Anlässlich der nationalen Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" finden im November und Dezember auch im Kanton Thurgau zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen statt.
Die diesjährige Kampagne widmet sich dem Thema "Psychische Gewalt".
Die Vignette 2024 ist ab dem 1. Dezember 2023 verfügbar. Die meisten Fahrzeugführenden wählen jetzt zum ersten Mal zwischen Klebevignette oder der neuen E-Vignette, die im August dieses Jahres eingeführt wurde.
Der Verkaufspreis von 40 Franken und die Gültigkeitsdauer vom Dezember des Vorjahres bis zum Januar des Folgejahres bleiben für beide Varianten unverändert.
Am Samstagabend steckte im Türgriff von Bodan 616 in Müllheim ein Sorgenwürmchen und Glückswürmchen.
Es wird in Zukunft im Polizeiposten wohl das eine oder andere "Sörgeli" zu hören bekommen.
In der Nacht zum Sonntag kam es in Steckborn zu einem Brand in der Garage eines Einfamilienhauses.
Es wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
Am Freitagabend wurde in Basadingen ein Velofahrer von einem Postauto erfasst und schwer verletzt. Er musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Bei der Kollision zwischen einem Auto und einer Zugkomposition der Frauenfeld-Wil-Bahn wurde am Freitagabend in Frauenfeld ein Autofahrer schwer verletzt.
Die Feuerwehr musste ihn aus dem Fahrzeug befreien.
Am Donnerstagabend wurde in Herdern ein Fussgänger von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Er musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Mittwoch in Diessenhofen einen Klemmbrett-Betrüger festgenommen und bittet um Vorsicht.
Kurz vor 14.30 Uhr meldete ein aufmerksamer Passant, dass vor einem Verkaufsgeschäft an der Bahnhofstrasse ein Bettler unterwegs sei.
Am Mittwochabend kam in Bürglen ein fahrunfähiger Autofahrer auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal in ein entgegenkommendes Auto.
Verletzt wurde niemand.
Mit einer scheinbar von der Eidgenössischen Steuerverwaltung versendeten E-Mail bezüglich einer angeblichen Steuerrückerstattung versuchen Betrüger an sensible Daten zu gelangen.
Unter Verwendung der bekannten Logos der Schweizerischen Eidgenossenschaft soll das Vertrauen der Empfänger erschlichen und sie dazu gebracht werden, auf die missbräuchliche E-Mail zu reagieren.
In Bischofszell wurde am Dienstagabend ein Mann in einer Wohnung mit einem scharfen Gegenstand verletzt.
Der Tatverdächtige konnte kurze Zeit später durch Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau festgenommen werden.
Bei der Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad wurde am Dienstagabend auf der Autobahn A7 bei Felben-Wellhausen ein 46-jähriger Mann mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In Arbon kam es am Dienstagabend zu einem Autobrand. Es wurde niemand verletzt, am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Kurz nach 18 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung über den Brand eines Autos an der Brühlstrasse ein. Die Feuerwehr Arbon konnte den Brand rasch löschen.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Dienstagabend in Frauenfeld ein Fussgänger verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In der Nacht zum Montag wurde in Weinfelden ein toter Mann aufgefunden.
Die Umstände sind noch nicht abschliessend geklärt, die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Jetzt, wo es wieder früh dunkel wird, steigt das Risiko für Einbrüche in Einfamilienhäuser, Wohnungen und Gewerberäumlichkeiten.
Die Kantonspolizei Thurgau gibt Tipps, wie man sich und sein Zuhause schützen kann.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste in der Nacht zum Samstag in Amriswil seinen Führerausweis abgeben.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt kurz nach 1 Uhr auf der Egelmoosstrasse einen Autofahrer an, der durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen war.
Bei einem Verkehrsunfall in Weinfelden wurden am Freitagnachmittag zwei Personen leicht verletzt.
Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Immer mehr dubiose Jobangebote kursieren auf Social-Media-Plattformen oder in Messenger-Chats wie WhatsApp und Co.
Hinter den Angeboten stehen jedoch keine lukrativen Jobs, sondern in vielen Fällen Betrüger, die es auf Geld oder persönliche Daten ihrer potenziellen Opfer abgesehen haben.
Innerorts sterben in der Schweiz auf Tempo-50-Strecken jedes Jahr 80 Menschen, 1900 werden schwer verletzt. Mindestens ein Drittel dieser Unfälle liesse sich verhindern, wenn Tempo 30 innerorts überall dort eingeführt würde, wo es die Verkehrssicherheit erfordert.
Die BFU setzt sich deshalb für einen Paradigmenwechsel in der Verkehrsplanung ein. Am BFU-Forum Strassenverkehr am Donnerstag hat sie anhand ihres Modell 30/50 aufgezeigt, wie die Umsetzung gelingen kann.
Bern, 08.11.2023 - Ab dem 1. Januar 2024 werden Elektroautos der Automobilsteuer unterstellt. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 8. November 2023 die Ergebnisse der Vernehmlassung zur Aufhebung der Steuerbefreiung auf Elektrofahrzeugen zur Kenntnis genommen und die Änderung der Automobilsteuerverordnung gutgeheissen. Damit will der Bundesrat den Steuerausfällen entgegenwirken und die Einlagen zugunsten des Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) sichern.
Die Besteuerung von Elektroautos ist Teil des Bereinigungskonzepts für den Staatshaushalt, welches der Bundesrat an seiner Sitzung vom 25. Januar 2023 beschlossen hat.
Ein Lieferwagenfahrer wurde am Montag bei einem Selbstunfall in Mammern verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Ein 33-jähriger Lieferwagenfahrer war gegen 13.45 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Steckborn unterwegs.
Ab Montag, 20. November 2023, bis ca. Mitte Dezember 2023 werden die Bushaltestellen Wilen und Hoferberg in Hauptwil-Gottshaus saniert. Der Verkehr wird mittels Lichtsignalanlage geregelt.
Die Bushaltestellen an der Hauptstrasse wird durch das kantonale Tiefbauamt umgebaut.
Ein unbekannter Täter flüchtete am Sonntagmittag nach einem Raub-Versuch auf ein Verkaufsgeschäft in Kreuzlingen ohne Beute.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
In der Nacht zum Sonntag wurden im Kanton Thurgau gleich mehrere Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, die alkoholisiert waren oder Drogen konsumiert hatten.
Patrouillen der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten im Verlauf der Nacht in Amlikon-Bissegg und Wängi mehrere Autofahrer.
Nach einem Selbstunfall in Weinfelden mussten am Samstagabend drei Personen mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Kurz nach 22.45 Uhr fuhr ein Autofahrer auf der Amriswilerstrasse in Richtung Stadtmitte.
Bei einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen wurde am Freitagabend in Kesswil eine Autofahrerin verletzt. Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Samstagmorgen in Sirnach seinen Führerausweis abgeben.
Kurz nach 5.30 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau beim Kreisel Ebnet einen 47-jährigen Autofahrer.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Freitagnachmittag in Kradolf einen massiv überladenen Lieferwagen aus dem Verkehr gezogen.
Spezialisten der Verkehrspolizei der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten kurz vor 15 Uhr auf der Steinackerstrasse einen Lieferwagen, der mit Pflanzen beladen war.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Freitagmorgen in Egnach ein E-Bike-Fahrer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Beim Zusammenstoss mit einem Lieferwagen wurde am Donnerstag in Illighausen ein Motorradfahrer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau und die Schaffhauser Polizei haben am Donnerstag (02.11.2023) in Kreuzlingen TG zwei mutmassliche Diebe verhaftet.
Diese stehen unter dringendem Tatverdacht, in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in mindestens acht Fällen Wertgegenstände aus parkierten Fahrzeugen in Thayngen gestohlen zu haben.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Mittwoch in Salmsach einen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, der innerorts mit 100 km/h ohne Führerausweis unterwegs war.
Die Kantonspolizei Thurgau führte auf der Nebenstrasse K134 in Richtung Hungerbühl Geschwindigkeitskontrollen durch.
Der Fussgängerstreifen, der in Romanshorn am Knoten Kreuzlingerstrasse / Reckholdernstrasse über die Kreuzlingerstrasse führt, muss aufgehoben werden. Er ist zu gefährlich. Eine Verschiebung ist trotz intensiver Lösungssuche nicht möglich.
Die Mittelinsel bleibt als Querungshilfe bestehen.
Aktuell verzeichnen wir eine Zunahme betrügerischer E-Mails, die im vermeintlichen Namen von Swisscard verbreitet werden.
Die gefälschten Support-Mails täuschen das angebliche Fehlen der Zwei-Faktor-Authentifizierung vor.
Laut einer Umfrage des Touring Club Schweiz sind 83 Prozent der Befragten der Meinung, dass gute Sichtbarkeit im Strassenverkehr wichtig oder sogar sehr wichtig ist. Dennoch geben nur 24 Prozent an, konsequent Ausrüstung zu verwenden, die ihre eigene Sichtbarkeit erhöht.
Anlässlich der 17. Durchführung des Tages des Lichts setzt der TCS seine Informationskampagne zur Sensibilisierung der Bevölkerung fort.
Rund 500 Mitarbeitende sind bei der Kantonspolizei Thurgau für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Als modernes Dienstleistungsunternehmen greift die Polizei auf eine zeitgemässe und praxisnahe Organisation zurück.
Die Polizei im Kanton Thurgau setzt sich aus verschiedenen Bereichen zusammen:
Regionalpolizei
Verkehrspolizei
Kriminalpolizei
Einsatzabteilung
Seepolizei
Schifffahrtskontrolle
Prävention
Mediendienst
Kantonale Notrufzentrale
Fachstelle Gewaltschutz
Fachstelle Waffen und Sprengstoffe
Polizeischule
Die Regionalpolizei im Kanton Thurgau
Es gibt insgesamt 16 Polizeiposten im Kanton Thurgau, die sich um die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung kümmern. Die Dienststellen sind erste Anlaufstelle für Anliegen der Einwohnerinnen und Einwohner und stehen im engen Kontakt mit der Bevölkerung. Egal ob es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein anderes Ereignis geht, die Mitarbeitenden kümmern sich zuverlässig und schnell. Zu den Aufgaben zählen unter anderem die Entgegennahme von Anzeigen und die Überwachung des Strassenverkehrs. Auch die Ahndung von Verkehrsübertretungen liegt in den Händen der Regionalpolizei. Die Polizei Thurgau empfiehlt, sich vor dem Besuch eines Polizeipostens über die jeweilige Erreichbarkeit zu informieren, da es nicht bei jedem Posten feste Öffnungszeiten gibt.
Die Verkehrspolizei im Kanton Thurgau
Für die Sicherheit auf den Strassen des Kantons ist die Verkehrspolizei zuständig. Die Mitarbeitenden sorgen mit Präsenz und Schwerpunktkontrollen dafür, dass die Verkehrsregeln eingehalten werden. Zudem übernehmen die Korpsangehörigen die Kontrolle des Schwerverkehrs, überwachen die Lenk- und Ruhezeiten und prüfen das Fahrzeuggewicht sowie den technischen Zustand der Fahrzeuge.
Die Verkehrspolizei führt viele Unfälle auf unangepasste Geschwindigkeit zurück. Daher gibt es im Kanton auf der Autobahn A 7 in der Nähe von Frauenfeld eine Radaranlage, die die Geschwindigkeit der Fahrenden kontrolliert. Neben der Radarüberwachung setzt die Polizei zudem für die Einhaltung der Luftreinhalteverordnung auf der Autobahn A1 bei Münchwilen eine Lasermessanlage ein. Darüber hinaus nimmt die Verkehrspolizei an besonders frequentierten Orten von Zeit zu Zeit Geschwindigkeitskontrollen vor.
Die Kriminalpolizei im Kanton Thurgau
Ein wichtiger Bereich der Kantonspolizei in Thurgau ist die Kriminalpolizei. Die Mitarbeitenden klären Straftaten auf, fahnden nach der Täterschaft und ermitteln Personen- und Sachbeweise. Dabei geht es um schwerwiegende Straftaten gegen Leib und Leben wie Tötungsdelikte oder Körperverletzungen, Sexualdelikte oder Drogen- und Vermögensdelikte. Auch bei Betrug sowie Bränden und Explosionen übernehmen die Profis der Kriminalpolizei.
Der Kriminaltechnische Dienst KTD arbeitet eng mit der der Kriminalabteilung zusammen. Die Mitarbeitenden sind für die Sicherung und Auswertung von Beweismitteln zuständig. Zudem sind die Kolleginnen und Kollegen des KTD mit der Datenerfassung von Hintergrundinformationen befasst.
In der jährlichen Kriminalstatistik nimmt die Polizei Thurgau die Straftaten aus dem vorangegangenen Jahr unter die Lupe. So gab es im Jahr 2020 nach Angaben der Polizei mehr als 8.500 Straftaten, die Aufklärungsquote lag bei 43,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Anzahl der Straftaten um 9 Prozent zurück. Die meisten Delikte gab es mit mehr als 64 Prozent im Bereich Vermögen. Hier sind auch Einbrüche enthalten. Straftaten gegen Leib und Leben wurde mit insgesamt 629 Delikten verzeichnet.
Die Einsatzabteilung der Polizei Thurgau
Geht es um anspruchsvolle Aufgaben, übernimmt die Einsatzabteilung der Thurgauer Polizei. Zur Einsatzabteilung gehören verschiedene Zweige wie der Ordnungsdienst, das Diensthundewesen, die Verhandlungsgruppe und die Spezialeinheit „LEU“. Die Einsatzabteilung ist für Spezialeinsätze zuständig und greift beispielsweise bei Grossveranstaltungen oder Demonstrationen ein. Zudem ist dieser Bereich der Thurgauer Polizei für die Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen zuständig. Regelmässige Trainings sollen gewährleisten, dass die Bediensteten im Einsatz stets sicher und der Situation angemessen agieren.
Das Diensthundewesen ist ein wichtiger Bereich der Einsatzabteilung. Die Hunde werden unter anderem bei der Suche nach Personen oder Drogen oder bei der Bewachung eingesetzt. Die Diensthundeführer sind in unterschiedlichen Abteilungen der Polizei tätig und führen die Hunde, die sie bei der täglichen Arbeit begleiten, im Nebenamt. Die Ausbildung der Hunde startet bereits im Welpenalter. Danach folgen weitere Trainings und Prüfungen, so dass die Tiere jederzeit einsatzbereit sind.
Die Seepolizei im Kanton Thurgau
Zur Kantonspolizei Thurgau gehört auch die Seepolizei, die für die Sicherheit auf den Gewässern des Kantons sorgt. Unter anderem helfen die mitarbeitenden Personen, die auf dem Bodensee, dem Untersee oder dem Rhein in Seenot geraten sind. Dazu kommen weitere Aufgaben wie die Überwachung des Schiffverkehrs und der Fischerei. Ausgebildete Taucher unterstützen die Arbeit der Seepolizei. Die Taucher arbeiten beispielsweise bei der Bergung von Personen, von Diebesgut oder Deliktsgut aus dem Wasser mit oder bergen Fahrzeuge aus Gewässern. Zudem sind die Taucher für Signalisationsarbeiten zuständig, kontrollieren Wasserleitungen und entfernen Hindernisse, die die Schifffahrt blockieren. Ausgebildet sind die Taucher für die Rettung von Personen aus fliessenden Gewässern.
Der Bodensee dient als Trinkwasserspeicher für die Region, darum ist die Ölwehr von entscheidender Bedeutung. Der kantonale Ölwehrstützpunkt in Kreuzlingen wird von der Seepolizei betreut. Die Korpsangehörigen kümmern sich um Gewässerverschmutzungen oder Ölunfälle und rücken bei Bedarf mit Spezialfahrzeugen an, um rasch handeln zu können.
Präventionsarbeit der Polizei Thurgau
Die Prävention ist eine der wichtigsten Aufgaben der Polizei. Wichtig ist, die Bevölkerung aufzuklären und für bestimmte Risiken zu sensibilisieren. Zur täglichen Routine der Bediensteten gehören daher Patrouillen in Wohnquartieren oder Verkehrskontrollen. Darüber hinaus sprechen die Mitarbeitenden bestimmte Risikogruppen gezielt an und klären beispielsweise über die Verkehrserziehung im Kindergarten oder den Einbruchschutz auf. Auch andere Themen wie Drogen werden von der Polizei Thurgau aufgegriffen.
Bei der Verkehrsprävention geht es um die Erhöhung der Sicherheit auf den Strassen des Kantons. Alle Verkehrsteilnehmenden sollen für ein verantwortungsvolles Verhalten im Strassenverkehr sensibilisiert werden. Darum leistet die Polizei Thurgau in Kindergärten und Schulen gezielte Aufklärungsarbeit. Es gibt Verkehrsunterricht für Jugendliche oder Beratungen in Schulen und Kindergärten. Dabei lernen die kleinsten Verkehrsteilnehmenden unter anderem, wie sie sich als Fussgänger im Strassenverkehr korrekt verhalten. Das Queren von Strassen sowie bei älteren Kindern das sichere Radfahren sind Bestandteil der Unterweisungen.
Für Kinder zwischen 12 und 15 Jahren bietet die Polizei einen besonderen Verkehrskundeunterricht an.
Maskottchen der Verkehrsprävention ist „Simi Sicherli“, eine Figur, die vom Cartoonisten Rapallo im Jahr 1993 erschaffen wurde. Für Kinder gibt es einen Film, in dem Simi Sicherli über die Verkehrssicherheit informiert. Dazu kommt ein besonderes Lied, das bei nahezu allen Kindern des Kantons bekannt ist.
Leider gibt es immer wieder Diebstähle, Betrügereien und Einbrüche, so dass auch die Kriminalprävention ein wichtiges Standbein der Polizeiarbeit ist. Die Polizei Thurgau informiert mit verschiedenen Broschüren, wie Hausbesitzer sich gegen Wohnungseinbrüche sichern können. Die Polizei weist darauf hin, dass nicht nur in Einfamilienhäuser, sondern auch in Mehrfamilienhäuser eingebrochen wird. Dabei sind nicht nur die untersten Stockwerke, sondern alle Etagen betroffen.
Diebstähle sind häufige Delikte im Kanton Thurgau. Kriminelle machen sich beispielsweise an Fahrzeugen zu schaffen oder versuchen ihre Opfer mit Trickdiebstählen zu bestehlen, Die Täter treten in der Regel zu zweit auf, während einer das Opfer unter einem Vorwand anspricht, stiehlt der andere den Geldbeutel oder die Brieftasche aus der Tasche des Opfers. Es kommt auch vor, dass Personen plötzlich umarmt werden und währenddessen der Schmuck gestohlen wird. Wichtig ist, in solchen Situationen stets wachsam zu bleiben und eine gesunde Vorsicht walten zu lassen.
Der Mediendienst der Polizei Thurgau
Die Medienabteilung kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit im Kanton. Zu den Aufgaben gehört die Information der Bevölkerung über aktuelle Ereignisse. Auch die Beantwortung von Medienanfragen und verschiedene PR-Auftritte gehören zu den Aufgaben des Mediendienstes. Die Abteilung organisiert auf Wunsch Besichtigungen der Polizei Thurgau, bei der Interessenten einen Blick hinter die Kulissen der Polizeiarbeit werfen können.
Die kantonale Notrufzentrale der Polizei Thurgau
In der kantonalen Notrufzentrale gehen täglich bis zu 200 Notrufe ein. Rund um die Uhr sorgt die Einsatzzentrale dafür, dass Anrufende in Not schnell und gezielt Hilfe bekommen. Auch die Notrufsäulen der Autobahnen sind mit der Zentrale verbunden. Die Einsatzzentrale ist perfekt vernetzt, so dass dank der modernen Leitsysteme und Kommunikationsmittel schnell Unterstützung an den Ort des Ereignisses geschickt werden kann.
Die Polizeischule im Kanton Thurgau
Wer eine Ausbildung bei der Polizei absolvieren möchte, besucht zunächst die Ostschweizer Polizeischule in Amriswil. Danach geht es im zweiten Ausbildungsjahr weiter zum Patrouillendienst bei der Kantonspolizei Thurgau. Die Anwärterinnen und Anwärter sammeln hier praktische Erfahrung, bevor sie am Ende der Ausbildung zu ihrer Hauptprüfung antreten.
Die Fachstellen Gewaltschutz und Waffen und Sprengstoffe
Geht es um Fälle häuslicher Gewalt, ist die Fachstelle Gewaltschutz zuständig. Die Mitarbeitenden leiten Massnahmen zum Schutz gefährdeter Personen ein und nehmen Risikoeinschätzungen über die Lage vor. Die Fachstelle Waffen und Sprengstoffe kümmert sich um alle Fragen rund um Waffenberechtigungen, Sprengmittel oder ähnliche Themen.
Wissenswertes zum Kanton Thurgau
Gelegen im Nordosten der Schweiz grenzt der Kanton Thurgau an den Bodensee. Hauptort des Kantons ist Frauenfeld mit knapp 70’000 Einwohnern. Insgesamt leben etwa 80’000 Menschen in Thurgau. Weitere grössere Orte sind Kreuzlingen, Münchwilen und Weinfelden. Der Name des Kantons leitete sich von dem Fluss Thur ab, der die Region durchquert.