Feuerwehr

Kanton Luzern: Trotz zahlreicher Passanten – mehrheitlich ruhige Ostertage

Unter dem Motto: Schnell-kompetent - Hilfsbereit sorgt die Polizei Luzern nach den Regelungen des Polizeigesetzes für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Eine positive Bilanz zieht die Luzerner Polizei für die vergangenen Ostertage. Parkanlagen und Fussgängerzonen wurden von Gruppierungen und Familien rege besucht. Die Covid-19-Bestimmungen wurden dabei im Grossen und Ganzen eingehalten. In Buchrain hat die Polizei eine Party aufgelöst. Über die Ostertage wurden vermehrt Verkehrskontrollen durchgeführt. Insgesamt hat die Luzerner Polizei acht Fahrzeuge sichergestellt, welche nicht betriebssicher waren.

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Ascona TI: Brand in Geschäftsgebäude - hoher Sachschaden

Wie die Kantonspolizei mitteilt, brach gestern kurz vor 22.30 Uhr in Ascona in der Via Borgo in einem Geschäft für Bekleidung und elektrische Zweiräder aus noch zu klärender Ursache ein Brand aus. Beamte der Kantonspolizei und zur Unterstützung die Gemeindepolizei von Ascona, die Stadtpolizei von Locarno und die Feuerwehr von Locarno (mit 7 Fahrzeugen und 18 Mann) waren am Einsatzort.

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Pontresina GR: Brand in Mehrfamilienhaus

In einem Mehrfamilienhaus in Pontresina ist Donnerstagmittag ein Feuer ausgebrochen. Zwei Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Spital transportiert. Das Feuer im vierten Stock des Mehrfamilienhauses brach am Gründonnerstag um ca. 11.20 Uhr aus. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren Samedan und Pontresina konnten eine Person, welche sich oberhalb der Brandwohnung aufhielt, mittels Hubretter evakuieren.

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Vuisternens-en-Ogoz FR: Brand eines renovierten Bauerhauses

Gestern Abend brach in einem renovierten Bauernhaus in Vuisternens-en-Ogoz ein Feuer aus. Es wurde niemand verletzt. Die Kantonsstrasse Route de Villarlod ist für den Verkehr gesperrt. Es wurde eine Umleitung eingerichtet. Am Donnerstag, den 1. April, kurz nach 4:00 Uhr morgens, wurde die Feuerwehr über einen Brand in einem Bauernhaus mit Restaurant und drei Wohnungen im Zentrum des Dorfes Vuisternens-en-Ogoz informiert.

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Feuer in Halle ausgebrochen - 40 Linienbusse durch Brand zerstört

Düsseldorf. Kurz nach Mitternacht kam es im Rheinbahndepot in einer Abstellhalle an der Eupener Straße, aus aus derzeit ungeklärter Ursache, zu einem Großbrand. Dabei wurde niemand verletzt. Durch einen sofortigen massiven Löscheinsatz konnte der bereits bestehende Vollbrand in der Abstellhalle an einer Brandwand gehalten werden, sodass das Depot der Straßenbahnen geschützt wurde. 40 Linienbusse wurden zerstört. Derzeit laufen umfangreiche Nachlöscharbeiten.

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Frau (Serbin, 27) wollte Baumarkt anzünden

Stuttgart-Bad Cannstatt. Polizeibeamte haben am Montagnachmittag (29.03.2021) eine 27 Jahre alte Frau festgenommen, die versucht haben soll, im Außenbereich eines Baumarktes an der Daimlerstraße einen Brand zu legen. Mitarbeiter des Fachmarktes beobachteten die 27-Jährige gegen 13.40 Uhr dabei, wie diese im Außenbereich des Marktes offenbar Kraftstoff verteilte und versuchte, diesen anzuzünden.

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Guntmadingen SH: Brand in Mehrfamilienhaus ausgebrochen

Am Dienstagmorgen (30.03.2021) kam es an der Dorfstrasse in Guntmadingen zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus. Die Bewohnerin der betroffenen Wohnung und ein zur Hilfe herbeigeeilter Nachbar wurden in der Folge zur Kontrolle in ein Spital gebracht. Zwei Hunde und eine Katze, die sich ebenfalls in der Wohnung befunden hatten, wurden zur Kontrolle in eine Tierklinik transportiert.

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Oberaach TG: Brand in einem Dachstock ausgebrochen

Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Oberaach wurde am Montagabend eine Person leicht verletzt. Kurz vor 20.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass bei einem Einfamilienhaus an der Schulstrasse ein Feuer ausgebrochen sei. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren keine Personen mehr im Haus. Die Feuerwehr Amriswil war rasch vor Ort und löschte den Brand im Dachstock des Einfamilienhauses.

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Mollis GL: Sichtschutz von Baustelle gerät in Brand - rund 10 Personen im Einsatz

Am Freitag, 26.03.2021 um 21.34 Uhr meldete ein Anrufer ein Feuer an der Oberdorfstrasse in Mollis. Die aufgebotene Feuerwehr Näfels-Mollis konnte das Feuer schnell löschen. Ein Sichtschutz an einer alten Brandstelle hatte aus noch unbekannten Gründen Feuer gefangen. Von Feuerwehr und Polizei standen rund 10 Personen im Einsatz.

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88-jähriger Deutscher zündet seinen Schwiegersohn an

Malsch. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wird am Mittwochnachmittag ein 88-jähriger Deutscher dem Haftrichter beim zuständigen Amtsgericht vorgeführt. Dem Beschuldigten wird versuchter Mord und schwere Brandstiftung vorgeworfen. Der Mann soll am Dienstagabend auf der Terrasse eines Mehrfamilienhauses in Malsch seinen 60-jährigen Schwiegersohn und die Terrasse mit einer brennbaren Flüssigkeit besprüht und die Flüssigkeit sodann entzündet haben, um seinen Schwiegersohn zu töten und das Gebäude in Brand zu setzen.

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Die Polizei sucht Zeugen - Unbekannte Täter zünden technische Einrichtungen an

Kerpen-Manheim / Aachen. Unbekannte Täter legten in der vergangenen Nacht (25.03.2021) gegen 1.40 Uhr einen Brand an einem Trafohaus der RWE Power AG. Auch die Feuerwehr konnte ein völliges Ausbrennen nicht mehr verhindern. Es entstand Sachschaden im hohen sechsstelligen Bereich. Auch an einer weiteren technischen Einrichtung wurde versucht ein Feuer zu legen. Auf mehreren Feldwegen waren Nagelbretter ausgelegt, um die Anfahrt für Polizei und Feuerwehr zu erschweren.

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Die Polizei im Kanton Zürich

In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.

In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.


Die Kantonspolizei Zürich sorgt für die Sicherheit im Kanton Zürich. (Bildquelle: Kapo ZH)

Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung

Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.

Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.

Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich

Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.

Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit

Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.

Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich

Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:

  • Kommandobereich 1
  • Kommandobereich 2
  • Kriminalpolizei
  • Sicherheitspolizei
  • Verkehrspolizei
  • Flughafenpolizei
  • Regionalpolizei
  • Kommunikationsabteilung
  • Präventionsabteilung

Die Kommandobereiche 1 und 2

Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.

Die Aufgaben der Kriminalpolizei

Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.

Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich

Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.

Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei

Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.

Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei

Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.

Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich

Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.



Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet

Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.


Die Stadtpolizei Zürich

Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.


Im Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. (Bildquelle: Stapo ZH)

Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.

Die Aufgaben der Stapo Zürich

Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.

Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich

Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.

Verkehr- und Wasserschutz in Zürich

Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.


Die Stadtpolizei Winterthur

Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.


Mit der Stapo verfügt Winterthur über eine eigene Sicherheitsorganisation. (Bildquelle: Stapo Winterthur)

Die Geschichte der Stapo Winterthur

Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.

Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.

Die Aufgaben der Stapo Winterthur

In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.

Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.

Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.


Mehr zur Arbeit der Stadtpolizei Winterthur



Verwendete Quellen:

  • Bundesministerium des Inneren, Zürcher Polizeigeschichte: www.bmi.gv.at/magazinfiles/2016/05_06/files/schweiz.pdf (Abruf am 27.09.2020)
  • Kantonspolizei Zürich: www.zh.ch/de/sicherheitsdirektion/kantonspolizei-zuerich.html (Abruf am 28.09.2020)
  • Stadt Winterthur: Stadtpolizei Winterthur www.stadt.winterthur.ch/gemeinde/verwaltung/sicherheit-und-umwelt/stadtpolizei (Abruf am 28.09.2020)
  • Stadt Zürich: Stadtpolizei Zürich www.stadt-zuerich.ch/pd/de/index/stadtpolizei_zuerich.html (Abruf am 28.9.2020)