In der Nacht auf Mittwoch hat ein Blitz in ein Haus in Langwies eingeschlagen und den Dachstock in Brand gesetzt.
Mitglieder der Feuerwehr Arosa löschten das Feuer in einem mehrstündigen Einsatz.
In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Niedergösgen kam es am 10. Juni 2023 zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung.
Die Ermittlungen zur Brandursache haben nun ergeben, dass der Brand auf menschliches Verschulden zurückzuführen ist.
Am Mittwoch, 12. Juli 2023, gegen 01.30 Uhr, meldete ein Anwohner an der Waagtalstrasse in Unteriberg, dass Rauch aus einer Werkstatt dringe.
Die unverzüglich alarmierte Feuerwehr Unteriberg konnte den Glimmbrand rasch lokalisieren und löschen.
Am Dienstagabend brach in einem Ferienhaus am Hallwilersee ein Brand aus. Das Gebäude wurde ein Raub der Flammen.
Das Häuschen stand am Ufer des Hallwilersees unterhalb von Birrwil. Anwohner sahen am Dienstag, 11. Juli 2023, kurz nach 20 Uhr, dass Flammen aus dem Gebäude schlugen.
Ein Brand am Dienstagvormittag (11.7.2023) in einem Recycling-Betrieb in Wallisellen hat zu erheblichem Sachschaden geführt.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung hat die Kantonspolizei der Bevölkerung der umliegenden Gemeinden empfohlen, Fenster und Türen zu schliessen.
In Büsserach ist am Montagabend, 10. Juli 2023, eine Liegenschaft, in welcher sich verschiedene Gewerbebetriebe befinden, durch einen Brand stark beschädigt worden.
Die Brandursache ist Gegenstand von laufenden Ermittlungen.
Die Ermittlungen zu einem Brand eines Zweifamilienhaus Mitte März in Horboden sind abgeschlossen.
Ein technischer Defekt an einer Elektroinstallation hatte das Feuer ausgelöst.
Am Sonntag (09.07.2023), kurz vor 17:15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand auf dem Areal eines Recyclinghofs an der Floozstrasse erhalten.
Aus bislang unbekannten Gründen war ein Sperrguthaufen in Brand geraten und griff auf eine Mulde und drei Fahrzeuge über. Es entstand Sachschaden.
In der Nacht auf Montag brannte es auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Wohlen. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Die Liegenschaft musste kurzzeitig evakuiert werden.
Es gab keine Verletzten.
Beim Dachstockbrand eines unbewohnten Einfamilienhauses ist am Sonntagabend (09.07.2023) in Stäfa ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
Am Samstagabend, 08.07.2023, hat auf dem Parkplatz Dreispitz in Schaffhau-sen der Führerraum eines Lieferwagens Feuer gefangen.
Verletzt wurde niemand.
Am Samstagabend ist in einem Mehrfamilienhaus in Münchenbuchsee ein Brand ausgebrochen. Eine Person wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar.
Zur Brandursache wurde eine Untersuchung eingeleitet.
Am 08.07.2023, gegen 04.45 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus am Walkeweg/Kundigunde-Platz zu einem Brandfall.
Es wurde niemand verletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Am Samstagmorgen, 08. Juli 2023, kurz vor 06.00 Uhr, kam es im Dachbereich eines Einfamilienhauses an der Benkenstrasse in Binningen BL zu einem Blitzeinschlag mit anschliessendem Brandausbruch.
Personen wurden keine verletzt. Die Ereignisdienste waren im Einsatz.
Am Donnerstagabend ist am Bahnhof Altstetten ein Feuer in einer Lokomotive ausgebrochen. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufwändig.
Verletzte Personen gab es keine.
Am 6. Juli 2023 verwüstete ein Grossbrand eine Industriehalle in Vétroz. Mehr als 140 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Es gab keine Verletzten.
Ab 17:25 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei zahlreiche Anrufe über einen Brand in der Industriezone von Vétroz ein.
In Biberist ist in der Nacht auf Freitag der Holzanbau eines Wohnhauses in Brand geraten.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Verletzt wurde niemand.
Bei einem Clubhaus im Schlossguet-Park in Münsigen ist am Montagabend ein Brand ausgebrochen. Dieser konnte durch die Feuerwehr rasch gelöscht werden. Ein fahrlässiges oder vorsätzliches Verursachen des Brandes steht im Vordergrund.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen und Zeuginnen.
Beim Brand eines Einfamilienhauses in Opfertshofen hat sich eine junge Frau leicht verletzt und musste mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Spital gebracht werden.
Der Brand konnte von den ausgerückten Feuerwehren rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Mitte Juni 2023 brach in einem Wohnblock in Freiburg, an der Route de Beaumont, ein Brand aus.
Die Ermittlungen führten zur Identifizierung der mutmasslichen Täter dieser Brandstiftung. Sie werden bei den zuständigen Behörden angezeigt.
In Pusserein hat sich am frühen Dienstagnachmittag beim Heuen ein Flurbrand entfacht.
Die Feuerwehr Vorderprättigau stand mit einem Grossaufgebot im Einsatz.
In der Nacht zum Dienstag kam es auf einer Baustelle in Amriswil zu einem Brand.
Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt mehrere hunderttausend Franken.
In der Nacht von Montag auf Dienstag, 03./04. Juli 2023, gegen 01.30 Uhr, kam es an einem, im Innenhof der Reformierten Kirche in Pratteln BL abgestellten E-Bike, zu einem Akku-Brand. Die Feuerwehr war im Einsatz.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Am Dienstagmorgen ist in einer Wohnung im Kreis 8 ein Feuer ausgebrochen.
Zwei Personen befanden sich in der Wohnung und wurden durch die Stadtpolizei evakuiert und durch den Rettungsdienst medizinisch erstversorgt und hospitalisiert.
Bei einem Brand in der Werkstatt eines Garagenbetriebs ist am Montagnachmittag (3.7.2023) in Wetzikon hoher Sachschaden entstanden.
Verletzt wurde niemand.
In der Nacht auf Sonntag ist in einer Zelle im Regionalgefängnis Thun ein Brand ausgebrochen. Beide Insassen wurden verletzt, einer von ihnen schwer. Bezüglich des Brandausbruchs steht eine vorsätzliche Handlung im Vordergrund.
Weiterführende Ermittlungen sind im Gang.
Am Samstagabend ist es in drei verschiedenen Ortschaften in Graubünden zu Feuerwehreinsätzen gekommen.
Dank dem raschen Eingreifen der Einsatzkräfte konnte Schlimmeres verhindert werden.
Am Samstag (01.07.2023), kurz vor 12:35 Uhr, ist ein Auto vor einer Liegenschaft am Aachweg in Brand geraten. Die zuständige Feuerwehr rückte aus und konnte den Brand löschen.
Die Brandursache ist zurzeit noch nicht bekannt. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
In einer Sägerei in Nottwil ist es am Donnerstagnachmittag zu einer Rauchentwicklung gekommen. Der Brand konnte rasch gelöscht werden.
Vier Personen mussten wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung zur Kontrolle ins Spital.
Gestern Vormittag ist es zu einem Brand in einer Küche in Ettiswil gekommen. Beim Brandausbruch befanden sich keine Personen in der Wohnung.
Ein Hund verendete infolge einer Rauchgasvergiftung, ein weiterer Hund wurde durch einen Tierarzt behandelt. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Am Freitag, 30. Juni 2023, um circa 08.15 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt zu einem Brand an der Hammerstrasse ausrücken müssen. Sie hatte das Feuer rasch unter Kontrolle.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt musste zwei Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital bringen respektive vor Ort abklären.
Am Donnerstag, 29. Juni 2023, kurz nach 16 Uhr, ereignete sich auf einer Baustelle an der Zürcherstrasse in Lachen ein Brand.
Bei Bauarbeiten auf einem Dach fing Isolationsmaterial Feuer und verursachte eine grosse Rauchwolke. Dank des schnellen Eingreifens der Bauarbeiter sowie der Feuerwehren Lachen und Altendorf konnte der Brand rasch gelöscht werden.
Auf einer Wiese bei Lohn-Ammannsegg ist am Mittwochabend eine Rundballenpresse in Brand geraten. Das Feuer breitete sich anschliessend auf dem Feld aus. Die Feuerwehren konnten den Brand löschen.
Verletzt wurde niemand.
Am Mittwoch ist an einem Rohbau in St. Moritz ein Brand ausgebrochen. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.
Die Meldung zum Brand ging kurz nach 18 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden ein.
Am Montagabend gegen 23 Uhr fuhr ein 47-jähriger Traktorfahrer mit seinem Anhänger auf der Brünigstrasse von Sarnen in Richtung Sachseln.
Durch einen aufmerksamen Autofahrer, der einen ungewöhnlichen Geruch bemerkte und umkehrte, wurde der Brand beim Traktor entdeckt. Dank des raschen Eingreifens von freiwilligen Helfern und dem Fahrer, gelang es das Feuer mithilfe zweier Feuerlöscher unter Kontrolle zu bringen.
Am Dienstagmorgen ist in Renan ein Brand in einem Mehrfamilienhaus ausgebrochen. Eine Person wurde leblos aus einer Wohnung geborgen. Trotz umgehender Rettungsmassnahmen konnte nur noch deren Tod festgestellt werden.
Zum Brand sind Ermittlungen im Gang.
Nach mehreren Bränden und Sachbeschädigungen in Roggwil von Mitte Juni sind am Freitag zwei Männer angehalten worden, die verdächtigt werden, mit den Delikten in Zusammenhang zu stehen.
Sie werden sich vor der Justiz verantworten müssen. Weitere Abklärungen sind im Gange.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.