Stadtpolizei Zürich verhaftet 31-jährigen (Schweizer) Spoofing Trick-Betrüger

Stadtpolizei Zürich verhaftet 31-jährigen (Schweizer) Spoofing Trick-Betrüger
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Am Mittwoch, 27. Dezember, kurz vor 19.00 Uhr verhafteten Fahnder der Stadtpolizei Zürich im Kreis 9 einen Mann (Schweizer), als er bei einer Frau, die zuvor von einer falschen Polizistin telefonisch kontaktiert wurde, eine Tasche mit Wertsachen abholen wollte.

Kurz nach 15.30 Uhr, meldete sich eine im Kreis 9 wohnhafte Frau bei der Stadtpolizei Zürich und gab an, dass sie soeben von einer falschen Polizistin kontaktiert worden sei.

Die Unbekannte habe sich als Polizistin der „Zürcher Polizei“ ausgegeben und sagte ihr, dass ihre Wertsachen nicht mehr sicher seien und sie diese in eine Tasche packen soll, damit man sie in Sicherheit bringen könne. Die Angerufene reagierte anschliessend schnell gut und genau richtig indem sie die Notrufnummer 117 wählte und die Polizei orientierte. Zusammen mit Spezialisten der Stadtpolizei Zürich besprach sie das weitere Vorgehen und vereinbarte mit der falschen Polizistin dann einen Ort, an dem die Tasche abgeholt werden könne. Am selben Abend, kurz vor 19.00 Uhr, wollte ein Mann die Tasche am vereinbarten Ort abholen. Nebst der Tasche waren aber auch Fahnder der Stadtpolizei Zürich dort, die den Mann, nachdem er seine Beute an sich genommen hatte, verhafteten. Der 31-jährige mutmassliche Betrüger wurde der Staatsanwaltschaft zugeführt.
Die Stadtpolizei Zürich registrierte in den letzten 6 Wochen mehr als 80 Fälle, in denen sich Betrüger als Polizisten ausgegeben hatten und so versuchten an Geld oder Wertsachen ihrer Opfer zu kommen (Polizei.news berichtete).

Um sich vor Telefonbetrügern zu schützen, rät die Stadtpolizei Zürich folgendes:

– Die Betrüger suchen in verschiedenen Telefonverzeichnissen gezielt nach „älteren“ Vornamen und wählen so gezielt ihre Opfer aus. Prüfen Sie, ob es für Sie allenfalls Sinn macht, die Telefonnummern aus den Telefonverzeichnissen löschen zu lassen.
– Überprüfen Sie, ob es sich um einen echten Polizisten handelt, indem Sie die Nummer 117 wählen und nach dem anrufenden Polizisten fragen.
– Seien Sie misstrauisch gegenüber hochdeutsch sprechenden Polizisten. Zürcher Polizisten sprechen Schweizerdeutsch.
– Seien Sie misstrauisch, wenn jemand und sei es auch ein Polizist Sie dazu bringen will, Geldsummen bei der Bank abzuheben, zu zahlen, jemandem zu übergeben oder irgendwo zu deponieren. Die Polizei verlangt nie telefonisch Bargeld.
– Nehmen Sie Warnhinweise von Bankangestellten ernst und erlauben Sie diesen bei geringsten Zweifeln, die Polizei zu verständigen.
– Übergeben Sie niemals Bargeld, Schmuck oder andere Wertsachen an Ihnen nicht bekannte Personen.
– Deponieren Sie keinesfalls irgendwo Geld oder Wertsachen.
– Notieren Sie sich ihnen nicht bekannte Telefonnummern.
– Polizisten weisen sich immer mit ihrem Dienstausweis aus.
– Melden Sie verdächtige Anrufe oder geplante persönliche Kontaktaufnahmen umgehend der Polizei auf der Notrufnummer 117.

 

Quelle: Stadtpolizei Zürich
Artikelbild: Symbolbild © Valerii Romanchenko- shutterstock.com

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1 Kommentar


  1. Da die Zürcher Polizei die Nationalität bei Ausländern nicht mehr angeben darf, so ist bei jeder Meldung, bei der wie hier, nicht Schweizer steht, ein Ausländer der Sündenbock. Wir dürfen einfach nicht wissen, woher dieser kommt. Wir könnten ja Rückschlüsse ziehen.

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