Ein Brand in einer Küche eines Einfamilienhauses hat am Dienstagmorgen (7.7.2026) in Glattfelden zu einem grossen Sachschaden geführt und dieses unbewohnbar gemacht.
Verletzt wurde niemand.
In einem Mehrfamilienhaus in Zofingen brach in der Nacht ein Brand aus. Wegen des Rauchs mussten fünf Personen ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei nahm den Bewohner der betroffenen Wohnung fest.
Schauplatz war ein älteres Mehrfamilienhaus an der Aarburgerstrasse in Zofingen. Weil sich plötzlich Rauch im Haus ausbreitete, alarmierte eine Bewohnerin am Dienstag, 7. Juli 2026, gegen vier Uhr die Feuerwehr.
Am Montagabend kollidierte in Salmsach ein Motorradfahrer frontal mit einem Auto.
Er wurde so schwer verletzt, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb. Die Unfallursache wird abgeklärt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Dienstag, 7. Juli 2026, gingen bei der Kantonspolizei Schwyz um 0:40 Uhr mehrere Meldungen ein, dass ein Haus an der Grotzenmühlestrasse in Einsiedeln brenne.
Als die ersten Einsatzkräfte der Stützpunktfeuerwehr Einsiedeln am Brandort eintrafen, drangen bereits meterhohe Flammen aus dem in Vollbrand stehenden Gebäude.
Am Sonntagabend, 5. Juli 2026, ist kurz nach 20 Uhr, im Gebiet Sprädenegg in Willerzell ein Flächenbrand ausgebrochen.
Die aufgebotene Stützpunktfeuerwehr Einsiedeln konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen. Dank des schnellen Eingreifens gelang es, eine Ausbreitung des Feuers auf den angrenzenden Wald zu verhindern.
Am Samstagnachmittag (04.07.2026) hat sich in Hemishofen bei der Auffahrt zur H332 in Richtung Rheinbrücke einen Verkehrsunfall ereignet.
Es wurde niemand verletzt, an beiden Autos entstand erheblicher Sachschaden.
Gestern Sonntag, 5. Juli 2026, kurz nach 16.45 Uhr, ereignete sich in Spiringen ein Verkehrsunfall.
Demnach fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Luzerner Kontrollschildern von Spiringen in Richtung Klausenpass.
In einem Mehrfamilienhaus in Möhlin brach am Sonntagnachmittag ein Brand aus, der mehrere Wohnungen verwüstete und grossen Schaden anrichtete.
Vier Personen zeigten Anzeichen einer Rauchvergiftung und mussten ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag, 5. Juli 2026, gegen 18.15 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Jura die Meldung über den Brand eines Gartenhauses ein.
Die Einsatzkräfte rückten umgehend aus.
Am frühen Sonntagmorgen (5.7.2026) hat in Ottikon (Gemeindegebiet Gossau) ein Motorradfahrer bei einem Selbstunfall schwere Verletzungen erlitten.
Kurz vor 4 Uhr fuhr ein 38-jähriger Mann mit dem Motorrad auf der Grüningerstrasse Richtung Ottikon.
Am Samstagabend (04.07.2026) ist es an der Stampfstrasse zu einem Brand in einem Unterflurcontainer gekommen.
Als Brandursache steht das unsachgemässe Entsorgen von warmer Asche im Vordergrund.
Seit Freitagabend (03.07.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen in Rapperswil-Jona mehrere Verstösse gegen das aktuell geltende Feuerverbot festgestellt.
Es wurden wiederholt unzulässige Feuer im Freien entfacht.
Ein Brand an einem Gasgrill hat am Samstagabend (4.7.2026) zu einem grossen Sachschaden an Fassade und Dach des Gebäudes geführt.
Verletzt wurde niemand.
Diese exklusiven Bilder zeigen das Ausmass des Dachstockbrands vom Donnerstag (2. Juli 2026) in Azmoos.
Die Aufnahmen dokumentieren die aufwendigen Nachlöscharbeiten und den erheblichen Schaden am Wohnhaus.
Gestern Abend brach in Alpnachstad ein Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses aus.
Die Bewohner des Mehrfamilienhauses mussten für zwei Stunden evakuiert werden. Eine Person wurde in Spitalpflege gebracht.
Am Samstagmorgen (04.07.2026) ist auf einem landwirtschaftlichen Betrieb an der Heberrietstrasse Heu in Brand geraten.
Derzeit wird davon ausgegangen, dass sich das Heu selbst entzündet hat. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Am Freitagabend (03.07.2026) ist es in einer Garagenbox an der Rosenstrasse zu einem Brand gekommen.
Weshalb das Feuer ausbrach, ist derzeit unbekannt. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 15'000 Franken.
Heute, gegen 21.10 Uhr, fuhr ein Automobilist auf der Hauptstrasse von Sceut in Richtung Glovelier.
Auf Höhe der Einmündung der Strasse nach Sceut verlor der Lenker aus Gründen, die Gegenstand der laufenden Ermittlungen sind, die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Aufgrund hoher Temperaturen und fehlender Niederschläge herrscht derzeit im Kanton Solothurn akute Trockenheit.
Dadurch ist die Waldbrandgefahr auf die Gefahrenstufe 4 (gross) angestiegen. Nach einer Lagebeurteilung durch verschiedene kantonale Ämter hat die Kommandantin der Polizei Kanton Solothurn heute ein absolutes Feuerverbot im Wald, in Waldesnähe, an Fluss- und Seeufern sowie ein grundsätzliches Feuerwerksverbot für das ganze Kantonsgebiet verfügt. Die Verfügung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.
In Ruswil hat vergangenen Samstag (27. Juni 2026) eine Garage gebrannt.
Durch die Feuerwehr Ruswil konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus grösstenteils verhindert werden. Verletzt wurde niemand.
Am Freitagvormittag (3.7.2026) ereignete sich auf der Seestrasse in Männedorf eine Frontalkollision zweier Personenwagen.
Eine Autofahrerin wurde so schwer verletzt, dass sie noch auf der Unfallstelle verstarb.
Am Donnerstag, 2. Juli 2026, ist in Herisau eine Autolenkerin gegen einen Verkehrsteiler gefahren und mit dem Auto anschliessend unbeirrt weitergefahren.
Es entstand Sachschaden.
Am Donnerstagnachmittag (02.07.2026) hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Dachstockbrand an der Poststrasse erhalten.
Die aufgebotenen Feuerwehren konnten den Brand löschen. Dazu waren jedoch Abbrucharbeiten am Haus notwendig. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken.
Am Donnerstagmittag (02.07.2026) ist ein 23-jähriger Motorradfahrer auf der Murgstrasse Richtung Mühlrüti verunfallt.
Der Fahrer stürzte in den angrenzenden Murgbach. Dort konnte er selbständig den Notruf verständigen. Er wurde von der Rega mit unbestimmten Verletzungen ins Spital geflogen.
Beim Überholen eines Velofahrers verlor eine Automobilistin die Kontrolle und kam von der Strasse ab.
Dabei überschlug sich der Wagen im angrenzenden Feld. Sie wurde leicht verletzt.
Die Waldbrandgefahr in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft ist aktuell gross (neu: Waldbrandgefahrenstufe 4).
Die zuständigen kantonalen Behörden haben deshalb ab Freitag, 3. Juli 2026, ein absolutes Feuerverbot im Wald sowie an Waldrändern erlassen. Feuer dürfen nur mit einem Mindestabstand von 50 Metern zum Waldrand entfacht werden.
Am Donnerstag ist es in Langenthal zu einem Brand auf einem Dach eines Mehrfamilienhauses gekommen.
Die ausgerückten Feuerwehren konnten das Feuer löschen. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens wurden aufgenommen.
Durch die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen ist die Waldbrandgefahr auf dem ganzen Kantonsgebiet angestiegen.
Die gewitterartigen Niederschläge der vergangenen Tage haben nicht für eine flächendeckende Entspannung der Situation gesorgt. Es besteht die Gefahr für Wald- und Flurbrände. Aufgrund dieser Beurteilung erlässt die Sicherheitsdirektion nach Rücksprache mit den Einwohnergemeinden ein Feuerverbot.
Am Donnerstag, 2. Juli 2026, rückte die Feuerwehr Gemeinde Arth um 11.30 Uhr wegen einer Rauchentwicklung in einer Tiefgarage im Gebiet Georgsmatt in Arth aus.
Vor Ort stellten die Einsatzkräfte kein offenes Feuer fest.
Beim Brand in einer Tiefgarage an der Steinwiesenstrasse ist in der Nacht auf Donnerstag (02.07.2026) in Schlieren ein grosser Sachschaden entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstag (02.07.2026) gegen 08:30 Uhr verursachte ein technischer Defekt an einer Notstromanlage eine Rauchentwicklung und löste einen Feuerwehreinsatz in Schaan aus.
Verletzt wurde niemand.
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Motorradlenkerin am Mittwochabend (01.07.2026) in Bubikon sind beide Unfallbeteiligten verletzt worden.
Die Töfflenkerin erlitt schwere, der Autofahrer mittelschwere Verletzungen.
Am 2. Juli 2026 wurden der CRISD und eine Polizeipatrouille wegen eines brennenden Wohnmobils an die Rue des Sels in Delémont aufgeboten.
Verletzt wurde niemand.
In Ruppoldsried ist am Mittwochabend ein Bauernhaus und ein angrenzender Schopf in Vollbrand geraten.
Das Gebäude brannte komplett nieder. Zwei Personen wurden leicht verletzt, mehrere Tiere verstorben. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Am heutigen Tag, gegen 16.00 Uhr, ereignete sich auf der Rue Vie de Grandgourt in Buix ein Verkehrsunfall.
Ein Autofahrer wurde dabei leicht verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Am Dienstag, 30. Juni 2026, circa 02.20 Uhr, ist es am Lindenberg zu einem Fahrzeugbrand gekommen.
Ein abgestellter Personenwagen stand in Vollbrand und wurde vollständig zerstört. Personen wurden keine verletzt.
Heute, Mittwochmorgen, den 1. Juli 2026, kam es bei einem Einfamilienhaus in Ennetmoos, auf dem Mueterschwandenberg, zu einem Brand.
Verletzt wurde niemand. Es entstand grosser Sachschaden.
Am Mittwochvormittag ist in Zimmerwald eine Autofahrerin verunfallt.
Beim Selbstunfall überschlug sich das Auto. Die Frau wurde dabei verletzt und mit der Ambulanz in ein Spital gebracht. Ermittlungen wurden aufgenommen.
Die Lage auf dem Urner Strassennetz hat sich beruhigt.
Die Räumungsarbeiten finden statt oder haben stattgefunden. Wo sie andauern, sind die Strassen mit Einschränkungen befahrbar und es ist mit kurzen Wartezeiten zu rechnen.
Am Dienstagabend, 30. Juni 2026, führten intensive Regenfälle im Kanton Uri zu mehreren Elementarereignissen.
Betroffen sind insbesondere die Gemeinden Attinghausen, Seedorf, Isenthal, Seelisberg, Wassen und Spiringen.
Im Kanton Zürich kam es aufgrund der heftigen Niederschläge zu über 700 Feuerwehreinsätzen.
Einzelne Gemeinden wie die Stadt Zürich bewältigen über 100 Einsätze. Die Einsatzleitzentrale ist seit 20.30 Uhr im Unwettermodus.
Am Dienstagabend ist die Turnhalle Les Avoines in Romont durch einen Brand vollständig zerstört worden.
Mehrere Dutzend Feuerwehrleute standen im Einsatz. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist noch unklar.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.