Bei Bohrarbeiten wurden am Mittwochmorgen in Arbon Strom- und Datenleitungen beschädigt. Dies führte zu grossflächigen Stromausfällen in Romanshorn sowie einem Ausfall der Internetversorgung in Arbon. Verletzt wurde niemand.
Das Thurgauer Amt für Archäologie liess am Mittwochvormittag an der Landquartstrasse Kernbohrungen durchführen. Dabei wurden kurz vor 8.30 Uhr zwei Strom- sowie eine Datenleitung beschädigt.
Beim Brand einer Hecke entstand am Dienstag in Langrickenbach Sachschaden. Es wurde niemand verletzt.
Kurz nach 17 Uhr war ein 52-Jähriger an der Mattwilerstrasse mit Abflammarbeiten von Unkraut beschäftigt. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau geriet dabei eine Hecke in Brand.
Bei einem Zusammenstoss mit einem Auto in Pfyn wurde am Dienstagabend eine Motorradfahrerin schwer verletzt. Sie musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Kurz nach 17.15 Uhr war eine 17-jährige Motorradfahrerin auf der Berghofstrasse in Richtung Steckbornstrasse unterwegs.
Da traut man seinen Augen kaum. Da wird man von der Finanzmarktaufsicht per Mail kontaktiert.
Auf Festplatten von Betrügern seien persönliche Daten gefunden worden.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Dienstag in Islikon ein Fussgänger mittelschwer verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Bei einem Verkehrsunfall mit zwei Lieferwagen wurde am Montagnachmittag in Amriswil ein Mann verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Gemäss den Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau war ein 31-jähriger Lieferwagenfahrer kurz vor 16 Uhr auf der Hagenwilerstrasse in Richtung Amriswil unterwegs.
Ein Autofahrer kollidierte am Montag in Frauenfeld mit einer Mauer und einem Plakatträger. Er wurde zur medizinischen Kontrolle durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau verliess ein Autofahrer gegen 13.45 Uhr die Tiefgarage einer Gewerbeliegenschaft an der Schaffhauserstrasse. Kurz darauf fuhr er mit dem Auto in eine Mauer und einen Plakatträger.
Am Montag, 16. Mai 2022 starten die Sanierungsarbeiten des Kreisels Bahnhof und der Poststrasse in Bischofszell. Für die Ausführung der Arbeiten wird bei guter Witterung mit einer Bauzeit bis im Frühjahr 2023 gerechnet.
In dieser Zeit erfolgt die Verkehrsführung mit einer Einbahnregelung Fahrtrichtung Bahnübergang Steigstrasse Richtung Niederbüren.
Bei der Kollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen wurden am Freitagmorgen in Schönholzerswilen zwei Personen verletzt.
Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Wahrscheinlichkeit, dass Benutzernamen und Passwörter für Internet-Accounts in falsche Hände gelangen, ist hoch.
Wenn Kriminelle erst einmal im Besitz von solchen Anmeldedaten sind, versuchen sie damit auch auf andere Services zuzugreifen.
Bei einer Streifkollision zwischen zwei Autos entstand am Dienstag in Tägerwilen Sachschaden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen und eine beteiligte Person.
Im Beisein von Bundespräsident Ignazio Cassis sowie Gästen aus Politik und Wirtschaft hat die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega gestern Abend ihren 70. Geburtstag gefeiert.
In seiner Ansprache sprach der Bundespräsident über die Bedeutung der Rega für das Schweizer Gesundheitswesen.
Am 2. Mai 2022 wurde im Raum Fischingen ein Schaf von einem Grossraubtier getötet. Die Analysen des Rissbildes und der vorgefundenen Spuren weisen auf einen Wolf als Verursacher hin.
Am 2. Mai 2022 wurde in Oberwangen durch ein grosses Raubtier ein Schaf getötet. Weitere Schafe wurden nicht verletzt. Die Analyse der Rissspuren und der vorgefundenen Pfotenabdrücke deuten mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einen Wolf als Verursacher hin.
Derzeit wird die Ortsdurchfahrt Horn saniert. Vom 9. bis 15. Mai 2022 ist für die Seestrasse H13 zwischen der evangelischen Kirche und der Gemeindegrenze zu Goldach eine Vollsperrung nötig.
Von Anfang März 2020 bis April 2022 wurden in Horn in diesem Streckenabschnitt umfangreiche Bauarbeiten ausgeführt.
Am Montag, 9. Mai 2022, starten die Sanierungsarbeiten der Winterthurerstrasse in Sirnach. Für die Ausführung der Arbeiten wird bei guter Witterung mit einer Bauzeit bis Frühling 2023 gerechnet.
In dieser Zeit werden der motorisierte Verkehr sowie die Buslinien 735 und 736 teils umgeleitet.
Die ganze Schweiz konnte heute einen mehrheitlich sonnigen Vormittag geniessen.
Die ganze Schweiz? Nein! In der Ostschweiz erdreistete sich der Nebel, sich erst im Laufe der zweiten Vormittagshälfte vollständig aufzulösen…da dä da dör! (Übersetzung für alle Ausser-Ostschweizer: dass der das darf)
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Montagabend in Weinfelden einen 28-Jährigen festgenommen, nachdem dieser zwei Bekannte mit dem Tod bedroht hatte.
Verletzt wurde niemand.
Ein 90-jähriger Velofahrer wurde bei einem Verkehrsunfall am Montagnachmittag in Romanshorn schwer verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Nach einem Selbstunfall auf der Autobahn A7 bei Gachnang musste in der Nacht zum Montag ein alkoholisierter Autofahrer seinen Führerausweis abgeben.
Verletzt wurde niemand.
Bei einem Selbstunfall in Freidorf wurde am Sonntag ein Motorradfahrer leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Kurz vor 18 Uhr war ein Motorradfahrer auf der Bergstrasse in Richtung Berg unterwegs.
Am Sonntagnachmittag brannte in Hefenhofen ein Traktor. Verletzt wurde niemand, am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Kurz nach 16 Uhr kam es bei einem Landwirtschaftsbetrieb in Hefenhofen zum Brand eines Traktors.
Bei der Kollision zwischen einem Postauto und einem Auto wurde am Mittwochabend in Weingarten ein Autofahrer verletzt.
Der 48-Jährige musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht zum Freitag auf der Autobahn A1 bei Wängi einen Selbstunfall. Er wurde niemand verletzt. Die Staatsanwaltschaft verfügte eine Blutentnahme und Urinprobe.
Ein 23-jähriger Autofahrer war gegen Mitternacht auf der Autobahn A1 in Richtung Zürich unterwegs. Höhe Wängi kollidierte das Fahrzeug mit der Mittelleitplanke und kam auf der Normalspur zum Stillstand.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Dienstag einen 21-jährigen Mann aus dem Kanton Thurgau festgenommen. Dieser drohte zuvor in einer Videobotschaft mit einem Massenmord.
Ein vorerst unbekannter Mann drohte am Montagabend in einer Videobotschaft mit einem Massenmord und verbreitete diese in den Sozialen Medien.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau nahmen am Freitag in Sirnach einen Sprayer fest, der tags zuvor beim Kirchplatz mehrere Graffitis an einer Mauer angebracht hatte.
Der 21-Jährige ist geständig.
Heute hat sich der Hochdruckeinfluss noch weiter verstärkt und bescherte uns ein meist sonniger Tag.
Doch im Westen sind schon die Wolken bereit, welche uns morgen Freitag erreichen werden. Und sie bringen einen alten Bekannten mit…
Nachdem gestern kühlere und feuchte Polarluft das Wetter im Alpenraum dominierte, brachte uns ein Hoch über den Britischen Inseln den Frühling zurück.
Nach einem auf der Alpennordseite teils nebligen Start brachte die Sonne wieder wärmere Temperaturen, wenn auch durch die Bise etwas gedämpft.
Die vergangenen, nassen Tage lassen uns und die Natur beruhigt auf die bevorstehenden, sonnigen (mindestens drei) Frühlingstage schauen.
Somit dürfte es in den Niederungen am Ende der Woche überall grün sein und in den Berglagen der Frühling eintrudeln.
Gestern noch auf der Vorderseite, heute mittendrin: Ein umfangreiches Tief bestimmte das Wochenendwetter in der Schweiz. Im heutigen Blog blicken wir kurz zurück auf die Stauniederschläge im Süden, den gestrigen Föhnstoss und die nächtliche Kaltfront.
Dazu schauen wir uns an, mit was sich die Föhnforschung aktuell beschäftigt.
Für einmal stellte sich auch in diesem Jahr die im April normalerweise typische Südlage ein. Sie brachte der Alpensüdseite seit langer Zeit wieder einmal kräftigen Niederschlag und den nördlichen Alpentälern Föhn.
Er hatte allerdings bis am Nachmittag Mühe, sich überall durchzusetzen. Die Sonne zeigte sich - wie bei Föhn sehr oft - hauptsächlich am zentralen und östlichen Alpennordhang und in Nordbünden, allerdings schien sie auch dort nur gerade an 2 bis 4 Stunden.
Vor allem in den südlichen und südöstlichen Regionen sorgte heute dichte Bewölkung für eher trübe Verhältnisse.
Schuld daran war ein Tief über Italien sowie ein alter Bekannter…
Bei einem Unfall ist am Donnerstagmorgen ein Motorradfahrer erheblich verletzt worden.
Der 17-Jährige war auf der Hauptstrasse von Rheinklingen in Richtung Diessenhofen unterwegs.
Ein sogenannter Sattelpunkt war heute in den oberen Luftschichten für unser Wetter bestimmend.
Dieser zeichnet sich durch ausgesprochen wenig Dynamik aus.
Die Schweiz lag heute zwischen zwei Tiefdruckgebieten unter einem flachen Höhenrücken.
Der Alpenraum befand sich auch heute in einer eher trockenen Luftmasse. Im Tagesverlauf näherten sich die Tiefs der Schweiz und sorgten für eine Anfeuchtung als auch Labilisierung der Luftmasse. Das Ergebnis? Etwas mehr Quellbewölkung und Cirren als gestern.
Schweizer KMU erhalten eine Rechnung von einer angeblichen "Trademark" Stelle um den Schutz ihrer Marke für ein Jahr zu verlängern.
Allerdings stammt sie von einem Betrüger.
Die nationale Luftrettungszentrale der Rega organisierte von Karfreitag bis Ostermontag mehr als 180 Einsätze.
Das schöne Wetter über die Ostertage hatte zahlreiche Menschen in die Natur gelockt.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Dienstag in Felben-Wellhausen einen alkoholisierten Autofahrer ohne gültigen Führerausweis aus dem Verkehr gezogen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten kurz vor 23 Uhr an der Bruggackerstrasse einen Autofahrer.
Der Samstag stand ganz im Zeichen einer immer kräftiger werdenden Bisenströmung. Damit kam aus Nordosten vorübergehend ein Wolkenschub eines Tiefs über Osteuropa in die Deutschschweiz.
Ansonsten zeigte sich das Wetter hochdruckbestimmt schön und südlich der Alpen erneut sehr warm.
Das Osterwochenende startete im Westen und Süden meist sonnig. Im Osten trübten die Reste einer Kaltfront zeitweise die Besonnung.
In den Niederungen der Alpensüdseite konnte teils der erste Sommertag des Jahres verzeichnet werden.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am frühen Freitagmorgen auf der Autobahn A1 bei Sirnach einen Selbstunfall. Verletzt wurde niemand.
Der 50-jährige Autofahrer war vor 3 Uhr auf der Autobahn A1 in Richtung Zürich unterwegs.
Heute war die Druckverteilung über dem Alpenraum flach und auch in der Höhe waren die Winde schwach.
Dementsprechend konnte ein vom Tagesgang bestimmter Wetterablauf erwartet werden.
Am Mittwoch haben Fahnder der Kantonspolizei Thurgau in St. Margarethen eine Hanf-Indooranlage ausgehoben und 950 Hanfpflanzen sowie 20 Kilogramm Marihuana sichergestellt.
Ein 29-jähriger Schweizer wurde festgenommen.
Nach der Kollision mit einem Auto in Amriswil musste am Mittwoch eine Velofahrerin durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war eine Velofahrerin kurz vor 13 Uhr auf der Weinfelderstrasse in Richtung Arbon unterwegs und beabsichtigte, nach links in die Kirchstrasse einzubiegen.
Beim Unkrautvernichten mit einem Gasbrenner ist am Mittwochnachmittag in Roggwil eine Hecke in Brand geraten.
Die Kantonspolizei Thurgau mahnt erneut zur Vorsicht.
Rund 500 Mitarbeitende sind bei der Kantonspolizei Thurgau für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Als modernes Dienstleistungsunternehmen greift die Polizei auf eine zeitgemässe und praxisnahe Organisation zurück.
Die Polizei im Kanton Thurgau setzt sich aus verschiedenen Bereichen zusammen:
Regionalpolizei
Verkehrspolizei
Kriminalpolizei
Einsatzabteilung
Seepolizei
Schifffahrtskontrolle
Prävention
Mediendienst
Kantonale Notrufzentrale
Fachstelle Gewaltschutz
Fachstelle Waffen und Sprengstoffe
Polizeischule
Die Regionalpolizei im Kanton Thurgau
Es gibt insgesamt 16 Polizeiposten im Kanton Thurgau, die sich um die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung kümmern. Die Dienststellen sind erste Anlaufstelle für Anliegen der Einwohnerinnen und Einwohner und stehen im engen Kontakt mit der Bevölkerung. Egal ob es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein anderes Ereignis geht, die Mitarbeitenden kümmern sich zuverlässig und schnell. Zu den Aufgaben zählen unter anderem die Entgegennahme von Anzeigen und die Überwachung des Strassenverkehrs. Auch die Ahndung von Verkehrsübertretungen liegt in den Händen der Regionalpolizei. Die Polizei Thurgau empfiehlt, sich vor dem Besuch eines Polizeipostens über die jeweilige Erreichbarkeit zu informieren, da es nicht bei jedem Posten feste Öffnungszeiten gibt.
Die Verkehrspolizei im Kanton Thurgau
Für die Sicherheit auf den Strassen des Kantons ist die Verkehrspolizei zuständig. Die Mitarbeitenden sorgen mit Präsenz und Schwerpunktkontrollen dafür, dass die Verkehrsregeln eingehalten werden. Zudem übernehmen die Korpsangehörigen die Kontrolle des Schwerverkehrs, überwachen die Lenk- und Ruhezeiten und prüfen das Fahrzeuggewicht sowie den technischen Zustand der Fahrzeuge.
Die Verkehrspolizei führt viele Unfälle auf unangepasste Geschwindigkeit zurück. Daher gibt es im Kanton auf der Autobahn A 7 in der Nähe von Frauenfeld eine Radaranlage, die die Geschwindigkeit der Fahrenden kontrolliert. Neben der Radarüberwachung setzt die Polizei zudem für die Einhaltung der Luftreinhalteverordnung auf der Autobahn A1 bei Münchwilen eine Lasermessanlage ein. Darüber hinaus nimmt die Verkehrspolizei an besonders frequentierten Orten von Zeit zu Zeit Geschwindigkeitskontrollen vor.
Die Kriminalpolizei im Kanton Thurgau
Ein wichtiger Bereich der Kantonspolizei in Thurgau ist die Kriminalpolizei. Die Mitarbeitenden klären Straftaten auf, fahnden nach der Täterschaft und ermitteln Personen- und Sachbeweise. Dabei geht es um schwerwiegende Straftaten gegen Leib und Leben wie Tötungsdelikte oder Körperverletzungen, Sexualdelikte oder Drogen- und Vermögensdelikte. Auch bei Betrug sowie Bränden und Explosionen übernehmen die Profis der Kriminalpolizei.
Der Kriminaltechnische Dienst KTD arbeitet eng mit der der Kriminalabteilung zusammen. Die Mitarbeitenden sind für die Sicherung und Auswertung von Beweismitteln zuständig. Zudem sind die Kolleginnen und Kollegen des KTD mit der Datenerfassung von Hintergrundinformationen befasst.
In der jährlichen Kriminalstatistik nimmt die Polizei Thurgau die Straftaten aus dem vorangegangenen Jahr unter die Lupe. So gab es im Jahr 2020 nach Angaben der Polizei mehr als 8.500 Straftaten, die Aufklärungsquote lag bei 43,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Anzahl der Straftaten um 9 Prozent zurück. Die meisten Delikte gab es mit mehr als 64 Prozent im Bereich Vermögen. Hier sind auch Einbrüche enthalten. Straftaten gegen Leib und Leben wurde mit insgesamt 629 Delikten verzeichnet.
Die Einsatzabteilung der Polizei Thurgau
Geht es um anspruchsvolle Aufgaben, übernimmt die Einsatzabteilung der Thurgauer Polizei. Zur Einsatzabteilung gehören verschiedene Zweige wie der Ordnungsdienst, das Diensthundewesen, die Verhandlungsgruppe und die Spezialeinheit „LEU“. Die Einsatzabteilung ist für Spezialeinsätze zuständig und greift beispielsweise bei Grossveranstaltungen oder Demonstrationen ein. Zudem ist dieser Bereich der Thurgauer Polizei für die Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen zuständig. Regelmässige Trainings sollen gewährleisten, dass die Bediensteten im Einsatz stets sicher und der Situation angemessen agieren.
Das Diensthundewesen ist ein wichtiger Bereich der Einsatzabteilung. Die Hunde werden unter anderem bei der Suche nach Personen oder Drogen oder bei der Bewachung eingesetzt. Die Diensthundeführer sind in unterschiedlichen Abteilungen der Polizei tätig und führen die Hunde, die sie bei der täglichen Arbeit begleiten, im Nebenamt. Die Ausbildung der Hunde startet bereits im Welpenalter. Danach folgen weitere Trainings und Prüfungen, so dass die Tiere jederzeit einsatzbereit sind.
Die Seepolizei im Kanton Thurgau
Zur Kantonspolizei Thurgau gehört auch die Seepolizei, die für die Sicherheit auf den Gewässern des Kantons sorgt. Unter anderem helfen die mitarbeitenden Personen, die auf dem Bodensee, dem Untersee oder dem Rhein in Seenot geraten sind. Dazu kommen weitere Aufgaben wie die Überwachung des Schiffverkehrs und der Fischerei. Ausgebildete Taucher unterstützen die Arbeit der Seepolizei. Die Taucher arbeiten beispielsweise bei der Bergung von Personen, von Diebesgut oder Deliktsgut aus dem Wasser mit oder bergen Fahrzeuge aus Gewässern. Zudem sind die Taucher für Signalisationsarbeiten zuständig, kontrollieren Wasserleitungen und entfernen Hindernisse, die die Schifffahrt blockieren. Ausgebildet sind die Taucher für die Rettung von Personen aus fliessenden Gewässern.
Der Bodensee dient als Trinkwasserspeicher für die Region, darum ist die Ölwehr von entscheidender Bedeutung. Der kantonale Ölwehrstützpunkt in Kreuzlingen wird von der Seepolizei betreut. Die Korpsangehörigen kümmern sich um Gewässerverschmutzungen oder Ölunfälle und rücken bei Bedarf mit Spezialfahrzeugen an, um rasch handeln zu können.
Präventionsarbeit der Polizei Thurgau
Die Prävention ist eine der wichtigsten Aufgaben der Polizei. Wichtig ist, die Bevölkerung aufzuklären und für bestimmte Risiken zu sensibilisieren. Zur täglichen Routine der Bediensteten gehören daher Patrouillen in Wohnquartieren oder Verkehrskontrollen. Darüber hinaus sprechen die Mitarbeitenden bestimmte Risikogruppen gezielt an und klären beispielsweise über die Verkehrserziehung im Kindergarten oder den Einbruchschutz auf. Auch andere Themen wie Drogen werden von der Polizei Thurgau aufgegriffen.
Bei der Verkehrsprävention geht es um die Erhöhung der Sicherheit auf den Strassen des Kantons. Alle Verkehrsteilnehmenden sollen für ein verantwortungsvolles Verhalten im Strassenverkehr sensibilisiert werden. Darum leistet die Polizei Thurgau in Kindergärten und Schulen gezielte Aufklärungsarbeit. Es gibt Verkehrsunterricht für Jugendliche oder Beratungen in Schulen und Kindergärten. Dabei lernen die kleinsten Verkehrsteilnehmenden unter anderem, wie sie sich als Fussgänger im Strassenverkehr korrekt verhalten. Das Queren von Strassen sowie bei älteren Kindern das sichere Radfahren sind Bestandteil der Unterweisungen.
Für Kinder zwischen 12 und 15 Jahren bietet die Polizei einen besonderen Verkehrskundeunterricht an.
Maskottchen der Verkehrsprävention ist „Simi Sicherli“, eine Figur, die vom Cartoonisten Rapallo im Jahr 1993 erschaffen wurde. Für Kinder gibt es einen Film, in dem Simi Sicherli über die Verkehrssicherheit informiert. Dazu kommt ein besonderes Lied, das bei nahezu allen Kindern des Kantons bekannt ist.
Leider gibt es immer wieder Diebstähle, Betrügereien und Einbrüche, so dass auch die Kriminalprävention ein wichtiges Standbein der Polizeiarbeit ist. Die Polizei Thurgau informiert mit verschiedenen Broschüren, wie Hausbesitzer sich gegen Wohnungseinbrüche sichern können. Die Polizei weist darauf hin, dass nicht nur in Einfamilienhäuser, sondern auch in Mehrfamilienhäuser eingebrochen wird. Dabei sind nicht nur die untersten Stockwerke, sondern alle Etagen betroffen.
Diebstähle sind häufige Delikte im Kanton Thurgau. Kriminelle machen sich beispielsweise an Fahrzeugen zu schaffen oder versuchen ihre Opfer mit Trickdiebstählen zu bestehlen, Die Täter treten in der Regel zu zweit auf, während einer das Opfer unter einem Vorwand anspricht, stiehlt der andere den Geldbeutel oder die Brieftasche aus der Tasche des Opfers. Es kommt auch vor, dass Personen plötzlich umarmt werden und währenddessen der Schmuck gestohlen wird. Wichtig ist, in solchen Situationen stets wachsam zu bleiben und eine gesunde Vorsicht walten zu lassen.
Der Mediendienst der Polizei Thurgau
Die Medienabteilung kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit im Kanton. Zu den Aufgaben gehört die Information der Bevölkerung über aktuelle Ereignisse. Auch die Beantwortung von Medienanfragen und verschiedene PR-Auftritte gehören zu den Aufgaben des Mediendienstes. Die Abteilung organisiert auf Wunsch Besichtigungen der Polizei Thurgau, bei der Interessenten einen Blick hinter die Kulissen der Polizeiarbeit werfen können.
Die kantonale Notrufzentrale der Polizei Thurgau
In der kantonalen Notrufzentrale gehen täglich bis zu 200 Notrufe ein. Rund um die Uhr sorgt die Einsatzzentrale dafür, dass Anrufende in Not schnell und gezielt Hilfe bekommen. Auch die Notrufsäulen der Autobahnen sind mit der Zentrale verbunden. Die Einsatzzentrale ist perfekt vernetzt, so dass dank der modernen Leitsysteme und Kommunikationsmittel schnell Unterstützung an den Ort des Ereignisses geschickt werden kann.
Die Polizeischule im Kanton Thurgau
Wer eine Ausbildung bei der Polizei absolvieren möchte, besucht zunächst die Ostschweizer Polizeischule in Amriswil. Danach geht es im zweiten Ausbildungsjahr weiter zum Patrouillendienst bei der Kantonspolizei Thurgau. Die Anwärterinnen und Anwärter sammeln hier praktische Erfahrung, bevor sie am Ende der Ausbildung zu ihrer Hauptprüfung antreten.
Die Fachstellen Gewaltschutz und Waffen und Sprengstoffe
Geht es um Fälle häuslicher Gewalt, ist die Fachstelle Gewaltschutz zuständig. Die Mitarbeitenden leiten Massnahmen zum Schutz gefährdeter Personen ein und nehmen Risikoeinschätzungen über die Lage vor. Die Fachstelle Waffen und Sprengstoffe kümmert sich um alle Fragen rund um Waffenberechtigungen, Sprengmittel oder ähnliche Themen.
Wissenswertes zum Kanton Thurgau
Gelegen im Nordosten der Schweiz grenzt der Kanton Thurgau an den Bodensee. Hauptort des Kantons ist Frauenfeld mit knapp 70’000 Einwohnern. Insgesamt leben etwa 80’000 Menschen in Thurgau. Weitere grössere Orte sind Kreuzlingen, Münchwilen und Weinfelden. Der Name des Kantons leitete sich von dem Fluss Thur ab, der die Region durchquert.