass auf diese Weise möglichst viele Informationen gewonnen werden können. Eigenen Angaben zufolge war das Tessin einer der ersten Schweizer Kantone, der einen Kriminalanalysedienst etabliert hat.
Die Kantonspolizei Tessin im Kampf gegen Drogenkriminalität
Geht es um Drogendelikte, gibt es bei der Kantonspolizei einen Bereich, der sich aus insgesamt 15 Einheiten zusammensetzt, die eng mit den jeweiligen Stadtpolizeien zusammenarbeiten. Es geht bei der Arbeit um den Kampf gegen den Drogenverkauf im Tessin, der sich ständig weiterentwickelt.
Kapo Tessin – zu Land und zu Wasser im Einsatz für die Sicherheit (Bildquelle: Kapo Tessin)
Wissenswertes rund um das Tessin
Das Tessin liegt in der südlichen Schweiz, Hauptort ist Bellinzona, wobei die bevölkerungsreichste Stadt Lugano ist. Lugano ist als Finanzplatz sehr bekannt. Zusammen mit der angrenzenden italienischen Region bildet der Kanton die Metropolregion Tessin. Amtssprache des Tessins ist Italienisch. Insgesamt leben mehr als 353.000 Einwohner im Tessin.