Am Samstag, 13. Juli 2024, kurz nach 21.30 Uhr, kam es auf der Autobahn A2 bei Zunzgen BL, in Fahrtrichtung Basel, im Baustellenbereich, zu einem Personenwagenbrand.
Personen wurden nicht verletzt.
Am Sonntagmorgen ist in Ipsach ein Auto bei einem Selbstunfall mit einer Mauer kollidiert und anschliessend in Brand geraten. Der Lenker wurde verletzt.
Ermittlungen zum Unfall sind im Gang.
Am Sonntag (14.07.2024), kurz nach 14:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass eine männliche Person in der Linth untergegangen und nicht mehr auffindbar sei.
Im Einsatz steht ein Grossaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst, Rega, Fliesswasserrettung, Polizeitaucher und diverse Polizeipatrouillen.
Gestern Samstag, 13. Juli 2024, kurz vor 16:00 Uhr, fuhr ein Automobilist mit ausländischen Kontrollschildern auf dem rechten Fahrstreifen der A2, in Richtung Norden.
Aus noch ungeklärten Gründen geriet er kurz vor Ende des Teiftaltunnels auf den linken Fahrstreifen.
In Soazza ist es am Freitagnachmittag auf der Autostrasse A13 zu einem Brand eines Autotransporters gekommen.
Der Feuerwehreinsatz dauerte mehrere Stunden.
Am frühen Freitagabend ist es am Stadelhoferplatz zu einem Entstehungsbrand an einem Bahnwagen gekommen.
Die Feuerwehr konnte diesen rasch löschen. Verletzte Personen gab es keine.
Am Freitag (12.07.2024), um 19:15 Uhr, ist es auf der Autobahnbrücke Bad Ragaz Nord zu einem Autobrand gekommen.
Die Brandursache konnte nicht restlos geklärt werden. Am Auto entstand Totalschaden.
In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses ist ein Feuer ausgebrochen. Die Bewohnerin musste ins Spital eingeliefert werden. Aus Sicherheitsgründen wurden 8 weitere Personen evakuiert.
Auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei ist kurz am Donnerstagabend (11. Juli 2024), kurz nach 19:45 Uhr, ein Notruf eingegangen, dass es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Gebiet „Spielhof“ in Oberwil bei Zug brenne.
Am vergangenen Samstag ist in Altwis eine Jagdhütte durch einen Brand massiv beschädigt worden (Polizei.news berichtete).
Die Ursache konnte durch die Brandermittler der Luzerner Polizei geklärt werden und ist auf eine Fahrlässigkeit zurückzuführen.
Am Donnerstagnachmittag (11. Juli 2024) ist in den Räumlichkeiten eines Gewerbegebäudes ein Auto in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte die Flammen rasch löschen.
Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstag (11.07.2024), um 14:30 Uhr, ist es auf dem Seedamm zu einem Unfall zwischen zwei Autos und einem Lieferwagen gekommen.
Ein 45-jähriger Mann wurde leicht und eine 66-jährige Frau unbestimmt verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Es kam zu grösseren Verkehrsbehinderungen.
Am Donnerstagmittag (11.7.2024) ist es in Seuzach zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Kind gekommen.
Das Kind wurde mit Verdacht auf schwere Verletzungen in ein Spital gebracht.
Am Donnerstag, 11. Juli 2024 um 12:08 Uhr, wurde der Polizei von einem aufmerksamen Anwohner ein Brand mit starker Rauchentwicklung in Obstalden, Obere Bitzi, gemeldet.
Der Dachstockbrand über der Autogarage des Wohnhauses konnte durch die Feuerwehren Glarus Nord und Weesen unter Kontrolle gebracht werden.
In einem Altersheim in Buchs kam es zu einer chemischen Reaktion. Dies löste ein Grossaufgebot der Feuerwehr aus.
Es musste niemand evakuiert werden und es gab keine Verletzten.
In einem Mehrfamilienhaus in Bettlach kam es am Samstag, 6. April 2024, zu einem Brand, bei welchem der Dachstock und die beiden Dachstockwohnungen weitgehend zerstört wurden.
Verletzt wurde niemand.
Am Dienstagnachmittag (09.07.2024) hat sich in Neuhausen am Rheinfall eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei wurde eine Autofahrerin leicht verletzt. An den beiden Unfallautos entstand Sachschaden.
Bei einen Selbstunfall am Mittwochmittag (10.7.2024) in Gockhausen (Gemeinde Dübendorf) hat sich ein Mann Kopfverletzungen zugezogen.
In der Nacht auf Donnerstag ist er im Spital verstorben.
Am Mittwochabend ist in Meiringen eine Schreinerei bei einem Brand stark beschädigt worden. Drei Personen wurden verletzt.
Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Am Mittwoch (10.07.2024), kurz vor 14:40 Uhr, ist es auf der Lütschbachstrasse zu einem Autobrand gekommen.
Die Brandursache konnte nicht restlos geklärt werden. Am Auto entstand Totalschaden.
Am Mittwochnachmittag ist im Dachstock eines Hauses in Lützelflüh ein Brand ausgebrochen. Die Bewohnenden konnten sich selbständig ins Freie begeben. Ein Angehöriger der Feuerwehr wurde leicht verletzt.
Im Einsatz standen über 40 Einsatzkräfte. Die Ermittlungen zur Brandursache und der Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Heute Morgen, kurz vor 03:00 Uhr wurde die Notrufzentrale über einen Brand eines Wintergartens in Ostermundigen alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand dieser bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr löschte den Brand mit zwei Druckleitungen.
Am 10.07.2024, ca. 04.45 Uhr, kam es an der Güterstrasse in der Nähe der Thiersteinerallee in der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus zu einem Brandfall.
Es wurde niemand verletzt.
Mitte Oktober des vergangenen Jahres ist in Spiegel bei Bern eine Turnhalle bei einem Brand stark beschädigt worden.
Die Brandermittlungen sind inzwischen abgeschlossen. Im Vordergrund steht Brandstiftung.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat sich in Unterbach ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Die Lenkerin wurde dabei schwer verletzt und mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen. Der Unfall wird untersucht.
Heute Morgen ereignete sich auf der Obergrundstrasse in Luzern ein Verkehrsunfall. Beteiligt waren ein Linienbus und ein Lieferwagen. Passagiere des Busses wurden nicht ernsthaft verletzt.
Die Chauffeuse musste wegen eines mutmasslich gesundheitlichen Problems hospitalisiert werden. Die Obergrundstrasse musste gesperrt und der Verkehr örtlich umgeleitet werden.
Nach einem Schlauchbootunfall am Dienstagabend (09.07.2024) auf dem Rhein bei Rheinau wird eine Person vermisst.
Gegen 21.30 Uhr wurden zwei Personen, die mit einem Schlauchboot unterwegs waren, über das Stauwehr bei Rheinau gespült.
Am Dienstag, 9. Juli 2024, kurz nach 21.30 Uhr, kam es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Birsmattstrasse in Therwil BL zu einem Brandausbruch.
Eine Person wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.
In Buttisholz und in Wikon geriet anfangs dieser Woche je ein Gebäude in Brand. Bei beiden Bränden wurde niemand verletzt.
Die Brandermittler der Luzerner Polizei konnten zwischenzeitlich die Brandursachen klären.
Vergangene Woche wurde die Seerettung der FFZ aufgeboten, weil in Risch ein zwei Tage altes Kalb in den Aabach fiel und seitdem vermisst wurde.
Nachdem die Suche im Bach ergebnislos verlief, wurde das Kalb friedlich in einem Gebüsch liegend entdeckt.
Am 09.07.2024, um 20.00 Uhr, kam es an der Feldbergstrasse zwischen der Hammerstrasse und der Mörsbergerstrasse in einem Mehrfamilienhaus zu einem Brandfall.
Es wurde niemand verletzt.
Am Mittwoch (10.07.2024), kurz nach 5:20 Uhr, sind auf der Uznacherstrasse zwei Autos frontal zusammengestossen.
Ein 68-jähriger Autofahrer wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb.
Gestern Mittag hat sich auf der Kantonsstrasse in Rain eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Radfahrerin ereignet.
Diese verletzte sich beim Unfall erheblich und wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren. Die Strasse war für rund viereinhalb Stunden gesperrt.
Am 09.07.2024, gegen 13:50 Uhr kam es im Parkhaus City-Kantonsspital zu einem Brandfall. Es wurde niemand verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass im dritten Untergeschoss ein Personenwagen, Marke Peugeot, brannte. In der Folge wurde das Parkhaus evakuiert.
Am Dienstagnachmittag ist es in Höchstetten zu einem Verkehrsunfall mit einem Lastwagen gekommen.
Eine Person wurde dabei schwer verletzt und musste ins Spital geflogen werden. Aufgrund der Bergungs- und Unfallarbeiten kam es zu Verkehrsbehinderungen. Ermittlungen wurden aufgenommen.
Am Dienstagmorgen, 9. Juli 2024, touchierte ein 53-jähriger Chauffeur um 09.30 Uhr auf der Gruebweidstrasse in Willerzell mit seinem Lastwagen einen Steinblock.
Dabei wurde der Tank aufgerissen. Es sind rund 150 Liter Diesel ausgelaufen.
Nach einem Verkehrsunfall am Dienstagmittag (09.07.2024) in Uetikon am See ist ein Kind seinen Verletzungen erlegen.
Ein 63-jähriger Mann fuhr am Mittag auf der Lindenstrasse in Richtung Männedorf.
Am Dienstagnachmittag hat sich in Schwadernau ein Unfall mit einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Der Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt und musste mit einem Helikopter ins Spital geflogen werden. Die Autolenkerin wurde ebenfalls verletzt und ins Spital gefahren. Der Unfall wird untersucht.
Auf der Autobahn ist ein Personenwagen in Brand geraten. Verletzt wurde niemand.
Der Fahrzeugbrand führte zu Verkehrsbehinderungen im Feierabendverkehr.
Am Montagmittag (08.07.2024) hat sich in Neuhausen am Rheinfall eine Kollision zwischen einem Auto und dem Touristenzug "Rhyfallexpress" ereignet.
Unfallursache dürfte ein gesundheitliches Problem des Autofahrers gewesen sein. Dieser musste von einer Ambulanz-Crew ins Spital überführt werden.
In den vergangenen Monaten ist es in Elgg zu einer Serie von Brandstiftungen gekommen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntag (7.7.2024) in Elgg eine tatverdächtige Frau festgenommen.
Am Montagabend ist es in Merligen auf der Seestrasse zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Beim Unfall wurde eine Person verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gefahren. Der Verkehr musste für mehrere Stunden umgeleitet werden. Der Unfall wird untersucht.
Beim Brand eines Wohn- und Geschäftshauses entstand am Montag in Bischofszell hoher Sachschaden.
Verletzt wurde niemand, die Brandursache ist noch unklar.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.