Erneute Warnung: Vorsicht vor Betrugsmasche und falschen Polizisten

Erneute Warnung: Vorsicht vor Betrugsmasche und falschen Polizisten
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Seit mehreren Wochen erhalten Personen Telefonanrufe von angeblichen Polizisten. Die Staatsanwaltschaft hat deshalb bereits am 01., 12. sowie 18.12.2017 vor diesem Vorgehen gewarnt (Polizei.news berichtete).

Zwischenzeitlich konnten fünf weitere Tatverdächtige festgenommen werden, welche bei verschiedenen Personen Geld abholen wollten. Es handelt sich um einen 31-, 32- und 35-jährigen Deutschen sowie einen 35- und 48-jährigen Türken.

Vorgehen der Täter:

Die Täter, ein Mann bzw. eine Frau, welche gepflegtes Hochdeutsch sprechen, nehmen über eine gefälschte Rufnummer[1] eine Verbindung mit den potentiellen Opfern auf. Auf dem Telefondisplay erscheint eine offizielle Amtsnummer, so z.B. die einer Polizeiwache. In der Folge teilen die Betrüger mit, dass die auf Banken deponierten Vermögen nicht mehr sicher seien und man deshalb das Geld abheben und zu sich nach Hause nehmen solle. Anschliessend werden Polizeibeamte am Wohnort vorbeikommen und das Bargeld, Schmuck sowie weitere Wertsachen in Verwahrung nehmen und sicher deponieren.

Empfehlungen der Staatsanwaltschaft:

– Seien Sie misstrauisch gegenüber unbekannten Anrufern

– Geben Sie keinerlei Auskünfte über ihre Vermögenssituation bzw. über vorhandenes Geld, Schmuck und Wertsachen

– Geben Sie keine Auskünfte über ihr Alter, Zivilstand, Beruf etc. und weitere Mitbewohner

– Leisten Sie der Aufforderung, Geld abzuheben, keine Folge

– Händigen Sie unbekannten Personen kein Geld aus bzw. deponieren Sie kein Geld zuhanden Dritter

– Gewähren Sie keinen fremden Personen Zutritt zu Ihrer Wohnung

– Geben Sie keine Kreditkartennummern, Pin Code, Passwörter und Bankkartennummern bekannt

-Informieren sie unverzüglich die Polizei über die Notrufnummer 117

Nach wie vor müssen sich die Strafverfolgungsbehörden mit weiteren gleich gelagerten Fällen befassen. Allfällige Geschädigte werden ersucht, sich bei der nächsten Polizeiwache zu melden.

 

Quelle: Staatsanwaltschaft Basel-Stadt
Bildquelle: Kantonspolizei Basel-Stadt

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