Der Meteoblog. Sie lesen ihn ab und zu, täglich, oder vielleicht zum ersten Mal. Im Zug, auf dem WC oder vor dem PC.
Haben Sie sich auch schon gefragt, wer diese Blogs eigentlich schreibt?
Ein verfrühtes „Osterei“ in Form eines Höhentiefs dominierte heute das Wettergeschehen in der Schweiz.
Frei nach dem Motto „besser spät als nie“ gab es am Morgen im Jura teils intensiven Schneefall.
Die letzten Tage waren kälter als üblich, wie im Folgenden veranschaulicht wird.
Im zweiten Teil des heutigen Blogs gehen wir der Frage nach, wie sich die Temperaturen über Ostern und danach entwickeln.
Eine frostige Nacht liegt hinter uns, eine steht vor uns.
Doch was braucht es, damit Frost auftritt und wie ist das mit den Begriffen Frost und Bodenfrost?
Die Tage werden länger, die Obstbäume blühen, die Bienen sind fleissig am bestäuben um uns eine reiche Ernte zu schenken. Wären da nicht diese wolkenlosen Nächte und der Frost der Spielverderber.
Nun gilt es die Blüten zu schützen, neben Frostschutzkerzen gibt es aber auch einen auf den ersten Blick ziemlich paradoxen Frostschutz - Blüten mit Hilfe von einer Eisschicht vor dem Erfrieren schützen.
In der Meteoblog Themenserie „Die Winde der Alpen und Europas“ wurde die Bora bereits thematisiert.
Aufgrund der aktuellen Wetterlage und der erwarteten stürmischen Bora nehmen wir das Thema wieder auf und schauen uns dieses Windsystem etwas genauer an.
Wechselnd bis stark bewölkt, vor allem im Flachland und inneralpin auch sonnige Abschnitte. Aus Westen einige, teils kräftige Schauer, lokal auch Gewitter. Schneefallgrenze von 1800 bis am Abend gegen 1400 Meter sinkend.
In den Niederungen Temperatur am Nachmittag um 15 Grad. Stürmischer Südwest- bis Westwind, in Gewitternähe böiger Südwest- bis Nordwestwind.
Allergikerinnen und Allergiker erhalten seit Anfang 2023 präzisere Informationen über die erwartete Pollenbelastung in der Luft.
Der Grund dafür ist, dass MeteoSchweiz dank Echtzeit-Pollendaten die Erweiterung des numerischen Wettermodells für die Pollenausbreitung deutlich verbessern konnte.
Heute herrschte im Alpenraum eine tiefdruckbestimmte Nord- bis Nordwestströmung vor. Sie führte feuchte Polarluft zum Alpennordhang, wo sich eine markante Nordstaulage ausgebildet hatte.
Wir werfen im heutigen Meteoblog einen Blick auf diese charakteristische Wetterlage und ihre bedeutenden Auswirkungen auf das Wetter in der Schweiz.
Hinter einer Front am Vormittag folgte zunehmend labilere Polarluft.
Nebst Schauern und ein paar Blitzen hatte auch der Westföhn lokal einen kurzen Auftritt.
Am Alpennordhang werden in den kommenden Tagen grössere Neuschneemengen erwartet. Bei zunächst westlicher Anströmung liegt der Niederschlagsschwerpunkt am westlichen Alpennordhang und die Schneefallgrenze liegt in mittleren Lagen. Mit der Drehung der Anströmungsrichtung auf Nord erreicht am Montag Polarluft die Alpennordseite.
Der Schwerpunkt verlagert sich an den zentralen und östlichen Alpennordhang und die Schneefallgrenze sinkt in tiefere Lagen.
Gleich zwei Schnee(vor)warnungen wurden heute Vormittag in der Wetterzentrale ausgegeben.
Wir gehen auf die beiden erwarteten Niederschlagsereignisse kurz ein.
Nach einer ruhigen und trockenen ersten Wochenhälfte kommt ab Freitag wieder mehr Dynamik und Feuchtigkeit ins Wettergeschehen.
Wir beleuchten heute die Niederschlagssituation des vergangenen Winterhalbjahres und wagen einen Blick in die nähere Zukunft.
Am Mittwoch dem 22. März 2023 hat sich um 15:50 Uhr (Ortszeit) bei Réclère (JU), 12 km südwestlich von Porrentruy (JU), in einer ungefähren Tiefe von 6 km ein Erdbeben der Magnitude 4.3 ereignet.
Die Erschütterungen des Bebens waren im Jura deutlich zu spüren. Auch aus dem westlichen Mittelland bis nach Lausanne, Bern, Luzern und Zürich gab es Meldungen, dass das Beben verspürt wurde. In der ersten Stunde nach dem Erdbeben sind beim Schweizerischen Erdbebendienst an der ETH Zürich über 1'000 Verspürtmeldungen eingegangen, Schäden wurden bisher nicht gemeldet. Bei einem Erdbeben der Stärke 4.3 können möglicherweise in der Nähe des Bebens kleinere Schäden auftreten, ernsthafte Schäden sind aber nicht zu erwarten.
Die Japaner messen der Vorhersage der Kirschblüte „Sakura“ große Bedeutung bei. Vor allem für Städte wie Kyoto und Tokio ist es eine der wichtigsten Vorhersagen überhaupt. Tatsächlich ist das Kirschblütenfest „Hanami“ (wörtlich: Blumen anschauen) in Japan ein gesellschaftliches Phänomen.
Dabei lässt man sich unter einem blühenden Kirschbaum nieder, um mit der Familie oder Freunden zu picknicken, zu plaudern oder zu singen.
Der heutige Start in den astronomischen Frühling ging abgesehen von Schleierwolken recht sonnig und vor allem mild über die Bühne.
Im heutigen Blog ordnen wir aussergewöhnlich milde Phase ein, indem wir einen Blick auf die durchschnittlichen Höchsttemperaturen im Frühling werfen.
Zum Schluss der kurzen Blogserie widmen wir uns heute dem unteren Wolkenstockwerk.
Von Quellwolken bis zum zähen Hochnebel sind die tiefen Wolkenformen mitunter wohl die bekanntesten.
Am 15. März 2023 hielt sich vorübergehend eine starke Nordwestströmung über den Alpen, welche eine Nordföhnlage im Süden verursachte. Wenn eine starke Strömung senkrecht auf einen Gebirgskamm gerichtet wird, bilden sich auf der windabgewandten Seite sogenannte Leewellen.
Sehen wir uns doch dieses Phänomen etwas genauer an. Wie sich solche Wellen entwickeln und wie sie bei blauen Himmel kaum erkennbar und doch da sind.
Letzte Nacht bildeten sich Eiskristalle auf Pflanzen, Autoscheiben und anderen Oberflächen: Bodenfrost.
In diesem Blog sehen wir uns die dazugehörigen Tiefsttemperaturen und Warnungen an.
In letzter Zeit fuhren die Temperaturen in der Schweiz hie und da Achterbahn. Am einen Tag schneite es fast bis in die Niederungen, am nächsten Tag wurden 20 Grad verzeichnet und umgekehrt.
Wir gehen in diesem Blog auf solche Änderungen in der Vergangenheit ein.
Im Blog vom Vortag wurde ein ausführlicher Ausblick auf das ereignisreiche Wetter von heute Dienstag gemacht. Mittlerweile liegen die ereignisreichsten Stunden hinter uns, weshalb wir uns dem Rückblick widmen.
Die erste Kaltfront wartete mit einer frühsommerlich anmutenden Gewitterfront mit Starkregen und Sturmböen auf, die zweite Kaltfront brachte wiederum stürmischen Westwind, aber auch wieder kältere Luft mit Schnee bis gegen 1000 Meter.
Der seit Freitag andauernde Nordstau versorgte weite Teile der westlichen und zentralen Alpen mit ordentlichen Neuschneemengen.
Wir ziehen Bilanz und zeigen, wo es am meisten geschneit hat.
Im weltweiten Mittel wurde der fünftwärmste Februar, in Europa der zweitwärmste Februar im Copernicus-Datensatz ab 1979 verzeichnet.
In den meisten Teilen Europas gab es überdurchschnittliche Februarwerte, wobei die Temperatur in Osteuropa und Teilen Nordosteuropas weit über dem Durchschnitt lag.
Wind, Regen, Blitze – so könnte man das Wetter der vergangenen Nacht ganz kurz zusammenfassen. Verantwortlich für die unruhige Nacht zeigte sich ein Tief, das sich über Deutschland hinweg nach Osten verlagerte.
Heute floss tagsüber trockenere Luft zur Alpennordseite. Dies aber nur vorübergehend. Im Laufe der Nacht auf Freitag wird die Bewölkung wieder zunehmen und es setzen erneut Niederschläge ein.
Die angekündigte Wetterumstellung ist nun endgültig erfolgt und es hat sich eine sehr dynamische Westlage eingestellt. Das wechselhafte und windige Westwindwetter wird uns nun die nächsten Tage beschäftigen.
Während das grossräumige Muster weitgehend klar ist, sind die Details und damit die direkten Auswirkungen auf das Schweizer Wetter nach wie vor nicht ganz klar.
Das Hochdruckwetter geht nun zu Ende, es folgt ein feuchter, windiger und mehrheitlich milder Witterungsabschnitt.
Wir schauen uns ein paar Details dazu an.
Die Stammgäste „Bise“ und „Hochnebel“ haben die Schweiz vorläufig verlassen. Mit der Umstellung zu einer dynamischen Westlage wird in den kommenden Tagen wiederholt Niederschlag und teils stürmischer West- oder Südwestwind erwartet. Wie hoch wird die Schneefallgrenze liegen?
Wie viel Niederschlag wird fallen? Diese Fragen beschäftigen uns zurzeit in der Wetterzentrale.
Während bei uns klimatologisch gesehen eine Schneemangellage herrscht, wird dafür der Mittelmeerraum umso mehr bedient.
Welche Auswirkungen brachte das Tiefdruckgebiet, welches sich von den Balearen zum Tyrrhenischen Meer verlagerte? Was ist ein „Medicane“ und wie definiert man ihn?
In ganz Mitteleuropa schien heute die Sonne. In ganz Mitteleuropa? Nein, eine zähe Hochnebeldecke hielt sich beständig über weiten Teilen der Alpennordseite.
Wir schauen heute auf die Hochnebelstatistik und gehen der Frage nach, welche Auflösungschancen der Hochnebel je nach Jahreszeit und Mächtigkeit der bodennahen Kaltluft hat.
Seit Anfang des Jahres betreibt MeteoSchweiz als erster Wetterdienst weltweit ein automatisches Pollenmessnetz. Dank diesen Messungen in Echtzeit können die Vorhersagen der Pollenbelastung stark verbessert werden.
Zudem können Allergikerinnen und Allergiker ihre Aktivitäten und Einnahmen von Medikamenten besser planen.
Der Februar präsentierte sich frühlingshaft mild, regional sehr sonnig und bis ins letzte Monatsdrittel ausgesprochen niederschlagsarm. Gebietsweise war es einer der mildesten und sonnigsten Februarmonate seit Messbeginn.
Mit dem milden Februar endete einer der mildesten Winter seit Messbeginn 1864.
Ein grosser Druckunterschied zwischen Genf und Zürich sorgte heute für eine stürmische Bise, insbesondere in der Westschweiz.
Wir ordnen die heute erreichten Windspitzen ein.
In der Nacht auf heute zog eine Kaltfront über die Alpennordseite. Währenddem es aus dieser am östlichen Alpennordhang noch etwas weiterflöckelte, kam im Flachland langsam die Bise auf.
Diese wird sich bis Sonntag zu einem Sturm verstärken.
Bevor es heute Abend und morgen Samstag in der Schweiz wieder mal etwas Schnee gibt, werfen wir einen Blick über den Tellerrand nach Kalifornien, wo Rekordschneefälle im Gange sind.
An der Westküste Nordamerikas greift der Jetstream weit nach Süden aus. Das dazugehörige Tief hatte sich in der Region Seattle/Vancouver gebildet und zieht nun der US-Westküste entlang nach Süden.
In weiten Teilen der Schweiz ist es seit längerer Zeit sehr trocken. Wenn es in den letzten Wochen Niederschlag gab, dann nur für kurze Zeit und in geringen Mengen.
Die Niederschlagsarmut veranlasst erste Gemeinden, ihre Einwohnerinnen und Einwohner zum Wassersparen aufzurufen. Wir ordnen den aktuellen Niederschlagsmangel ein.
Der Februar kann temperaturmässig mit einer sehr grossen Spanne aufwarten. Dies gilt besonders auch für das Flachland der Alpennordseite.
Wir werfen im heutigen MeteoBlog ein Blick auf einige extreme Februarereignisse der vergangenen Jahre.
In den letzten Tagen haben sich auf Grund der strömungsarmen Wetterlage viele Aerosole in den unteren Luftschichten angesammelt. Sie sorgten dort für eine verhältnismässig schlechte Sicht und mindere Luftqualität.
Was sich daran ändert lesen Sie in diesem Blog.
In der Schweiz sind Hochdrucklagen im Winterhalbjahr häufiger geworden. Schnelle Wechsel zu mehr Hochdruckwetter im Winterhalbjahr gab es kurz nach 2010 und um 1990.
Mit den häufigeren Hochdrucklagen verstärkte sich auch der Warmlufttransport zum Alpenraum.
Beim Stichwort "Wellen" denken die meisten von uns wohl an den Wellengang auf See oder Meer. Aber auch in unseren Atmosphäre sind Wellen häufig anzutreffen, besonders bei uns in der Schweiz.
Im folgenden Blog erfahren Sie, wie die Wellen entstehen, wie man sie beobachten kann und wieso sie für die Aviatik von Interesse sind.
Auf der Suche nach markantem Wetter müssen wir heute Freitag ausserhalb der Schweiz suchen und in den Norden reisen.
Das Sturmtief Otto sorgt heute und morgen von Schottland bis Polen für orkanartige Sturmböen.
Verschiedene Wetterdienste und MeteorologInnen kündigten in den letzten Tagen eine plötzliche Stratosphärenerwärmung für die kommenden Tage an.
Diese Veränderung der Strömungsverhältnisse in der Stratosphäre können die Wetterbedingungen in der Schweiz verändern.
Wie schon an den Tagen zuvor dominierte auch am Dienstag ein kräftiges Hochdruckgebiet mit Zentrum über Mitteleuropa das Wetter in der Schweiz. Salopp ausgedrückt erlebten wir einen typischen Hochdrucktag Mitte Februar.
Doch was ist eigentlich typisch für einen Wintertag direkt unter einem Hoch?
Schnee kann stauben und glitzern, aber er kann auch nass und schwer am Boden liegen. Er kann körnig und hart sein und man kann durch ihn hindurchbrechen.
Wir geben anlässlich der Sportferien einen Überblick über die am häufigsten vorkommenden Schneearten.
Im Alpenraum dominiert aktuell und die kommenden Tage Hochdruckeinfluss und sorgt für wenig Abwechslung im Wettergeschehen: Auf den Bergen viel Sonnenschein, in den Niederungen zeitweise Dunst oder Nebel.
Verkürzen Sie sich doch die Zeit bis zum nächsten spannenden Wetter mit unserem Meteo-Rätsel.
Das Hoch Elisabeth wurde nahtlos von Hoch Feuka abgelöst.
Wobei, ganz ohne „Holperer“ war der Übergang nicht. Wir schauen, wo es geholpert hat und wie lange Hoch Feuka bleibt.