Ein alkoholisierter Traktorfahrer kollidierte am Samstag in Münchwilen mit einer offenen Bahnschranke und der Signalisation.
Der 60-Jährige wurde nicht verletzt. Der Bahnverkehr war für rund vier Stunden unterbrochen.
In Berlingen (TG) verstarb am Samstag (21.05.22) eine Frau bei einem Badeunfall. Die 65-Jährige wurde zuvor noch erfolglos reanimiert.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau begab sich die 65-Jährige kurz nach 16 Uhr beim «Chloose-Park» zum Baden ins Wasser.
Am Sonntagmittag kollidierte auf der Thur bei Warth-Weiningen ein Schlauchboot mit einem Baumstamm.
Die Kantonspolizei Thurgau rettete erfolgreich fünf Personen, es wurde niemand verletzt.
Bei der Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Auto wurden am Samstagmittag in Busswil fünf Personen verletzt, eine davon schwer. Sämtliche Personen mussten ins Spital gebracht werden.
Kurz vor 12 Uhr war eine 66-jähriger Lieferwagenfahrerin auf der Hubstrasse in Richtung Hauptstrasse unterwegs.
Ein 44-jähriger Motorradfahrer war kurz vor 17 Uhr auf der Weststrasse in Richtung Warth unterwegs und wollte nach links in die Nebenstrasse «Untere Auenfeld» abbiegen.
Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bemerkte dies ein nachfolgender, 40-jähriger Lieferwagenfahrer zu spät und verursachte eine Auffahrkollision.
Aus noch unbekannten Gründen brannte am Freitagmittag in Aadorf ein Reiheneinfamilienhaus.
Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden von rund 100'000 Franken.
Ein fahrunfähiger Autofahrer verursachte in der Nacht zum Freitag in Frauenfeld einen Selbstunfall.
Der Mann blieb unverletzt, musste aber seinen Führerausweis abgeben.
Kürzlich wurden auf Weiden im Raum Fischingen ein Kalb und ein Schaf mutmasslich gerissen.
Die vertieften Abklärungen, Untersuchungen und DNA-Analysen bestätigten aber den Wolf als Verursacher nicht.
Im Hinblick auf die kommenden Feiertage muss wieder mit regem Verkehrsaufkommen auf den Schweizer Strassen gerechnet werden.
Besonders staugefährdet sind die verlängerten Wochenenden über Auffahrt (26. Mai), Pfingsten (4. bis 6. Juni) und Fronleichnam (16. Juni).
Das Internet ist eine ständige Quelle von Möglichkeiten und Versprechungen. Das versuchen auch Gauner für sich auszunutzen. In dieser Serie erzählen wir von dokumentierten Betrugsfällen, wie sie leider viel zu oft vorkommen.
Lesen Sie hier, wie Kriminelle handeln.
Bei einem Verkehrsunfall in Zezikon wurde am Mittwoch ein Motorradfahrer leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Ein Hochdruckgebiet über Deutschland und Polen bestimmte heute das Wetter im Alpenraum.
Es sorgte für meist sonnige Verhältnisse. Allerdings verdichtete sich die Bewölkung auf der Alpensüdseite im Tagesverlauf, da dort aus Südosten feuchtere Luft einfloss.
Der Zentrumsknoten Matzingen (Rösslikreuzung) verursacht in Spitzenzeiten oftmals Stau, weil der Bahnübergang das Abbiegen blockiert. Immer wieder gibt es Unfälle oder heikle Situationen auf dem ungesicherten Bahngleis.
Der Verkehr soll künftig vollständig mit einer Lichtsignalanlage gesteuert werden. Diese wohl anspruchsvollste, letzte Bahnübergangssicherung ist zugleich der Abschluss des Bahnsicherungsprogramms auf der Strecke Frauenfeld-Wil.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Dienstag in Bottighofen einen Autofahrer angehalten, der mit stark eingeschränktem Sichtfeld unterwegs war.
Der 57-Jährige wurde kurz vor 21 Uhr auf der Hauptstrasse durch eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrolliert.
Aktuell steigen die Temperaturen wieder an - eine erfreuliche Tatsache, die jedoch auch eine alle Jahre wiederkehrende und tragische Thematik aktuell macht: Hunde, die in parkierte Autos eingesperrt sind, laufen Gefahr einen tödlichen Hitzeschlag zu erleiden.
Bereits ab 15 Grad Celsius Aussentemperatur und direkter Sonneneinstrahlung droht den Vierbeinern im geschlossenen Auto der Hitzetod.
Ein alkoholisierter Velofahrer wurde am Dienstagabend in Weinfelden festgenommen, nachdem er sich gegenüber Polizisten äusserst aggressiv verhalten und im Polizeiposten randaliert hatte.
Der Mann war zudem im Besitz von Betäubungsmittel.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Dienstag in Arbon ein Rollerfahrer leicht verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Eine 28-jährige Autofahrerin war kurz vor 15.45 Uhr auf der Romanshornerstrasse unterwegs.
Wie hätte sich wohl die Schichtung der Atmosphäre auf den Flug von Mary Poppins ausgewirkt? Leider können wir diese Frage heute und hier nicht beantworten, dafür müssten wir weiter ausholen.
Wir schauen uns aber den Aufstieg eines Luftpaketes an, welches sich durch Einstrahlung am Boden erwärmt hat.
11 700 Personen aus der Schweiz verletzen sich im Schnitt jedes Jahr beim Mountainbiken, knapp 400 davon schwer. Vier Personen kommen ums Leben.
Um Unfälle zu verhindern, sind eine gute Vorbereitung, eine realistische Selbsteinschätzung und die passende Ausrüstung unerlässlich. Über 87 % der Sportlerinnen und Sportler tragen auf dem Mountainbike einen Helm, weitere Schutzausrüstung wird deutlich seltener getragen.
Schon am frühen Morgen ging es mit Gewittern los. Auch tagsüber nahm das Wetter einen instabilen Verlauf, vor allem in den Alpen.
Sonnige Phasen wechselten sich mit Quellwolken ab, teils folgten Schauer oder Gewitter.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto ist am Dienstag (10.05.2022) eine Motorradfahrerin schwer verletzt worden.
Die 17-jährige Lernfahrerin fuhr auf der Berghofstrasse in Richtung Steckbornstrasse.
Ukrainische Flüchtlinge in der Schweiz werden von unseren Fernmeldedienstanbietern grosszügigerweise mit gratis SIM Karten unterstützt.
Das nutzen gefühllose Betrüger schamlos aus.
Kräftige Gewitter brachten am Sonntagabend stellenweise Starkregen, Hagel und Sturmböen.
Die Gewitter zogen vom Wallis über die Westschweizer Alpen und Voralpen und weiter über die Alpen der Zentral- und Ostschweiz.
Bei einem Arbeitsunfall mit einem Kompaktlader ist am Freitag ein Mann mittelschwer verletzt worden. Der 61-Jährige war gegen Mittag damit beschäftigt, Asphalt auf einem Grundstück an der Wilerstrasse zu verteilen.
Aus noch nicht geklärten Gründen kippte das Fahrzeug auf einem Wiesenbord zur Seite.
Die Kantonspolizei Thurgau warnt davor, Kinder oder Tiere im Fahrzeug zurückzulassen. Es droht bei Überhitzung Lebensgefahr!
Warme Aussentemperaturen oder starke Sonneneinstrahlung können zur Todesfalle für Kinder oder Tiere in parkierten Fahrzeugen werden, auch mit leicht geöffneten Fenstern. Lassen sie deshalb keine Personen oder Tiere im Fahrzeug zurück, ohne dass genügend Frischluftzufuhr gewährleistet ist. Es reicht nicht, die Scheiben einen "Spalt" zu öffnen.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Sonntag in Müllheim ein E-Bike-Fahrer leicht verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Bei der Kollision mit einem Auto wurden am Sonntag in Romanshorn ein Rollerfahrer und seine Mitfahrerin verletzt.
Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Dieser Bienenschwarm liess sich am vergangenen Mittwoch, pünktlich zur Mittagszeit, in einem Garten in Wigoltingen nieder.
Die Anwesenheit der Bienen, imposant formiert, kann für einige Menschen beunruhigend wirken.
Etwas überspitzt gesagt, spukten uns MeteorologInnen diese Fragen aus dem Song von Nena heute Vormittag im Kopf herum. Unsere Fragezeichen betrafen die Gewitter.
Wir erwarteten sie, doch wo, wann und in welchem Ausmass werden sie entstehen? Auch in der neuen Woche wird uns die Konvektion begleiten.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau nahmen am Samstagabend in Romanshorn einen Mann fest, der sich äusserst renitent verhielt.
Der 28-Jährige war zudem zur Verhaftung ausgeschrieben.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Sonntag in Münchwilen einen alkoholisierten Autofahrer gestoppt.
Der 28-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Samstag in Egnach eine Motorradfahrerin leicht verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Im heutigen Blogbeitrag blicken wir zurück auf die nächtlichen Gewitter im Tessin und das heutige Sommerwetter.
Zudem blicken wir voraus auf die Mondfinsternis in der Nacht auf kommenden Montag.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Samstag in Weinfelden einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der 25-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Bei der Kollision mit zwei Autos auf der Autobahn A1 bei Wängi wurde am Freitagnachmittag ein Mann leicht verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Gegen 15.20 Uhr war eine Autofahrerin auf der Autobahn A1 in Richtung St. Gallen unterwegs. Höhe Wängi musste sie auf der Überholspur verkehrsbedingt abbremsen.
Bei einem Arbeitsunfall mit einem Kompaktlader wurde am Freitag in Amlikon-Bissegg ein Arbeiter mittelschwer verletzt.
Er musste durch die Feuerwehr gerettet und durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In Mitteleuropa herrscht aktuell eine flache Druckverteilung.
Präfrontal einer Kaltfront nördlich der Schweiz floss in den unteren Schichten feucht warme Luft aus Südwesten ein.
Nach dem Zusammenstoss mit einem Auto in Eschlikon musste am Donnerstag eine 15-jährige Fussgängerin von der Rega ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Mittwoch in Leimbach ein Mofafahrer verletzt. Er musste durch die Rega ins Spital gebracht werden.
Ein 22-jähriger Mofafahrer fuhr gegen 17.40 Uhr aus der Strasse "Unterdorf" in die Hauptstrasse ein. Dort kam es zur Kollision mit dem vortrittsberechtigen Auto einer 42-Jährigen, die in Richtung Sulgen unterwegs war.
Rund 500 Mitarbeitende sind bei der Kantonspolizei Thurgau für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Als modernes Dienstleistungsunternehmen greift die Polizei auf eine zeitgemässe und praxisnahe Organisation zurück.
Die Polizei im Kanton Thurgau setzt sich aus verschiedenen Bereichen zusammen:
Regionalpolizei
Verkehrspolizei
Kriminalpolizei
Einsatzabteilung
Seepolizei
Schifffahrtskontrolle
Prävention
Mediendienst
Kantonale Notrufzentrale
Fachstelle Gewaltschutz
Fachstelle Waffen und Sprengstoffe
Polizeischule
Die Regionalpolizei im Kanton Thurgau
Es gibt insgesamt 16 Polizeiposten im Kanton Thurgau, die sich um die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung kümmern. Die Dienststellen sind erste Anlaufstelle für Anliegen der Einwohnerinnen und Einwohner und stehen im engen Kontakt mit der Bevölkerung. Egal ob es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein anderes Ereignis geht, die Mitarbeitenden kümmern sich zuverlässig und schnell. Zu den Aufgaben zählen unter anderem die Entgegennahme von Anzeigen und die Überwachung des Strassenverkehrs. Auch die Ahndung von Verkehrsübertretungen liegt in den Händen der Regionalpolizei. Die Polizei Thurgau empfiehlt, sich vor dem Besuch eines Polizeipostens über die jeweilige Erreichbarkeit zu informieren, da es nicht bei jedem Posten feste Öffnungszeiten gibt.
Die Verkehrspolizei im Kanton Thurgau
Für die Sicherheit auf den Strassen des Kantons ist die Verkehrspolizei zuständig. Die Mitarbeitenden sorgen mit Präsenz und Schwerpunktkontrollen dafür, dass die Verkehrsregeln eingehalten werden. Zudem übernehmen die Korpsangehörigen die Kontrolle des Schwerverkehrs, überwachen die Lenk- und Ruhezeiten und prüfen das Fahrzeuggewicht sowie den technischen Zustand der Fahrzeuge.
Die Verkehrspolizei führt viele Unfälle auf unangepasste Geschwindigkeit zurück. Daher gibt es im Kanton auf der Autobahn A 7 in der Nähe von Frauenfeld eine Radaranlage, die die Geschwindigkeit der Fahrenden kontrolliert. Neben der Radarüberwachung setzt die Polizei zudem für die Einhaltung der Luftreinhalteverordnung auf der Autobahn A1 bei Münchwilen eine Lasermessanlage ein. Darüber hinaus nimmt die Verkehrspolizei an besonders frequentierten Orten von Zeit zu Zeit Geschwindigkeitskontrollen vor.
Die Kriminalpolizei im Kanton Thurgau
Ein wichtiger Bereich der Kantonspolizei in Thurgau ist die Kriminalpolizei. Die Mitarbeitenden klären Straftaten auf, fahnden nach der Täterschaft und ermitteln Personen- und Sachbeweise. Dabei geht es um schwerwiegende Straftaten gegen Leib und Leben wie Tötungsdelikte oder Körperverletzungen, Sexualdelikte oder Drogen- und Vermögensdelikte. Auch bei Betrug sowie Bränden und Explosionen übernehmen die Profis der Kriminalpolizei.
Der Kriminaltechnische Dienst KTD arbeitet eng mit der der Kriminalabteilung zusammen. Die Mitarbeitenden sind für die Sicherung und Auswertung von Beweismitteln zuständig. Zudem sind die Kolleginnen und Kollegen des KTD mit der Datenerfassung von Hintergrundinformationen befasst.
In der jährlichen Kriminalstatistik nimmt die Polizei Thurgau die Straftaten aus dem vorangegangenen Jahr unter die Lupe. So gab es im Jahr 2020 nach Angaben der Polizei mehr als 8.500 Straftaten, die Aufklärungsquote lag bei 43,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Anzahl der Straftaten um 9 Prozent zurück. Die meisten Delikte gab es mit mehr als 64 Prozent im Bereich Vermögen. Hier sind auch Einbrüche enthalten. Straftaten gegen Leib und Leben wurde mit insgesamt 629 Delikten verzeichnet.
Die Einsatzabteilung der Polizei Thurgau
Geht es um anspruchsvolle Aufgaben, übernimmt die Einsatzabteilung der Thurgauer Polizei. Zur Einsatzabteilung gehören verschiedene Zweige wie der Ordnungsdienst, das Diensthundewesen, die Verhandlungsgruppe und die Spezialeinheit „LEU“. Die Einsatzabteilung ist für Spezialeinsätze zuständig und greift beispielsweise bei Grossveranstaltungen oder Demonstrationen ein. Zudem ist dieser Bereich der Thurgauer Polizei für die Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen zuständig. Regelmässige Trainings sollen gewährleisten, dass die Bediensteten im Einsatz stets sicher und der Situation angemessen agieren.
Das Diensthundewesen ist ein wichtiger Bereich der Einsatzabteilung. Die Hunde werden unter anderem bei der Suche nach Personen oder Drogen oder bei der Bewachung eingesetzt. Die Diensthundeführer sind in unterschiedlichen Abteilungen der Polizei tätig und führen die Hunde, die sie bei der täglichen Arbeit begleiten, im Nebenamt. Die Ausbildung der Hunde startet bereits im Welpenalter. Danach folgen weitere Trainings und Prüfungen, so dass die Tiere jederzeit einsatzbereit sind.
Die Seepolizei im Kanton Thurgau
Zur Kantonspolizei Thurgau gehört auch die Seepolizei, die für die Sicherheit auf den Gewässern des Kantons sorgt. Unter anderem helfen die mitarbeitenden Personen, die auf dem Bodensee, dem Untersee oder dem Rhein in Seenot geraten sind. Dazu kommen weitere Aufgaben wie die Überwachung des Schiffverkehrs und der Fischerei. Ausgebildete Taucher unterstützen die Arbeit der Seepolizei. Die Taucher arbeiten beispielsweise bei der Bergung von Personen, von Diebesgut oder Deliktsgut aus dem Wasser mit oder bergen Fahrzeuge aus Gewässern. Zudem sind die Taucher für Signalisationsarbeiten zuständig, kontrollieren Wasserleitungen und entfernen Hindernisse, die die Schifffahrt blockieren. Ausgebildet sind die Taucher für die Rettung von Personen aus fliessenden Gewässern.
Der Bodensee dient als Trinkwasserspeicher für die Region, darum ist die Ölwehr von entscheidender Bedeutung. Der kantonale Ölwehrstützpunkt in Kreuzlingen wird von der Seepolizei betreut. Die Korpsangehörigen kümmern sich um Gewässerverschmutzungen oder Ölunfälle und rücken bei Bedarf mit Spezialfahrzeugen an, um rasch handeln zu können.
Präventionsarbeit der Polizei Thurgau
Die Prävention ist eine der wichtigsten Aufgaben der Polizei. Wichtig ist, die Bevölkerung aufzuklären und für bestimmte Risiken zu sensibilisieren. Zur täglichen Routine der Bediensteten gehören daher Patrouillen in Wohnquartieren oder Verkehrskontrollen. Darüber hinaus sprechen die Mitarbeitenden bestimmte Risikogruppen gezielt an und klären beispielsweise über die Verkehrserziehung im Kindergarten oder den Einbruchschutz auf. Auch andere Themen wie Drogen werden von der Polizei Thurgau aufgegriffen.
Bei der Verkehrsprävention geht es um die Erhöhung der Sicherheit auf den Strassen des Kantons. Alle Verkehrsteilnehmenden sollen für ein verantwortungsvolles Verhalten im Strassenverkehr sensibilisiert werden. Darum leistet die Polizei Thurgau in Kindergärten und Schulen gezielte Aufklärungsarbeit. Es gibt Verkehrsunterricht für Jugendliche oder Beratungen in Schulen und Kindergärten. Dabei lernen die kleinsten Verkehrsteilnehmenden unter anderem, wie sie sich als Fussgänger im Strassenverkehr korrekt verhalten. Das Queren von Strassen sowie bei älteren Kindern das sichere Radfahren sind Bestandteil der Unterweisungen.
Für Kinder zwischen 12 und 15 Jahren bietet die Polizei einen besonderen Verkehrskundeunterricht an.
Maskottchen der Verkehrsprävention ist „Simi Sicherli“, eine Figur, die vom Cartoonisten Rapallo im Jahr 1993 erschaffen wurde. Für Kinder gibt es einen Film, in dem Simi Sicherli über die Verkehrssicherheit informiert. Dazu kommt ein besonderes Lied, das bei nahezu allen Kindern des Kantons bekannt ist.
Leider gibt es immer wieder Diebstähle, Betrügereien und Einbrüche, so dass auch die Kriminalprävention ein wichtiges Standbein der Polizeiarbeit ist. Die Polizei Thurgau informiert mit verschiedenen Broschüren, wie Hausbesitzer sich gegen Wohnungseinbrüche sichern können. Die Polizei weist darauf hin, dass nicht nur in Einfamilienhäuser, sondern auch in Mehrfamilienhäuser eingebrochen wird. Dabei sind nicht nur die untersten Stockwerke, sondern alle Etagen betroffen.
Diebstähle sind häufige Delikte im Kanton Thurgau. Kriminelle machen sich beispielsweise an Fahrzeugen zu schaffen oder versuchen ihre Opfer mit Trickdiebstählen zu bestehlen, Die Täter treten in der Regel zu zweit auf, während einer das Opfer unter einem Vorwand anspricht, stiehlt der andere den Geldbeutel oder die Brieftasche aus der Tasche des Opfers. Es kommt auch vor, dass Personen plötzlich umarmt werden und währenddessen der Schmuck gestohlen wird. Wichtig ist, in solchen Situationen stets wachsam zu bleiben und eine gesunde Vorsicht walten zu lassen.
Der Mediendienst der Polizei Thurgau
Die Medienabteilung kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit im Kanton. Zu den Aufgaben gehört die Information der Bevölkerung über aktuelle Ereignisse. Auch die Beantwortung von Medienanfragen und verschiedene PR-Auftritte gehören zu den Aufgaben des Mediendienstes. Die Abteilung organisiert auf Wunsch Besichtigungen der Polizei Thurgau, bei der Interessenten einen Blick hinter die Kulissen der Polizeiarbeit werfen können.
Die kantonale Notrufzentrale der Polizei Thurgau
In der kantonalen Notrufzentrale gehen täglich bis zu 200 Notrufe ein. Rund um die Uhr sorgt die Einsatzzentrale dafür, dass Anrufende in Not schnell und gezielt Hilfe bekommen. Auch die Notrufsäulen der Autobahnen sind mit der Zentrale verbunden. Die Einsatzzentrale ist perfekt vernetzt, so dass dank der modernen Leitsysteme und Kommunikationsmittel schnell Unterstützung an den Ort des Ereignisses geschickt werden kann.
Die Polizeischule im Kanton Thurgau
Wer eine Ausbildung bei der Polizei absolvieren möchte, besucht zunächst die Ostschweizer Polizeischule in Amriswil. Danach geht es im zweiten Ausbildungsjahr weiter zum Patrouillendienst bei der Kantonspolizei Thurgau. Die Anwärterinnen und Anwärter sammeln hier praktische Erfahrung, bevor sie am Ende der Ausbildung zu ihrer Hauptprüfung antreten.
Die Fachstellen Gewaltschutz und Waffen und Sprengstoffe
Geht es um Fälle häuslicher Gewalt, ist die Fachstelle Gewaltschutz zuständig. Die Mitarbeitenden leiten Massnahmen zum Schutz gefährdeter Personen ein und nehmen Risikoeinschätzungen über die Lage vor. Die Fachstelle Waffen und Sprengstoffe kümmert sich um alle Fragen rund um Waffenberechtigungen, Sprengmittel oder ähnliche Themen.
Wissenswertes zum Kanton Thurgau
Gelegen im Nordosten der Schweiz grenzt der Kanton Thurgau an den Bodensee. Hauptort des Kantons ist Frauenfeld mit knapp 70’000 Einwohnern. Insgesamt leben etwa 80’000 Menschen in Thurgau. Weitere grössere Orte sind Kreuzlingen, Münchwilen und Weinfelden. Der Name des Kantons leitete sich von dem Fluss Thur ab, der die Region durchquert.