Der April 2023 zeigte sich zwar von seiner kühlen Seite, aber ohne grosse Temperatursprünge. Ganz im Gegensatz zum vergangenen Winter, der regional Temperaturschwankungen im „Jahrhundertbereich“ brachte.
Ob und wie sich dies auswirken kann, beleuchten wir im heutigen Blog.
Graupel und Graupelschauer sind Begriffe, welche wir immer wieder im Wetterbericht oder in diesem Blog verwenden.
Doch was ist das für eine Niederschlagsform?
Aprilwetter im Mittelland, trüb und nass am Alpennordhang und oft sonnig im Südtessin. Der heutige Tag hatte wettertechnisch einiges zu bieten.
Im heutigen Blog machen wir eine kleine Reise von Norden nach Süden.
Gestern sind einige der ersten Gewitter der Saison über die Alpennordseite gezogen. Ich würde deshalb sagen: Die Gewittersaison ist eröffnet. Weitere spannende Gewitterlagen werden mit Sicherheit diesen Sommer folgen.
Doch wann genau ist eigentlich Saison für Gewitter? Und wie häufig sind Gewitter im April?
Während im bisherigen April hierzulande die Höchstwerte eher verhalten waren und vielerorts noch unter der 20-Grad-Marke lagen, gab es in Spanien gebietsweise bereits mehrere Hitzetage.
Der April, der April, der macht, was er will
Heute stellte sich nach längerer Zeit im Alpenraum wieder Föhn ein. Der Föhn ist im April normalerweise ein häufiger Gast.
Im heutigen Meteoblog wird neben dem aktuellen Wetter die Häufigkeit des Föhns, der Süd- und Südwestlagen und des Südstaus im Jahresverlauf näher beschrieben.
Frau Holle ist nochmal aufgewacht! In den höheren Lagen des Misox wurden am Freitagmorgen (21.04.2023) über 50 Zentimeter Neuschnee gemessen.
In Teilen Graubündens und des Tessins ist es wegen des Schneefalls zu Verkehrsbehinderungen auf der A13 gekommen.
Das gestern an dieser Stelle erwähnte Höhentief bestimmte heute das Wetter in der Schweiz.
Dabei haben auf der Alpennordseite und auf der Alpensüdseite verschiedene Hebungsprozesse zu Niederschlag geführt.
Der Hochdruckeinfluss lässt wieder nach und von Osten nähert sich ein Höhentief, welches unser Wetter in den nächsten zwei Tagen prägen wird und auf der Alpensüdseite für eine Schneewarnung der Stufe 3 gesorgt hat.
In den mittleren Breitengraden, in denen auch die Schweiz liegt, kommt das Wetter meistens von Westen.
Während die CH2018-Klimaszenarien insgesamt niederschlagsreichere Winter vorhersagen, brachte die letzte Wintersaison ausgesprochen wenig Niederschlag.
Die Variabilität der Niederschlagsmenge von einem Winter zum anderen kann das langfristige Signal verdecken.
Diese Frage erreicht uns Meteorologinnen und Meteorologen derzeit oft. Und zugegeben ja: Der April zeigt sich bis jetzt von seiner kühlen und zeitweise nassen Seite.
Doch ist das wirklich so ungewöhnlich, wie es subjektiv erscheint? Und wie geht es beim Wetter in den kommenden Tagen weiter?
Ausgesprochen trübes Wetter herrschte am heutigen Sonntag, 16. April 2023: In den nordöstlichen Landesteilen regnete es anhaltend, in den zentralen und östlichen Alpen fielen markante Neuschneemengen.
Wir ziehen eine vorläufige Bilanz und vergleichen die gefallenen Neuschneemengen mit den April-Rekordwerten.
…oder gekommen, um zu bleiben. So könnte man die Wetterlage für die nächsten Tage kurz zusammenfassen. Das wetterbestimmende Tief liegt dabei östlich der Schweiz.
Welche Auswirkungen dieses auf unser Wetter hat und wie lange es seine Runden dreht, lesen Sie im heutigen Meteoblog.
Heute bestimmte ein Zwischenhoch unser Wetter. Am Wochenende hingegen wird eine Nordstaulage in den Bergen erneut winterliche Verhältnisse zur Folge haben.
Wir gehen im heutigen Meteoblog auf das heutige Wetter ein und werfen zudem einen Ausblick auf die winterlichen Verhältnisse am Alpennordhang am kommenden Wochenende.
Laut den Daten des europäischen Copernicus-Dienstes war der März 2023 im globalen Mittel 0,51 °C wärmer als der Durchschnitt 1991–2020.
Er war der zweitwärmste März im Copernicus Datensatz ab 1979, zusammen mit dem März 2019. Europa zeigte im Süden und im Zentrum überdurchschnittlich hohe, in weiten Teilen des Nordens hingegen unterdurchschnittliche Märzwerte.
Eistage gehörten früher zum Standard-Repertoire des Winters in der Schweiz. Mit der Klimaänderung wurden die Winter immer wärmer und Eistage immer seltener.
Regional sind Eistage sogar fast verschwunden.
Es wurde hier an dieser Stelle viel über das prognostizierte Wetter für die Ostertage geschrieben.
Nun sind die Ostern 2023 schon Geschichte. Wir ziehen Bilanz über das diesjährige Osterwetter.
Heute sorgte eine Hochdruckbrücke für einen meist sonnigen Ostersonntag. In Nord und Mittelbünden hielt sich allerdings noch lange dichte Bewölkung.
Mit Tageshöchsttemperaturen von 12 bis 14 Grad war es in den östlichen Landesteilen noch kühl.
Der Meteoblog. Sie lesen ihn ab und zu, täglich, oder vielleicht zum ersten Mal. Im Zug, auf dem WC oder vor dem PC.
Haben Sie sich auch schon gefragt, wer diese Blogs eigentlich schreibt?
Ein verfrühtes „Osterei“ in Form eines Höhentiefs dominierte heute das Wettergeschehen in der Schweiz.
Frei nach dem Motto „besser spät als nie“ gab es am Morgen im Jura teils intensiven Schneefall.
Die letzten Tage waren kälter als üblich, wie im Folgenden veranschaulicht wird.
Im zweiten Teil des heutigen Blogs gehen wir der Frage nach, wie sich die Temperaturen über Ostern und danach entwickeln.
Eine frostige Nacht liegt hinter uns, eine steht vor uns.
Doch was braucht es, damit Frost auftritt und wie ist das mit den Begriffen Frost und Bodenfrost?
Die Tage werden länger, die Obstbäume blühen, die Bienen sind fleissig am bestäuben um uns eine reiche Ernte zu schenken. Wären da nicht diese wolkenlosen Nächte und der Frost der Spielverderber.
Nun gilt es die Blüten zu schützen, neben Frostschutzkerzen gibt es aber auch einen auf den ersten Blick ziemlich paradoxen Frostschutz - Blüten mit Hilfe von einer Eisschicht vor dem Erfrieren schützen.
In der Meteoblog Themenserie „Die Winde der Alpen und Europas“ wurde die Bora bereits thematisiert.
Aufgrund der aktuellen Wetterlage und der erwarteten stürmischen Bora nehmen wir das Thema wieder auf und schauen uns dieses Windsystem etwas genauer an.
Wechselnd bis stark bewölkt, vor allem im Flachland und inneralpin auch sonnige Abschnitte. Aus Westen einige, teils kräftige Schauer, lokal auch Gewitter. Schneefallgrenze von 1800 bis am Abend gegen 1400 Meter sinkend.
In den Niederungen Temperatur am Nachmittag um 15 Grad. Stürmischer Südwest- bis Westwind, in Gewitternähe böiger Südwest- bis Nordwestwind.
Allergikerinnen und Allergiker erhalten seit Anfang 2023 präzisere Informationen über die erwartete Pollenbelastung in der Luft.
Der Grund dafür ist, dass MeteoSchweiz dank Echtzeit-Pollendaten die Erweiterung des numerischen Wettermodells für die Pollenausbreitung deutlich verbessern konnte.
Heute herrschte im Alpenraum eine tiefdruckbestimmte Nord- bis Nordwestströmung vor. Sie führte feuchte Polarluft zum Alpennordhang, wo sich eine markante Nordstaulage ausgebildet hatte.
Wir werfen im heutigen Meteoblog einen Blick auf diese charakteristische Wetterlage und ihre bedeutenden Auswirkungen auf das Wetter in der Schweiz.
Hinter einer Front am Vormittag folgte zunehmend labilere Polarluft.
Nebst Schauern und ein paar Blitzen hatte auch der Westföhn lokal einen kurzen Auftritt.
Am Alpennordhang werden in den kommenden Tagen grössere Neuschneemengen erwartet. Bei zunächst westlicher Anströmung liegt der Niederschlagsschwerpunkt am westlichen Alpennordhang und die Schneefallgrenze liegt in mittleren Lagen. Mit der Drehung der Anströmungsrichtung auf Nord erreicht am Montag Polarluft die Alpennordseite.
Der Schwerpunkt verlagert sich an den zentralen und östlichen Alpennordhang und die Schneefallgrenze sinkt in tiefere Lagen.
Gleich zwei Schnee(vor)warnungen wurden heute Vormittag in der Wetterzentrale ausgegeben.
Wir gehen auf die beiden erwarteten Niederschlagsereignisse kurz ein.
Nach einer ruhigen und trockenen ersten Wochenhälfte kommt ab Freitag wieder mehr Dynamik und Feuchtigkeit ins Wettergeschehen.
Wir beleuchten heute die Niederschlagssituation des vergangenen Winterhalbjahres und wagen einen Blick in die nähere Zukunft.
Am Mittwoch dem 22. März 2023 hat sich um 15:50 Uhr (Ortszeit) bei Réclère (JU), 12 km südwestlich von Porrentruy (JU), in einer ungefähren Tiefe von 6 km ein Erdbeben der Magnitude 4.3 ereignet.
Die Erschütterungen des Bebens waren im Jura deutlich zu spüren. Auch aus dem westlichen Mittelland bis nach Lausanne, Bern, Luzern und Zürich gab es Meldungen, dass das Beben verspürt wurde. In der ersten Stunde nach dem Erdbeben sind beim Schweizerischen Erdbebendienst an der ETH Zürich über 1'000 Verspürtmeldungen eingegangen, Schäden wurden bisher nicht gemeldet. Bei einem Erdbeben der Stärke 4.3 können möglicherweise in der Nähe des Bebens kleinere Schäden auftreten, ernsthafte Schäden sind aber nicht zu erwarten.
Die Japaner messen der Vorhersage der Kirschblüte „Sakura“ große Bedeutung bei. Vor allem für Städte wie Kyoto und Tokio ist es eine der wichtigsten Vorhersagen überhaupt. Tatsächlich ist das Kirschblütenfest „Hanami“ (wörtlich: Blumen anschauen) in Japan ein gesellschaftliches Phänomen.
Dabei lässt man sich unter einem blühenden Kirschbaum nieder, um mit der Familie oder Freunden zu picknicken, zu plaudern oder zu singen.
Der heutige Start in den astronomischen Frühling ging abgesehen von Schleierwolken recht sonnig und vor allem mild über die Bühne.
Im heutigen Blog ordnen wir aussergewöhnlich milde Phase ein, indem wir einen Blick auf die durchschnittlichen Höchsttemperaturen im Frühling werfen.
Zum Schluss der kurzen Blogserie widmen wir uns heute dem unteren Wolkenstockwerk.
Von Quellwolken bis zum zähen Hochnebel sind die tiefen Wolkenformen mitunter wohl die bekanntesten.
Am 15. März 2023 hielt sich vorübergehend eine starke Nordwestströmung über den Alpen, welche eine Nordföhnlage im Süden verursachte. Wenn eine starke Strömung senkrecht auf einen Gebirgskamm gerichtet wird, bilden sich auf der windabgewandten Seite sogenannte Leewellen.
Sehen wir uns doch dieses Phänomen etwas genauer an. Wie sich solche Wellen entwickeln und wie sie bei blauen Himmel kaum erkennbar und doch da sind.
Letzte Nacht bildeten sich Eiskristalle auf Pflanzen, Autoscheiben und anderen Oberflächen: Bodenfrost.
In diesem Blog sehen wir uns die dazugehörigen Tiefsttemperaturen und Warnungen an.
In letzter Zeit fuhren die Temperaturen in der Schweiz hie und da Achterbahn. Am einen Tag schneite es fast bis in die Niederungen, am nächsten Tag wurden 20 Grad verzeichnet und umgekehrt.
Wir gehen in diesem Blog auf solche Änderungen in der Vergangenheit ein.
Im Blog vom Vortag wurde ein ausführlicher Ausblick auf das ereignisreiche Wetter von heute Dienstag gemacht. Mittlerweile liegen die ereignisreichsten Stunden hinter uns, weshalb wir uns dem Rückblick widmen.
Die erste Kaltfront wartete mit einer frühsommerlich anmutenden Gewitterfront mit Starkregen und Sturmböen auf, die zweite Kaltfront brachte wiederum stürmischen Westwind, aber auch wieder kältere Luft mit Schnee bis gegen 1000 Meter.
Der seit Freitag andauernde Nordstau versorgte weite Teile der westlichen und zentralen Alpen mit ordentlichen Neuschneemengen.
Wir ziehen Bilanz und zeigen, wo es am meisten geschneit hat.
Im weltweiten Mittel wurde der fünftwärmste Februar, in Europa der zweitwärmste Februar im Copernicus-Datensatz ab 1979 verzeichnet.
In den meisten Teilen Europas gab es überdurchschnittliche Februarwerte, wobei die Temperatur in Osteuropa und Teilen Nordosteuropas weit über dem Durchschnitt lag.
Wind, Regen, Blitze – so könnte man das Wetter der vergangenen Nacht ganz kurz zusammenfassen. Verantwortlich für die unruhige Nacht zeigte sich ein Tief, das sich über Deutschland hinweg nach Osten verlagerte.
Heute floss tagsüber trockenere Luft zur Alpennordseite. Dies aber nur vorübergehend. Im Laufe der Nacht auf Freitag wird die Bewölkung wieder zunehmen und es setzen erneut Niederschläge ein.
Die angekündigte Wetterumstellung ist nun endgültig erfolgt und es hat sich eine sehr dynamische Westlage eingestellt. Das wechselhafte und windige Westwindwetter wird uns nun die nächsten Tage beschäftigen.
Während das grossräumige Muster weitgehend klar ist, sind die Details und damit die direkten Auswirkungen auf das Schweizer Wetter nach wie vor nicht ganz klar.
Das Hochdruckwetter geht nun zu Ende, es folgt ein feuchter, windiger und mehrheitlich milder Witterungsabschnitt.
Wir schauen uns ein paar Details dazu an.