Beim Bahnhof Baar ist eine Fussgängerin von einem Auto angefahren und erheblich verletzt worden.
Weiter ist ein alkoholisierter Fahrzeuglenker in der Stadt Zug von der Strasse abgekommen und auf dem Vorplatz eines Landwirtschaftsbetriebs gelandet.
Ausserhalb von Seon stiessen gestern zwei Autos zusammen. Eines davon kam unmittelbar neben dem angrenzenden Bahngleis zum Stillstand und blockierte die Strecke vorübergehend.
Es blieb bei grossem Blechschaden.
Am Montagnachmittag ist es in Oberburg zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine Lenkerin und ein Lenker sowie eine Beifahrerin wurden dabei verletzt und mit zwei Ambulanzen ins Spital gebracht. Die Krauchthalstrasse war für die Unfallarbeiten rund eineinhalb Stunden gesperrt.
In der Nacht auf Montag, 11. Dezember 2023, ist es in Reute zu einem Selbstunfall eines Personenwagenlenkers gekommen.
Der Mann hat sich verletzt und musste mit der Ambulanz in Spitalpflege gebracht werden.
Am Samstag (09.12.2023), kurz vor 8:40 Uhr, ist ein 31-jähriger Mann mit seinem Lastwagen beim Salzen der vereisten Hembergstrasse zwischen Lichtensteig und Hemberg von der Strasse abgekommen.
Der Salzwagen rutschte einen Abhang hinunter und kam auf der Seite liegend in einem Bachbett zum Stillstand. Der Fahrer blieb unverletzt.
Am Freitag, 8. Dezember 2023, gegen 6.35 Uhr wurde der Polizei Centrale Vaudoise (CVP) mitgeteilt, dass es soeben auf der Strasse nach Bern in der Gemeinde Lucens zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei Autos gekommen sei.
Aus einem Grund, den die Untersuchung klären muss, kollidierte ein in Richtung Lausanne fahrender Personenwagen frontal mit einem entgegenkommenden Auto. Durch die Wucht des Aufpralls verstarb der Fahrer des ersten Fahrzeugs, ein 21-jähriger slowenischer Staatsbürger, sofort. Der andere Benutzer, ein 48-jähriger Schweizer, wurde verletzt und per Helikopter zum CHUV transportiert. Seine Tage sind nicht in Gefahr.
Gestern um die Mittagszeit erreignete sich an der Rapperswilerstrasse ein Verkehrsunfall.
Da eines der verunfallten Fahrzeuge nicht mehr bewegt werden konnte, wurde der Verkehr auf der Rapperswilerstrasse für den privaten Verkehr in Richtung Rapperswil gesperrt.
Aus einem Treibstofftank eines Lastwagens sind rund 200 Liter Diesel ausgelaufen. Die Dieselspur erstreckte sich über diverse Strassen in der Gemeinde Baar und der Stadt Zug.
Die Verunreinigungen führten zu einem Selbstunfall, wobei eine Person leicht verletzt wurde.
Bei einer Kollision zwischen einer S-Bahn der Linie 3 und einem Personenwagen ist am Mittwochnachmittag (06.12.2023) in Wetzikon erheblicher Sachschaden entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Auf der vereisten Luzernstrasse in Ufhusen geriet am Mittwochmorgen ein Auto ins Rutschen. In der Folge kam das Auto von der Fahrbahn und rutschte in einen Bach.
Verletzt wurde beim Unfall niemand.
Auf der Lischmatt in Gunzgen ist am Dienstagnachmittag, 5. Dezember 2023, ein Automobilist von der Strasse abgekommen und am rechten Strassenrand in einen grossen Stein geprallt.
Dabei hat sich der Fahrzeuglenker Verletzungen zugezogen, die eine ärztliche Kontrolle in einem Spital erforderlich machten. Das Auto erlitt Totalschaden.
Am Dienstagmorgen (05.12.2023) hat sich auf der Rheinbrücke bei Hemishofen eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei verletzten sich die Unfallbeteiligten.
Gestern Montag, 4. Dezember 2023, kurz nach 23.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern von Wassen herkommend in Fahrtrichtung Gurtnellen.
Im Bereich des Wasserkraftwerks Wassen verlor der 28-Jährige auf der vereisten und schneebedeckten Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug.
(2. Dezember 2023 / 16:15 Uhr) Ein angetrunkener Autofahrer (0.25 mg/l – 0.5 Promille) fuhr mit seinem Auto mit Sommerpneus auf der Hellbühlerstrasse in Richtung Ruswil.
Dabei kam er ins Schleudern und fuhr frontal in ein korrekt entgegenkommendes Auto. Zwei Personen wurden erheblich und eine Person leicht verletzt.
Die winterlichen Strassenverhältnisse haben am vergangenen Wochenende zu zahlreichen Verkehrsunfällen geführt.
Weiter musste die Feuerwehr umgestürzte Bäume entfernen. Fehlgeleiteter Cheminée-Rauch führte zudem zu einem Feuerwehreinsatz.
Die winterlichen Strassenverhältnisse haben am vergangenen Wochenende im ganzen Kanton zu 15 Verkehrsunfällen geführt.
In den meisten Fällen kamen die Fahrzeuge auf der schneebedeckten Strasse ins Rutschen und gerieten dadurch von der Fahrbahn. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt mehrere Zehntausend Franken.
Am Sonntag, 03.12.2023 hat die Einsatzzentrale der Kantonspolizei gegen 15:15 Uhr einen Notruf erhalten, wonach in Altzellen oberhalb Grafenort, knapp unter der Kapelle St. Joder ein Lieferwagen neben der Strasse im Wald liege.
Die ausgerückte Patrouille fand den Lieferwagen ca. 10 Meter unterhalb der Strasse, auf der Seite liegend vor. Er wurde durch Bäume zurückgehalten. Im Fahrzeug befanden sich keine Personen.
Unter der Last des Schnees brach ein Ast mit einem Durchmesser von ca. 25 cm ab.
Die Anwohner versuchten zuerst, diesen selber auf die Seite zu schaffen, mussten dann jedoch die Hilfe der Feuerwehr hinzuziehen.
Am Samstag, 02.12.2023, haben sich über den ganzen Tag verteilt mehrere Verkehrsunfälle aufgrund der schneebedeckten Fahrbahnen ereignet. Zwei Personen haben sich dabei leicht verletzt.
Der Sachschaden ist beträchtlich.
Am Freitag (01.12.2023), gegen 20:45 Uhr, ist ein unbekanntes Fahrzeug an der Strasse Städeli gegen einen Hydranten geprallt.
Daraufhin kam es zum Austritt einer grösseren Menge Wasser.
In der Nacht von Freitag/Samstag, 01./02. Dezember 2023, kurz nach Mitternacht, verursachte ein Fahrzeuglenker auf dem schneebedeckten Eselweg in Rümlingen BL einen Selbstunfall.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Am Freitag, den 1. Dezember 2023 um 11:10 Uhr fuhr ein Lastwagen, der von einem 27-jährigen Mann aus Goux-les-Usiers (Frankreich) gesteuert wurde, auf der AR N20 von Neuenburg nach La Chaux-de-Fonds.
An einem Punkt kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das von einer 42-jährigen Frau aus Valangin gelenkt wurde.
Am späten Donnerstagvormittag (30.11.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Alleinunfall mit einem Auto ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagmorgen (30.11.2023) in Birmensdorf hat sich das Fahrzeug überschlagen.
Die beiden Insassen wurden leicht verletzt.
In der Nacht zum Mittwoch wurde in Gachnang ein 77-jähriger Mann tot in einem Wohnhaus aufgefunden.
Ein 49-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen.
Am Dienstagmittag, 28. November 2023, ist es in Heiden zu einem Selbstunfall eines Personenwagenlenkers gekommen.
Der Mann blieb unverletzt, am Fahrzeug entstand Sachschaden.
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger in Volketswil ist der Passant am Montagabend (27.11.2023) schwer verletzt worden.
Kurz nach 21.30 Uhr fuhr ein 74-jähriger Automobilist auf der Hegnauerstrasse Richtung Volketswil.
Am Dienstagmorgen ist zwischen Flühli und Sörenberg ein Auto von der Strasse geraten und in die Waldemme gestürzt. Das Auto landete dabei auf dem Dach.
Die beiden Fahrzeuginsassen blieben beim Unfall unverletzt.
Am Montagmorgen kam es ausserhalb von Rupperswil zu einer heftigen Kollision mit drei beteiligten Autos. Zwei Personen wurden verletzt.
Im dichten Berufsverkehr führte der Unfall zu Verkehrsbehinderungen.
Am Freitagmorgen (24.11.2023) hat sich auf einer Baustelle in Stein am Rhein ein Arbeitsunfall ereignet.
Dabei wurde ein Kranführer durch einen Stahlträger verletzt. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
Am Sonntag (26.11.2023), zwischen 18:00 Uhr und 18:20 Uhr, ist es auf der Biltnerstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen und darauffolgend zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 37-Jähriger wurde unbestimmt verletzt.
Die Feuerwehr Rüti wurde am Sonntagmorgen zu einer Ölspur alarmiert. Ein unbekanntes Fahrzeug verlor Öl auf der Walder- und Dorfstrasse.
Durch die nasse Fahrbahn verteilte sich das Öl grossflächig.
Am Freitag (24.11.2023), um 23:20 Uhr, ist es auf der Autobahn A15 zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 66-jährige Fahrer wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden.
Gestern Abend ist es auf der Renggstrasse in Entlebuch zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen.
Ein Fahrzeug geriet ins Wiesland und kam nach ca. 50 Metern zum Stillstand. Verletzt wurde niemand.
Bei einer Kollision mit einem Personenwagen ist am Dienstagmittag (21.11.2023) in Horgen ein Fussgänger tödlich verletzt worden.
Kurz vor Mittag ging bei der Verkehrsleitzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass ein Fussgänger von einem Fahrzeug frontal erfasst und mehrere Meter weggeschleudert worden sei.
Alarmmeldung: "Elementar, in Neuheim, Baum auf der Strasse". (Einsatz 7/2023 - 16.11.2023 um 23:07 Uhr) Durch die heftigen Winde des Sturmtiefs Frederico verursachte ein umgefallener Baum eine Beeinträchtigung des Verkehrs zwischen Baar und Neuheim.
Die Hauptstrasse zwischen Baar und Neuheim war auf Höhe der Ortstafel Neuheim blockiert.
Heute Morgen ist ein Lastwagen mit geöffneter Kippmulde in Eich auf der Autobahn A2 in Richtung Norden gefahren und kollidierte mit mehreren Überkopfsignalen.
Durch herumliegende Teile wurden zwei Lieferwagen und zwei Autos beschädigt. Eine Person wurde im Nachgang zur Kontrolle ins Spital gefahren. Die Autobahn musste gesperrt werden. Der Unfall führte zu massiven Verkehrsbehinderungen.
Nach einem Wasserrohrbruch beim Fussgängerlichtsignal auf der Höhe Seetalstrasse 80, wurde ein Teil der Durchgangsstrasse geflutet.
Die Feuerwehr sperrte die Strasse und leitete den Verkehr um.
Aus noch ungeklärten Gründen kam eine Automobilistin ausserhalb von Oberkulm von der Strasse ab und kam nach mehreren hundert Metern Irrfahrt in einem Feld zum Stillstand.
Es blieb bei Sachschaden.
Bei einem Verkehrsunfall mit einem Personenwagen ist am Montagabend (20.11.2023) in Wetzikon ein Fussgänger schwer verletzt worden.
Kurz vor 21.30 Uhr fuhr eine 72-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Bahnhofstrasse Richtung Kempten.
Am Sonntag (19.11.2023), kurz nach 2 Uhr hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, wonach sich eine verletzte Person auf dem Gleis 1 beim Bahnhof Wil befinde.
Wie sich herausstellte, war ein 17-jähriger Jugendlicher zwischen dem Perron und dem wartenden Zug heruntergefallen.
In Sternenberg (Gemeindegebiet Bauma) verunfallte am Samstagabend (18.11.2023) ein Autofahrer.
Ein Rettungshelikopter flog den Schwerverletzten in ein Spital.
Bei der Kollision zwischen einem Auto und einer Zugkomposition der Frauenfeld-Wil-Bahn wurde am Freitagabend in Frauenfeld ein Autofahrer schwer verletzt.
Die Feuerwehr musste ihn aus dem Fahrzeug befreien.
Am Freitagabend, kurz nach halb sechs Uhr, erhielt die Kantonale Notrufzentrale die Meldung, dass es auf der Kantonsstrasse zwischen Besenbüren und Bünzen zu einem Unfall gekommen sei.
Umgehend wurden mehrere Patrouillen der Regional- und Kantonspolizei sowie ein Rettungswagen vor Ort aufgeboten.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.