Am Montagnachmittag (8. Juli 2024, kurz vor 17:00 Uhr) brach ein Feuer auf dem Dach eines Einfamilienhauses in Wikon aus.
Die Bewohner wurden aus dem Haus evakuiert, verletzt wurde niemand.
Am frühen Dienstagmorgen (9. Juli 2024, gegen 03:45 Uhr) wurde der Luzerner Polizei einen Dachbrand in einem Gewerbegebäude in Buttisholz gemeldet.
Verletzt wurde niemand.
Am frühen Dienstagmorgen (9. Juli 2024, kurz vor 04:30 Uhr) brannte ein Kühlgerät eines Lieferwagens an der Arsenalstrasse in Kriens.
Verletzt wurde niemand.
Bei einer heftigen Kollision zwischen zwei Personenwagen sind am Montagabend (08.07.2024) in Wila eine Lenkerin schwer und ein Lenker mittelschwer verletzt worden.
Kurz nach 17.30 Uhr fuhr ein 28-jähriger Lenker mit seinem Personenwagen auf der Tösstalstrasse von Wila in Richtung Bauma.
Bei einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem E-Bike sind am Montagmittag (08.07.2024) in Hombrechtikon beide Lenker schwer verletzt worden.
Kurz vor 13 Uhr fuhr ein 71-jähriger Motorradfahrer auf der Grüningerstrasse in Richtung Hombrechtikon.
Heute Montag, 8. Juli 2024, kurz nach 08.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Fahrzeugs mit deutschen Kontrollschildern mit angehängtem Wohnanhänger auf der A2 in Fahrtrichtung Süden.
Aus noch nicht abschliessend geklärten Gründen platzte im Taubachtunnel am Anhänger ein Reifen.
In einem Hochhaus in Spreitenbach brach in der Nacht auf Montag ein Brand aus. Es konnten 45 Personen evakuiert werden.
14 Personen wurden verletzt, eine davon schwer. Am Gebäude entstand Sachschaden.
Am Sonntagabend, 7. Juli 2024, kam es um 22.15 Uhr auf der Schlagstrasse in Sattel zu einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Die beiden 33- und 44-jährigen Fahrzeuglenker wurden erheblich verletzt und durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Sonntag, 7. Juli 2024, kurz nach 14.15 Uhr, kam es am Eichmattweg in Anwil zu einem Brandausbruch.
Dabei wurde ein Gartenhaus komplett zerstört. Verletzt wurde niemand.
Bei einem Grossbrand im März bei der Parketti in Wolfenschiessen wurde auch der Belag der Kantonsstrasse in Mitleidenschaft gezogen.
Um Folgeschäden zu verhindern, hat der Regierungsrat einen Kredit von 150'000 Franken für die Belagssanierung gesprochen.
Am Sonntagabend (07.07.2024) hat sich in Neunkirch auf der Oberhallauerstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Fahrrad ereignet.
Der Fahrradfahrer wurde dabei schwer verletzt, die Lenkerin des Personenwagens wurde leicht verletzt.
Am Samstag (06. Juli 2024) ereignete sich in Schaan, In der Egerta, ein Brand, wobei eine Person leicht verletzt wurde.
Um 11:56 Uhr wurde bei der Einsatzzentrale der Landespolizei ein Brand mit starker Rauchentwicklung bei einem Mehrfamilienhaus gemeldet.
Am Sonntag (07.07.2024), kurz nach 0:15 Uhr, ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Landstrasse zum Vollbrand eines Mehrfamilienhauses gekommen (Polizei.news berichtete). Bei der Begehung der gelöschten Brandruine musste eine tote Person festgestellt werden.
Ob es sich dabei um den vermissten vierten Bewohner der Liegenschaft handelt, wird abgeklärt.
Nach einem Brand in einer Firma in Eschlikon musste am Samstagnachmittag ein Mitarbeiter zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Kurz nach 16.30 Uhr gingen bei der Kantonalen Notrufzentrale mehrere Meldungen ein, dass es in einer Firma an der Hörnlistrasse brenne.
Am Sonntag (07.07.2024), kurz nach 0:15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Landstrasse erhalten. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand das Haus in Vollbrand. Die Brandursache ist unklar und Gegenstand von laufenden Ermittlungen.
Ein Bewohner der Liegenschaft wird vermisst.
Am Freitagabend haben Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern nach einer Meldung zu einem Verkehrsunfall in Guttannen ein Auto im Räterichsbodensee vorgefunden.
Der Lenker wurde verletzt ins Spital geflogen, das Auto konnte geborgen werden. Die Unfallursache wird untersucht.
Am Freitagabend verlor in Trimbach ein Fahrzeuglenker einen Anhänger während der Fahrt. Dieser löste sich ab dem Zugfahrzeug und rutschte mehrere Meter einen Abhang hinunter. Verletzt wurde niemand.
Für der Bergung musste die Hauensteinstrasse für mehrere Stunden gesperrt werden.
Am Freitagnachmittag ist in Gerlafingen auf einem Parkplatz ein Auto vollständig ausgebrannt. Verletzt wurde niemand.
Nach ersten Erkenntnissen, dürfte es sich um eine technische Brandursache handeln.
Während der Fahrt löste sich bei Brugg der Anhänger eines Lieferwagens und traf ein entgegenkommendes Motorrad. Dessen Fahrer wurde so schwer verletzt, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb.
Die Mitfahrerin wurde schwer verletzt ins Spital gebracht.
Bei einem Sturz mit seinem E-Bike verletzte sich am Freitagabend (5.7.2024) in Uster der E-Bikefahrer schwer.
Gemäss ersten Erkenntnissen fuhr ein 44-jähriger E-Bikefahrer kurz vor 23 Uhr mit seinem Fahrrad auf dem linksseitigen Trottoir entlang der Pfäffikerstrasse in Richtung Uster. Aus bisher unbekannten Gründen stürzte der Velofahrer und zog sich dabei schwere Kopfverletzungen zu. Er trug keinen Velohelm. Nach der Erstversorgung durch eine zufällig an den Unfall herangefahrene Sanität des Spitals Uster musste er mit dem Rettungshelikopter der REGA in ein Spital geflogen werden.
In einem Mehrfamilienhaus ist es zu einer starken Rauchentwicklung gekommen.
Eine Person musste von der Feuerwehr geborgen und durch den Rettungsdienst ins Spital eingeliefert werden.
Heute Morgen kam es zwischen Siviriez und Ursy zu einem Unfall zwischen einem Lastwagen und einem Kommunalfahrzeug.
Der Lastwagenführer musste von der Feuerwehr befreit werden. Beide Lenker wurden verletzt und mit zwei Ambulanzen in ein Spital transportiert.
Am Donnerstagabend ist es auf der Huttwilstrasse in Schwarzenbach zu einem Selbstunfall gekommen.
Eine Fahrzeuglenkerin wurde dabei schwer verletzt und mit einem Helikopter der Rega in ein Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht.
Am Donnerstag (04.07.2024), kurz vor 11:50 Uhr, hat ein Auto auf einem Parkplatz an der Oberaustrasse gebrannt.
Der Brand konnte von der Feuerwehr rasch gelöscht werden.
Ein Feuer in einem Garagenbetrieb hat am vergangenen Freitagabend zu einem Grosseinsatz der Feuerwehr geführt.
Ausgelöst wurde der Brand durch einen technischen Defekt. Der entstandene Sachschaden ist beträchtlich.
Bei einer Frontalkollision am Donnerstagabend (4.7.2024) in Rickenbach Sulz (Gemeinde Rickenbach) sind fünf Personen verletzt worden.
Die Stationsstrasse musste vorübergehend gesperrt werden.
Gestern Abend kollidierte ein Tankwagen auf der Autobahn A2 in Stansstad heftig mit der Mittelleitplanke.
Die Beifahrerin wurde dabei leicht verletzt. Die Autobahn musste kurzzeitig gesperrt werden.
Am Donnerstagmorgen ist es auf der Hauptstrasse in Weissenbach zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Ein Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt und verstarb noch auf der Unfallstelle. Der Unfall wird untersucht.
Gestern Mittag hat sich in Grosswangen ein Auffahrunfall zwischen zwei Personenwagen ereignet.
Eine Autofahrerin verletzte sich dabei leicht und wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren. Die Strasse war für rund zweieinhalb Stunden gesperrt.
Am Sonntag war die Schaffhauser Polizei zum ersten Mal Gast am jährlichen Kinderfeuerwehrtag in Buchberg.
Am gross angelegten, liebevoll gestalteten Anlass wurde der Kinderschaar das Polizeiauto und die Ausrüstung gezeigt.
Am Donnerstagvormittag (04.07.2024) bemerkten aufmerksame Anwohner schwarzen Rauch aus einem Gewerbebetrieb an der Poststrasse aufsteigen.
Sofort wurde die Stützpunktfeuerwehr Appenzell zur Brandbekämpfung aufgeboten.
Zweimal Totalschaden, aber immerhin keine Schwerverletzten forderte eine heftige Kollision zweier Autos an der Staffelegg.
Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, 3. Juli 2024, gegen 18.15 Uhr auf der Staffeleggstrasse oberhalb von Küttigen.
Der Brand auf dem Gelände eines Recyclingwerks führte zu einer schwarzen Rauchsäule, die weitum sichtbar war.
Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand hingegen nicht.
Am Dienstagmorgen ist es auf der Nessli-Alp an der Lenk zu einem Selbstunfall gekommen.
Eine Autolenkerin wurde dabei verletzt und verstarb noch auf der Unfallstelle.
In einem Gewerbegebäude mit Personalzimmern brach am Dienstagmorgen ein Brand aus. Zwei Bewohner wurden ins Spital gebracht.
Betroffen war das Gebäude eines Lebensmittelgrosshändlers an der Feldstrasse in Merenschwand.
In Rüschlikon ist am Dienstagmorgen (02.07.2024) ein Bauarbeiter in einer Baugrube von einer Erdwand verschüttet worden und wenig später im Spital seinen schweren Verletzungen erlegen.
Gegen 9.30 Uhr waren zwei Bauarbeiter in einer etwa drei Meter tiefen Baugrube mit Abspitzarbeiten an einer Mauer beschäftigt.
Am Montag (01.07.2024), kurz vor 17:40 Uhr, ist es in einem Zweifamilienhaus an der AMP-Strasse zu einem Kabelbrand beim Staubsaugen gekommen.
Das Feuer erlosch wieder von alleine. Es entstand eine starke Rauchentwicklung. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
Am Montag (01.07.2024), kurz nach 19:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen eine Meldung über weggespülte Jauche erhalten.
Gemäss aktuellen Erkenntnissen ist die auf einer Wiese an der Haldenstrasse ausgetragene Jauche vom Regen weggespült worden. Die Jauche floss das abfallende Wiesland hinab und anschliessend auf einen Vorplatz.
Heute Nacht brach in der Unterführung eines Gebäudes in Bulle ein Feuer aus. Zwei Personen starben und etwa 20 wurden verletzt.
Etwa 90 Personen wurden evakuiert und werden umgesiedelt. Die EMUPS wurde angefordert.
Am Montagnachmittag (01.07.2024) hat sich in Neunkirch eine Kollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen ereignet.
Dabei wurden die beiden Lenker verletzt. An den beiden Unfallfahrzeugen entstand Totalschaden.
Beim Bahnhof Rotkreuz ist ein Mann von einem Stromschlag getroffen worden.
Nach der medizinischen Erstversorgung wurde er mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Spital eingeliefert.
Auf der Luzernerstrasse zwischen Baldegg und Gelfingen hat sich am Sonntagnachmittag eine seitlich frontale Kollision zwischen zwei Autos ereignet.
Fünf Personen, darunter zwei Kinder, wurden beim Unfall verletzt. Die Luzernerstrasse sowie die Zugstrecke Hochdorf – Lenzburg waren rund vier Stunden gesperrt, bzw. unterbrochen.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.