Schweizer Armee

Kanton VD: Sperrung der Nationalstrasse - Luftwaffe testet Verteidigungsdispositiv

An seiner Sitzung vom 31. Januar 2024 hat der Bundesrat beschlossen, dass vom 4. bis 6. Juni 2024 ein Abschnitt auf der Nationalstrasse A1 im Kanton Waadt während maximal 36 Stunden für eine Überprüfung des Verteidigungsdispositivs der Luftwaffe gesperrt wird. Die Armee verfolgt mit dieser Massnahme das Ziel, die Fähigkeit zur Dezentralisierung ihrer Luftverteidigungsmittel zu testen.

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Armee verzichtet auf die Grossanlässe „AirSpirit 24“ und „DEFENSE 25“

Aufgrund der angespannten finanziellen Situation verzichtet die Armee auf die für 2024 und 2025 geplanten Grossanlässe sowie weitere Veranstaltungen. Ende August dieses Jahres hätte sich auf dem Militärflugplatz Emmen mit „AirSpirit 24“ die Luftwaffe präsentieren sollen, 2025 am Anlass „DEFENSE 25“ die Bodentruppen.

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Schweiz: Sirenen und Alertswiss werden am 07. Februar 2024 getestet

Am Mittwoch 7. Februar 2024 findet in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Mit dem Test werden die rund 5000 Sirenen periodisch überprüft, damit sie im Ereignisfall zuverlässig alarmieren. Zum Test gehören Meldungen via die Alertswiss-App. Anlässlich des Sirenentests lanciert das BABS zusätzliche Sprachversionen für den Notfallplan.

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Neue Strassenführung beim Militärflugplatz Emmen LU

Um den Arealverkehr auf dem Militärflugplatz Emmen vom Transitverkehr zu entflechten und die Betriebssicherheit zu verbessern, wird die Rüeggisingerstrasse in den nächsten Jahren verlegt. Zusätzlich entstehen für den zivilen Verkehr ein Rad- und Gehweg sowie zwei neue Bushaltestellen. Das Projekt beinhaltet ausserdem Hochwasserschutzmassnahmen am nahegelegenen Rotbach und ökologische Aufwertungen. Am 2. Februar 2024 informiert das VBS die Bevölkerung anlässlich einer Informationsveranstaltung über das Projekt.

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Truppenbesuch durch Carmen Walker Späh und Mario Fehr am WEF

Um die Sicherheit während des World Economic Forum (WEF) zu gewährleisten, werden auch Milizverbände der Armee eingesetzt. Darunter ist das Zürcher Gebirgsschützenbataillon 6, das heute von Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh und Sicherheitsdirektor Mario Fehr besucht wurde. Sie dankten dabei den Angehörigen des traditionsreichen Zürcher „Götti“-Bataillons für deren Einsatz.

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Bund und Kantone führen 2025 eine Integrierte Übung durch

Bern, 22.12.2023 – An seiner Sitzung vom 22. Dezember 2023 hat der Bundesrat die Bundeskanzlei beauftragt, zusammen mit dem Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) sowie den Kantonen eine Integrierte Übung 2025 (IU 25) zu organisieren. Mit der IU 25 will der Bundesrat die Strategische Führungsübung (SFU) und die Sicherheitsverbundsübung (SVU) kombinieren.

Bund und Kantone können somit die Bewältigung von Krisensituationen mit verschiedenen thematischen Aspekten im Verbund und in Zusammenarbeit mit Dritten üben. Das Thema der im November 2025 stattfindenden Übung wird eine hybride Bedrohung gegen die Schweiz sein.

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Markus Mäder (52) wird Staatssekretär für Sicherheitspolitik

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. Dezember 2023 Dr. Markus Mäder zum Staatssekretär für Sicherheitspolitik im VBS ernannt. Der heutige Chef Internationale Beziehungen Verteidigung übernimmt per 1. Januar 2024 die Leitung des neuen Staatssekretariats SEPOS. Zudem wurde der Bundesrat darüber informiert, dass die Chefin VBS, Bundesrätin Viola Amherd, Pälvi Pulli per 1. Januar 2024 zur Stellvertreterin des Staatssekretärs ernannt hat. Für diese Funktion verleiht ihr der Bundesrat den Botschaftertitel.

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Aufklärungsdrohnensystem (ADS 15) - Projektdauer verlängert sich

Vor dem Hintergrund der technischen Probleme im Frühjahr 2023 und insbesondere der unsicheren Lage im Nahen Osten hat sich das Bundesamt für Rüstung armasuisse mit der Lieferantin des ADS 15 (Elbit Systems Ltd) auf eine Projektverlängerung um zwei Jahre bis Ende 2026 geeinigt. Als Kompensation muss Elbit der Schweiz ein zusätzliches Supportpaket liefern und die Garantiefrist für die Schweizer Drohnen um zwei Jahre verlängern. Weiter hat Elbit verbindliche Leistungsgarantien abgegeben, die durch umfangreiche Strafzahlungen bei Nichterfüllung abgesichert sind.

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Schweizer Armee: Vorläufiges Fahrverbot für Schützenpanzer des Typs M113

Beim Unterhalt der Schützenpanzer des Typs M113 stellten Experten der Logistikbasis der Armee (LBA) einen Mangel fest, der zum Bruch der Antriebswelle führen kann. Ein solcher würde den Schützenpanzer lenk- und bremsunfähig machen. Aus Sicherheitsgründen hat die Armee deshalb ein vorläufiges Fahrverbot für die gesamte M113-Flotte verfügt.

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Kanton Genf: Die Schweizer Armee beendet den Assistenzdienst zum Konferenzschutz

Die Schweizer Armee hat den Assistenzdienst für den Kanton Genf und die Sicherheitsmassnahmen für das zweite globale Flüchtlingsforum der UNHCR erfolgreich beendet. Während acht Tagen standen durchschnittlich 560 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz. Der Einsatz verlief ohne Zwischenfälle und zur vollen Zufriedenheit der einsatzverantwortlichen zivilen Behörden.

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Der Chef der Armee zu Besuch beim Generalinspekteur der Bundeswehr

General Carsten Breuer, Generalinspekteur der Bundeswehr, empfängt am 14. und 15. Dezember 2023 den Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, zu einem zweitägigen offiziellen Besuch in Deutschland. Der offizielle Besuch des Chefs der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, beim Generalinspekteur der Bundeswehr, General Breuer, findet vom 14. bis 15. Dezember 2023 in Deutschland statt.

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Digitale Services für Stellungspflichtige - RS-Planer und Team-Finder

Die Armee digitalisiert die Vorbereitung auf die Rekrutierung. Im Team-Finder können Stellungspflichtige nachschauen, zu welchen der vier Kategorien Kämpfen, Helfen, Unterstützen oder in der Technik sie passen könnten. Der RS-Planer hilft dabei, den Zeitpunkt der Rekrutenschule so auszuwählen, dass er bestmöglich zur persönlichen Lebensplanung passt. Die zwei neuen Services sind ein weiterer Schritt zur Digitalisierung der Milizarmee und ab sofort online.

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Der Chef der Logistikbasis der Armee auf Arbeitsbesuch bei der NATO in Brüssel

Divisionär Rolf A. Siegenthaler, Chef der Logistikbasis der Armee, besucht am 05. und 06. Dezember die NATO. Dieses Treffen findet halbjährlich in Brüssel statt zwischen den Mitgliedern der NATO und ihren Partnerstaaten, einschliesslich der Schweiz. Das Hauptziel des Treffens ist der internationale Austausch über Militärlogistik, um die Effizienz und Effektivität der logistischen Prozesse zu verbessern.

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Vorsitzender des NATO-Militärausschusses besucht Schweizer Armee

Am 4. und 5. Dezember 2023 stattet Admiral Rob Bauer, Vorsitzender des NATO-Militärausschusses, der Schweizer Armee einen offiziellen Besuch ab. Im Zentrum der Gespräche mit dem Chef der Armee, Korpskommandant Thomas Süssli, steht die Intensivierung der Kooperation mit der NATO. Auch ein Höflichkeitsbesuch bei der Chefin VBS, Bundesrätin Viola Amherd, ist vorgesehen.

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Kommandant Luftwaffe nimmt an F-35-Treffen in Deutschland teil

Am 4. Dezember 2023 weilt der Kommandant der Luftwaffe, Divisionär Peter Merz, auf Arbeitsbesuch in Deutschland, wo er auf die Chefs aller europäischen Luftwaffen trifft, die das Kampfflugzeug des Typs F-35 bereits betreiben oder dies künftig tun werden. Dieser Arbeitsbesuch dient dem Erfahrungsaustausch im Hinblick auf die Einführung des neuen Kampfflugzeuges und damit der Stärkung der Verteidigungsfähigkeit der Schweizer Armee.

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Schweizer Armee: Leadership-Event CdA im Tessin TI

Nachdem Korpskommandant Thomas Süssli am 20. Oktober 2023 bereits an der ordentlichen Generalversammlung der Camera di commercio e dell’industria del cantone Ticino in Bellinzona teilgenommen hatte, war er nun erneut im Tessin, um rund 30 Mitgliedern der Tessiner Wirtschaftskammer aufzuzeigen, wie die Armee ihre jungen Kader auf verschiedene Führungssituationen vorbereitet. Die militärische Ausbildung lässt sich in der Armee wie auch im Zivilleben einsetzen.

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Flugunfall am Susten VS von 2016 - Hauptverhandlung vor Militärgericht 2

Am 4. Januar 2024 beginnt in Muttenz BL die Hauptverhandlung vor dem Militärgericht 2 gegen einen Flugverkehrsleiter der Skyguide AG und gegen einen Piloten der Schwei-zer Luftwaffe wegen des Absturzes einer F/A-18 C Hornet in der Region Sustenpass von 2016. Bei diesem Flugunfall kam der Pilot des verunglückten Flugzeuges ums Leben.

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Digitalisierung im Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt der Schweizer Armee

Das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt der Armee (SVSAA) zählt zu seinem Fachgebiet die Fahrzeuge und Schiffe der Schweizer Armee, die Schiffe der Bundesverwaltung sowie deren Fahrzeugführerinnen und -führer. Das SVSAA hat sich in Zusammenarbeit mit anderen Ämtern für die Digitalisierung der Prozesse eingesetzt, um an Effizienz zu gewinnen. Mit einer neuen Applikation stellt es sich den verschiedenen technologischen Herausforderungen.

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Globales Flüchtlingsforum in Genf - Luftraum eingeschränkt, Einsatz der Armee

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 29. November 2023 eine temporäre Einschränkung des Luftraums anlässlich des von der Schweiz und vom UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge organisierten Globalen Flüchtlingsforums, das vom 13. bis 15. Dezember 2023 in Genf stattfindet, beschlossen. Die Einschränkung betrifft lediglich Kleinflugzeuge. Zudem unterstützt die Armee im Rahmen eines Assistenzdienstes die zivilen Behörden bei der Umsetzung der Sicherheitsmassnahmen. Es handelt sich dabei um einen subsidiären Einsatz. Diese Massnahmen ergänzen die von den kantonalen Behörden geplanten Sicherheitsmassnahmen.

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Der Bundesrat verstärkt die Schweizer Beteiligung an der KFOR

An seiner Sitzung vom 29. November 2023 hat der Bundesrat beschlossen, ab April 2024 den Bestand des schweizerischen Kontingents im Rahmen der KFOR mit 20 zusätzlichen Armeeangehörigen zu verstärken. Der Bestand wird erhöht, um die Transporteinheit zu ersetzen, die Österreich im Frühling 2024 von der Mission zurückzieht. Die Zusatzkosten für die Erhöhung des Maximalbestands werden durch das Budget des VBS gedeckt.

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Bundesrat verabschiedet strategische Ziele 2024–2027 für RUAG International

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 29. November 2023 die strategischen Ziele für die RUAG International Holding AG von 2024 bis 2027 verabschiedet. Nachdem die Entflechtung des RUAG-Konzerns in der letzten Strategieperiode im Vordergrund stand, steht in den kommenden Jahren der Abschluss der Privatisierung und insbesondere der Verkauf von Beyond Gravity (Weltraumsparte) bis Ende 2025 im Fokus.

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Neue Ausbildungsvereinbarung zwischen dem Kompetenzzentrum Gebirgsdienst der Armee und der Kapo Uri unterzeichnet

Auch im alpinen Gelände, sei es bei Bergunfällen oder bei Lawinenniedergängen, leistet die Kantonspolizei Uri mit ihrer Alpinen Einsatzgruppe (AEG) wichtige Einsätze, teilweise in topografisch anspruchsvollem Gelände. Um das gebirgstechnische Können und Wissen der AEG-Mitglieder immer auf dem neuesten Stand zu halten, sind entsprechende Ausbildungen und Fortbildungen vonnöten, welche das Kompetenzzentrum Gebirgsdienst der Armee (Komp Zen Geb D A) in Andermatt sicherstellen kann, weshalb eine neue Ausbildungsvereinbarung angestrebt wurde.

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Logo der Schweizer Armee



Die Schweizer Armee

Die Schweizer Armee leistet einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt in der Schweiz. Sie gilt als Symbol der nationalen Einheit.

Die Geschichte der Schweizer Armee

Bis zum Ende des Mittelalters waren jeder Ort und jeder Kanton in der Schweiz für die eigene Verteidigung zuständig. Während der Helvetischen Republik wurde zwischen 1798 und 1803 eine eidgenössische Armee aufgebaut, um sich gegen ausländische Angriffe zu schützen. Im Jahr 1815 wurde die Neutralität und die Unabhängigkeit des eidgenössischen Staatenbundes von den europäischen Grossmächten anerkannt. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Armee zu einem festen Bestandteil des öffentlichen Lebens.

Der Auftrag der Schweizer Armee

Die Schweizer Armee übernimmt verschiedene Aufgaben:

• Sicherung der Landesverteidigung und Wahrung des nationalen Interesses
• Verteidigung des Landes im Fall einer Bedrohung
• Unterstützung der Zivilbehörden bei Katastrophen und Notfällen
• Stärkung des internationalen Friedens durch humanitäre Unterstützung und Teilnahme an Friedensmissionen im Ausland
• Ausbildung und Übung von Reservisten


Die Schweizer Armee sorgt für die Sicherheit der Schweiz. (Bildquelle: Schweizer Armee)


Der Aufbau der Schweizer Armee

Die Schweizer Armee basiert auf einem Milizsystem: Rund fünf Prozent der Armeemitglieder sind Berufs- oder Zeitsoldaten. Den grösseren Anteil machen Wehrpflichtige aus. Nach den Regelungen des Artikels 59 der Bundesverfassung ist jeder Schweizer verpflichtet, Wehrdienst zu leisten, alternativ ist ein ziviler Ersatzdienst abzuleisten. Die Wehrpflicht beginnt im Alter von 18 Jahren und endet mit 34 Jahren. Eine Grundausbildung von 19 Wochen ist zu absolvieren, danach besteht die Pflicht zur Teilnahme an Übungen und dem Dienst als Reservist. Schweizerinnen können freiwilligen Dienst leisten.

Die Schweizer Armee teilt sich in verschiedene Bereiche:

• Armeestab
• Führungsunterstützungsbasis
• Kommando Operationen
• Kommando Ausbildung
• Logistikbasis


Die Schweizer Armee hat die Landesverteidigung zur Aufgabe. (Bildquelle: Schweizer Armee)


Der Armeestab der Schweizer Armee

Der Armeestab, kurz A Stab, ist für die Unterstützung des Chefs der Armee bei der Umsetzung politischer Vorgaben verantwortlich. Zudem verantwortet der Armeestab die gesamte Steuerung der Armee und kümmert sich um Entwicklung, Planung und Ressourcenzuteilung. Auch die Bereiche Ausbildung, Einsatz und Support obliegen dem Stab. Im Armeestab wird also die gesamte strategische Planung und die weitere Entwicklung der Schweizer Streitkräfte gesteuert.

Die Führungsunterstützungsbasis der Schweizer Armee

Die Führungsunterstützungsbasis, kurz FUB sorgt mit ihrer Arbeit dafür, dass Einsätze durchgeführt werden können. Dazu gibt es innerhalb der FUB die Bereiche Informations- und Kommunikationstechnologie IKT. Anwendungen für Kommunikationssysteme oder der Betrieb geschützter Rechenzentren gehören zum Aufgabengebiet der FUB.

Mit dem Projekt Kommando Cyber gibt es einen besonderen Bereich, der sich um den Schutz der Informatiksysteme gegen Cyberangriffe kümmert. Nötige Massnahmen zum Schutz und die zukünftige Ausrichtung der Armee im cyber- und elektromagnetischen Raum sind Teil der Arbeit. Wichtig ist dabei nicht nur, sich den aktuellen Aufgaben zu stellen, sondern auch für künftige Herausforderungen gewappnet zu sein.

Ein weiterer Bereich ist die Führungsunterstützungsbrigade 41/SKS, die für den Betrieb der Kommunikationsnetze innerhalb der Armee verantwortlich ist. Auch mobile System für die elektronische Kriegsführung unterliegen diesen Spezialisten.



Das Kommando Operationen

Geht es um die Planung und die Führung von Einsätzen und Operationen, unterliegt das dem Kommando Operationen. In diesem Armeebereich wird die Erreichbarkeit und die Alarmierung der Armee sichergestellt sowie die Durchführung der Mobilmachung verantwortet.

Ein Teilbereich ist der Militärische Nachrichtendienst MND, der für die nachrichtendienstlichen Aufgaben innerhalb der Armee verantwortlich ist. Unter anderem gehört die Beschaffung und Auswertung bedeutsamer Informationen aus dem Ausland zu den Aufgaben des MND. Auch bei der Planung und Führung von Einsätzen unterstützt der MND. Dabei arbeitet der Nachrichtendienst eng mit nationalen und kantonalen oder auch multinationalen Stellen zusammen.

Der Dienst für den präventiven Schutz der Armee DPSA gehört ebenfalls zum Kommando Operationen. Hier geht es darum, die Schweizer Armee vor Spionage oder Sabotage und anderen unrechtmässigen Handlungen zu schützen. Die DPSA arbeite eng mit Bund und Kantonen zusammen und ist unter anderem vor allem für die Beurteilung der militärischen Sicherheitslage und vorsorgliche Massnahmen für den Spionageschutz zuständig.

Das Heer setzt sich aus einem Miliz- und einem Profibereich zusammen. In diesen Bereichen sind unterschiedliche Fähigkeiten gefragt, sodass es eine Vielzahl verschiedener Ausbildungen gibt. Unter anderem gehören die Panzertruppen, die Artillerie, die Einsatzlogistik und die Sanität zu den einzelnen Bereichen.

Die Luftwaffe kümmert sich um militärische Einsätze im Luftraum, wobei der Schutz des Luftraums und der Transport zu den Aufgaben gehören. Die Luftwaffe sorgt mit passiver und aktiver Überwachung für die Lufthoheit. Die Luftaufklärung sorgt mittels Sensoren, Drohnen und Flächenflugzeugen für Sicherheit und kümmert sich um die Auswertung der Daten.

Das Kommando Spezialkräfte kümmert sich um den Schutz ziviler und militärischer Personen und besonders schutzwürdiger Sachen. Unter anderem übernimmt das Kommando Spezialkräfte Rettungs- und Befreiungsaktionen und die Rückführung von Personen. Dadurch, dass die Spezialkräfte dem Kommando Operationen unterstellt ist, kann die Landesregierung die Kräfte schnell einsetzen und alle profitieren von einer kurzen Befehlskette.


Die Luftwaffe sorgt für die Lufthoheit. (Bildquelle: Schweizer Armee)


Das Kommando Ausbildung

Unter dem Motto „Erfolg beginnt bei uns“ kümmert sich das Kommando Ausbildung um die Planung, Steuerung und Durchführung der Ausbildung. Möglich ist beispielsweise eine Tätigkeit in einer Rettungs- oder Sanitätstruppe oder auch in einer Kampftruppe. Die Möglichkeiten innerhalb der Schweizer Armee sind breitgefächert.

Für die Ausbildung von Führungskräften ist die Höhere Kaderausbildung HKA zuständig. Berufsoffiziere und Berufsunteroffiziere werden hier auf militärische Führungsaufgaben vorbereitet. In der Zentralschule ZS, die eil der HKA ist, geht es um die militärische Ausbildung von Einheits- oder Truppenkörperkommandanten. Weitere Führungslehrgänge runden in Kooperation mit zivilen Bildungsorganisationen die Ausbildung bei der Schweizer Armee ab.

An der Militärakademie MILAK erfolgt die Aus- und Weiterbildung der Berufsoffiziere. Die MILAK gilt als international anerkanntes Zentrum für Militärwissenschaften und ist die führende Institution in der Schweiz. Mit der Zentralschule, der Generalstabsschule und der Berufsunteroffizierschule gibt es weitere Einrichtungen für die Ausbildung bei der Schweizer Armee.


Motto des Kommandos Ausbildung: „Erfolg beginnt bei uns.“ (Bildquelle: Schweizer Armee)


Die Logistikbasis

Die Logistikbasis LBA kümmert sich um das Material und die Infrastruktur innerhalb der Schweizer Armee. Die Armeeapotheke gehört zu diesem Bereich und sorgt für eine bedarfsgerechte Versorgung in allen Lagen. Zu den Aufgaben gehört die Produktion definierter Arzneimittel, die als Ergänzung zum zivilen Markt dienen und die pharmazeutische Versorgung der Armee sicherstellen.