Stadt Winterthur

Winterthur: Vier Verhaftungen bei Hausdurchsuchung in Moschee - Nachtrag

Die Kantonspolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Winterthur im Zuge des Polizeieinsatzes in Winterthur-Hegi am Mittwochmorgen (2.11.2016) nebst den in der Pressemitteilung der Oberstaatsanwaltschaft Zürich aufgeführten Personen vier weitere Männer festgenommen. Anlässlich der Hausdurchsuchung konnten in den Räumlichkeiten der Moschee vier Männer im Alter zwischen 23 und 35 Jahren angetroffen werden, die dort übernachtet haben.

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Winterthur: Hausdurchsuchungen um An’Nur Moschee (Video)

Gestützt auf konkrete, bei der Polizei eingegangene Hinweise hat die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland ein Strafverfahren gegen vier Personen aus dem Umfeld der An’Nur Moschee in Winterthur wegen öffentlicher Aufforderung zu Verbrechen und Gewalt eröffnet. Im Rahmen des Strafverfahrens haben am 2. November 2016 in der Moschee und bei drei Personen Hausdurchsuchungen stattgefunden.

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An'Nur-Moschee: Grosser Polizeieinsatz in Winterthur

Derzeit (Mittwoch, 2.11.2016) läuft an der Hofackerstrasse in Winterthur ein Polizeieinsatz der Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Winterthur und der Staatsanwaltschaft Winterthur / Unterland. Mit Auftrag der Staatsanwaltschaft Winterthur / Unterland führt die Kantonspolizei Zürich mit Unterstützung der Stadtpolizei Winterthur den Vollzug eines Vorführbefehls bzw. einer Hausdurchsuchung durch.

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Winterthur: SBB-Übergang an der Aarbergstrasse nachts gesperrt

Infolge Erneuerungsarbeiten an der Weichen- und Gleisanlage für den Bahnhof Winterthur-Seen muss der SBB-Übergang an der Aarbergstrasse nachts vollständig gesperrt werden. Die Dauer der Massnahme ist wie folgt: Sonntag, 6. November 2016, bis Dienstag, 22. November 2016, jeweils 20.30 Uhr bis 6 Uhr

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Halloween in Winterthur: Mit Clown-Maske erschreckt, Eier und Feuerwerkskörper sichergestellt

Am Montagabend (31.10.2016) war die Stadtpolizei Winterthur anlässlich des Halloweens zusätzlich mit Patrouillen der Quartierpolizei und des Jugenddienstes unterwegs. Auf dem gesamten Stadtgebiet wurden Jugendliche angetroffen und kontrolliert. Es gingen diverse Meldungen ein, dass Fassaden mit Eiern beworfen wurden. Die Patrouillen stellten 60 Eier sicher, welche Jugendliche auf sich trugen. Weiter konnten etliche gefährliche Gegenstände (z.B. Laserpointer, Feuerwerkskörper, Holzstöcke, usw.) abgenommen werden. In einem Fall löste eine „Halloween-Dekoration“ in einem Auto Unbehagen aus.

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Winterthur: 10 Verkehrsunfälle über das Wochenende

Über das Wochenende musste die Stadtpolizei Winterthur an 10 Verkehrsunfälle ausrücken. Bis auf einen verletzten Fahrradlenker entstand glücklicherweise nur Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen. Freitag, 28.10.2016, 19:00 Uhr, wurde der Stadtpolizei ein Verkehrsunfall an der Zürcherstrasse, Höhe Auwiesenstrasse gemeldet. Zum Unfall kam es, weil ein Personenwagenlenker beim Einbiegen in die Zürcherstrasse das Vortrittsrecht eines Personenwagenlenkers, welcher auf der Zürcherstrasse stadteinwärts fuhr, missachtete. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in der Höhe von ca. 25‘000.-.

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Winterthur: Bei Club-Kontrolle 10 Schwarzarbeiterinnen und zwei Arbeitgeber verhaftet

Die Kantonspolizei Zürich hat am späten Donnerstagabend (27.10.2016) in einem Club in Winterthur-Töss zehn Schwarzarbeiterinnen sowie die zwei Arbeitgeber verhaftet. Kantonspolizisten unterzogen den Club nach 22.00 Uhr einer Kontrolle. Dabei stellten sie zehn Frauen fest, die illegal als Animierdamen oder im Service arbeiteten. Sie verfügen weder über entsprechende Aufenthalts- noch Arbeitsbewilligungen.

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Fachleute von Polizeikorps tagten in Winterthur - Fokusthema Radikalisierung und Jihadismus

12. Schweizerische Tagung der polizeilichen Jugendsachbearbeiter/innen: Zum ersten Mal fand die Schweizerische Fachtagung in Winterthur statt. Am 26. Oktober 2016 trafen sich, auf Einladung des Jugenddienstes der Stadtpolizei Winterthur, verschiedene Fachleute von Polizeikorps aus der ganzen Schweiz im Kongresszentrum an der Liebestrasse.

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Winterthur: Mutmasslicher Betäubungsmittelhändler mit illegalem Aufenthalt festgenommen

Am Dienstagnachmittag (18.10.2016), kurz vor 16 Uhr, beobachtete eine Zivilpatrouille der Stadtpolizei Winterthur einen Betäubungsmittelhandel beim Archplatz. Bei der anschliessenden Personenkontrolle konnte beim Abnehmer eine geringe Menge Kokain sichergestellt werden. Der mutmassliche Händler wurde festgenommen. Bei dessen Überprüfung stellte sich heraus, dass sich der 34-Jährige illegal in der Schweiz aufhält.

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Unfallchronik der Stadt Winterthur vom 14.10.-16.10.2016

Am Samstag, 15.10.2016, ca. 16:35 Uhr, fuhr ein 41jähriger Automobilist auf der Auwiesenstrasse Richtung Untere Vogelsangstrasse und prallte auf der Höhe der Liegenschaft Nr. 5, aufgrund eines Sekundenschlafes, gegen einen Beleuchtungskandelaber. Dadurch fiel dieser auf die Fahrbahn und beschädigte zudem einen Container und ein parkiertes Fahrzeug. Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund Fr. 40‘000.--, verletzt wurde niemand.

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Stadtpolizei Winterthur sucht Unfallzeugen

Am Freitag, 07.10.2016, ca. 19.30 Uhr, fuhr ein 46-jähriger PW Lenker auf der Technikumstrasse stadtauswärts und beabsichtigte, anschliessend auf die General-Guisan-Strasse abzubiegen. Im Kasernenrank überholte er einen in derselben Richtung fahrenden 34-jährigen Fahrradlenker rechts und musste anschliessend wegen des auf Rot stehenden Lichtsignals bei der Verzweigung mit der Tösstalstrasse anhalten.

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Winterthur: Mit 89 km/h in der 50er-Zone

Am Sonntagabend (2.10.2016) führte die Stadtpolizei Winterthur an der Unteren Vogelsangstrasse in der 50er-Zone eine mobile Geschwindigkeitskontrolle durch. Ein Autolenkender wurde mit 89 Stundenkilometern (netto) geblitzt. Er wird wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln angezeigt und muss mit einem Ausweisentzug rechnen. WÃ...

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Winterthur: 3 betrunkene Fahrzeuglenker gestoppt

Übers vergangene Wochenende (1./2.10.2016), zog die Stadtpolizei Winterthur drei alkoholisierte Fahrzeuglenker aus dem Verkehr. Die Testresultate der Atemalkoholproben lagen zwischen 0,28 und 0,97 mg/l (Milligramm pro Liter). Es stellte sich zudem heraus, dass ein Fahrzeuglenker das Auto ohne gültigen Fahrausweis lenkte.

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Winterthur: Junger Mann angefahren und dann geflohen - Zeugen gesucht

Am Dienstagmorgen (27.9.2016) meldete ein 23-jähriger Mann der Stadtpolizei, dass er als Fussgänger zwischen etwa 7.00 und 7.45 Uhr, auf der Strecke zwischen dem Hauptbahnhof und dem Stadtpark, von einem Auto angefahren und verletzt worden sei. Nähere Angaben konnte der Mann nicht machen. Er musste zur Kontrolle ins Spital verbracht werden.

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Winterthur: Auto und Lastwagen kollidiert

Am Mittwochnachmittag (24.8.2016), kurz vor 14.30 Uhr, kam es auf der Zürcherstrasse, im Teilstück zwischen der Auwiesenstrasse und der Autobahneinfahrt Richtung Zürich, zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Lastwagen. Der Personenwagenlenker zog sich nach jetzigem Kenntnisstand leichte Beinverletzungen zu. Er wurde durch Schutz und Intervention Winterthur aus dem Auto geborgen.

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Wappen der Stadt Winterthur



Die Polizei in Winterthur

Unter dem Motto „Von und für Winterthur“ sorgt die Stadtpolizei Winterthur für Sicherheit. Die Stadtpolizei kümmert sich rund um die Uhr um die Belange der Bevölkerung.

Das Ziel, die Stadt sicherer zu machen, steht bei der Polizeiarbeit im Vordergrund.


Die Stadtpolizei kümmert sich rund um die Uhr um die Belange der Bevölkerung.

Sicherheit und Ordnung für die Bevölkerung

Eigenen Angaben zufolge legt die Stadtpolizei Winterthur bei ihrer Arbeit höchste ethische Ansprüche zugrunde. Gemeinsam mit den Partnerorganisationen kümmern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter anderem um die Sicherheit, Ruhe und Ordnung in der Stadt. Die Verhinderung, Feststellung und Aufklärung von Straftaten zählt ebenso wie die Regelung des Verkehrsflusses zu den Tätigkeiten der Stadtpolizei Winterthur. Darüber hinaus ist die Polizei bei Notfällen vor Ort und übernimmt alle Aufgaben rund um den öffentlichen Grund.

Schlanke Prozesse und zeitgemässe Technologien für ein schnelles Eingreifen

Gerade in Notfällen muss es schnell gehen: Die Stadtpolizei Winterthur ist ausgezeichnet mit ihren Partnern vernetzt und kann dank schlanker Prozesse schnell und effektiv handeln. Zeitgemässe Technologien unterstützen die Arbeit der Polizisten. Die Polizei hebt das positive und familiäre Arbeitsklima hervor. Eine hohe Führungskompetenz und Teamgeist sorgen für eine ausgezeichnete Atmosphäre – Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind gern für die Stadtpolizei Winterthur tätig.

Insgesamt sorgen rund 250 Polizeiangehörige in Winterthur für die Sicherheit der Bevölkerung. In bestimmten Fällen kann auch auf Kapazitäten der Kantonspolizei Zürich zurückgegriffen werden. Die Stadtpolizei Winterthur untersteht dem Departement Sicherheit und Umwelt DSU.


Mehr zur Arbeit der Kantonspolizei Zürich


Die Organisation der Stadtpolizei Winterthur im Überblick

Die Leitung der Stadtpolizei Winterthur übernimmt der Kommandant. Darüber hinaus gibt es einen Stellvertreter sowie die Leiter der sechs Hauptabteilungen. Diese Hauptabteilungen kümmern sich um die unterschiedlichen Aufgaben der Polizeiarbeit. Ein Überblick über die verschiedenen Organisationseinheiten der Stadtpolizei Winterthur:

  • Hauptabteilung Operationen
  • Hauptabteilung Bewilligungen
  • Hauptabteilung Ermittlungen & Prävention
  • Hauptabteilung Sicherheit & Verkehr
  • Kommandobereich 1
  • Kommandobereich 2

Die Hauptabteilung Operationen der Stadtpolizei Winterthur übernimmt laut Organigramm Aufgaben als Einssatzzentrale und Lagezentrum. Darüber hinaus sind die Quartierpolizei und die Bike-Polizei dieser Hauptabteilung unterstellt.

Um die Verwaltungspolizei, die Ordnungsbusse und die Umweltpolizei kümmert sich die Hauptabteilung Bewilligungen, während die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Ermittlungen & Prävention für die Fahndung und den Ermittlungsdienst zuständig sind. Eine zweite Gruppe innerhalb dieser Hauptabteilung übernimmt den Gewaltschutz und die Jugendpolizei.

Geht es um die Sicherheit und den Verkehr, sind die gleichnamigen Abteilungen zuständig. Im Bereich der Sicherheit gibt es insgesamt sechs verschiedene Einsatzgruppen. Die Abteilung Verkehr gliedert sich in die Verkehrspolizei und die Verkehrsinstruktion.

Der Kommandobereich 1 übernimmt die Aus- und Weiterbildung, ist für das Recht, die Qualitätssicherung sowie Personal und Finanzen zuständig. Im Kommandobereich 2 kümmern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich um verschiedene Projekte, die Logistik, die Informatik und Technik. Auch die Parkhäuser und Parkplätze werden von diesem Bereich betreut.

Bevölkerung Winterthurs fühlt sich sicher

Im Rahmen einer Studie hat die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 2019 das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung genauer unter die Lupe genommen. Insgesamt zeigen sich die Befragten mit der Stadtpolizei zufrieden. Ein hohes Sicherheitsempfinden herrscht an den meisten Orten in der Stadt. Einige Stadtkreise wie das Stadtzentrum und Töss empfanden die Umfrageteilnehmer der Studie zufolge als unsicher. Vor allem nachts werden diese Orte, zu denen unter anderem der Hauptbahnhof und der Stadtpark zählen, gemieden. Auch wenn es nicht zu einer bedrohlichen Situation kam, fühlten sich die Befragten sich an diesen Orten unwohl.

Knapp ein Viertel der Befragten wünschten sich vor allem in den Problemzonen mehr Präsenz und Kontrollen seitens der Polizei. An zweiter Stelle stand der Wunsch nach mehr Verkehrskontrollen, um gegen Raser oder undisziplinierte Fahrzeuglenker vorzugehen. Auch gegen Velo oder Trottinettfahrende sollte nach Ansicht der Bürgerinnen und Bürger konsequenter vorgegangen werden.



Stadtpolizei Winterthur mit wichtigen Tipps für den Alltag

Die Stadtpolizei Winterthur gibt unter anderem verschiedene Tipps zur Kriminalprävention und geht mit Unterstützung der Bevölkerung gegen Einbrecher vor. Wer etwas Verdächtiges bemerkt, sollte sofort unter der Telefonnummer 117 Kontakt mit der Polizei aufnehmen. Nach Angaben der Stadtpolizei Winterthur gilt das für unbekannte Personen, die im Quartier herumstreifen und sich auffällig benehmen. Auch wenn unbekannte Fahrzeuge durch ein Quartier fahren und deren Lenker anscheinend etwas suchen, ist Vorsicht geboten. Darüber hinaus sollten Anwohner sich auch melden, wenn Sie das Klirren von Glas oder splitterndes Holz hören.

Die Experten der Stadtpolizei Winterthur unterstützen gern auch bei technischen Massnahmen, die das Einbruchrisiko minimieren. Die Bevölkerung kann sich gern entsprechend beraten lassen. Zudem sollten wichtige Tipps, wie das Abschliessen der Wohnung und das Schliessen der Fenster beim Verlassen der Wohnung beherzigt werden. Anwohner sollten zudem keinen Hinweis auf eine längere Abwesenheit geben und im Falle eines Urlaubs ober ähnlichem die Nachbarn kontaktieren.

Eine weitere Informationskampagne gibt es gegen Taschendiebstähle. Gerade in der Innenstadt, in Einkaufszentren oder auch an Bushaltestellen sind gern Langfinger unterwegs. Die Experten raten zu Wachsamkeit. So sollten bei einem Einkaufsbummel Taschen niemals ohne Aufsicht bleiben. Idealerweise sollte die Handtasche an der Vorderseite des Körpers getragen werden. Ein guter Tipp ist es, nicht allzu viel Bargeld mitzuführen. Wer angerempelt wird oder plötzlich in ein Gespräch verwickelt wird, sollte ebenfalls sehr wachsam sein. Taschendiebe greifen zu verschiedenen Tricks, um ihre Opfer abzulenken. Betroffene, die bestohlen wurden, sollten unter der Rufnummer 117 umgehend die Polizei informieren. Je schneller die Stadtpolizei Winterthur vor Ort ist, desto grösser ist die Chance, den Langfinger dingfest zu machen.

Nach Angaben der Schweizer Polizei nehmen die Fälle von Telefonbetrug ständig zu. Auch die Stadtpolizei Winterthur informiert die Bevölkerung auf ihrer Internetpräsenz über die Vorfälle. Vor allem der sogenannte „Enkeltrick“ kommt sehr häufig vor. Betrüger geben sich als Verwandte oder Freunde aus und versuchen, mit erfundenen Geschichten an das Geld der Opfer zu kommen. Wer telefonisch aufgefordert wird, einem Unbekannten Geld auszuhändigen, sollte auf jeden Fall misstrauisch sein und im Zweifel die Polizei einschalten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen die Täter dann hoffentlich dingfest. Nach Angaben der Kantonspolizei Zürich gab es im Jahr 2019 insgesamt 132 versuchte oder vollendete Telefonbetrugsfälle in der Stadt Winterthur.

Cyber-Crime gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die Stadtpolizei Winterthur unterstützt darum Jugendliche und Erwachsene mit wichtigen Informationen zum Thema. „Click it“ ist eine Initiative der schweizerischen Kriminalprävention, die Kindern und Jugendlichen Sicherheit beim Chatten im Internet näherbringt. Nicht selten geben sich Erwachsene als Kinder oder Jugendliche aus und belästigen und missbrauchen Minderjährige. Besonders wichtig ist, wachsam zu sein. Auch die Eltern müssen für dieses wichtige Thema entsprechend sensibilisiert werden, wobei die Stadtpolizei Winterthur gern unterstützt.

Wichtige Informationen bietet die Stadtpolizei Winterthur für das Skimming. Dabei handelt es sich um die Manipulation von Geldautomaten oder der Diebstahl von Bank- oder Kreditkartendaten. Die Betrüger beschaffen sich die Daten auf illegale Weise und versuchen, Geld von den Konten der Opfer abzuheben. Wichtig ist, den PIN-Code, der zu einer Bankkarte gehört, niemals Dritten zugänglich zu machen. Wer Geld an einem Automaten verfügt, sollte unbedingt darauf achten, den Code so einzugeben, dass niemand die Zahlenkombination erkennen kann. Zudem sollte auch die Karte nicht aus der Hand gegeben werden. Wichtig ist, stets misstrauisch zu sein und dem eigenen Bauchgefühl in merkwürdigen Situationen zu vertrauen. Die Stadtpolizei Winterthur ist in derartigen Fällen jederzeit für Betroffene erreichbar.

Delikte einfach online melden

Die Stadtpolizei Winterthur ist in vielen Bereichen tätig und unterstützt die Bevölkerung in zahlreichen Belangen des Alltags. Bestimmte Delikte können Betroffene auch online bei der Stadtpolizei Winterthur melden. Dazu zählen unter andere Sachbeschädigung, Diebstähle von Fahrrädern oder Ähnlichem. In jedem Fall werden die Polizisten mit Rat und Tat zur Seite stehen und versuchen, die Straftaten aufzuklären.

So entstand die Stadtpolizei Winterthur

Die Polizei im Stadtgebiet Winterthur gibt es bereits seit 1867. Das Erscheinungsbild der Polizisten war damals eher militärisch geprägt und die Polizeiangehörigen waren mit einem Säbel bewaffnet. Später ersetzte man den Säbel durch ein Weidmesser. Die Polizisten übernahmen damals vor allem Feuerwachdienst und patrouillierten als Nachtwächter und waren als Torwächter tätig. Die Stadt Winterthur installierte eine Lärmkanone, die bei Gefahr abgefeuert werden konnte.

Bevor die Polizei ihren Dienst aufnahm, sorgten sogenannte „Landjäger“ für die Sicherheit in den Städten. In einem Blogbeitrag berichtet das schweizerische Nationalmuseum, dass diese Landjäger damals für die Vertreibung von Gesindel zuständig waren. Eine angesehene Tätigkeit war das nicht. Wirklich effektiv waren die Landjäger nicht, denn dadurch, dass Grenzen nicht bewacht wurden, konnten die Vertriebenen sich direkt wieder in die Stadt begeben.

Der Polizeidienst, der zunächst mehr dem Militär ähnelte, entwickelte sich erst im Laufe der Zeit. Die Landjäger wurden schlecht bezahlt und handelten oftmals willkürlich, die Korruption blühte auf.

Wissenswertes zu Winterthur

Winterthur ist mit rund 1115’000 Einwohnern die zweitgrösste Stadt des Kantons Zürich. Insgesamt sieben Stadtkreise bilden die Stadt Winterthur: Stadt, Mattenbach, Oberwinterthur, Seen, Töss, Veltheim und Wülfingen. In allen Stadtkreisen steht die Stadtpolizei Winterthur vor Ort mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an der Seite der Bevölkerung und kümmert sich um die Sicherheit und die Ordnung in den einzelnen Quartieren.